Gibt es außerirdisches Leben (auf der Erde)?

Mondsonden gibts von China (haben auch einen Rover da oben, der zwar nicht mehr fährt aber noch funkt), Japan, Indien, ESA und NASA und früher natürlich auch die Sowjetunion.



Ansonsten gibt es da sicherlich keine Verschwörung oder Vertuschung, die *Halbwertszeit* von den Wissenschaftlern die an solchen Projekten mitarbeiten ist sehr gering, sprich da wechseln alle paar Jahre Menschen hin, machen ein Projekt und gehen wieder. Irgendjemand hätte da sicher schonmal geplaudert (siehe Snowden).

Ansonsten sind die meisten Mission auch sehr gut dokumentiert zum nachlesen und ergeben Sinn.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19213910?dopt=Abstract beispielsweise die Vermessung des Mondes von den Japanern.
 
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@ damn80

U-Boote fliegen durch die "trockene Luft" ;-D ?

Muharharhar, voll in die Falle getappt. Das hatte Ich extra nicht genauer erklärt, und Ich wusste dass jemand mit "Hauptsache was finden" in die Falle geht. Argumentum ad Hominem/Personem trübt die Sorgfalt...
Hier ein Sublink aus dem Wikipedia-Link:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schal....C3.A4hlter_Fl.C3.BCssigkeiten_bei_20_.C2.B0C

"1484" ist dort der Wert für Wasser! Aber pro Sekunde!
Das macht 5342,4kmh:
https://www.google.de/search?q=1484...t=firefox-b&gfe_rd=cr&ei=ifv3V_bCCoLBoQeLjIFA


Nein, die Schallgeschwindigkeit unter Wasser beträgt "~5400kmh".
Je nach Temperatur und wohl auch Tiefe.
Es ging ja offenkundig um ein U-Boot.

Und es lässt sich leicht googlen, nix mit "Verschwörungsthery".

"Superkavitation" ist auch kein unbekannter Effekt.



@ hallo7

Exakt, das ist eher eine Zustimmung.
Ich habe nie behauptet, dass die ganzen Wissenschaftler bei der NASA etc. davon wissen.
Gerade darum ging es ja in der Schichte mit der Mitarbeiterin die zusammen mit Kollegen kurz Personen auf dem Mars gesehen hatte.
Unabsichtlich.

Hier die Geschichte:
http://www.focus.de/panorama/welt/i...gab-eine-geheime-mars-mission_id_4311057.html

Der Anruf:
https://www.youtube.com/watch?v=GQRtxHMqyeI

"Sechs weitere Menschen seien in dem Raum gewesen und hätten die Live-Aufnahmen vom Mars gemeinsam mit ihr gesehen. Dann seien die Bildschirme von ihren Vorgesetzen abgeschaltet worden.

„Wir rannten dann nach oben, aber sie schlossen die Tür und klebten Papier darüber, so dass wir nichts sehen konnten", sagte sie dem Radiosender."


Die normalen Wissenaschaftler müssen nichts wissen.
Dass es "Vorgesetzte" gibt, die auch dicht halten, ist allerdings im Rahmen des realistischen.
Der Grunz-Plebs kläff, äh "argumentiert" ja gerne, dass "so viele Menschen nicht dicht halten können".
"So viele sind es da nun auch nicht, und ja,
Davon abgesehen gibt es ja diverse Whistleblower, denen wirft man dann einfach vor sie lügen. Z.B. Robert Lazar, Robert Dean etc..


