TeamViewer Motive 4

Hab schon (fast) alles getauscht und weiß nicht weiter...

Hc-Yami schrieb:
GPU auf "Silent" stellen
Den halte ich für nicht unwichtig. ich hatte mal eine GPU mit scheinbar defektem Bios, welches zufällig, ohne reproduzierbaren Grund, zu Abstürzen geführt hat. Nur der Wechsel auf das alternative Bios hat geholfen. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich keine Fehler mehr.
 
Grafikkarte wurde schon getestet mit 2 separaten Stromkabeln vom Netzteil?
Das erste Stromkabel mal an PCIe-1 anschließen und das zweite Stromkabel an PCIe-2 oder PCIE-3 testen.
Wenn vermeidbar kein einzelnes Stromkabel nehmen vom Netzteil das in 2 Stromanschlüssen y-artig adaptiert an die Grafikkarte angeschlossen wird.
 
Hc-Yami schrieb:
Sehe noch, dass die GPU auf "OC" steht mit dem BIOS Schieberegler auf der GPU. Ich stelle das auch nochmal auf "Silent".

Entsprechend meine Steps:
  • neue Steckdose für den PC finden an einem anderen RCD / FI
  • SSD und GPU testen / austauschen
  • GPU auf "Silent" stellen

Ja deswegen, ich hatte wie gesagt mit fast gleicher Konfiguration auch paar Abstürze, gerade wenn deiner GPU die von Haus aus von OC macht. Probier das mal und gib uns Feedback, das kann man ja ohne weitere Kosten leicht testen.
Freu mich auf Feedback.
 
mal ne ganz blöde Frage 😏 ... stürzt der Rechner nur ab, wenn auch Ton wiedergegeben wird? Ich hab gestern an meinem Rechner, der seit Jahren ohne Probleme lief, ne "ganz alte nVIDIA GraKa" durch ne "nur noch alte nVIDIA GraKa" 😁 ersetzt (jetzt hab ich 4 statt 2 GB VRAM 🤣🤣🤣). Dabei habe ich das etwas zu kurze DP-Mini-Kabel durch ein normales, längeres DP-Kabel getauscht. Kurz darauf gingen die Probleme los, wie du sie schilderst. Bei Youtube, Spielen oder Office-Kram (mit Musik im Hintergrund) läufts ein paar Minuten, bis sich spontan der Rechner aufhängt - meist mit dauer-Brummton der Soundkarte. Eine Datensicherung über 5h (ohne jegliche musikalische Unterhaltung :) ) lief aber am Stück sauber durch. Wenn aber die Audiowiedergabe in irgend einer Form läuft, kam es nach wenigen Minuten immer zum Absturz. Hab alle Treiber frisch installiert - brachte nix.
Habe draufhin das alte kurze Mini-DP-Kabel wieder verwendet und seit dem her keine Probleme mehr.
Was ich damit sagen will: evtl. gibts ja nur ein Problem mit dem Monitorkabel bzw. einem Audiotreiber bzw. dem Audio-Treiber der GraKa? zu früheren Zeiten nannte man das glaub "IRQ-Konflikt" :)
 
@Hc-Yami :
Ist vielleicht die WD-SSD das Problem und ein Update der Firmware könnte hier das Problem lösen, zumal du ansonsten alles andere getauscht hast?
 
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Das ein Datenträger einen Rechner zum Abstürzen bringt, wo dann nur eine aktuelle Firmware das lösen würde, wäre mir jetzt aber auch neu. Dann ist der Datenträger eh kaputt und sollte kompett getauscht werden, dann bringt das FW Update auch nichts.
 
@nutrix :
Ging doch beizeiten durch alle einschlägigen HW-Gazetten?
Bei WD war doch eine Serie bekannt dafür, dass sie Schwierigkeiten machte und Firmware-Flashes diese beseitigten! Quelle: WD SSDs mit Problemen unter Windows 11 (24H2)

Und da hier die Optionen auszugehen scheinen!?
 
