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Homewiring EFH

skyfall

Lt. Junior Grade
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Ich habe mir folgende Verkabelung für ein EFH Neubau überlegt.

Das Haus ist ca 7m x 9m. Hat UG, EG, OG und DG.

UG= 1 x Doppel RJ45 UP-Dose + 1x Einzel RJ45 UP Dose an der Decke/Wand für UniFi AP.
EG= 2 x Doppel RJ45 UP-Dose + 1x Einzel RJ45 UP Dose an der Decke/Wand für UniFi AP.
OG= 2 x Doppel RJ45 UP-Dose + 1x Einzel RJ45 UP Dose an der Decke/Wand für UniFi AP
EG= 2 x Doppel RJ45 UP-Dose + 1x Einzel RJ45 UP Dose an der Decke/Wand für UniFi AP.

Kabel wird Cat 7 sein.

Hardwaremässig habe ich an Ubiquiti (Switch, Acces Point) gedacht.
Die Frage ist braucht es 4x AP?

Welche der AP's UniFi AC-Pro/HD/Lite/LR?

24er Switch ?


Im UG wird noch ein 19er Rack einbaut, damit Platz für NAS, Switch und ADSL-Modem hat.

Es werden noch 3 x Sonos Play 1, 1 x Sonos Play 3 und 1 x Sonos Play 5 eingebaut.

Smarthome ist auch ein Thema. Zumindest werden die Lamellenstoren per Funk sein.

Sat ist aktuell kein Thema. Es wird alles über IP laufen, Telefon, TV usw.

Habe ich was wichtiges vergessen?
 
Ich würde nicht nach Stockwerken die Doppeldosen verteilen, sondern nach Zimmern. Pro Zimmer eine Doppeldose, plus wie du bereits vorsiehst Dosen für Accesspoints. In bestimmten Zimmern, z.B. Wohnzimmer oder Büro, sind evtl. auch mehr als eine Doppeldose sinnvoll. Z.B. um im Wohnzimmer später zwei Optionen zu haben, wo man TV usw. anschließt, ohne dann noch Kabel quer durch den Raum legen zu müssen.

Der Switch ergibt sich dann auf Grund der Zahl der gesetzten Dosen plus den Geräten, die im Keller im Rack stehen.

Edit.: @Tranceport Klar mehr Dosen sind im Zweifel erstmal nicht falsch, aber ob es unbedingt drei Doppeldosen beim TV sein müssen ist fraglich, hier kann man auch problemlos mit einem Switch arbeiten, da weder Konsolen noch TV die volle Gigabit Anbindung brauchen, schon garnicht gleichzeitig. Kommt natürlich auch ein wenig drauf an, ob man zusätzliche Switches oder lieber mehr Dosen an der Wand will.
 
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ich habe gerade ein EFH mit 145m² gebaut. Die Dosen an der Decke für die APs (AC-Pro) habe ich aber ohne Einsatz und mir nur ein weibliches Endstück aufs RJ45 Kabel setzen lassen. So kann man die APs schön bündig auf die Decke setzen. Aber bei der Größe benötigst du definitiv keine 4 APs, einer pro Etage ist schon mehr als ausreichend!

Die Anzahl deiner Dosen scheint mir recht gering. Ich habe allein hinter dem TV Schrank 3 Doppeldosen (TV, AVR, FireTV, Xbox plus Reserve), hinter der Couch eine DD, in den Kinderzimmern jeweils 2 DD, Gästezimmer und Küche jeweils eine DDe, Lüftung/Waschmaschine/Trockner = 2 DD, 8DD für den Computerraum.

Überlege dir einfach, wieviele Geräte von dir wo stehen, und wieviele davon einen LAN Anschluss haben (werden). Und das werden in Zukunft immer mehr sein.

Insgesamt sind von meinen 2*24 Patchfeldern 45 Ports aufgelegt.

PS: du hast zweimal EG, soll eins davon OG2 sein?
 
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Ok, vielen Dank für Infos.

Ich denke mal AP-HD kann ich komplett ausschliessen. 5 Ghz sollte schon sein.

Im UG wird ein Bürozimmer sein dafür habe ich 1 x Doppel + 1 Wand/Decken AP vorgesehen.
EG: Wohnzimmer 2 x Doppel
OB: Zimmer 1 2 x Doppel + 1 x AP
DG: Zimmer 2 1 x Doppel + Zimmer 3 1x Doppel + 1 xAP

Wand oder Deckenmontage der AP's?
 
wo es geht, habe ich die APs an die Decke geschraubt (KG, EG). Ich muss nochmal im Unifi nachsehen, ob man die LED statt blau auch weiß leuchten lassen kann (an sich kann sie es ja), aber auch so habe ich damit schon ein ziemlich praktisches Nachtlicht in den Gängen =)
 
2 APs sollten völlig ausreichen. Wenn man sich die Frage negativ beantwortet, ob man nun wirklich selbst im Gästeklo unter'm Waschbecken oder im Keller unter der Werkbank nun wirklich WLAN braucht, dann käme man wahrscheinlich auch mit einem einzigen (bspw. an der EG-Decke) aus.

Wieso man gerade bei einem Neubau bzgl. Smarthome auf irgendwelche verkrüppelten Funklösungen (Lamellenstoren) setzen sollte, erschließt sich mir nicht, also das ist zumindest kein Argument für den angedachten WLAN-Overkill.

edit: In Büros gehören IMHO mindestens 2 Doppeldosen…
 
Stimmt, auf Funk würde ich (abgesehen für Wlan für Handys/Tablet/Laptops) auch komplett verzichten. Meine Raffstore und Rolläden sind alle verkabel, genau wie die Rauchmelder.

