Heimnetzwerkplanung

In meinem Arbeitszimmer sind mehrere Geräte an einer Dose, da könnte ich dann ja einfach einen kleineren Switch benutzen, oder?

So halte ich es bis jetzt, es gibt ja keine Geschwindigkeitseinbuße dadurch.
 
Natürlich kannst Du an eine Dose auch einen Switch hängen, um mehrere Geräte anzuschließen.
Doch gerade bei einem Neubau hätte ich mir direkt die entsprechende Anzahl an Dosen verlegen lassen.

Ich selbst habe vor einem halben Jahr mein "neues" Haus kernsaniert und lieber zu viele, als zu wenige Dosen gesetzt ;)
 
Das hätte leider nicht funktioniert, bei der Menge an Internetfähigen Endgeräten in meinem Arbeitsbereich hätte ich unten eine ganze Leiste von Buchsen. Deswegen sind da nur 2, an der jeweils zwei Verteiler hängen.

Kann man paraell geschaltete WLAN-Netzwerke eigentlich verbergen?
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Kannst du mir einen Link schicken, welche Buchse ich nehmen soll.

Die Buchsen, die ich gefunden habe, haben vorne nur einen RJ45-Stecker, aber ja keine echte Buchse..

Oder bin ich da auf dem Holzweg?
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay, dann kann man dafür tatsächlich einen Switch nutzen ;)

Was meinst Du mit parallel geschaltete WLAN-Netze?

Thema Buchsen:

Was hast Du denn für ein Schaltersystem daheim?
Also Steckdosen, Lichtschalter, etc.
 
Warum ist das wichtig?
Infos darüber kann ich dir erst heute Abend geben.
 
Weil es mehr als bescheiden aussieht, wenn man verschiedene Dosen und Rahmen in einem Neubau hat ;)
 
Die Dosen sind ja zum Glück versteckt.
Irgendein Link oder Tipp, welche Dosen ich nehmen soll?
 
Ist es nicht eigentlich wurscht welche Dose man nimmt? Außer vielleicht weniger LAN-Ports.

Gibt es auch Dosen mit 3 Ports?
Ergänzung ()

Und noch was: Die Verlegekabel sind, befürchte ich, in unmittelbarer Nähe der Stromkabel. Kann sich das negativ auf den Datendurchsatz auswirken? Ich meine da mal was gehört zu haben.
 
Wurst ist es, ja.
Hauptsache Cat 6a, dann ist man für die Zukunft (10G) gewappnet ;)

Es gibt auch Dosen mit 3 Ports, jedoch benötigst Du dann auch 3 Zuleitungen, um jeweils Gigabit zu haben.

Strom ist bei Leerrohren eigentlich egal. Liegt bei mir direkt daneben
 
Das mit dem Strom ist gut zu wissen, danke.

Für die Zukunft gewappnet sein - Eben das ist es ja was ich will. 10 GBit/s hören sich gut an, auch wenn es ja nicht mal ansatzweise ausgeschöpft wird.

Und auch wenn wir jetzt nur einen lahmen Telekom-Trödeltarif bekommen. Falls bei uns mal was schnelleres verfügbar ist, müssen wir uns keine Sorge um die Netzinfrastruktur machen.

3 Ports = 3 Zuleitungen (Also zwei Kabel?)
Brauche ich dann für deine vorgeschlagene auch 2 Verlegekabel, oder geht das über ein einzelnes?
 
Wenn du in einem Zimmer 3 Netzwerk-Ports mit Gigabit haben möchtest, dann brauchst Du auch 3x Verlegekabel zu der Dose.
Pro Kabel gibt es 8 Adern, welche für Gigabit benötigt werden.

