Gaming Headset | Funkheadset

AiiTee

Cadet 4th Year
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Feb. 2012
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118
Hallo liebe CB-Community,

ich bin derzeit auf der Suche nach einem neuen Headset, da mein altes den Geist aufgegeben hat.
Diesesmal soll es eins sein, welches ich als Funkheadset nutzen kann.

Mein Budget liegt bei ~200€.

Ich würde mich sehr über ein paar Vorschläge freuen.


Liebe Grüße

-AiiTee
 
Hatte kurze Zeit das Logitech G930
war okay - jedoch sound ist P/L einfach nur grottig

daher dann auf hochwertige Kopfhörer iVm. Ansteck Mic
aber muss jeder selbst wissen ob man sein Geld für unnützes Gaming Zeug rauswirft
 
hier stand mist
 
@acty
sehe ich ganz genauso. Der Sound ist nicht gut. Für mich aber ausreichend. Nutze das G930 bzw G35 jetzt seit mehr als
3 Jahren und bin sehr zufrieden. P/L mag nicht besonders gut sein aber es erfüllt meine Ansprüche.

lange Akkulaufzeit 8h+ im TS3 auch nach 3 Jahren noch gegeben.
durchs Haus laufen 10m mit 3 Wänden geht auch noch gut.
Verarbeitung könnte besser sein, aber gibt ja direkt n neues wenn was kaputt geht. (in der Garantiezeit geht auf jeden Fall was kaputt :) )

ich würde es wiederkaufen.

Wenn ich Musik hören will oder mal im Game ne Solo Kampagne zocke nehme ich meine BW P7, sind halt nur Kopfhörer und da hab ich dann auch vernünftigen Sound für 375€.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

vielen Dank für eure Vorschläge. Gibt es denn zum G930 irgendwelche Alternativen?


Liebe Grüße

-AiiTee
 
naja eigentlich hat jeder bekannte Hersteller auch wireless Modelle. Creative ,Asus, Razer, Corsair etc.
Hatte diese leider noch nicht getestet. (Kann mir aber nicht vorstellen das da der Sound besser ist)

für meine XBOX habe ich n Skullcandy Gaming Wireless, das ist mMn auch sehr gut, Sound deutlich besser als beim Logitech, kostete damals um die 200€
 
Empfehlenswert ist keins davon. Absolut nicht.

Wichtigste Frage wäre: Warum Wireless?
 
Ja, Funk ist ein schwieriges Thema das man sich gut überlegen sollte. Die 2. rage wäre dann noch ob evtl. ein Funkkopfhörer + Standmicro auch ok wäre. (Für einzelne Funkmicros hab ich noch nichts brauchbares gefunden, wenn jemand da einen guten Tipp hat wäre ich stark interessiert)

Wenns nur um die Angst vor Kabelbruch geht... gute HiFi Kopfhörer haben robuste Kabel und oft kann man die auch recht einfach tauschen (wenn sie nicht sogar gesteckt sind).
 
Okay, mal angenommen ich würde auf Wireless verzichten, welches würdet Ihr mir dann empfehlen? :)

Hab auch schon rechachiert, aber bei Wireless-Headsets gibts fast nur Müll.
 
Für die 200€ bekommt man schon sehr gute HiFi Kopfhörer z.B. von Beyerdynamic (DT770/990 oder 880) oder von AKG (K612) oder auch andere (das beste ist eigentlich wenn man in einem HiFi Geschäft selber mal Probe hört). Als Micro dazu gibt's verschiedene Lösungen, vom einfachen Clip Mikro (Zalman ZM1, König) über Tischmikros (Saitek, Samson) bis zum Antlion Modmic.