Ich erinnere hier mal an saubere Wissenschaftliche Arbeit/Methodik und Logik, nach der auch wenn das nicht stimmen sollte, dies kein Beweis gegen Aliens auf dem Mond, Besuche, oder auch auf dem Mars wäre (*). Ich selbst sage ja gar nicht DAS muss stimmen.
Es gibt auch "UFO-Experten" die es anzweifeln.
Aber eher aus technischen Gründen ("Viking hatte keinen Live Feed", fehlerhafte techologische Begriffe...).
Aber die fantastische Geschichte "Solar Warden" existiert. Mit dem Hack von Gary McKinnon kam das wieder auf.
Er sagt ja, er sah eine Liste "Extra-Terrestrischer Offiziere". Soll heißen, Soldaten die auf Raumschiffen dienen, und sich auch auf dem Mars aufhalten können.
Und ihre Story würde zumindest rein passen.
Ich schreibe ganz bewusst "fanstastisch", auch wenn dies natürlich im technisch möglichen (mit hochentwickelter Technik, "Alien-Tech") Bereich läge.
Mit einer kleinen "Flotte" von Raumschiffen könnte man sich brüsten, was soll die Weltöffentlichkeit dazu sagen? Ist es einem Land etwa verboten "Raumschiffe" zu bauen, auch wenn es Milliarden kosten würde? OK, der "Beschiss" an der Weltöffentlichkeit und besonders der Wissenschaft (die da mit Sondenmissionen "herumkrebsen", wärend die USA evtl. schon auf dem Mars gewesen wäre) wäre "hart", aber das wars auch schon.
Es ist eher eine Art der Verselbstständigung.
Einmal gelogen, ging es dann so weiter.
Und es wurde evtl. auch gemordet (dieser Radiomoderator, Schneider etc.). Es kämen auf einmal so viele Fragen auf. Nicht nur Fragen nach Fehlverhalten von "Besuchern" (Entführungen sind ja sachlich eine Straftat, da könnte man die Verletzungen des Luftraum, Basen im Meer und Seen etc. eher ignorieren), eben auch der Regierung.
Mal sehen wie ernst es Clinton mit dem Willen um die "Aufdeckung" meint.


*)
Leider muss man gerade dem Grunz-Plebs erklären, dass eine falsche Story nichts an der Sache selbst ändert.
Der Pöbel der auch meint, wenn jemand etwas nachstellen kann, wäre das ein "Gegenbeweis" für etwas.
Man kann KZs in Filmen nachstellen, ist das ein Beweis dass es den Holocaust nicht gab?
Genau so kann man einige unerklöärliche Phänomene nachstellen oder alternativ natürlich nachstellen.
Das ist ja in keinster Weise ein Beweis dass etwas nicht denoch anders war/ist.
 
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oh fuck *kopf ditsch*
ja da war ja was mit wasser omfg

ne mit
Verschwörungsthery
meinte ich die ganzen "besucher" seiten die man zu den ufo geschichten so findet
 
Tobias Claren schrieb:
Man vermutet auch auf der Erde mehr als einen "Baum des Lebens".
Also Leben dass aus mehr als einer Urzelle entstand.
Das würde dann auch "offiziell" bedeuten, dass es kein so großer Zufall ist.
Und wenn das Leben dennoch ähnlich aufgebaut ist (es fand ja noch niemand Leben ohne die Basen G, C, A, und T, oder mit mehr oder weniger, wobei "weniger" dann ja nur zwei sein würde, da Paare), dürfte das auf anderen Planeten dann genetisch ähnlich sein. Nicht "Verwandt" im Sinne des gesamten Lebens auf der Erde (Mensch und Fruchtfliege wohl um 50%), sondern was die DNA, das "System" selbst angeht.
Daher würden Aliens die das System so gut beherrschen wie einen programmiercode, auch das System der DNA auf der Erde verstehen bzw. wissen wo sie eingreifen müssten. Es gab ja laut Lazar die Behauptung kleine Graue vom 39,5 Lichtjahre entfernten Doppelsternsystem "Zeta Reticuli" (Planet 4 der zweiten Sonne) hätten irgendwas um 50, 60... Mal in die menschliche Evolution eingegriffen.

Eben nicht! Das Leben auf der Erde ist genau ein einziges mal "entstanden". Diese Tatsache ist hinreichend dokumentiert und auch bewiesen. Wer ist Lazar? Eine Romanfigur?
 
