Mondgesang schrieb:
CachyOS ist eine Arch Distro, das einen optimierten Kernel nebst Scheduler und rekompilierten Paketen für x86-64-v3/v4
vorausliefert. Der CachyOS-Kernel ist eine Eigenentwicklung vom Standard Linux-Kernel, da ist viel Knowhow reingeflossen mit den ganzen Optimierungen und dem Scheduler.
Nimm Arch Linux und hau Steroide und Anabolika drauf und du hast CachyOS.
Dass CachyOS aber keine Distro from the ground up ist und weiterhin Arch Linux-Infrastruktur braucht, sieht man bspw. daran, wenn man mal in die
/etc/pacman.conf reinschaut. Da stehen nämlich immernoch die Arch Linux-Repos drin:
Und aus diesen Distros ist auch immernoch ne Menge Zeug installiert.
Weil CachyOS aber immernoch so nah an Arch Linux ist, kann man es entweder de-cachy-en, um ein reines Arch Linux draus zu machen, wodurch dann halt die entsprechenden Optimierungen vollständig verloren gehen oder wie
@SheepShaver geschrieben hat, kann man ein reines Arch Linux auch einfach zu einem CachyOS machen und dann von den Optimierungen profitieren.
Das kann man aber auch nur machen, weil es die CachyOS-Infrastruktur heute gibt. Wenn es CachyOS nicht geben würde, würde es auch keinen
linux-cachyos-Kernel geben. Diese Arbeit musste sich halt erstmal jemand machen und das hat ptr1337 mit seinem Team getan. DAS ist es worum es geht und was CachyOS ist: Eine Arch Linux-Distro, die diese ganzen Optimierungen in einem OS bündelt, das man installieren kann und dann hat man diese ganzen Optimierungen, ohne dass man das nachinstallieren muss. Was nicht heißt, dass man es auf einer Nicht-CachyOS-Distro nicht nachinstallieren kann.