Heimnetz Komponenten im EFH

Moeller13

Lt. Commander Pro
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Hi zusammen,

ich brauch mal kurz eure Einschätzung.

Ein befreundetes Pärchen hat sich ein Haus gekauft und mich um Hilfe beim Heimnetz gebeten.

Das Haus hat ca. 110m² Grundfläche und 3 Stockwerke (Keller, EG, OG).
Glasfaseranschluss ist im Keller vorhanden und vom Vorbesitzer in das EG verlängert.
Eine Cat7-Leitung in das OG ist vom EG aus vorhanden.
Der Vorbesitzer hatte pro Etage einen Ubiquiti AP AC Lite. Die Decken sind wohl gut schirmend.

Aktuell sind die Anforderungen nicht allzu hoch.
  • 1Gb/s LAN reichen
  • stabiles WLAN
  • 2 Netze (Home + Gast)
  • kaum bis kein Smart Home

Im Grunde war meine Überlegung so:
Den GF-Anschluss im Keller nutzen und Modem/Router dort platzieren und dann im EG und OG jeweils einen Access-Point.

Nur, welche Hardware nimmt man?

Telekom:
  • Speedport 7 (230€)
  • Speedport 7 WLAN Verstärker (90€) 2x
Total 410€

Fritz:
  • FritzBox 5690 Pro (295€)
  • FritzRepeater 2700 (145€) 2x
Total 585€

Ubiquiti:
  • UniFi 7 Pro (167€) 2x
  • Gateway Max (184€)
  • Telekom Glasfaser-Modem 2 (50€)
Total 568€

TP-Link:
  • Omada EAP 773 (175€) 2x
  • Cloud Controller OC220 (132€)
  • Telekom Glasfaser-Modem 2 (50€)
Total 532€

Seh ich das richtig, dass ich für Ubiquiti und TP-Link noch einen Router brauche? Welchen würdet ihr nehmen? Und brauche ich zwingend Gateway/Controller?

Insgesamt denke ich aber, dass die beiden letzten Varianten ziemlicher Overkill sind.

Wie sind eure Gedanken, wenn ihr das lest?
 
Moeller13 schrieb:
Seh ich das richtig, dass ich für Ubiquiti und TP-Link noch einen Router brauche?
Nur für TP-Link, das Gateway Max ist Router.

Moeller13 schrieb:
  • Omada EAP 773 (175€) 2x
  • Cloud Controller OC220 (132€)
Brauchst keinen Hardwarecontroller für 2 Accesspoints.

Moeller13 schrieb:
Wie sind eure Gedanken, wenn ihr das lest?
Kauf Fritz und zwar nur einen AP und die Fritzbox steckt man im EG an (sofern dort vom Keller 2 Kabel ankommen, damit man den AP im 1.OG durchverbinden kann).
 
Bei den Anforderungen würde das Unifi Cloud Gateway Ultra und die U7 Lite Access Points wahrscheinlich reichen. Macht zusammen knapp 300€ + Modem
 
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Moeller13 schrieb:
Das Haus hat ca. 110m² Grundfläche und 3 Stockwerke (Keller, EG, OG).
Bei 110m² pro Etage wirst du mit einem AP je Etage nicht hinkommen. Ich habe "nur" 90m² pro Etage und auch da ist es in manchen Ecken schon echt dünn. Wenn dann auch noch 5GHz gewünscht ist reicht es erst recht nicht.
 
Moeller13 schrieb:
Aktuell sind die Anforderungen nicht allzu hoch.

Brauchst du einen Router der DS-Lite/CG-Nat kann?

Ansonten Ubiquiti.
Ergänzung ()

Moeller13 schrieb:
Den GF-Anschluss im Keller nutzen und Modem/Router dort platzieren und dann im EG und OG jeweils einen Access-Point.

Falls eh renoviert wird bzw. RJ45 vorhanden ist, dann bitte darauf drängen das die verkabelt werden damit das stabil läuft.
 
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Wenn die Besitzer sich nicht damit beschäftigen wollen dann das Telekom Gedöns. Da reicht im Fehlerfall ausschalten und die Optimierung erfolgt ohnehin automatisch via Cloud KI.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ggf auch im Hinterkopf behalten, dass die WiFi 7 APs mit 6 Streams ziemlich viel Strom ziehen, so 20W das Stück wenn sie ausgelastet sind.
 
SaxnPaule schrieb:
Bei 110m² pro Etage wirst du mit einem AP je Etage nicht hinkommen. Ich habe "nur" 90m² pro Etage und auch da ist es in manchen Ecken schon echt dünn. Wenn dann auch noch 5GHz gewünscht ist reicht es erst recht nicht.
Kommt immer ganz drauf an, was es für Wände sind, aber du dürftest recht haben.
Bei mir sinds im OG sogar nur 45m² mit einem zentralen AP und in den äußeren Ecken wird es schon knapp. Massiver Altbau halt. :D
 
Unifi oder TP-Link

Falls viel IoT mit 2.4Ghz im Haus - Schauen dass die APs 4x4 im 2.4Ghz Wifi haben
 
Ist immer etwas schwierig zu beantworten, wenn man nicht genau weiß, was letztendlich ankommen soll oder muss. Wenn ich aufgrund des Anschluss nur 100M verteilen muss, kann die Auslegung des WLAN anders aussehen wie bei einem 1000er Anschluss.
 
