Grippepandemie

globalplayer

Lt. Commander
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Soll ja mal wieder eine größere Grippepandemie bevor stehen. Geht ja zur Zeit auch durch die Medien.

Ich wollte mal wissen, ob ihr eine Grippeimpfung habt, bzw. ob ihr vorhabt dies zu tun.

Gruß
Denis
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

Ich persönlich halte eine rechtzeitig durchgeführte Schutzimpfung für äußerst wichtig, lasse mich gegen die "Grippe" auch schon seit Jahrzehnten impfen.

Es gibt sehr viel für und wider gegen Impfungen, aber m.E. derzeit noch nichts wirksameres, was gegen eine Grippe-Infektion vorbeugt.

Ich habe aber auch gelesen, dass es durchaus möglich ist, wenn sich das zur Zeit grassierende Grippevirus mit dem Hühnergrippevirus "zusammentut", der derzeitig verwendete Impfstoff gegen den dann neu entstandenen Erreger gar nicht wirksam sein soll und es Wochen dauern wird, einen neuen Stoff zu entwickeln.

Ich halte es aber für mindestens genauso wichtig, dass das eigene Immunsystem durch andere Massnahmen wie Ernährung, Fitness, Risikofaktoren ausschließen usw. gestärkt wird.
 
Kann sein! Es dauert ein bis zwei Wochen, bis sich nach der Impfung der Schutz richtig aufgebaut hat. Daher lasse ich mich seit einigen Jahren - Auslöser war ein neuer Job mit viel Kundenkontakt - regelmäßig schon im Herbst pieksen. :)

Ciao, Tiguar
 
lohnen tut es sich immer, nur wenn die Grippe schon jemanden befallen hat, nützt es nicht mehr sonderlich.

Bin auch schon im Oktober Grippeschutzgeimpft worden. Immer vor der kalten Jahreszeit impfen lassen. Allerdings sind diese Viren so heimtückisch und verändern sich ständig, daß auch eine Impfung keine 100% Sicherheit bieten kann.
 
Hallo,

Also ich finde schon, dass auch jetzt erst durchgeführte Impfungen noch was bringen.

Die Vorbereitung der körpereigenen "Polizeitruppe" ist zu fast keiner Zeit falsch.

Ein Impfung ist nichts anderes, als die "eigenen Polizisten" mit -meistens- nicht mehr sonderlich aktiven und tlw. toten Grippeviren auf einen Angriff vorzubereiten.



Denn die evtl. neu entstehenden Mutationen beim "Zusammenschluss" der beiden Virenstämme und Arten sind zunächst einmal nur Vermutungen und die, die bereits aktiv "durch die Lüfte sausen", können ja auch ganz schön Unheil bei "unvorbereiteten und ahnungslosen" Immunsystemen anrichten.

Und dass eine Grippeschutzimpfung gegen eine Grippe wirkt, ist ein immer noch weit verbreiteter totaler Irrglaube!

Wenn jemanden die Grippe schon befallen hat, hilft nichts mehr!

Alle Maßnahmen, die dann ergriffen werden, erschöpfen sich lediglich darin, das körpereigene Immunsystem zu stärken (nur die eigenen Polizisten werden damit fertig) und evtl. mit Antibiotika gegen die Bakterien vorzugehen, die oft mit den Viren kommen.

Denn gegen Viren, egal was das für welchen auch sein mögen, ist derzeit immer noch kein Kraut dieser Erde gewachsen!

Durch die fortwährende Änderung und neu entstehende Mutationen der Grippeviren ist es daher auch notwendig jedes Jahr aufs neue einen anderen Impfstoff zu entwickeln und zu impfen, denn der "Vorjahresimpfstoff" ist meistens unwirksam gegen die neuen Viren.
 
Zuletzt bearbeitet: (Korrektur)
Ich hatte gestern Adolf Windorfer im Interview, er ist Präsident des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes.
Er meinte, daß es sich auf jeden Fall noch lohnt, sich impfen zu lassen.
Vor allem Personen über 60, schwangere Frauen und Kleinkinder sollten geimpft werden.

Erschreckend fand ich noch dieses: Auch wenn es keine starke Grippewelle gibt, sterben pro Jahr 8000 bis 15000 Menschen daran.
 
