Homeserver mit 12 HDD

Hatte vor allem 1 und 5 (bzw die Teile die ich dann retten durfte). Das ging über Onboard-Controller über "erschwingliche" Controllerkarten. Wobei ich dir recht gebe, dass die Onboard-Dinger Mist sind! Allerdings hatte ich privat schon mit dem gedanken gespielt mir so nen schicken 16-Port SAS-Controller zu holen und die Platten in ein dediziertes Shelf zu packen um mal etwas damit zu spielen um zu sehen was die erschwingliche Mittelklasse so für Privat leisten kann.
 
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Naja gerade die Filmsammlung ist ja nun nicht einzigartig und somit potentiell wiederbeschaffbar.
Wenn auch ein Verlust ärgerlich.

Ich finde genau dann reicht ein RAID 5 aus. 10 von 12 HDDs stehen als Speicherkapazität zur Verfügung.

Den Verlust durch Viren, unbeabsichtigtes Löschen etc. kann man mit ein bisschen Ahnung und den richtigen Einstellungen ja schon fast ausschließen, Blitzschlag durch entsprechende USV (die immer noch deutlich billiger ist, als zusätzliche HDDs) verhindern und die Chance dass der Fehler der beim Rebuild eines Linux-Software-RAIDs auftritt, klingt dann schon fast konstruiert.
 
Versteh mich nicht falsch: Nicht jeder der möglichen Fehler tritt natürlich bei jeder Konstellation auf und 100% failsafe ist sowie so nicht machbar. Wenn du weißt worauf du dich ein lässt sehe ich da überhaupt kein Problem. Ich habe lediglich aus meiner eigenen Erfahrung heraus berichtet was alles schon schief gegangen ist, damit sich niemand in falsche Sicherheit wiegt. Wenn RAID ein akzeptabler Kompromiss ist und du weißt was du tust - warum nicht. Du gewichtest hier die Kriterien, nicht einer von den anderen ;-)
 
LinuxMcBook schrieb:
Ich finde genau dann reicht ein RAID 5 aus. 10 von 12 HDDs stehen als Speicherkapazität zur Verfügung.

Den Verlust durch Viren, unbeabsichtigtes Löschen etc. kann man mit ein bisschen Ahnung und den richtigen Einstellungen ja schon fast ausschließen, Blitzschlag durch entsprechende USV (die immer noch deutlich billiger ist, als zusätzliche HDDs) verhindern und die Chance dass der Fehler der beim Rebuild eines Linux-Software-RAIDs auftritt, klingt dann schon fast konstruiert.

Die Chance schonmal nachgerechnet? So klein ist die nicht. Deshalb nimmt man bei so großen Pools (24TB) sicher kein RAID 5.
 
Ist mir neu, dass man BluRays nur kaufen kann und nicht etwa selber erstellen...
 
@1668mib

und mir ist neu das wir nicht etwa diverse VOD anbieter haben die Filme Legal zum Kauf und anschließendem Download anbieten wie z.b. itunes..
 
RippingBull schrieb:
Die Chance schonmal nachgerechnet? So klein ist die nicht. Deshalb nimmt man bei so großen Pools (24TB) sicher kein RAID 5.
Jepp, RAID6 ist da sehr beliebt (2 Parity und oft noch 1 Spare pro Shelf). Wobei er ja zwei kleinere 5 hat mit zwei Controllern - wär natürlich blöd wenn zwei Disks im gleichen Array den abflug machen - oder sich doch nen größeren Controller überlegt :king:
 
Mir wurde von Storagespezis bei uns beigebracht, dass die Beanspruchung beim normalen Verhalten und dem gleichzeitigen Rebuild bei gleich alten HDDs diese überstrapazieren kann.
Gerade im Rebuild haben die nämlich am meisten zu tun. Und prozentual sollen wohl genau dann gehäuft gleich alte HDDs ausfallen.
Zumindest wars so in etwa.
Ich bin auch der Ansicht, dass alles über gewissen Anzahlen nicht mit RAID5 ausreichend gegen HDD-Ausfall gesichert ist.
 
Howdy!

Hier wurde ja mehrfach freenas empfohlen. Dies ist allerdings mehr auf professionellem Einsatz abgestimmt. Der Nachfolger / der Abzweig für die privaten Anwender ist NAS4FREE.

Kann von einem USB-Stick betrieben werden, hat ZFS v.28(?) und ist als Home-NAS-OS ziemlich beliebt weltweit. Die Konfiguration läuft über ein Web-GUI und ist eigentlich einfach.

Bei diesem vorgestellten Szenario von 12 HDDs würde ich hier ein ZFS-Pool mit 4x Raid5 (ZFS-R1) á 3 Platten verwenden. Wenn ich mich nicht verrechnet habe würden dann am Ende 16 TB netto rauskommen. Bei einem Austausch einer Platte würde dann die Belastung auch geringer.

Oder wenn man als Player etwas wie XBMC verwendet einfach gleich 4 Pools einrichten. Dann kann einem auch egal sein, wenn ein rebuild daneben geht, da max. 4 TB weg sind...

So long!
 
Also da die 12 HDD nahezu voll sind kommt erstmal kein RAID in Frage, da brauch ich ja immer Redundanz. Ein Backup ist aber von allen Daten vorhanden.