@Tobias Claren:
Es gab ja laut Lazar die Behauptung kleine Graue vom 39,5 Lichtjahre entfernten Doppelsternsystem "Zeta Reticuli" (Planet 4 der zweiten Sonne) hätten irgendwas um 50, 60... Mal in die menschliche Evolution eingegriffen.
wow dieser lazar weiß ja super bescheid. der weiß ja viel mehr als sämltiche biologen, astronomen, mediziner und physiker der welt zusammen. oh und als die nasa nicht zu vergessen.
und was haben diese kleinen grauen männchen bei ihren eingriffen alles gemacht? hatten menschen vorher 8 arme? haben die die möpse der frauen vergrößert?

sry aber sowas ist schon sehr seeehr weit hergeholt. diese detailierten und gleichzeitig absolut nicht nachprüfbaren informationen... ich finde esoterik immer so faszinierend. :D

@SydBe:
Eben nicht! Das Leben auf der Erde ist genau ein einziges mal "entstanden". Diese Tatsache ist hinreichend dokumentiert und auch bewiesen.
sicher? ich denke dass sind wenn überhaupt eher indizienbeweise, weil die anfänge des lebens einzellig waren und so weit zurück liegen, dass da nichts mehr von übrig ist, das man noch untersuchen könnte außer sedimentschichten im gestein. es ist sehr wahrscheinlich und es herrscht allgemeiner konsens darüber, aber ob es auch andere ansätze gab, die sich nicht durchsetzen konnten, kann imho weder bestätigt noch widerlegt werden. immerhin hat sich die erdatmosphäre seit den anfängen des lebens katastrophal gewandelt. das könnte selbst die menschheit nicht überleben. wenn andere organismen z. b. die anpassung an sauerstoff in der atmosphäre nicht gemeistert haben, war das unweigerlich ihr ende.
 
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Lübke :), super, genau Deiner Meinung! Die Meinungen, Postings, Stellungnahmen und (Pseudo) Berichte von unserem, Freund Toby sind schon sehr abenteuerlich, verschwörungstheoretisch und esoterisch "angehaucht". Dafür aber amüsant zu lesen, sie rufen bei mit abwechselnd ein Lächeln, Kopfschütteln oder auch Lachkrämpfe hervor. Obwohl es eher zum weinen ist......
 
Schon die Grundannahme, dass nur der Grunz-Plebs(!) das Argument bringe, dass so viele Menschen niemals dichthalten können, zeigt doch bereits typische Verschwörungsdialektik. Dabei ließe sich das sogar statistisch nachweisen. Ebenso das Verhalten, offizielle Aussagen grundsätzlich zu hinterfragen und selbst kleinste Fehler als Beweise für Vertuschung und Verschwörung heranzuziehen während angebliche "Whistleblower" undifferenziert und unritisiert als Wahrheit hingenommen werden ist ebenso typisches Verhalten. Es wird dabei auch die Tatsache verdreht, dass den Whistleblower angeblich nur das lügen unterstellt wird und das sie nicht schlicht widerlegt sind/werden.

Infos zu den angeblichen "Whistleblowern":
https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Lazar
https://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Dean_(ufologist)

Im letzten Link gibt's auch weiterführende Infos zu anderen "Whistleblowern" und der UFO-Thematik an sich.

