Bericht „Gaming-Distribution“: CachyOS-Co-Chefentwickler Peter Jung im Interview

coxon schrieb:
Man muss wissen wann Schluß ist mit basteln und das OS einfach so lassen und nutzen.
Ich finde, das ist ein sehr wichtiger Punkt. Durch die enormen Möglichkeiten zur Modifizierung kann man sich echt tief verhaspeln und dadurch vieles kaputt machen. Die Kunst besteht wirklich darin, es nicht zu übertreiben.

areiland schrieb:
Das einzige was mir jetzt noch fehlt ist die Einbindung meines Androiden, so wie sie unter Windows 11 gelöst ist. KDE Connect ist dafür nämlich kein adäquater Ersatz.
Wie läuft denn das unter Win11? Was kann denn das, was KDE Connect nicht kann? :confused_alt:
Ich nutze immer KDE Connect, aber auch nur um Bilder und die Zwischenablage zu übertragen. Den ganzen Rest, was das kann, brauche ich nicht.

Nefcairon schrieb:
warum heißt CachyOS CachyOS?
Laut dem CachyOS-Forum:
The name “CachyOS” originally came from the “Cachy” scheduler, which was the old name of the cacULE scheduler.
 
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anexX schrieb:
Das sehe ich auch so, deshalb habe ich mich für Bazzite Linux entschieden...
Stürzte damals bei mir nach wenigen Minuten ab - hardcrash - bin dann auf Mint zurück und hatte in den ganzen Monaten 1 Absturz in Elden Ring, was ich ca. 200h spielte unter Linux.

1x hab ich Mechwarrior 5 Mercs totgemoddet, der Rest völlig problemlos und beängstigend stabil.

Warum Bazzite damals abstürzte weiß ich nicht, aber man konnte schon am Sound hören, das etwas nicht funktionierte, der war abgehackt, der PC ruckelte und stotterte bis zum Crash.

Ich hab dann das genommen, was bei mir "out of the box" lief.

Wenn Linux dann läuft ist das die entspannendste Erfahrung eines OS, die man machen kann.

Ich vermiss Windows so überhauptnicht - aber man muß die individuell richtige Distro für sich finden!
 
R4Z3R schrieb:
Über die Unfähigkeit des Linux Desktop Ökosystems, eine gescheite App Distribution hinzubekommen, lachen eigentlich alle. Selbst Linus Torvalds sagt, dass es mies ist.

Das Prinzip, Anwendungen an den Lebenszyklus der Distributionsversion zu binden, ist sowieso komplett irre.
Pacman?
 
Zuletzt bearbeitet:
ParrotHH schrieb:
Also: was hast Du für ein Problem?
Ich glaube vernommen zu haben, dass vielen die Audio-Verschlimmbesserungen unter Windows fehlen, dabei ist das nur eine Frage von Tagen bis man sich an die Absenz gewöhnt hat.
 
Moonr@ker schrieb:
Ich glaube vernommen zu haben, dass vielen die Audio-Verschlimmbesserungen unter Windows fehlen
Dann verlinke ich meinen Beitrag einfach nochmal:
https://www.computerbase.de/forum/t...peter-jung-im-interview.2268431/post-31404537

Wenn man das richtig angeht, bekommt man viel raus. Eine gute Alternative zu meinem Vorgehen sind die EasyEffects, nur gefällt mir die Oberfläche davon nicht so gut, die könnte übersichtlicher sein. Ist aber Geschmackssache.
 
LikeHike schrieb:
Jup, deckt sich auch mit meiner Erfahrung. So eine toxische, selbstgefällige Bubble...
Pfeifen hast du in jeden Forum egal ob Windows, Apple oder Linux. Bei denen gibt es einen inneren Zwang alles niederzumachen was nicht der eigenen Meinung entspricht. Ganz schlimm, wenn so ein Mensch noch ein Mod im Forum ist.

Bei Dr.Windows gab es mal einen, da hast du Linux nicht mal ausgeschrieben und schon war der Beitrag weg.
Heute gibt es ein Unterforum Linux auf der Seite, so ändert sich der Zeitgeist. ;)

Ich hatte über die ganzen Jahre weder im Linux-Mint User Forum oder im COS Forum Leute die mir nicht helfen wollten. Wie schon geschrieben, es gibt solche Menschen aber die Mehrheit ist freundlich und bereit zu helfen.
 