Wie ist das bei FreeNAS, sollte eine Platte ausfallen, sagt der mir dann welche Dateien betroffen sind? Also bei meinem jetzigen WHS V1 ist mal eine Platte abgeraucht und da hat er aufgelistet welche Daten er nimmer abrufen kann. Liste Exportiert. Platte ausgetauscht, vom Backup rübergezogen gut is.

Und absolut sicher, ohne Gefahr von einem Fehler beim Rebuild.

Ich betreibe den Server jetzt seit 4 Jahren und in der Zeit ist nichts passiert, bis auf die eine HDD. Gut steigt jetzt natürlich die Chance dass bald mehr ausfallen :). Was ich sagen will ist, dass ich es für ein paar Media-Daten und ein paar private Daten (die alle über ein Backup gesichert sind) nicht den riesen Aufwand betreiben will was Datensicherung angeht.

Ich finds zwar schön mal zu hören was alles so gibt. ZFS hört sich auch cool an ... aber ich denke ist für meine Zwecke total übertrieben.

Stellt sich für mich nur die SW Frage: FreeNAS oder WHS oder doch etwas ganz anderes?

Und Controller ... Highpoint, IBM, anderes? Wie ich bereits geschrieben habe bin ich hier nicht der anspruchsvollste User. Geschwindigkeit ist bei mir auch nicht soo wichtig. Denke Daten für Filme etc. stellen alle schnell genug bereit. Nur Seine Arbeit sollte er ordentlich machen.

Fractal Design Define XL R2 Titanium Grey
Lian Li EX-36A2
ASRock B75 Pro3
Intel® Core™ i3-3220
ADATA DIMM 8 GB DDR3-1600 Kit
HighPoint RocketRAID 2720 oder IBM oder ???
2x 3ware CBL-SFF8087OCF-06M
Crucial M4 64GB
be quiet! System Power 7 400W oder be Quiet Straight E9 450 Watt
3x DeLOCK Serial-ATA Y-Stromadapter
2x 4-Pin Molex auf 2x S-ATA Stromadapter
 
Setzt du auf ein Linux oder Unix musst du gar kein Controller verwenden, bei WHS ist es wohl schon angeraten. Da du kein Raid einsetzen möchtest, benötigst du nur insofern ein Controller, damit du die HDDs überhaupt anschließen kannst - also nichts großartiges.
 
Hallo,

bei NAS4FREE ist es so wie bei allen "normalen" NAS-Systemen. Es wird dir mitgeteilt welche Platte es geschafft hat. Was das für deine Dateien beideutet weiss das System nicht. Normalerweise würde ja bei Ausfall EINER Platte in einem ZFS-R1 auch noch keine einzige Datei fehlen und das System noch arbeitsfähig sein.

Interessanter ist da eher die Frage, wie du am einfachsten rausfindest WELCHE Platte es ist ;-)

NAS4FREE zeigt dir zwar den Port an (adata0 oder so) und auch die Serien-Nummer. Aber wer hat schon seine Platten sauber beschriftet? Ist aber mit ein wenig Nachdenken und geschraube auch machbar.

WHS kann dir sagen welche Dateien betroffen sind, da MS hier einen Mix aus NAS und Backupsoftware anbietet. Grundsätzlich eine schöne Sache, wenn MS nur nicht das Produkt hätte auslaufen lassen. Naja rumheulen hilft hier nix.

Bis denne!
 
Zeigt WSE die betroffenen Dateien auch an oder nur WHS?

Gibt es andere Möglichkeiten festzustellen welche Daten betroffen wären? Bei anderen Systemen
 
Au, ich seh grad dass WSE 400€ kostet ... also das is erstmal ausm Rennen :)

Daher anders:

Ich möchte ein OS haben das folgendes bietet (ob direkt oder über Addons, Zusatzprogramme ist mir egal).

- Drive-Extender Funktionalität. Also HDD-Pool und einfaches einbinden und auswerfen von HDD vom HDD-Pool. Super wäre es wenn einzelne HDD von anderen Rechnern lesbar bleiben würden.
- Sollte eine HDD ausfallen, möchte ich wissen welche Dateien betroffen sind. Entweder schon im vorhinein indem ich weiß, welche Datei wo liegt. Oder im Nachhinein indem mir angezeigt wird welche Dateien weg sind.
-Preis < 100€
- eine Redundanz Funktionalität wär auch gut. Ich benötige die zwar atm nicht aber wer weiß vll später. Super wäre es natürlich dann auch, wenn man einzelne Ordner spiegeln könnte ohne alles spiegeln zu müssen.

Danke euch
 
Hallo,

also das was du da haben möchtest wäre die eierlegende Wollmilchsau....

Es soll auf der einen Seite ein Raid-Verbund sein (Pool) und auf der anderen Seite einzeln verwendbare Platten, die "in anderen Rechner gelesen werden können". Schätze damit sind Windows-Rechner gemeint, was somit auf NTFS-Partitionen rausläuft.

Sorry aber soetwas gibt es schlicht nicht (mehr). Du wirst dir wohl oder übel überlegen müssen, wie du mit den gegebenen technischen Grenzen klar kommst. Am Ende läuft es halt auf eine vernünftige Backup-Strategie raus...

Schönen Abend noch!
 
Hmm OK.

Aber denke mit DriveBender oder DrivePool komme ich dem schon recht nahe?! ODer??
 
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