News Gnome 3.38: Freier Desktop für Linux und Unix erhält neue Features

SV3N

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Sekorhex

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Ach mensch würde man richtig flüssig zocken können auf einem linux rechner wäre ich schon längst weg. Ich nutze schon seit Jahren Firefox und Thunderbird als für Email und Multimedia Kram. Würde jetzt noch zocken hinzukommen dann wäre ich von windows schon weg.
 

kiffmet

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@andy_m4 Nö, ist alles beim Alten. Wer Features oder Spielraum in der Konfiguration will, nimmt etwas Anderes, als GNOME.

@Sekorhex Also ich habe den Sprung vor 10 Monaten gewagt. 98% meiner Steam Library laufen auf Linux; Spiele von GoG oder Epic bekomme ich meist mit Lutris zum Laufen, sofern diese kein EAC haben.
 

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andy_m4

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Ergänzend möchte ich noch dazu sagen, das die Grafikleistung unter Linux teilweise sogar besser ist als unter Windows. Kommt natürlich immer drauf an. Aber pauschal ist Linux als Spieleplattform nicht unbedingt schlechter.
Und selbst das Angebot wächst so langsam. Auch durch Sachen wie Steam/Proton und ähnlichem.

Im Vergleich zu noch vor ein paar Jahren hat Linux in puncto Spiele doch recht große Fortschritte gemacht.
 

ChrFr

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Also irgendwie sieht das App Grid nach einer größeren Android UI aus... sehr gewöhnungsbedürftig für ein Desktop OS. Zumindest sieht es auf den Screenshots, für mich, seltsam aus...
Aber Gnome war nie meins...😟.
Gibt es für Gnome eine Distri die analog zu KDE neon für eben diese quasi ein Live Showcase der aktuellsten Gnome Version ist? @SV3N
Gibt es, abseits von OBS, eine "in das Desktop Enviroment eingebetete" Alternative für Screencast für KDE / LXQT?

MfG
Christian
 

kiffmet

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Fedora ist eine Distro mit GNOME Fokus. Wenn du dir da die Rawhide Entwicklerversion ziehst, solltest du den aktuellsten GNOME Desktop dabei haben.
 

MasterMaso

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Forlorn

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nVidia's Treiber sind leider nicht kompatibel mit Wayland, ich hoffe irgendwann kriegen die das mal hin. Ich benutze die freien AMD Treiber unter Fedora seit Jahren sehr erfolgreich zum Spielen. Wenn die Treiber im Kernel sind, dann läuft auch alles super. Ich habe nur Windows genutzt, um Jurassic World Evolution zu spielen - aber sein Proton 5 läuft das auch ohne Probleme unter Linux. Jetzt gibt es Windows nur noch für die Steuer...
 

Jesterfox

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Wer Features oder Spielraum in der Konfiguration will, nimmt etwas Anderes, als GNOME.
Lustig ist ja das es früher mal anders herum war... Da war Gnome die Spielwiese mit vielen Optionen und KDE ein sehr starrer CDE clone.

Aber meine letzten Versuche mit Fedora haben mir gezeigt das Gnome und ich nicht mehr zusammen kommen werden. Dabei fand ich Gnome 2 richtig cool... Muss ich halt jetzt MATE nehmen... Oder KDE...
 

andy_m4

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Wenn's jetzt noch gute Treiber für mein Thrustmaster T300 gäbe...
Echt jetzt?
Alle Zeichen stehen auf autonome Mobilität und Du kommst mit einem Lenkrad um die Ecke? :-)
Gibts kein self-driving-mode in Deinem Spiel? Stell Dir doch mal vor, wie cool es wäre wenn Du Dich entspannt zurücklehnen könntest und ohne einen Finger krum zu machen trotzdem jedes Rennen gewinnst.

Also weg mit dem Lenkrad. Man muss auch mal den Mut haben alte Töpfe abzuschneiden! :-)
 

flaphoschi

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GNOME hat wirklich viele Features verloren, weil Entwickler meinten "ich brauch es nicht, dann braucht es niemand" oder weil der Ersatz noch gar nicht ausgereift war. Das hat sich bei Nautilus und der Shell erheblich verbessert, bei Terminalemulator bleiben einem nur die Patches für Transparenz von Fedora.

Was wirklich gut ist bei GNOME ist die einfache und schnelle Tastaturbedienung! Es ist so bequem damit Anwendungen zu starten oder auch zwischen Anwendungen zu wechseln, dass ich oft weder Alt+Tab noch die schicke Overview verwende. Letzteres ist aber auch gut und wer mit der Maus arbeitet profitiert davon, dass nicht ständig Icons gesucht werden müssen wie bei der leidigen Desktopmetapher. Nicht mal MacOS hat den Mut das ein für alle mal abzuschaffen. Vom "Desktop" zur "Shell zu wechseln war absolut richtig.

Ich finde es auch gut und bin dankbar das Canonical nach mehr als zehn Jahren sich endlich wieder einbringt, die ganzen Performanceverbesserungen für HiDPI haben wir hauptsächlich Canonical zu verdanken. Wenn man bedenkt wie Canonical immer wieder quergeschossen hat mit Unity gegen GNOME, Mir gegen Wayland, Snap gegen Flatpak und mit Upstart gegen Systemd kann man froh sein. Ich wünsche Canonical nichts böses, aber ich hoffe Snap überlebt nicht lange. Es profitiert niemand, wenn Canonical immer wieder gegen Red Hat agiert. Tut mir leid Canonical, da habt ihr euch selbst und vor allem GNOME geschadet.

Ich denke auch viele Features wären unter direkter Einwirkung von Canoical niemals verloren gegangen. Und Canonical könnte wirklich gute Ergänzungen liefern, wenn nicht so viel Energie in Extralösungen gesteckt wird.
 

flaphoschi

Ensign
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Dabei fand ich Gnome 2 richtig cool... Muss ich halt jetzt MATE nehmen... Oder KDE...
Ab etwa 2.20 war GNOME wirklich nutzbar, da waren Nautilus und der Dateidialog von Gtk ausgereift. Das Panel war optisch gut und blieb instabil und starsinnig.

Was ich vermisse ist die Funktion am Loginmanager eine Nachricht zu hinterlassen. Das war ein nettes, cooles kleines Feature.
 

mibbio

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