glaubt Ihr an den Urknall ?

glaubt Ihr an den Urknall ?


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Also zu den Naturgesetzen, wer hat's erfunden ? Die Schweitzer sicher nicht, aber wir Menschen sicher schon.

Survival of the fittest heisst nicht der bessere gewinnt, sondern der sich am Besten anpasst !

Kein Tier, ausser der Mensch, urteilt nach moralischen Maßsäben.

Unserer genomische Sequenz ist zu 98% mit anderen Menschenaffen wie dem Schimpansen identisch. Bei 25000 Genen im Menschen könnten das 500 Gene sein die nicht übereinstimmen . Da man aber von der Sequenzähnlickeit nicht auf eine "Kongruenz" der GEne schließen kann, ist da noch vieles unbekannt. Der Schimpanse hat ja im Gegensatz zum Menschen 48 statt 46 Chromosomen. Naja, kompliziert, kompliziert ;)

Sicher Mutationen finden dauernd statt, aber wenn sie nicht an die jeweils herschende Ordung angepasst sind setzt sich diese auch nicht durch.
Besonder Bakterien sind Mutationen sehr häufig ausgeliefert, da:
a) Kein Zellkern
b) einsträngige DNA
c) primitive Reperaturmechanismen

Diese hohe Mutationsrate gepaart mit einer hohen Proliferationsrate ergibt eine besonders Ärgernis für die Spezie Mensch, wenn das Bakterium auch noch humanpathogen ist ;)

Warum sind Zebras schwarz und weiß gestreift ?
Es handelt sich hier um eine Anpassung einerseits an den Fressfeind und andererseits an die klimatischen Verhältnisse. Das Streifenmuster in der Savanne/Steppe verwirrt den Löwen bei der Jagd einer Zebraherde, er kann nur schwer ein einzelnes Individuum ausmachen. Der Löwe profitiert nur von der Chance dass einzelne Zebras aufgrund des Alters oder von körperlichen Defiziten aus der Herde ausbrechen. Zudem dient das Streifenmuster für die bessere Kontrolle bei der Abgabe von Körperwärme. Durch diese Schwarz-Weissmuster enstehn bei Sonneneinstrahlen bestimmte Luftverwirbelungen an der Hautoberfläche. Das umgekehrte Pänomen mit Anpassung an die Polare Welt ist der Eisbär. Weisses Fell und schwarze Lederhaut, ist herrvoragend dazu geignet Wärme einzufangen.

Was ich damit sagen will ist, die Anpassung eines Lebewesen dauert meist sehr lange und ist ein Optimierung. Der Mensch hingegen sucht nach der Perfektion. Diese ist nicht erreichbar und auch nicht "im Sinne" der Evolution. Denn deren Aufgabe ist die jeweilige Anpassung eines Lebewesens an die herschenden Umwelbedingungen. Da aber der Mensch mutwillig die Umweltbedingungen verändert, was kein Lebewesen zuvor geschafft hat, gibt nun er selbst die Richtung der Evolution an. Und da wir nicht absehen wollen oder können was diese Änderung bewirkt, ignorieren wir diese Problematik einfach.
Wir müssen einfach von diesem PolitkerDenken weg kommen und nicht nur in Legislaturperioden Verantwortung tragen sondern für unseres gesamtes Leben und das unserer Nachkommen.

Zum Thema Urknall:
Eine Expansion des Weltalls sehen wir doch nur aus unseren Blickwinkel Wenn jemand aus einer anderen Galaxies auf uns sehen würde sieht er vielleicht etwas anderes als wir Milchstrassenbewohner ;) Zudem ist jeder Blick ins Weltall der über eine Lichtsekunde hinausgeht ein Blick in die Vergangenheit, was eine Einschätzung für die Zukunft brutal erschwert.

Zum Thema Gott:
Gott ist eine Erfindung unserer Spezies. Dies sieht man ja ein paar Geisteskranken, die sich selber für Gott halten ;) Ich verwette meine alle meine Chromosomen, dass man nie "ein Gen" für "das/den Glauben" finden wird.
 
SystemPro2007 schrieb:
Das sind Dimensionen, die kannst du dir gar nicht vorstellen.
Jemand, der etwas dreidimensionales bzw. vierdimensionales erschafft kommt höchstwahrscheinlich aus einer höheren Dimension, manche behaupten ja, es gäbe 11 Dimensionen.
Man muss sie sich auch nicht vorstellen. Niemand stellt sie sich vor. Sie lassen sich nur mathematisch errechnen.
Die M-Theorie postuliert 11 Dimensionen. Die Stringtheorie kann sich nicht ganz entscheiden. Hab da von 10, 11 bis 26 (!) Dimensionen gelesen. Es ändert sich alle paar Jahre, wenn wieder neue Erkenntnisse gewonnen wurden.

