News „Glasfaser-DSL“ keine Glasfaser: Landgericht unterbindet irreführende Werbung von 1&1

joel schrieb:
David gegen Goliath
Meinst du D'avis gegen Goliath? :D

Topic: Das ist echt echt übel was die da treiben...
 
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up.whatever schrieb:
GPON ist leider nicht geeignet um symmetrische Bandbreiten zu liefern. Das ist ein shared Medium mit doppelt so viel Down- wie Upstream.
Symmetrische Tarife bis 1 Gbit/s für Privatkunden wären vermutlich trotzdem kein Problem. Natürlich wäre der Upstream dann doppelt so stark Überbucht wie der Downstream. Aber entscheidend ist ja die Frage wie wahrscheinlich ein Engpass ist. Und Privatkunden nutzen den Download eben im Schnitt deutlich intensiver als den Upload.
 
ApeZilla schrieb:
Allerdings spamen die mich mit Werbeanrufen voll...hab bestimmt schon 10 Nummern gesperrt.
Im Kundenkonto kann man einstellen, wie sie einen Kontaktieren können.
Daran halten sie sich auch, zumindest meiner Erfahrung nach.
 
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Tzk schrieb:
Hast du ein Beispiel? Vodafone bietet ja hauptsächlich Kabel-Internet an.
"Kabel-Glasfaser" und kommt natürlich per Coax ins Haus.

Aber egal, ob Coax oder echte Glasfaser, DOCSIS bleibt DOCSIS und den "Dreck" vom Rest des Wohnviertels hat man auch mit an der Buchse anliegen, CGNAT inklusive (also keinen "vollwertigen" Zugang). Ist aber bei Deutsche Glasfaser & Co über GPON auch nicht anders, nur halt kein DOCSIS.
 
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@Vindoriel Nicht überall, es gibt durchaus RFoG Anschlüsse, wo das Signal per Glasfaser ins Haus kommt und erst im Keller auf Koax umgesetzt wird.
 
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T1984 schrieb:
Symmetrische Tarife bis 1 Gbit/s für Privatkunden wären vermutlich trotzdem kein Problem.
Technisch sicherlich denkbar, aber selbst bei XGS-PON wird es meines Wissens von der Telekom nicht gemacht, obwohl dort up- und downstream symmetrisch sind.

Letztlich muss man ja schon froh sein, wenn die Tarife immerhin die halbe downstream-Rate in upstream-Richtung bereitstellen. Da gab es ja eine Zeit lang auch solche Faktor-5-Geschichten, die technisch überhaupt keinen Sinn ergeben. Über DOCSIS bekommt man eben nicht mehr als 50 Mbit/s - gibt also diesbezüglich keinen wirklichen Druck...
 
Web-Schecki schrieb:
Technisch sicherlich denkbar, aber selbst bei XGS-PON wird es meines Wissens von der Telekom nicht gemacht, obwohl dort up- und downstream symmetrisch sind.
Eben, das war mein Punkt. Die asymmetrischen Tarife haben keinen technischen Grund. Bei XGS-PON ist es offensichtlich, und auch bei GPON wäre es ziemlich sicher technisch unproblematisch aufgrund der unterschiedlichen Auslastung.
 
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Achja, was ähnliches hatte ich auch mit 1&1 beim Umzug. Mal nachgefragt bei denen, als ich mit einem Vertriebler sprach und er hat mir dann direkt gesagt, an der neuen Adresse liegt dann Glasfaser, direkt über uns bla bla.
Am Ende, als ich dann darüber nachgedacht habe, ob ich das nehme, hat er im Nebensatz erwähnt, dass dort noch kein Anschluss liegt, der Vermieter erst zustimmen und die Kosten übernehmen muss. Dann bin ich gegangen.
 
Na endlich...
Bin nach Ewigkeiten Telekom und trotz Family-Rabatt vor 5 Jahren zu 1und1 gewechselt und habe es nie bereut.