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man kennt das ja auch von früher, noch mit alten HDDs... wenn Windoof ;) ne "wichtige" Datei auf n kaputten Sektor geschrieben hat... und die Datei später wieder lesen wollte... dann gute Nacht :)
 
Ich hatte hier mal nen Rechner der auch Random immer abgestürzt ist. Dem hab ich am Ende Linux (Bazzite) verpasst da es für den Anwender vollkommen ausreicht. Der Rechner ist nie wieder abgestürzt...
 
nutrix schrieb:
Das ein Datenträger einen Rechner zum Abstürzen bringt, wo dann nur eine aktuelle Firmware das lösen würde, wäre mir jetzt aber auch neu.
Link zum CB Artikel hatte ich hier schon gepostet. Und der TE hat genau eine der betroffenen SSDs. Also wenn die Firmware nicht aktuell oder HMB deaktiviert worden ist, wird der TE regelmäßig BSODs bekommen.
 
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Guten Morgen ihr Lieben,
die Western Digital hat leider kein Softwareupdate, das habe ich gerade geprüft. Leider ist auf Grund meiner beruflichen Situation nicht möglich auf Linux zu wechseln. Liebäugle damit immer wieder, aber jetzt nicht als Lösung meines Problems.

Ich habe zumindest gestern schon einmal:
  • eine Kabeltrommel durch den Hausflur gelegt, Computer hängt an einer anderen Steckdose
  • Prime95 Large FFT von 21:00 Uhr bis heute Morgen 08:00 Uhr, also 11 Stunden laufen lassen. Keinerlei Abstürze oder Probleme. Dies bei 32GB RAM und 2133Mhz.
  • die Western Digital weicht heute noch aus dem Computer

Ich möchte aber noch nicht alles ändern, da ich ja auch herausfinden möchte woran es dann nachher gelegen hat. "Silent" aktiviere ich entsprechend erst später.

Liebe Grüße :)
 
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nutrix schrieb:
Das ein Datenträger einen Rechner zum Abstürzen bringt, wo dann nur eine aktuelle Firmware das lösen würde, wäre mir jetzt aber auch neu. Dann ist der Datenträger eh kaputt und sollte kompett getauscht werden, dann bringt das FW Update auch nichts.
Auch schon gehabt bei einer crucial ssd und macht halt auch Sinn. Wenn der Datenträger nicht korrekt funktioniert, wo win drauf ist, kann das natürlich zu Systemabstürtzen führen
 
Da du ja schon so gut wie alles getauscht hast mal out of the Box gedacht:

Wohnst du in einem älteren Haus?
-> Hast du die Möglichkeit den PC an einem anderen Standort zu testen?
-> Hast du etwas wie ein Balkonkraftwerk installiert?
Nutzt du ein Netzwerkkabel?
->Wie lang ist dieses? Ist es geschirmt oder nicht?

Ansonsten mal wirklich ein LiveLinux booten, smartctl installieren
Code:
sudo apt install smartmontools
bei Debian-Distros und einen "long" test deiner Systemfestplatte machen:
Code:
sudo smartctl -t long /dev/sda <- muss deiner Systemplatte entsprechen
Der Long-Test (auch Extended Self-Test genannt) ist der gründlichste Diagnosetest, den die Festplatte oder SSD über SMART selbst durchführen kann.
Was macht der Long-Test genau?
Er ist eine erweiterte Version des Short-Tests und besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen:
  1. Die gleichen schnellen Checks wie beim Short-Test
    • Elektrische Tests (z. B. Controller, RAM-Puffer, Lesekopf etc.)
    • Mechanische Tests (bei HDDs: Motor, Kopfbewegungen)
    • Kurze Lese-/Schreib-Tests auf einzelnen Bereichen
  2. Der große Unterschied: Vollständiger Oberflächenscan
    • Der Test liest jeden einzelnen Sektor der gesamten Festplatte/SSD durch (Read/Verify-Scan).
    • Es wird geprüft, ob alle Daten fehlerfrei gelesen werden können.
    • Bei gefundenen fehlerhaften Sektoren versucht die Platte automatisch, diese zu korrigieren oder auf Ersatzsektoren umzulegen. Solche Fehler landen dann in den SMART-Attributen (z. B. Reallocated Sector Count, Current Pending Sector, Offline Uncorrectable).
Wichtige Fakten:
  • Der Test ist read-only → er schreibt keine Daten und ist daher daten-sicher (nicht-destruktiv).
  • Es gibt keine Zeitbegrenzung (im Gegensatz zum Short-Test, der max. ~2 Minuten dauern darf).
  • Dauer: Typischerweise mehrere Stunden bis über 20–30 Stunden bei großen HDDs (z. B. 10–20 TB). Die genaue geschätzte Dauer zeigt dir smartctl -c /dev/sdx an („Extended self-test routine recommended polling time“).
Wie prüfst du den Status während/nach dem Test?
bash