Intruder schrieb:
Erschreckend fand ich noch dieses: Auch wenn es keine starke Grippewelle gibt, sterben pro Jahr 8000 bis 15000 Menschen daran.
Sieht auf den ersten Blick hoch aus, aber halte einmal die Zahlen derjenigen gegenüber die an Impfkomplikationen etc. gestorben sind. ;)
 
Intruder schrieb:
Erschreckend fand ich noch dieses: Auch wenn es keine starke Grippewelle gibt, sterben pro Jahr 8000 bis 15000 Menschen daran.
Solche Zahlen sehen tatsächlich erschreckend aus, aber man muss sie auch - ohne dabei zynisch werden zu wollen - im Gesamtzusammenhang sehen. Einerseits sterben jedes Jahr in Deutschland mehr als 800.000 Menschen, also 1 bis 2 Prozent dieser Todesfälle sind auf die Grippe zurückzuführen. Andererseits betreffen die Todesfälle zu mehr als 80 Prozent ältere Menschen über 60, und dabei sind besonders Menschen betroffen, die ohnehin schon eine Erkrankung oder Vorschädigung aufweisen, was es dem Grippevirus im Fall der Ansteckung sehr leicht macht. Wobei diese Bevölkerungsgruppe naturgemäß ohnehin einen relativ hohen Anteil an den Sterbefällen insgesamt hat.

Um die reale Grippegefahr ohne den Fall einer Epedemie einschätzen zu können, dann zählen nicht die Todesfälle, die unmittelbar auf die Grippe zurückgeführt werden können. Eigentlich dürften nur die Todesfälle gezählt werden, bei denen die Grippeerkrankung zu einer deutlichen Reduzierung der Lebenserwartung geführt hat. Drastisch formuliert: Wer ohnehin nur noch kurze Zeit zu leben hat, dürfte eigentlich nicht mitgezählt werden, wenn durch die Grippeerkrankung das unvermeidliche Ende etwas früher eingetreten ist. Wie gesagt, das soll kein Zynismus sein, sondern nur saubere Statistik, in der nicht Äpfel mit Birnen verwechselt werden.

Zu einer Grippepanik besteht damit überhaupt kein Anlass, im Gegenteil. Und so lauten dann ja auch die Impfempfehlungen, die sich an Kinder, ältere Menschen und besondere Risikogruppen richtet. Ohne meinen Job, der mich in Kontakt zu sehr vielen und ständig anderen Menschen bringt und mich daher in eine der Risikogruppen einsortiert, würde ich mich normalerweise nicht impfen lassen, allenfalls im Fall einer drohenden Epedemie, wie in diesem Winter. Nebenwirkungen sind nämlich, wie GRAKA0815 schon sagte, auch nicht gerade selten.

Und auch so schwerwiegend, dass bei Menschen mit Vorerkrankungen und geschwächtem Immunsystem eigentlich gar nicht geimpft wird.

Viele Grüße, Tiguar
 
Zuletzt bearbeitet:
@Tiguar,
ich gehöre leider zu den Risikogruppen,bedingt
durch mein schweres Asthma,war erst vor ein paar
Wochen wieder im Krankenhaus,(fast erstickt).
Daher ist eine Grippeschutzimpfung ,sowie eine Pneumokokkenimpfung
(gegen Lungenentzündung) bei mir oberstes Gebot,
und für alle anderen wäre sie wohl auch nicht
schädlich.
mfG bennue
 
Ich werde von den Impungen immer krank (obwohl da eogentlich nicht sein darf/kann). Daher halte ich es so, das ich mein Immunsystem durch Vitamine und richtige Ernährung fit halte. Damit fahr ich ganz gut ...
 
Für Menschen mit normalem Immunsystem ist die Impfung imho überflüssig. Die Zusammensetzung des Impfstoffs wird fast ein Jahr vorher festgelegt, muss mit den tatsächlich grassierenden Virenfamilien also nicht zwingend etwas zu tun haben. Und selbst wenn: Dank der Mutationsrate hilft auch das nicht unbedingt.
Nebenbei kenne ich niemanden, der in all den Jahren die Grippe bekommen hätte - mich eingeschlossen (jedenfalls keine richtige Virusgrippe, heute nennt sich ja jede kleine Erkältung schon gleich Grippe) - der Kelch ging immer an mir vorüber. :)
 
AW: Re: Grippepandemie

So ich bins nochmal:

Wollte nur sagen, dass ich mich für diesen Winter impfen lassen habe. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, brav. :streicheln:

Aber deshalb den Thread ausbuddeln.
Ich bin übrigens auch wieder geimpft. :D
 
AW: Re: Grippepandemie

GRAKA0815 schrieb:
Sieht auf den ersten Blick hoch aus, aber halte einmal die Zahlen derjenigen gegenüber die an Impfkomplikationen etc. gestorben sind. ;)

Anscheinend hast du das selber noch nie gemacht, sonst würdest du solche Aussagen nicht treffen. Man muss sich von den ganzen Heilpraktikern und anderen Kräuterbudenbesitzern nicht einreden lassen, dass diese Vorurteile stimmen.
 
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