Für Gaming würd ich eher einen der neutraleren Kopfhörer nehmen (außer es geht mehr drum das es gut kracht und weniger um Geräuscherkennung ;-) das wären der DT 880 oder der K612. Gerade der 880er ist ein extremes Ohrensofa und stampft jedes Headset ungespitzt in den Boden ;-)
 
Wenn du mit längerer Lieferzeit leben kannst (3-4 Wochen), kannst du für einen sehr guten Preis von ca 100€ den Custom One Pro bei Amazon in Spanien bestellen, siehe: http://www.mydealz.de/40746/beyerdynamic-custom-one-pro-fuer-102e-guter-geschlossener-kopfhoerer/

Der Preis ist erstklassig, die Ohrpolster sollen super bequem sein, zudem ist es m.W. der einzige Beyerdynamic-KH mit abnehmbarem Kabel bzw. Klinkenanschluss am Hörer. Damit kann man z.B. mit Custom Headset Gear ( http://www.amazon.de/Beyerdynamic-COP-Headset-Gear-Custom-Schwarz/dp/B00DHBVUCQ ) oder dem BoomPro ( http://www.amazon.de/gp/product/B00...m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_r=1M02E8AHRVE2X9YRT491 ) ein vollwertiges Headset "zusammen stecken".
 
Okay, vielen vielen lieben Dank für eure Antworten :)

Werde mir dann warscheinlich ein Beyerdynamic holen. Was sagt Ihr zu dem "beyerdynamic MMX 300"?
Ist das besser als das "Beyerdynamic Custom One Pro"? Falls ja, inwiefern? Oder ist der Preisunterschied nur da, weil das MMX300 ein integriertes Headset hat?


Liebe Grüße

-AiiTee


/e: Benötige ich eig. für solch Headsets eine Soundkarte? Nutze derzeit nur die integrierte "Soundkarte" im Mainboard.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast es erfasst. Das Beyerdynamic MMX300 ist ein Beyerdynamic DT770 mit Mikrofon - und damit 100% Aufpreis.
Lohnt sich absolut nicht.
Es muss auch kein Beyerdynamic werden, z.B. Custom One Pro, DT770 und 990 sind alles wunderbare Kopfhörer, aber genau so würde ich einen Blick auf AKG K612, Fidelio X1, Sennheiser HD598/600/650 und viele andere werfen. Andere Mütter haben auch schöne Töchter.

Aber ja, wenn es dir um Langlebigkeit geht und du sehr viel für dein Geld bekommen möchtest, dann bist du bei Beyerdynamic schon richtig. Nur kann man mit 200€ Budget nicht nur eine Marke nennen ( Und eigentlich schon gar nicht einen Custom One Pro - So angenehm er auch sein mag, von anderen Kopfhörern wird er eingestampft)
 
@Vossten: Vielen Dank für deine Antwort, hat mir sehr weitergeholfen :)

Ich würde mich dann für ein Beyerdynamic entscheiden + Ansteckmikro. Die Frage ist nur welches? Ein Custom One Pro, ein DT770, ein DT990 oder doch ein anderes? Und ich habe auch gesehen das die teils mit verschiedenen Ohm-Werten geliefert werden -sagt mir leider garnichts.

Also ich benutze es hauptsächlich für Games und Musik (Musik ist Electro, also eher basslastig).

