Glasfaser im Haus verteilen

keldana

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Hallo zusammen,

und Sorry, falls das Thema schon woanders diskutiert wird. Ich kenne mich mit Glasfaser NULL aus, aber mein Vater hat für sein Haus einen entsprechenden Vertrag unterschrieben (schon vor mehreren Jahren und daher schon aus der MVL raus) ... ABER: er möchte sich den Anschluss trotzdem unbedingt legen lassen und benutzen. Allerdings hat er jetzt Sorge, das die alten Internetkabel im Haus die Geschwindigkeit der Glasfaser "ausbremsen". Könnte ich mir auch gut vorstellen ... wobei ... ist es bei Glasfaser so wie bei einem Kabelanschluss? Die Firma legt das ins Haus und ab da ist man selbst für alles verantwortlich?

Und falls dem so sein sollte ... könnte man im Keller einen Router installieren und die ganze Sache mittels W-Lan verteilen? Wie gesagt ... keine Ahnung von der Technik. Gibt es Geräte, die die Daten "Annehmen" und dann per W-Lan weiterleiten?

Gerne auch Hinweis auf Webseiten, die das in leicht verständlicher Sprache (mein Vater ist schon über 80) erklären.

Danke !
 
Erstmal muss die Glasfaser ins Haus gelegt werden. Ist das schon passiert? Danach wird ein Glasfaster-Kasten im Keller oder Technikraum installiert und dann eine Dose mit Glasfaseranschluss. Dann kauft man entweder ein Modem mit altem Router oder einen Router mit Glasfaser Anschluss.

Kosten ab 2026 sind 1000€ bei der Telekom
 
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keldana schrieb:
ist es bei Glasfaser so wie bei einem Kabelanschluss? Die Firma legt das ins Haus und ab da ist man selbst für alles verantwortlich?
Ja, so ist das in der Regel.

keldana schrieb:
Und falls dem so sein sollte ... könnte man im Keller einen Router installieren und die ganze Sache mittels W-Lan verteilen?
Das kann man so machen. Ob es dann so funktioniert wie man sich das vorstellt, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, die man besprechen könnte, wenn man mehr Details kennt.

keldana schrieb:
Gibt es Geräte, die die Daten "Annehmen" und dann per W-Lan weiterleiten?
Diese Geräte nennt man Accesspoint oder Repeater.

Cu
redjack
 
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empower schrieb:
Erstmal muss die Glasfaser ins Haus gelegt werden. Ist das schon passiert?

Nein!

empower schrieb:
Danach wird ein Glasfaster-Kasten im Keller oder Technikraum installiert und dann eine Dose mit Glasfaseranschluss. Dann kauft man entweder ein Modem mit altem Router oder einen Router mit Glasfaser Anschluss.

Das klingt einem Kabelanschluss sehr ähnlich. Bekommt man bei Glasfaser nicht auch von dem Anbieter einen Router? Sorry für die Frage ... habe den Vertrag noch nicht einsehen können. Der liegt irgendwo in irgendeiner Schublade.

empower schrieb:
Kosten ab 2026 sind 1000€ bei der Telekom

Diese Kosten sind ... wofür gemeint?

Auf jeden Fall schon einmal Danke für die Infos.


redjack1000 schrieb:
Ja, so ist das in der Regel.

Gut zu wissen, Danke!

redjack1000 schrieb:
Das kann man so machen. Ob es dann so funktioniert wie man sich das vorstellt, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, die man besprechen könnte, wenn man mehr Details kennt.

Ob das W-Lan durch die Kellerdecke kommt lässt sich wohl höchstens ausprobieren.

redjack1000 schrieb:
Diese Geräte nennt man Accesspoint oder Repeater.

Genau ... Repeater! Also ich dachte eigentlich, das man den Accesspoint vom Anbieter bekommt und dann würde man die Daten mit einem (oder mehreren Repeatern) im Haus verteilen. Weiß noch nicht, wieso mein Vater auf mehreren Etagen das Signal "verarbeiten können will", aber bei älteren Menschen muss man das auch nicht immer alles verstehen.
 
hier stehen die 1000€ https://www.telekom.de/netz/glasfaser/glasfaserausbau

du kannst schon einen router und ein modem von der telekom mieten, aber das lohnt sich preislich nicht mehr ab 2-3 Jahren in besitzt.