Wenn der Thread dazu dient solche nebulösen Theorien als Wahrheiten zu verkaufen, ist er ziemlich hinfällig...
 
zum thema ufo-verschwörungen: bin letztens beim zappen mal wieder über n24 gestolpert. mein lieblingscomedysender :D
da gings um "mufon"-akten. was auch immer das sein soll. jedenfalls sollen da massenhaft ufo-abstürze durch die men in black (kein scherz, das meinten die wirklich!) vertuscht worden. momentmal: außerirdische reisen zig lichtjahre und mehr durchs weltall, das vielfach, aber auf der erde stürzen sie reihenweise ab und sterben? und kommen trotzdem immer und immer wieder persönlich her?
und natürlich wollen die immer nur in die usa wo die men in black sind? und warum genau sollte man sowas vertuschen? wer hätte was davon? fragen über fragen... und eine lächerlicher als die andere :D
mufon... ja nee, is klar :D
 
weil die anfänge des lebens einzellig waren und so weit zurück liegen, dass da nichts mehr von übrig ist
Naja, nicht ganz... Der Ursprung des "Lebens" sind Molekühle welche in der Lage sind sich selbst zu reproduzieren. Das als "Leben" zu bezeichnen ist natürlich viel zu weit gegriffen. Aber diese Molekühle sind in der Lage sich selbst zu kopieren, sie können mutieren und in fortgeschrittenem Stadium können sich mehrere selbstreplizierende Verbindungen zu einem neuen großen Molekühl verbinden. Die DNA ist z.B. ein solches Molekül (Allerdings schon ein extrem hochkomplexes). Mit einfacheren Verbindungen kann man das heute im Labor nachstellen und kennt somit die Voraussetzungen. Und die Hürden um einen solchen Prozess zu starten sind wohl nicht so sehr hoch und einige der Verbindungen können extrem stabil sein. Sie sind also teilweise auch heute noch im Gestein nachweisbar. Genau von diesen Verbindungen wird auch gesprochen, wenn z.B. auf Asteroiden nach Leben gesucht wird. Sie können sich nämlich auch unter, für echtes Leben miserablen Bedingungen bilden.
Dieser Prozess dürfte sowohl auf der Erde als auch anderswo recht oft ablaufen. Das Leben kann sich theoretisch also an vielen Orten oder auch am selben Ort mehrmals entwickelt haben. Bedingungen wie sie das heutige Leben stellt (flüssiges Wasser, Atmosphäre, Strahlenschutz...) mussten dafür nicht erfüllt sein. An so Sachen wie aggressiven Sauerstoff musste man sich erst später anpassen. Es ist also denkbar, dass andernorts das Leben als Lösungsmittel flüssiges Methan verwendet und Chlorgas geatmet wird. Hauptsache man kann irgendwie Energie gewinnen.
Einzellige, echte Lebende Organismen kamen erst sehr viel später. Diese sind nach und nach entstanden, als die Moleküle immer mehr um sich herum gebaut haben, um sich noch besser reproduzieren zu können.

aber auf der erde stürzen sie reihenweise ab und sterben?
Ist doch logisch. Du fährst Jahrelang Problemlos mit deinem Auto in der Heimat herum, kommst an tausend Werkstätten vorbei und es passiert nix. Fährst du aber mit der Familie in den Urlaub verreckt dir die Karre oben auf ner Alm wo kein Abschleppwagen hin kommt. Murphys Law gillt eben auch für Aliens :evillol:
 
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Super, den Quatsch mit den Mufon Akten hatten wir auch gesehen. Meine Frau und meine Wenigkeit haben gelacht wie schon lange nicht mehr. Vor Monaten kam genau auf diesem Sender ein Bericht wie man sich bei einem Eisbär Angriff verhalten soll. Meine Frau meinte es wäre wohl wahrscheinlicher beim Spaziergang hier im Hisigland von einem Eisbär attackiert zu werden als dieser Mufon Sch....

(Möchte diese Außerirdischen mal sehen, fliegen sie viele, hunderte eventuell sogar tausende Lichtjahre weit um hier zu "erforschen" oder uns "auszuspionieren" und dann stürzen sie ab. Lachhaft!)
 
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Für höher entwickeltes und vor allem intelligentes Leben gilt dies aber nicht. Organische Materie, auf die du hier anspielst, wird auch nur in der Pseudowissenschaft "Leben" genannt. Von Leben kann man ab Einzellern, Bakterien´etc. sprechen. Alles, was einen Stoffwechsel hat, ist Leben. Organische Materie hat dies nicht.