Photon schrieb:
Darf ich mal eine Argumentation, wie ich sie von einem christlichen Geistlichen gehört habe, zitieren? Er sagt nämlich Folgendes:
usw.
Der Geistliche hat sich nicht gut mit der Materie beschäftigt. Keineswegs gehen die Wissenschaftler davon aus, dass sich das Universum immer gleichmäßig (egal ob nun linear, quadratisch oder logarithmisch) ausgedehnt hat. Dieses Bild zeigt, was ich meine. Der Radius des Rotationskörpers stellt die Größe des Universums dar. Zuerst hat es sich sehr rasant ausgebreitet, dann wieder sehr langsam und zur Zeit beschleunigt sich die Ausdehnung wieder. Warum das so ist, keine Ahnung. Da haben die Kosmologen sicherlich mathematische Ungeheuer bezwungen. :freak:


MunichRules schrieb:
Gott ist eine Erfindung unserer Spezies. Dies sieht man ja ein paar Geisteskranken, die sich selber für Gott halten ;) Ich verwette meine alle meine Chromosomen, dass man nie "ein Gen" für "das/den Glauben" finden wird.
+1
 
MunichRules schrieb:
Wenn jemand aus einer anderen Galaxies auf uns sehen würde sieht er vielleicht etwas anderes als wir Milchstrassenbewohner ;)
Nä, ganz sicher nicht. OK, er sieht die Milchstraße von Außen aber zumindest kein anderes Ausdehnungsverhalten. ;)
 
Was ich damit sagen will ist, die Anpassung eines Lebewesen dauert meist sehr lange und ist ein Optimierung. Der Mensch hingegen sucht nach der Perfektion. Diese ist nicht erreichbar und auch nicht "im Sinne" der Evolution. Denn deren Aufgabe ist die jeweilige Anpassung eines Lebewesens an die herschenden Umwelbedingungen. Da aber der Mensch mutwillig die Umweltbedingungen verändert, was kein Lebewesen zuvor geschafft hat, gibt nun er selbst die Richtung der Evolution an. Und da wir nicht absehen wollen oder können was diese Änderung bewirkt, ignorieren wir diese Problematik einfach.
Das paßt.

Zum Thema Gott:
Gott ist eine Erfindung unserer Spezies. Dies sieht man ja ein paar Geisteskranken, die sich selber für Gott halten Ich verwette meine alle meine Chromosomen, dass man nie "ein Gen" für "das/den Glauben" finden wird.
Gestern 14:31
:evillol::evillol::evillolhahaha ich schrei mich weg. Das mit den Affen war doch klar, nichts als Affen.. hahaha.

Man muss sie sich auch nicht vorstellen. Niemand stellt sie sich vor. Sie lassen sich nur mathematisch errechnen.
Die M-Theorie postuliert 11 Dimensionen. Die Stringtheorie kann sich nicht ganz entscheiden. Hab da von 10, 11 bis 26 (!) Dimensionen gelesen. Es ändert sich alle paar Jahre, wenn wieder neue Erkenntnisse gewonnen wurden.
26 Dimensionen, das war mir neu :evillol::evillol::evillol:

zur Zeit beschleunigt sich die Ausdehnung wieder.
Liegt an der dunklen Energie, es findet eine permanente Beschleunigung trotz Ausdehnung statt, ein absolut korrektes Paradox, ohne dies würde das Universum im Laufe der Zeit implodieren.:D
 
Zuletzt bearbeitet:
e-Laurin: Hast schon recht, die Zeiten, in denen man an eine regelmäßige Expansion glaubte, sind schon längst vorbei. ;) Aber das ist ja nicht der Knackpunkt seiner Argumentation. Der Knackpunkt ist: Wir beobachten etwas in der Gegenwart und schließen daraus auf die Vergangenheit. Es könnte aber sein, dass es gar keine so lange Vergangenheit gibt und der Zeitpunkt Null vor Kurzem erst stattfand. Ab diesem Zeitpunkt entwickelt sich das Universum dann wie von den Physikern errechnet. Alle Voraussetzungen, die es für so eine Entwicklung braucht (die Folgen der Inflation vor 13,7 Milliarden Jahren, passende Dimensionenzahl, etc.) könnten in diesem Zeitpunkt Null schon gegeben sein (von Gott so erschaffen, oder wie auch immer). Stell dir dieses Bild, das du verlinkt hast, vor, nur dass die ersten 13,6 Milliarden Jahre abgeschnitten sind und nur die letzten 100000 Jahre existent.
 
Photon schrieb:
Der Knackpunkt ist: Wir beobachten etwas in der Gegenwart und schließen daraus auf die Vergangenheit.
Wir beobachten im Jetzt und ein Teil von dem was wir beobachten, also die Fakten, die Kenntnis die daraus entsteht und die Erkenntnis die wir dadurch erhalten ist die Vergangenheit.
 
Das ist aber eben keine absolut sichere Erkenntnis. Angenommen, man zeigt dir diesen Ausschnitt: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/7/7e/Ygleichxhoch3.png Dann kannst du errechnen vorhersagen, wie die Funktion weiterläuft, bis in die Unendlichkeit. Aber stell dir vor, die Definitionsmenge ist nicht R, sondern [-10;10]. Dann läuft die Funktion im von uns beobachteten Bereich [-2;2] so wie es sich für f(x)=x^3 gehört, aber das heißt nicht, dass sie auch bei x=20 noch so läuft, obwohl es mathematisch am sinnvollsten wäre.
 