hier sind glasfaser-router mit eingebautem modem https://geizhals.de/?cat=wlanroutmod&xf=1199_FRITZ!~4024_Glasfaser/Lichtwellenleiter.
5590 hat das bessere wlan als 5530

ich selbst habe einen neubau mit 3 glasfaser anschlüssen. ich werde wahrscheinlich einen glasfaser router kaufen (1x) und zwei modem und dann normale router dran (2x). bei mir ist eher das problem, dass mir jeder an der telekom hotline was anderes erzählt, ob jetzt die glasfaser dosen dabei sind oder erst mit tarif-buchung gesetzt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
keldana schrieb:
Sorge, das die alten Internetkabel im Haus die Geschwindigkeit der Glasfaser ausbremsen
wie schaut denn die Verkabelung aktuell aus? Telefonkabel vom Keller bis zum Router? Das sollte halt durch die Glasfaser ersetzt werden, dann kann der Router und die restliche Verkabelung vermutlich da bleiben, wo bisher auch. Falls der alte Router einen WAN-Anschluss hat, kann er mit einem Glasfasermodem weiter genutzt werden. Oder man kauft sich einen Router für Glasfaser, dann benötigt man kein weiteres Modem, da die Glasfaser dann direkt an den Router gesteckt wird.

keldana schrieb:
schon vor mehreren Jahren und daher schon aus der MVL raus
btw. bei uns auch so, sind bei der Telekom. Wir haben jetzt eine Vertragsverlängerung unterschrieben, und da wir schon so lange auf Glasfaser warten haben wir jetzt die nächsten 10 Monate für 19.95 statt 50 Euro bekommen!
 
keldana schrieb:
Weiß noch nicht, wieso mein Vater auf mehreren Etagen das Signal "verarbeiten können will", aber bei älteren Menschen muss man das auch nicht immer alles verstehen.
Da kann ich dich beruhigen, ich denke wie dein Vater. Ich erwarte, dass mein WLAN im kompletten Haus funktioniert. Das ist der Grund warum ich eine strukturierte Verkabelung und Accesspoints einsetze.

Cu
redjack
 
Zuletzt bearbeitet:
keldana schrieb:
Gerne auch Hinweis auf Webseiten, die das in leicht verständlicher Sprache (mein Vater ist schon über 80) erklären.
Erstell ihm doch einfach ein Konto hier, weil ich glaube mit dem Wissenstransfer von hier zu ihm wirst du dich schwer tun.

Er kennt halt Haus, Kabelwege und hat evtl. nur nicht die richtigen Vokabeln, aber evtl. schon ein Idee, so klingt das mit den Etagen, dem Signal und dem Verarbeiten schon.
 
Hier wird schon wieder ganz schön viel DURCHEINANDER geschrieben und direkt empfohlen, ohne auch nur ein klein wenig nachzudenken und nachzufragen, obwohl der/die TE offensichtlich überhaupt nicht vom Fach ist.

@keldana
Das heimische Netzwerk, egal, welches Medium nun die Verbindung zum Internet herstellt, sollte idealerweise verkabelt und nicht per WLAN geschehen, sprich:
wenigstens in die einzelnen Geschosse sollten Netzwerkkabel (Cat 7a) liegen.

Glasfaser muss man inhouse keinesfalls verlegen. Die meisten Glasfaseranschlüsse, die man privat buchen kann, gehen ja sowieso "nur" bis 1 Gbit. Das erwähnte Cat 7a Verlegekabel überträgt auf kürzeren Strecken (die du im Haus nicht einmal ausreizen wirst) sogar bis zu 10 Gbit.

Der Weg ist folgender:
der Glasfaserbetreiber bzw. Ausbauer bringt die Faser in euer Haus an den besprochenen Punkt. Dort geht die Faser erst in den APL (Abschlusspunkt Linientechnik) und geht dann je nach Glasfaseranbieter weiter in den ONT (Optical Network Terminator). Im ONT wird das LWL-Signal der Glasfaser auf Kupfer moduliert, weshalb der ONT auch Strom braucht.

Falls ich es überlesen haben sollte: welcher Anbieter liefert deinem Vater die Glasfaser? Nicht alle setzen immer einen ONT - sollten sie aber idealerweise und auf euren Wunsch kostenneutral tun!

Mit ONT ist man sehr viel flexibler, was die Routerwahl angeht. Dann kann nämlich jeder x-beliebige Router am Markt genommen werden, der einen klassischen WAN-Port mit entsprechender Bandbreite besitzt (z.B. FritzBox 7530).

Hast du keinen ONT und musst mit Glasfaser-Patchkabel direkt in den Router, so ist die Wahl am Markt deutlich eingeschränkter.

Die Verkabelung ins übrige Haus erfolgt dann je nach Wunsch und Aufwand individuell.

Vom Router aus würde ich wenigstens in jedes Geschoss ein Netzwerkkabel legen und dort jeweils einen einzelnen WLAN-Access Point aufhängen, sofern keine feste Verkabelung an irgend welche anderen Endgeräte gefordert bzw. notwendig ist.

Gibt's irgend welche Smart Home Devices? PV-Wechselrichter oder Stromspeicher? Die lassen sich nämlich oft nur per Festverkabelung ans Internet bringen.