Solltest Du z.B. 1 Kabel mit 8 Adern auf 2 Ports auflegen (pro Port 4 Adern), dann kommen nur 100 Mbit raus.

https://cdn-reichelt.de/bilder/web/xxl_ws/E910/CAT7VERL.png

Für jeden Port im Zimmer benötigst Du so ein Kabel ;)
 
Ok, also pro Buchse dann mindestens 2 Verlegekabel für Gigabit.
Das würde dann aber auch heißen das auf dem Patchpanel dann mehr Kabel anliegen,oder?
Ich werde gleich mal nachprüfen, wie viele Buchsen ich tatsächlich habe, aber wenn das viele werden, kann es sein, dass der Switch oder das Patchpanel nicht genug Anschlüsse hat? Dann müsste ich ja noch eine Nummer größer kaufen.

Angenommen, ich habe 15 Buchsen insgesamt, dann brauche ich ja das doppelte an Kabeln, also 30.
Ich hätte aber nur 24 Ports insgesamt, was nu?
 
Wenn Du von Doppeldosen sprichst, dann benötigst Du 2 Verlegekabel, richtig.
Der Fachbegriff dafür ist "Duplex" ;)

Wenn Du mehr als 12 Doppeldosen (24 Ports) hast, dann benötigste du 2 24er Patchpanel und eben 2 24er Switche oder einen 48er Switch ;)
 
Ok, werde gleich mal nachzählen.

"Duplex" kommt mir bekannt vor, aus einem anderen Kontext, aber es kommt mir bekannt vor.
 
Duplexgaragen gibt es z.B. auch. ;)

Genaugenommen bezeichnet Duplex aber IIRC zwei miteinander verbundene Kabel (mit allen Vor- und Nachteilen wie nochmals erhöhte Steifigkeit beim Einziehen). Es hindert dich auch niemand daran, 2-3 einzelne Kabel (auf ein Mal, anders geht es kaum) einzuziehen.

Beim Patchfeld empfiehlt es sich schon, genug Anschlüsse zu haben, also so viele, wie Ports im Haus verbaut sind, bei Doppeldosen also 2x Dosenanzahl. Beim Switch hingegen darf man IMHO durchaus sparen, da man ja i.d.R. (wenn man eher großzügig als knapp geplant hat) niemals alle Ports gleichzeitig in Verwendung hat. Bei z.B. 30 Buchsen hätte ich überhaupt kein Problem damit, einen 24er- oder gar 16er-Switch zu verbauen. Billiger und im Bedarfsfall ja einfach ausgetauscht.
 
Router kommt ja ins Wohnzimmer. (Da der HW im Keller ist, macht es eigentlich wenig Sinn den Router dorthin zu packen.)
Na doch; ist der Zentral-Switch im Keller aber der Router woanders, muss erst eine Leitung vom Router runter zum Switch, und dann vom Switch in die Räume. Du würdest quasi eine festverlegte Leitung nur für den Uplink zum Switch brauchen.

So wäre es optimal:
1. Telefondose bzw. Kabel-Dose im Keller. Gleich daneben der Netzwerkschrank. Im Netzwerkschrank der Router, Switch und das Patch Panel Richtung alle Dosen im Haus.
Die Telefonverkabelung kann über die Netzwerkverkabelung erfolgen. Dafür braucht es nur ein paar andere Kabel.

Da wäre dann das Ideal - sternförmige Verkabelung. In deiner Variante wurde das bereits schon aufgeweicht, vermutlich aus Gewohnheit?
 
Eher nicht aus Gewohnheit, sondern weil ich so etwas noch nie gemacht habe :D
In unserer jetzigen Doppelwohnung haben wir einfach die Verlegekabel zum Modem und vom Modem zum Billig-Router (Das Ding war bereits da, als wir eingezogen sind. Damals war ich noch nicht so firm mit der Technologie wie heute) und von da an zu den DLAN-Bridges.

Aber kann der Router dann auch wirklich so gut senden. Im Keller ist keiner, alle in den 3 Etagen darüber (Gut, Oma braucht so einen "neumodischen Schnickschnack" ja eh nicht.)
 
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