# Fortschritt und Status anzeigen
sudo smartctl -a /dev/sdx | grep -A 5 "Self-test execution status"

# Oder kompakt:
sudo smartctl -c /dev/sdx

# Nach Abschluss das Testergebnis ansehen
sudo smartctl -l selftest /dev/sdx
Wenn im Selftest-Log „Completed without error“ steht und keine neuen Fehler in den Attributen aufgetaucht sind, ist die Platte in der Regel in einem guten Zustand.
Möchtest du eine Erklärung zu den wichtigsten Zeilen im Selftest-Log oder zu bestimmten SMART-Attributen, die der Long-Test besonders gut aufdeckt? Oder brauchst du Tipps, wie du den Test am besten laufen lässt, ohne dass er abbricht?

Damit kannst du dann mit großer Sicherheit die Hauptspeicher verifizieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab keinen Bock alles durchzulesen:

Falls noch nicht versucht - bitte auch mal deine USB Geräte oder alles weitere prüfen, dass du am PC angeschlossen hast. Elektrische Kurzschlüsse, auch eben von sowas wie USB Geräten, können den PC abstürzen lassen. In diesem Zusammenhang könnte es auch möglich sein, dass die I/O Blende nicht korrekt installiert wurde, und irgendein Metallteil / Erdungskontakt in eines der USB/Netzwerkanschlüsse gedrungen ist. Das auch mal prüfen bitte. Als letztes mal die Abstandshalter des Mainboards kontrollieren, ob die an den richtigen Stellen und auch nicht zu viele eingebaut sind. Das kann ebenfalls die von dir beschriebenen Probleme verursachen.
 
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Kumpel ist mal die Sicherung rausgeflogen als er den PC gestartet hatte.
Alles mögliche versucht & überlegt per Ferndiagnose.

Irgendwann kam raus: es lag am Drucker. Der war nicht an der gleichen Steckerleiste dran.
Und witzigerweise hatte der Raum irgendwie unterschiedliche Stromkreisläufe (kA)

Da lief dann immer genug über den FI der dann reagierte.

Hc-Yami schrieb:
Prime95 Large FFT von 21:00 Uhr bis heute Morgen 08:00 Uhr, also 11 Stunden laufen lassen. Keinerlei Abstürze oder Probleme. Dies bei 32GB RAM und 2133Mhz.

Das hört sich doch schon mal gut an.
Japp - Reproduzierbarkeit ist wichtig - um zu verstehen weshalb, wieso, welche Komponente etc.

Halt uns auf dem Laufenden!
 
Wuerde auch echt mal ein Linux auf eine zweite Platte schmeissen und eine Zeit lang damit zocken - also kein LiveOS. Du hast da dann auch nochmal andere logs und kannst Windows, seine Updates und evtl. Treiberprobleme ausschliessen, sofern es dort auch crashed. Guck auch mal im Inet, ob es zu Deiner UEFI Version Auffaelligkeiten gibt. Achja, memtest vor dem Windows Boot gecheckt? Gibt da ja so huebsche GUI Tests...
 
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