Sprich, organische Materie hat recht hohe Wahrscheinlichkeiten zu entstehen. Simples Leben wie Einzeller schon deutlich weniger. Mehrzellige hat schon sehr enge Grenzen. Und intelligentes, welches sich dann auch noch im kosmischen Maßstab minimal kleinen Zeit Fenster mit uns entwickelt hat, dürfte schon extrem selten sein. Das es in absoluten Zahlen ggf. oft vorkommt. liegt einzig darin begründet, dass das Universum unendlich ist und damit die Wahrscheinlichkeit ebenso, dass irgendwo irgendwann gleiches geschieht. Das bedeutet aber nicht, dass überhaupt intelligentes Leben zeitgleich im Universum existieren muss.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Hab den reingerutschten Virus mal rausgenommen. ;))
Soweit richtig, aber Viren sind ein Grenzbereich und nicht zu den Lebewesen zu rechnen.
 
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Wobei Viren auch nicht leben. Wenn man die Definition der Biologie anwendet, wo Leben in der Lage sein muss sich selbst zu reproduzieren.
Falsch gefaltete Proteine wie die Prionen stehen da noch weit unterhalb und sind schon recht komplexe organische Moleküle.

Die Menschheit glaubt zwar die Bedingungen und das Rezept für die Enstehung von Leben zu kennen, aber so richtig reproduzieren lässt sich das Ganze nicht.

Weiss hier jemand genaueres über Rosetta? Hat die Mission nun Aminosäuren auf dem Kometen gefunden,oder war das alles nur kontaminiert?
 
Viren sind eigentlich nur ein Programmcode, keinen Stoffwechsel und können sich, wie schon geschrieben, nicht replizieren. Sie sind zwingend auf eine Wirtszelle angewiesen.,
 
der schritt vom virus zum vollständigen bakterium ist aber vermutlich ungleich kleiner als von einer simplen kohlenstoffverbindung zum virus. per definition sind viren kein leben, aber sollten wir auf einem extraterristrischen objekt ein virus entdecken, wäre das wohl eine absolute sensation und ein starkes indiz für die entstehungswahrscheinlichkeit von leben außerhalb der erde.
kohlenstoffverbindungen hingegen findet man massig, selbst im saturnring (hat enceladus da ausgespuckt ;))
 
Für höher entwickeltes und vor allem intelligentes Leben gilt dies aber nicht. Organische Materie, auf die du hier anspielst, wird auch nur in der Pseudowissenschaft "Leben" genannt. Von Leben kann man ab Einzellern, Bakterien, Viren etc. sprechen. Alles, was einen Stoffwechsel hat, ist Leben. Organische Materie hat dies nicht.
Hab doch auch garnix anderes gesagt?!? Das von Leben zu sprechen bei einfachen Molekülen etwas weit hergeholt ist doch eigentlich selbstverständlich. Aber diese Bausteine sind die Basis aus welcher sich richtiges Leben entwickeln kann. Wie das dann aber ausschaut kann ganz anders sein als hier. Nimmt man die ersten Einzeller dann gabs hier z.B. auch kaum Molekularen/Atomaren Sauerstoff. Der war aufgrund seiner Aggressivität komplett chemisch gebunden.
Sucht man also sonst wo nach Leben, würde ich die Bedingungen auf der Erde nicht zwingend als Voraussetzung ansehen.

Vieren würde ich als Zwischending ansehen. Ein hochkomplexes Genom, aber ohne den typischen Firlefanz einer kompletten Zelle welcher für eine eigenständige Reproduktion und den dafür erforderlichen Stoffwechsel notwendig wäre.