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Norebo schrieb:
Stürzte damals bei mir nach wenigen Minuten ab - hardcrash - bin dann auf Mint zurück und hatte in den ganzen Monaten 1 Absturz in Elden Ring, was ich ca. 200h spielte unter Linux.
Also ich hab Bazzite auf 2 Maschinen am laufen und da ist noch nie irgendwas abgestürzt - ich denke einfach es liegt am Support unterschiedlicher Hardware - man kann zwar vieles abdecken an Kompatibilität aber eben nicht alles ...

Glück oder Pech sozusagen.
 
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LikeHike schrieb:
Jup, deckt sich auch mit meiner Erfahrung. So eine toxische, selbstgefällige Bubble...
Trifft auf viele Communities zu, siehe die PC-Masterrace.

Was wirklich nervt sind aber wirklich die ganzen Windows-Jünger, die sich einbilden, dass jedes OS sich so wie Windows zu verhalten hat. Linux ist nicht Windows. Entweder man gewöhnt sich um oder man lässt es halt bleiben. Ansonsten, so ziemlich jede Frage ist bereits im Netz zu Genüge beantwortet und muss nicht zum tausendsten Mal gestellt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Krik schrieb:
Wie läuft denn das unter Win11?
In Windows wird das per Wlan gekoppelte Smartphone als Cloudspeicher in den Explorer eingehängt und man kann seine Ordnerstrukur durchsuchen und z.B. überzählige Bilder etc. ganz einfach wie auf jedem anderen Datenträger kopieren, verschieben oder löschen. Selbst die Voransichten der Bilder werden erstellt.

Und genau diese Form der Einbindung fehlt mir hier, denn die geht weit über die Möglichkeiten von KDE Connect hinaus. Der Grund warum ich die gerne genutzt habe, ist der, dass ich oft von meinen 3D Drucken Bilder mache und die dann in Foren verwende. Die Cross Device Einbindung unter Windows hat das extrem vereinfacht. Ich kann mein Smartphone zwar auch per USB anschliessen, aber das ist halt nicht so komfortabel wie unter Windows - denn dort musste das Smartphone lediglich in Reichweite des Rechners sein um in den Explorer eingehängt zu werden.
 
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MojoMC schrieb:
Deshalb finde ich den Trend zu CachyOS negativ, aus einem ziemlich simplen, aber pragmatischen Grund: Es ist nur eine weitere Distro ohne echtes Alleinstellungsmerkmal, wie Dutzende andere Distributionen und Projekte auch. Diese Fragmentierung ist ein großes Hindernis bei der Verbreitung von Linux.
Ganz mein Reden.

Diese millionen von Distros sind in meinen Augen nichts weiter als Ego-Politur. Das ist so als würde ich meinem VW etwas andere Felgen verpassen als vom Hersteller vorgesehen und behaupten, ich hätte den neuen Florianwagen Golf gebaut.

All diese "Gaming" Distros, hätten auch Scripts sein können, die bestimmte Komponenten aus den Elterndistros entfernen oder neue wie Treiber und Configs hinzufügen. Bums aus Ende. Aber nein es muss Nobara, Garuda, Schmaruda, Cachy, bla bla sein. Dann lernt der Maintainer ne Freundin kennen oder verlässt das Kinderzimmer des Elternhauses (siehe Ubuntu Unity) und schon ist das 1-Mann-Projekt dahin.

99,9% aller "Distros" sind unter der Haube Debian/Ubuntu, Fedora, Arch mit nem anderen Wallpaper.
 
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Mondgesang schrieb:
und schon ist das 1-Mann-Projekt dahin.

Oh, Wow.
Mount stupid lässt grüßen!

Wir reden hier ja über CachyOS. Hier das 1-Mann-Projekt.

Mondgesang schrieb:
99,9% aller "Distros" sind unter der Haube Debian/Ubuntu, Fedora, Arch mit nem anderen Wallpaper.

Ja dann ist doch alles super. Wenn eh alles gleich ist bis auf das Hintergrundbild, wo ist dann die Fragmentierung, die Du beklagst?

Sag mal: kommst Du dir nicht selbst ein wenig blöd vor bei dieser "Argumentation"?
 
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ParrotHH schrieb:
Oh, Wow.
Mount stupid lässt grüßen!