SystemPro2007 schrieb:
Das eine ist direkt mit dem anderen verknüpft, ob du willst oder nicht.
:evillol::evillol::evillol: Naja, warten wirs ab. :D:lol:

Nein ist es nicht, die Urknalltheorie sagt nichts über Ursache und Sinn aus (warum). Die Schöpfungstheorie dagegen nichts über das Wie. Extremisten, welche aus dem Einen das Andere ableiten mal außen vor.
 
@Photon: Ich habe gehört, dass chriliche Geistliche nachts heimlich Brunnen vergiften ;)

Ernsthaft: Albert Einstein hat das finde ich ganz gut getroffen:
Science without religion is lame, religion without science is blind.
Ich denke der Eindruck von wissenschaftsfeindlicher Religiösität ist weniger auf die Landeskirchen zurückzuführen, als auf einige wenige der vielen evangelikalen Gruppen, welche gerne herangezogen werden um Konflikte zu schüren.
 
@Photon
Hab ich auch nicht gesagt das sie sicher ist. ;)

Religion und Wissenschaft....
Wenn gar der Papst sich mit dem Swinging Universe anfreundet ist doch eigentlich alles in Butter. :D
 
Ernsthaft: Albert Einstein hat das finde ich ganz gut getroffen:
Zitat:Science without religion is lame,
Finde ich gut, es schließt sich nicht aus, daher kein Problem.
dass die Natur immer den einfachsten Weg wählen würde[1]. Ockham dagegen lehnte diese Argumentation ab, da sie die Allmacht Gottes limitieren würde, Gott könne nämlich genauso gut den kompliziertesten Weg wählen
Was soviel heißt wie: Alle Wege führen nach Rom.
 
Klar ist das ein Problem, denn Naturwissenschaft und Religion schließen sich sehr wohl aus. Oder besser gesagt: Die Religion weicht immer dann, wenn die Naturwissenschaft einen Schritt nach vorne gemacht hat. Natürlich gibt es Leute wie die Kreationisten, die dann ganz auf stur schalten und die Knochenfunde der Dinos etwa als "Prüfung Gottes" bezeichnen und dann weiter an die Schöpfungsgeschichte glauben.
 
wir sind einfach noch am Anfang die Welt ein wenig zu verstehen. gut ding braucht zeit. Ist schon Interessant, aber es ist einfach nur Futter für neue Fragen und für die Neugierigkeit. Es gibt ganz andere Probleme auf dieser Welt, wenn wir diese nicht langsam in den Griff bekommen, sehe ich schwarz für die Menscheit. Auch der Mensch an sich ist eine ganz eigene Wissenschaft.
 
Jo mei,wenn wir aussterben dann waren wir wohl nicht angepasst genug ;) Und die Evolution wird etwas neues hervorbringen.

Ansonsten, sollten sich die Theologen nicht in die Naturwissenschaften einmischen und die Naturwischenschaftler in die Religion. Zwei verschieden Baustellen und zwei unterschiedliche Kompetenzen. Wir sind doch sonst immer so darauf erpicht, alle möglichen Kompetenzen abzugeben :rolleyes:



Wenn schon zitieren, dann bitte vollständig:
Science without religion is lame, religion without science is blind
 
Ein schönes Zitat zum Thema:

"Es scheint als ob die Naturwissenschaft niemals in der Lage sein wird, den Vorhang vor dem Geheimnis der Schöpfung zu lüften. Für den Wissenschafter der im Glauben an die Macht der Vernunft gelebt hat, endet die Geschichte wie ein schlechter Traum. Er hat die Berge der Unwissenheit erklommen, er ist dabei den höchsten Gipfel zu bezwingen und als er sich an der letzten Felskante emporzieht wird er von einer Schar Theologen begrüßt. Die schon seit Jahrhunderten dort sitzen."

Das heißt unser Blick für das was die Welt wirklich im Innersten zusammenhält bleibt uns eigentlich für immer verschlossen und wir müssen uns mit dem zufrieden geben was wir erkennen können.


Zitat von alpha-Centauri
 
Und das glaubst du wirklich?

Ich könnte mich nie mit dem Gedanken abfinden, dass es da ein einen "imaginären Freund" geben soll, der das alles erfunden haben soll. Es kann kein Wesen geben, dass ein ganzes Universum erschaffen kann. Sowas würde gegen die Naturgesetze verstoßen, nach denen alles funktioniert und damit ebenfalls alles ad absurdum führen.
 
...- wie könnte die Antwort lauten, warum fast ein ganzes Jahr sich niemand mehr zu diesen Themen gemeldet hat, geschweige denn dazu etwas schrieb ?

Günter
 
Weil die Forumsansicht (bei mir) nur 40 Threads pro Seite anzeigt. Da passiert es schnell, dass man einen Thread aus den Augen verliert.
 
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