Ich hoffe Ihr könnt mir doch bei der Entscheidung helfen :(
 
Also ich kann dir z.B. sagen, dass MIR nach 3 Jahren Nutzung der Hochton bei einem DT770 extrem auf die Nerven ging. Außerdem gefiel mir der DT990 von Anfang an besser, da er aber offen ist und ich an einer wirklich vielbefahrenen Straße wohnte, konnte ich das vergessen.
Ich erläutere dir erst mal ein paar Sachen:
Ohm - Der Widerstand eines Kopfhörers. Je höher, desto feiner und detailreicher klingt er. BEI GLEICHER BAUREIHE. Grundsätzlich kannst du Ohm ignorieren. Je höher er ist, desto leiser spielt der Kopfhörer ( eigentlich) aber umso besser klingt er, wenn er mit einem guten Verstärker kombiniert wird. Beispiele sind hier aber z.B. ein Beyerdynamic DT880 mit 600 Ohm ist LEICHTER anzutreiben als ein AKG K701 mit 62 Ohm. Wichtig ist folgendes:
Der Wirkungsgrad - Der gibt an, wie laut ein Kopfhörer bei bestimmter Stromzufuhr spielt. Der Wirkungsgrad bei Beyerdynamic Hörern ist meist exzellent. Besonders die Tesla Modelle ( T70, T90 usw.) sind extrem leicht anzutreiben, obwohl sie 250 Ohm haben, da sie einen sehr guten Wirkungsgrad haben. Soll heißen, obwohl der Widerstand auf dem Papier hoch aussieht, wirst du dir mit denen am Handy wahrscheinlich die Ohren wegpusten können.

Um im Endeffekt zu sehen, wie laut ein Kopfhörer ist, braucht es mehrere Faktoren und da solltest du dann notfalls einfach fragen - oder dir einen vernünftigen Kopfhörerverstärker zulegen, dann musst du da egtl gar nicht weiter drüber nachdenken.

Nächstes:
Geschlossene Kopfhörer - Geschlossene Kopfhörer schotten ab. Teilweise sehr extrem. Custom One Pro und DT770 sind z.B. geschlossene Hörer. Das bedeutet: Der Bass geht WESENTLICH tiefer ( Physikalisch bedingt fällt Bass bei offenen Kopfhörern ab 60 Hz ab), klingt meistens aber auch matschiger und langsamer. Weiterhin bedeutet es, du hörst dich selbst sehr dumpf, manche Leute neigen zum Schreien im TS, weil sie sich selbst kaum hören und du verpasst gerne mal die Türklingel oder ein Klopfen an der Tür.

Offene Kopfhörer - Der DT990 ist quasi ein DT770 in offener Bauweise. Das bedeutet, die Ohrmuscheln sind offen ( wie man auf den meisten Bildern auch sehen kann) und lassen Luft an dein Ohr und nach außen. Ein "Nachteil" ist hierbei, dass viel Schall nach außen dringt. D.h. Leute, die eventuell direkt neben dir sitzen und Fernsehen möchten, hören genau das mit, was du auch hörst. Positiv ist, oftmals sind die Bässe knackiger, überdecken relativ wenig und die Bühne und Räumlichkeit sind größer. Die beiden Sachen sind relativ schwer zu erklären und du musst es egtl gehört haben, aber ich versuch's mal:

Bühne und Räumlichkeit - Hast bisher wahrscheinlich geschlossene Headsets gehabt. Weißt du wie die "in deinen Kopf" spielen? Offene Kopfhörer tun das weniger. Es baut sich quasi eine Bühne um deinen Kopf herum auf und du hast nicht das Gefühl, dass dir jemand die Musik direkt in die Gehörgänge bläst. Vielen gefällt das gut, andere mögen es eher wenig. Je räumlicher ein Kopfhörer spielt, desto besser ist er z.B. zum Orten von Gegnern geeignet, da die "Bühne" die sich um deinen Kopf aufbaut quasi die Shooter Map ist und du genau nachvollziehen kannst, wo welcher Schritt gerade herkam.

Es gibt drei grundsätzliche Abstimmungen bei Kopfhörern, die sehr häufig vertreten sind, DT770 und 990 und auch der Custom One Pro zählen zur ersten:

Badewanne - Der Name kommt vom Frequenzgraphen, wo Bässe und Höhen angehoben wurden. Auch "V" oder "U" Shaped genannt. D.h. die Bässe und Höhen rücken in den Vordergrund und die Mitten sind zurückgesetzt. Gefällt sehr vielen Leuten sehr gut, mir ging es wie gesagt nach einiger Zeit auf den Zeiger. Sollte man sich aber anhören.