Wir reden hier ja über CachyOS. Hier das 1-Mann-Projekt.
Oh, verzeih mir meine Unwissenheit. Ich meinte natürlich das gigantisch große 13-Mann-Projekt. Wie konnte ich bloß...


ParrotHH schrieb:
wo ist dann die Fragmentierung, die Du beklagst?
Linux_Distribution_Timeline.svg.png

Hier.

ParrotHH schrieb:
Sag mal: kommst Du dir nicht selbst ein wenig blöd vor bei dieser "Argumentation"?
Nein, warum sollte ich?
 
Mondgesang schrieb:
All diese "Gaming" Distros, hätten auch Scripts sein können, die bestimmte Komponenten aus den Elterndistros entfernen oder neue wie Treiber und Configs hinzufügen. Bums aus Ende.
Bei CachyOS werden verschiedene Pakete optimiert und dann neu gebaut, damit Befehlssatzerweiterungen unterstützt und genutzt werden, wo sonst normalerweise nur der kleinste gemeinsame Nenner für die Kompatibilität genommen wird. Deshalb hat CachyOS eigene Repos, zusätzlich zu den normalen Repos. Es wird also auch der Motor getunt und nicht nur die Felgen poliert. :)
 
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Einfach nicht die Trolle füttern :)
 
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Kuristina schrieb:
Es wird also auch der Motor getunt und nicht nur die Felgen poliert. :)
Das wäre dann ein Script für Arch Linux. So wie Nobara entsprechende Scripts für Fedora machen könnte. In Fedora, Debian und all den FOSS Distros kann man all diese Dinge getrost ebenfalls machen. Hier wird das als eigenständiges OS verkauft.
 
Mondgesang schrieb:
Das wäre dann ein Script für Arch Linux. So wie Nobara entsprechende Scripts für Fedora machen könnte. In Fedora, Debian und all den FOSS Distros kann man all diese Dinge getrost ebenfalls machen.
Dir steht es natürlich frei die ganzen Optimierungen etc als Script zur Verfügung zu stellen, niemand wird dich daran hindern.

Und andere nehmen halt die fertige Distro.

Danke fürs Gespräch
 
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Ich finde @Mondgesang hat recht. Es geht ja nicht um die Leute die bereits Linux einsetzen und für sich die eine perfekte Distro aussuchen.

Beispielsweise kann es sich auch um einen bereitwilligen Windows zu Linux Umsteiger handeln. Dieser will sich jetzt vor dem Umstieg "sein" Linux aussuchen und man konfrontiert ihn mit der Timeline aus Post #233. Ich glaube nach dem Anblick dieser Timeline denkt er sich: Ich bleibe lieber bei Windows oder wechsle zu MacOS. :D
 
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woldofoldo schrieb:
Ich glaube nach dem Anblick dieser Timeline denkt er sich: Ich bleibe lieber bei Windows oder wechsle zu MacOS. :D
Und ich könnte es diesem Nutzer NIEMALS verübeln.

Schließlich gibt es für ihn im Kopf DAS Windows (als Beispiel). Will ich darauf spielen, packe ich mir halt all die Treiber da drauf. Will ich damit Office machen, ziehe ich mir alle nötigen Komponenten dadrauf. Will ich damit Bild- und Filmbearbeitung machen, dann hole ich mir halt alle nötigen Komponenten dafür.

Stell sich einer vor es gäbe Windows, Schmindows, Blindows, SteamdowsOS, AnimendowsOS, NetflindowsOS, etc. Ein Chaos! :D
 
HOCLN2 schrieb:
Wie sieht das hier aus? Nutzt sonst noch wer Fedora?
Seit 2 Jahren oder so? :D Mittlerweile nicht mehr wirklich aktiv nachdem ich als Daily auf MacOS umgestiegen bin, aber bleibt meine Distro der Wahl bei Desktop Use. Letztens erst Updates von Fedora 42 auf 43 gemacht, absolut problemfrei und unauffällig. Davor war ich lange Zeit mit Endeavour unterwegs, kurzer Ausflug zu Tumbleweed und dann bei Fedora hängen geblieben.

RedHat ist da mit der größte Pluspunkt und auch der Hintergrund, warum ich Nobara und Co nicht einsetze. Da will ich nicht nur eine Person hinter meinem Daily OS sitzen haben, Steam bekomm ich grad noch so selber installiert.
 
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