PS: Das mit den 1000 Euro vergisst du bitte auch mal ganz schnell. Wenn dein Vater den Vertrag in der damaligen Vorvermarktung abgeschlossen hat, stehen dort sämtliche Konditionen drin, so z.B. auch eine pauschale Inbetriebnahme. Ich vermute mal, dass das Verlegen bei euch, wie praktisch bei jedem Anbieter in der Vorvermarktung, kostenlos bis maximal 70 Euro kosten wird oder gekostet hat. Einzige Ausnahme ist, wenn die Tiefbauarbeiten auf dem eigenen Grundstück eine gewisse Strecke erfordert. Ein paar Meter von der Straße (Grundstücksgrenze) aus sind immer pauschal enthalten. Wenn man den Tiefbauer angewiesen hat, die Leitung erstmal 50 Meter durch den gigantischen Garten zu legen, dann kostet die Inbetriebnahme natürlich auch mehr.
 
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Mietwohnung: Bei meinem Vertrag war inklusive, dass die Glasfaserdose ab Haustür ... ich meine 5 Meter nach Wunsch verlegt wird. Denn hinter meiner Haustür im Flur existiert keine Steckdose. Außerdem hätte ich dann im Gäste- und Haupt-WC bestes WLAN gehabt, aber im Wohnzimmer nicht, das ist einmal quer durch die Wohnung^^.

Die Jungs haben aber ... mit Hilf von Kaffee, anstandslos die Glasfaserdose über 10 Meter direkt ins Wohnzimmer gelegt. (Bei ner Mietwohnung könnte es anders wie bei einem Haus sein)
Ich würde mir daher vorher Gedanken machen, wo die Dose am klügsten hin kommt. Wenn die Dose nachher in einer Ecke im Keller ohne Strom ist, hast du verloren, weil jeder Router/AP braucht den halt.
Bei meinem Vater hab ich einfach ein vorkonfektioniertes 10 Meter Glasfaserkabel in eine bessere Ecke mit Kabelkanal gelegt (im Keller kein Ding).
Bei nem Haus kommt es meist im Keller an, vielleicht kann man aber ausmachen, die Dose ins Erdgeschoss zu bekommen.

Und von da halt weiter. Ob und wie das in dem Haus geht, unmöglich zu sagen. Wie das aussieht, musst du oder dein Vater uns schon sagen. WLAN kann durchaus funktionieren, oder auch nicht. Bei meinem Vater hat es gereicht, an den PC im 1. OG einen Fritz WLAN Stick zu klemmen, der mit Kabel etwas positioniert werden kann.

Was sind alte Internetkabel? Wenn das Netzwerkkabel sind, auch wenns nur CAT5 ist, easy.
Vielleicht gibt es Leerrohre, wo man was durchschiebe kann. Vielleicht die Rohre der TAE Dose nutzen. Vielleicht gibt es einen Kaminschacht, wo man Kabel gut von unten nach oben durchlegen kann.
 
kurz und knapp:

keldana schrieb:
das die alten Internetkabel im Haus die Geschwindigkeit der Glasfaser "ausbremsen".
Wir wissen nicht was da für "Internetkabel" liegen und wie schnell der Glasfaseranschluss bestellt wurde. Prüfe das oder mach Fotos davon und eine Skizze des Verlaufs.

keldana schrieb:
und dann per W-Lan weiterleiten?
Durch Kellerdecken? Eine ganz schlechte Idee.
Da ist die Nutzung der "alten Internetkabel" pauschal besser, egal welche Kabel wie verlegt sind.

keldana schrieb:
könnte man im Keller
Man könnte auch klären, ob die Hauseinführung im Erdgeschoss gemacht werden kann.
Viele Hausbesitzer wollen das nicht, weil sie es unschön finden. Aber in Häusern ohne Keller ist Hauseinführung im Erdgeschoss ja völlig normal, daher sollte das kein Problem sein. Ihr müsstet dann halt noch eine geeignete Stelle suchen. Bringt ja nichts von Außen ins Gästeklo zu bohren.
Okay, der jetzte Part war jetzt doch etwas mehr als kurz und knapp.
 
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Mit Glasfaser im Haus verteilen, ist Internet verteilen im Haus gemeint.
Dazu müsste an zentraler Position ein Router positioniert werden. Zu dem Router muss ein Netzwerkkabel vom Übergabe Punkt wo die Glasfaser rein kommt ins Haus geführt werden. Beim Übergabe Punkt, der niemals Zentral gelegen im Keller meist an der Aussenwand ist, muss eine Schuko Steckdose für ein Glasfaser Modem ont sein.
Wenn das Haus mehrere Stockwerke hat, muss pro Stockwerk mindestens 1 Access Point vorgesehen werden. Der wird von einen lan Kabel vom Router kommend mit Internet versorgt.
Ob dazu bestehende Kabel verwendet werde n können, muss ein Techniker vor Ort entscheiden.
Aber all dies macht man erst, wenn der Anschluss geschaltet und nutzbar ist.
 
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empower schrieb:
20 Meter kostenlos von der Telekom
aber nur, wenn der Weg (Leerrohre) bereits vorbereitet oder schon vorhanden sind.
 
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