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Google veröffentlicht Live-Übersetzung und alle feiern's. Ihr auch?

WoisthierdasKlo

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Google hat eine Live-Übersetzung veröffentlicht:

Ich sehe das kritisch, weil jetzt alle privaten Gespräche an Google weitergeleitet werden. Denn dort müssen die Audiodateien ja ausgewertet werden. Die Auswertung soll wohl via Gemini 3.5 Audio ausgewertet werden.

Würdet ihr es trotzdem benutzen?
 
WoisthierdasKlo schrieb:
weil jetzt alle privaten Gespräche an Google weitergeleitet werden
Blödsinn. Einfach nicht benutzen und gut ist.
 
Das ist eine Kopie einer chinesischen Anwendung, die für Geschäftsbesprechungen entwickelt wurde, Gesprächsteilnehmer verschiedener Sprachen erhalten jeweils eine Übersetzungstonspur auf Kopfhörer, während der Sprecher in seiner eigenen Landessprache spricht. Die Übersetzung und Übertragung läuft auf Geräten vor Ort.

Bezügl. »kritisch sein«, der Kritik Willen: Wer Google nicht mag, muss Google nicht nutzen.
 
.one schrieb:
Einfach nicht benutzen und gut ist.
Theoretisch muss so ein Feature nicht zwansläufig von beiden Parteien direkt aktzeptiert oder aktiv genutzt werden.
Auch wenn es sich um vorliegenden Fall anders verhält.
 
samuelclemens schrieb:
Theoretisch muss so ein Feature nicht zwansläufig von beiden Parteien direkt aktzeptiert oder aktiv genutzt werden.
Ach nein? Erklärbär bitte.
 
simdcm schrieb:
Wer Google nicht mag, muss Google nicht nutzen.
Und wer Google nutzt, muss mit einer solchen Vorgehensweise von Google rechnen - früher oder später.
 
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.one schrieb:
Ach nein? Erklärbär bitte.
Weil es theoretisch reicht wenn nur eine Seite für sich die übersetzung nutzt. Die andere Partei wird dabei zwangsläufig mit involviert.
Wenn die übersetzung lokal vonstatten geht ja kein Thema. Wenn dies aber durch ein online Tool geschieht landet die zweite Partei automatisch auch dort.
Natürlich rechtlich ein heißes Eisen hierzulande.
Wir haben auf Arbeit desöfteren Kunden die sich gern übersetzern mittels Handy App bedienen um sich verständlich zu machen.
Diese basieren fast alle auf online KI. Sobald ein Kollege was zum Kunden sagt ist dessen äuserun automatisch auf einem externen Server.
In diesem Szenario hat man wenigstens noch eine minimale Kontrolle.
Aber sobald es um Kommunikation mittels zwei endgeräten geht ist es faktisch unmöglich zu kontrollieren ob der andere einen nicht durch nen KI online Tool jagt.
 
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So meinst du das. Da hast du natürlich recht.
 
WoisthierdasKlo schrieb:
Würdet ihr es trotzdem benutzen?
Wenn ich (a) Google Meets nutzen müsste und (b) sonst mein Gegenüber nicht verstehe, ja. Bei Google Translate ist/wäre es das Selbe. Meinen nächsten Banküberfall würde ich auch nicht mit einem anderen Online-Tool besprechen bei dem ich die Vollverschlüsselung nicht selber kontrollieren kann.

Ich war mir (selbst bei der Business-Variante) sowieso nie sicher, was mit Sprache und Text geschieht und ob Google das nicht (legal oder illegal für einen deutschen Nutzer) mehr wie nur ungeprüft durchleitet.

Entweder ein Online-Tool bietet mir soviel Vorteile, dass mir der Rest egal ist. Oder nicht, dann nutze ich es nur, wenn mein AG dies fordert und damit auch die Verantwortung trägt.

samuelclemens schrieb:
Aber sobald es um Kommunikation mittels zwei endgeräten geht ist es faktisch unmöglich zu kontrollieren ob der andere einen nicht durch nen KI online Tool jagt.
Du bist Dir auch nicht sicher, ob der andere das gesamte Audio und/oder Video nicht aufnimmt und danach weiter nutzt. Oder ob er Lautsprecher nutzt und jemand anderes den Raum überwacht.
 
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gymfan schrieb:
Du bist Dir auch nicht sicher, ob der andere das gesamte Audio und/oder Video nicht aufnimmt und danach weiter nutzt. Oder ob er Lautsprecher nutzt und jemand anderes den Raum überwacht.
Das schon aber das hat jetzt hier nichts mehr mit Live-Übersetzer sondern mit einer allgemeinen Sicherheitslücke in den meisten Kommunikations Tools zu tun. Zumindest beim Videobild kann man schon einiges machen wie viele der Streaminganbieter unter Beweis stellen. 🤔
Die DRM-Kette (Digital Rights Management) beim Video-Streaming beschreibt die lückenlose, geschützte Übertragungskette vom Server des Streaming-Anbieters bis hin zum Display des Nutzers. Das Ziel ist es, das Videobild vor unbefugtem Mitschreiben (Screen Recording) oder dem Abgreifen des Datenstroms zu schützen.
Theoretisch kann man auch jede andere Form von digitalen Erzeugnissen mit DRM schützten. Audio, Bilder, Dokumente usw...
Aber wie gesagt, anderes Thema.
 
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