Neutral - Hierzu zählen der K701 und der DT880. Der DT880 hat zwar auch einen angehobenen Hochton, aber nur einen leicht erhöhten Bass. Diese Kopfhörer sind besonders gut zum Orten von Gegnern und wenn du Musik so hören willst, wie sie produziert wurde. Vielen gefallen die Kopfhörer nicht, weil sie "langweilig" klingen - mich eingeschlossen. Viele schwören aber dadrauf. mMn ist der DT880 dennoch besser als DT770/990, denn der Bass ist zwar geringer, dafür aber wesentlich präziser und dennoch druckvoll. Der K701 ist so ca. die "Referenz" von Neutralität - Zurückgenommener Bass, leicht erhöhte Höhen. Wenn du dir ein Orchester anhörst, wirst du wahrscheinlich fast genau sagen können, wie viele Violinen aus welchen Richtungen gerade spielen. Das ist wirklich faszinierend und für Spiele eben bombastisch - das ist wie ein "legaler Cheat", wie es manche ausdrücken. Für Musik wäre er ( für mich) aber nichts. Außerdem ist er, wie beschrieben, extrem hungrig was Energie angeht und ohne Verstärker brauchst du den gar nicht versuchen zu bewerten.

Dunkel - HD650 und Fidelio X1. Dunkle Kopfhörer sind für mich genau das richtige. Sie bieten eine größere Bühne als geschlossene Kopfhörer, aber eine kleinere als andere offene. ABER: Sie haben einen angehobenen Bass und zurückgenommene Höhen. Das ist wunderbar, gibt einem ein wirklich grandioses Feeling und FÜR MICH sind sie genau richtig. Allerdings gefallen diese Hörer vielen auch nicht, weil sie zu "laid back" spielen, sie sind ZU relaxend, bei Schlagzeugen sind die Hi-Hats, die ja egtl für Akzente Sorgen sollen, zurückgezogen und kommen nicht so extrem rüber und und und.

Das sind so egtl die Begriffe, die sich jeder mal durchlesen sollte und versuchen sollte, zu verstehen. Einige der verschiedenen Kopfhörer solltest du dir definitiv anhören, gerade bei Kopfhörern ist es EXTREM wichtig zu vergleichen. Es bringt auch nichts, wenn der Kopfhörer für dich perfekt klingt, aber er dir die Ohren nach 10 Minuten fast abbricht, weil er zu klein ist.

Was für die Beyerdynamic und den Fidelio sprechen, sind der extrem gute Tragekomfort und die wirklich gute Verarbeitung. Die Dinger kriegst du kaum kaputt, egal was du mit ihnen machst. Besonders Beyerdynamic gibt noch 20 Jahre Ersatzteilgarantie, d.h. wenn dir in 10 Jahren mal das Kabel kaputt geht, bestellst du für 20 oder 30 ein neues Kabel, lötest es an und sparst dir einen komplett neuen Kopfhörer zu kaufen ( Im Vergleich zu Gaming Headsets, wo beim kleinsten Kabelbruch sofort ein komplett neues Headset her muss).

Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen.
 
@Vossten: Vielen lieben Dank für die extrem auführliche Erklärung. Das hat mich aufjedenfall um einiges weitergebracht.

Ich hole mir warscheinlich das "Fidelio X1" und das "Beyerdynamic Custom One Pro". Werde dann entscheiden und nehme das was mir besser gefällt.
 
Also wie gesagt, wenn du weder einen geschlossenen Kopfhörer brauchst ( weil du jemand anderen störst/es laut in deiner Umgebung ist) noch ihn unterwegs hören willst, würde ich NICHT zum Custom One Pro greifen.

Aber du machst es genau richtig - hol dir beide, vergleiche sie und nimm den, der dir besser gefällt. Einer der wichtigsten Faktoren ist beim Probehören: ZEIT. Setz nicht einen Hörer auf und sag dir "Huch, was für'n Mist." Gewöhn dich erstmal an den Klang.
 
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