Thele schrieb:
Wenn ich aufgrund des Anschluss nur 100M verteilen muss, kann die Auslegung des WLAN anders aussehen wie bei einem 1000er Anschluss.
Wieso?
Es gibt doch u.U. auch netzinterne Kommunikation. NAS etc.
 
Wenn es einfach bleiben soll ist die Variante mit Telekom oder Fritz IMO die einsteigerfreundlicheren Lösungen. Mit Ubiquiti als auch TP-Link sollte man schon etwas versierter in dem Thema sein.

Da der Vorbesitzer mit 2 APs hingekommen ist, würde ich auch erstmal so starten.
Mit dem Speedport 7 und als auch der Fritzbox hättest du sogar 3 APs, wenn du die Router ins EG packst kannst ggf. auf einen AP verzichten (Keller ONT, EG Router, OG AP).

+1 für die @Able vorgeschlagene Variante mit UCG Ultra und den U7 Lite. Bei einem EFH wird der 5GHz Balast durch Nachbarn sich eher in Grenzen halten, womit man auf 6GHz durchaus verzichten (was auch erstmal Gerät können müssen + etwas niedrigere Reichweite als bei 5GHz) und lieber schlanke 70€ je AP sparen kann. Mit dem Gesparten kann man sich nochmal einen AP mehr aufhängen wenn nötig.
Wenn man kein Protect (Kameras) oder Access (Zutrittskontrolle) nutzen möchte, ist das UCG Ultra ausreichend. Technisch bis auf den SSD-Slot, 4x 1G statt 2,5G Port und die Limitierung nur auf die Network App, die gleiche HW wie das UCG Max (CPU, RAM, Flash), aber auch nur gleich mal 145€ günstiger!!
UCG Ultra 93€, 2x U7 Lite 96€


@Moeller13
Was ich in den Auflistung vermisse: Kein Switch?!

Bin selber von Fritz auf Unifi gewechselt. Das UCG Max weil im BF-Angebot (190€) und ich mein Netz Richtung 2,5G upgraden möchte. Der U7 In-Wall ist quasi ein U7 Lite im anderen Format mit 2 zusätzlichen Ports - reicht damit ich meinen 1G Anschluss im WLAN voll nutzen - trotz Nachbarn im MFH.
Aber: Deutlich komplexer und mehr Möglichkeiten als bei Fritz, da solltest du dir Zeit einplanen um dich einzuarbeiten. Zu empfehlen wenn man Spaß an Technik hat, weniger wenn es nicht mehr als "5" Optionen sein dürfen damit das Setup läuft.
 
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Moeller13 schrieb:
Wie sind eure Gedanken, wenn ihr das lest?
Das Problem ist, dass Du quasi eine Münze werfen kannst. Gibt noch viele weitere Hersteller … Vielleicht hilft dieser Post … Kannst Du überhaupt Decken-Montage machen?
Moeller13 schrieb:
Fritz:
  • FritzBox 5690 Pro (295€)
  • FritzRepeater 2700 (145€) 2x
Ich würde es ganz anders machen: Erstmal drei FRITZ!Box 7520 gebraucht kaufen. Dann noch ein Glasfaser-Modem. Switch brauchst Du nicht, bereits eingebaut. Das sind keine 100 €. Das reicht erstmal für den Anfang. Dann messen.
Moeller13 schrieb:
Wie sind eure Gedanken, wenn ihr das lest?
Du hast Dich auf Wi-Fi 7 fixiert. Das bitte sein lassen und stattdessen auf Qualität setzen, also mehr Spatial-Streams. Reichen die FRITZ!Box 7520 (irgendwann) nicht mehr, nimmst Du FRITZ!Box 4060 und/oder FRITZ!Repeater 6000.
 
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norKoeri schrieb:
stattdessen auf Qualität setzen, also mehr Spatial-Streams.

Das ist ein Argument gegen den Unifi 7 Pro?


norKoeri schrieb:
Das sind keine 100€. Das reicht erstmal für den Anfang. Dann messen.

Es dürfte klar sein das pro Etage mindestens ein WLAN AP verbaut sein sollte. Wieso sollte man jetzt das Budget für Experimente ausgegeben? Dann erstmal 1 AP kaufen und mit fliegender Verkabelung testen.
 
Moeller13 schrieb:
Glasfaseranschluss ist im Keller vorhanden und vom Vorbesitzer in das EG verlängert.
das heißt du willst diese Single Mode Glasfaser für dein Netzwerk verwenden?
Dann brauchst du nochmal 2 Medienkonverter.
 
Ich denke eher der Anschluss für den Glasfaserrouter wurde verlängert.
Aber ohne den Provider zu kennen, bleibt das hier alles Raterei.
 
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