Aber jedes Mal wenn ich mich bei denen einloggen wollte, wegen Vertrag oder Rechnung oder anderem Gedöns, ging mir diese "Glasfaser-Unfug-DSL"-Werbung so auf den Senkel, dass ich die Seite wieder zugemacht habe...

Hatte ja damit gerechnet, dass sie sich irgendwie raus mogeln, weil es technisch doch irgendwie halbkorrekt ist, wenn bis zum letzten Knotenpunkt Glasfaser ist und erst dann Kupfer zum Medium wird.
Schön das ein Gericht hier nun für Klarheit sorgt und damit weniger technische Leute vor falschen Annahmen schützt.
 
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S.Kara schrieb:
1&1 wusste genau was die da machen. Da werden Strafen dem zusätzlichen Gewinn gegenübergestellt und wenn es sich lohnt wird es gemacht.

So lange die Strafen lächerlich ausfallen gibt es immer wieder solche Versuche.
Sehe ich auch so - richtig draufzahlen müssten solche Konzerne. von 1&1 hört man ja auch regelmäßig dass es gern getrickst wird. Sei es nun mit dem "DSL-Glasfaser" oder wie jüngst mit der Kündigung bei der "Echten Flatrate"....
 
T1984 schrieb:
Klar, wenn man sich anschaut wie Kabel überbucht ist, dann wäre das wahrscheinlich kein Problem. Aber so hat man als Betreiber einfach weniger Ärger. Und als Kunde hat man den Vorteil, dass man bei der aktuellen Tarifstruktur recht sicher sein kann, die vertragliche Bandbreite in der Regel zu jeder Tageszeit zu bekommen. Ist bei DOCSIS ja eher ein Glücksspiel.
 
richtig so. hatte mich da auch mit adresse eingetragen und gefreut das glasfaser verfügbar war. bin dann auf telekom gegangen wegen preisvergleich und da steht kein glasfaser verfügbar
 
aid0nex schrieb:
Das sind externe Firmen wie Ranger Marketing im Auftrag der Telekom. Die werden durch Provisionen bezahlt und lügen daher gerne mal um sich die eigene Tasche aufzubessern.
Was hier bei 1&1 passiert, ist ein falsches Marketing auf der offiziellen Website direkt vom Konzern selbst. Das ist eine ganz andere Hausnummer.
Sehe ich nicht so. Denn die Telekom könnte ganz einfach Ranger verbieten, für die Telekom Verträge zu vermitteln. Da Ranger schon so jahrelang operiert, die diversen Lügen also der Telekom bekannt sein müssten, die aber trotzdem nichts dagegen tun, ist das für mich persönlich das Gleiche
 
wer so blöd ist und auf diese Werbung reinfällt, dem kann man IMHO nicht helfen. Ich weiss doch, ob in meiner Bude Glasfaser liegt oder nicht.....
 
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K.S.a.L. schrieb:
Ich weiss doch, ob in meiner Bude Glasfaser liegt oder nicht.....
Och, unser geförderter FTTC-Ausbau wurde damals auch nur Glasfaser-Ausbau genannt. Dass der auf einmal fertig gewesen sein soll und nur bis 100 Mbit/s ermöglicht wurden, haben die Meisten nicht weiter in Frage gestellt.
 
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@DLMttH Leider haben bis zu 90% der Bevölkerung die eine Gewisse "Union" gewählt haben (durch Helmut ist Schland noch im Kupferzeitalter) sich diese Frage nie gestellt.
 
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DLMttH schrieb:
Och, unser geförderter FTTC-Ausbau wurde damals auch nur Glasfaser-Ausbau genannt.
Glasfaserausbau für FTTC ist ja auch nicht so verkehrt, denn das Glasfasernetz wurde ja ausgebaut. Glasfaseranschluss hingegen wäre verkehrt.
 
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