...extraterristrischen objekt ein virus entdecken...
Och nö, hab gerade nen Schupfen auskuriert;-)
 
Sucht man also sonst wo nach Leben, würde ich die Bedingungen auf der Erde nicht zwingend als Voraussetzung ansehen.
tatsächlich sind die heutigen bedingungen auf der erde eher lebensfeindlich. das leben hier hat sich entsprechend angepasst, entstand aber in einer atmosphäre, die wir heute als höchsttoxisch erachten. eine kleinigkeit, die die meisten sucher von außerirdischem leben meist übersehen ;)

Zweite Atmosphäre

Nachdem die Erde ausreichend abgekühlt war, kam es zu einem extrem langen Dauerregen von etwa 40.000 Jahren, nach dessen Ende sich die Ozeane gebildet hatten und dementsprechend die anderen Atmosphärengase relativ zum Wasserdampf angereichert wurden. Die hohe UV-Einstrahlung bedingte eine photochemische Zerlegung der Wasser-, Methan- und Ammoniakmoleküle, wodurch sich Kohlenstoffdioxid und Stickstoff ansammelten, eventuell auch Tholine. Frühe Stoffwechselvorgänge von gärenden und chemolithotrophen Bakterien und Archaeen erhöhten zusätzlich den Gehalt an Stickstoff und auch Methan. Die leichten Gase wie Wasserstoff oder Helium verflüchtigten sich in den Weltraum, vor allem Kohlenstoffdioxid und Schwefelwasserstoff wurden in großen Mengen in den neu entstandenen Ozeanen gelöst. Kohlenstoffdioxid bildet bei Lösung in Wasser Kohlensäure (H2CO3), aus der sich durch Dissoziation Hydrogencarbonat-Ionen (HCO3−), Carbonat-Ionen (CO32−) und Wasserstoff-Ionen (H+) (genauer: Oxonium-Ionen H3O+) bilden. Dadurch war die Wasserstoffionenkonzentration hoch, der pH-Wert also sehr niedrig. Carbonat-Ionen bilden mit bestimmten Kationen, insbesondere mit Calcium-Ionen, schwerlösliche Carbonate, die ausgefällt werden. Wegen des niedrigen pH-Werts war jedoch die Konzentration der Carbonat-Ionen sehr niedrig, Calciumcarbonate fielen zunächst nicht aus. Durch den Verbrauch von Kohlenstoffdioxid zum Aufbau von Biomasse, also zum Wachstum der Lebewesen, erhöhte sich der pH-Wert und damit auch die Konzentration der Carbonat-Ionen mit der Folge der Ausfällung von Carbonaten. Dies führte zu mächtigen Ablagerungen am Ozeanboden. Einzig unbeeinflusst blieb der inerte Stickstoff. Dieser sammelte sich mit der Zeit an, und vor etwa 3,4 Milliarden Jahren schloss sich dann die Entwicklung der zweiten Atmosphäre ab. Sie hatte nun vermutlich Stickstoff als Hauptbestandteil und enthielt in geringeren Mengen wahrscheinlich Wasserdampf, Kohlenstoffdioxid und Argon.

quelle: Wikipedia
 
Lübke schrieb:
der schritt vom virus zum vollständigen bakterium ist aber vermutlich ungleich kleiner als von einer simplen kohlenstoffverbindung zum virus. per definition sind viren kein leben, aber sollten wir auf einem extraterristrischen objekt ein virus entdecken, wäre das wohl eine absolute sensation und ein starkes indiz für die entstehungswahrscheinlichkeit von leben außerhalb der erde.
kohlenstoffverbindungen hingegen findet man massig, selbst im saturnring (hat enceladus da ausgespuckt ;))

Eher umgekehrt wird ein Schuh daraus. Heute nimmt die Wissenschaft an dass es sich bei dass es sich bei Viren nicht um Vorläufer des zellulären Lebens handelt, sondern um Gene von Lebewesen, die sich aus Lebewesen lösten. Es gibt verschiedene Theorien und Ansätze. ich empfehle entsprechende Literatur, es würde hier den Rahmen sprengen. Um grob zu informieren reicht auch Wikipedia.
 
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