Wlan Overkill ist für mich persönlich aber auch Pflicht, ich will am Ende keine toten Ecken im Haus haben, wo der Mobilfunkempfang bei mir im Haus eh sehr stark schwankt.

Mit zwei LAN Ports im Arbeitszimmer kommt man wirklich nicht weit, ein Netzwerkdrucker und PC, dann ist Sense? Aber wie gesagt, ich habe mir im Raumbuch penibel notiert, welches Gerät in welchen Raum muss, dann sieht man ziemlich schnell wieviel Ports man benötigt (nicht wundern, die Technik für den Kinoraum steht im PC-Zimmer):
 

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@ Plutos was ist da besser als Funk für Lamellenstoren?

Reicht dieser Switch aus?
Ubiquiti US-24-250W

Braucht es SecurityGateway
https://www.ubnt.com/unifi-routing/usg/
Ergänzung ()

Ja an Drucker, Xbox+Co habe ich nicht mal gedacht.
 
Fakt ist: Im Zweifel sind mehr Dosen erstmal nie verkehrt. Und solange man noch bequem was in den Wänden verlegen kann sollte man das auch machen. Lieber ein paar Kabel mehr als zu wenig verlegen, Cat7 Kabel kostet nicht die Welt und man vermeidet eventuell auch den ein oder anderen zusätzlichen Switch samt Kabelsalat.
Was Haustechnik wie Lammellenstoren angeht: Kabel ist immer besser als Funk. Funk würde ich für solche Geräte nur in Betracht ziehen, wenn ich die nachrüste.
 
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Hast du denn POE-Geräte? Oder warum ein Switch mit POE? Wenn du keinen Server/Rpi daheim hast, würde ich einen Cloudkey dazu nehmen. USG benötigst du wahrscheinlich nicht, wenn du fragen musst ;-)

Funk ist deshalb relativ sinnbefreit, weil die Motoren immer noch Strom brauchen -> es müssen eh Leerrohre gelegt werden.
 
janar schrieb:
Die Frage ist braucht es 4x AP?
Kommt drauf an. Brauchst du im Keller/UG volles Netz?
Ist zwischen DG und OG eine massive Decke?
Theoretisch sollte auch 1 AP im DG und ein AP im EG reichen, wenn das UG nicht voll abgedeckt werden soll. Den Anschluss im OG und UG sollte man aber trotzdem zumindest per Leerrohr einplanen.
Ich würde in der Decke auch Löcher mit keystone Modul bevorzugen wie

janar schrieb:
Welche der AP's UniFi AC-Pro/HD/Lite/LR?
LR, meiner Meinung nach.
Der HD ist für WLANs mi extrem viele Clients (Hotels, Messen usw.)
Der Lite wär auch okay, aber aufpassen: Es gibt den Lite auch ohne AC WLAN!
Der Pro ist nicht nur aber auch Outdoor geeignet, brauchst du nicht.
janar schrieb:
kommt auf die Menge der Dosen an. Bei "nur" 2 APs würde ich auf den PoE Switch verzichten.

Wand oder Deckenmontage der AP's?
Bei den Ubis ist Decke ideal.

Die USG ersetzt den Router und den Cloudkey zur WLAN-Config. Kann aber keine Telefonie. Wie willst du Telefonie eigentlich realisieren?
 
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Achso. Da hatte ich auch überlegt, aber POE-Injektoren sind dabei, und dann einen saftigen Aufpreis, nur damit man sich ein paar Geräte im Keller spart...
 
Fehlt noch ein Patchpanel und der zugehörige Potentialausgleich. Installation in Leerrohren ist hoffentlich eingeplant. Gutes LSA Werkzeug wenn Du keine Keystones verwenden willst ist auch sehr hilfreich. Messgerät für Schutz- und Isolationswiderstand sowie Leitungskapazität kannst Du bestimmt bei einem befreundeten Elektriker ausleihen, oder?
 
Ist zwischen DG und OG eine massive Decke?
Ja es ist überall massiv UG/EG EG/OG und OG/DG.

Telefonie wird über Fritzbox / Voip sein. Obwohl ich es nicht brauche :-)
 
Wenn du eh eine FB hinstellst dann kannst du dir die USG sparen. Dann die Unifi WiFi Management Software auf einen PC packen (das läuft so reibungslos dass man das meist erst nach nach Jahren wieder braucht) oder einen Cloud Key kaufen, quasi ein Mini-Config-Webserver.
 
Bei Stahlbetondecken sind AP in jeder Etage empfehlenswert. Nach meiner Erfahrung reduzieren solche Decken die WLAN-Performance massiv.
Sofern die AP direkt an die Betondecke montiert werden, sind die UAP Pro oder größer zu bevorzugen. Eine bündige Betondeckenmontage ohne sichtbare Kabel ist mit den UAP Lite aufgrund der geringen Größe nahezu unmöglich.
Ein USG ist für dein Vorhaben nicht erforderlich. Den CloudKey ist lediglich sinnvoll, wenn dauerhaft die Betriebsdaten des WLAN geloggt oder ein Captive Portal bereitgestellt werden sollen.
Der UniFi Switch reicht aus, ist aber relativ teuer und ohne besondere Funktionalität. Für 50 Euro weniger bekommt man bereits einen Cisco SG250-24 PoE. Der passt vom PoE-Budget her besser zum geplanten Vorhaben und ist in Bezug auf Funktionsumfang, Support, Dokumentation und Haltbarkeit mindestens ebenbürtig
https://geizhals.de/cisco-sg250-rac...h-sg250-26hp-k9-a1503209.html?hloc=at&hloc=de
 
Wenn ich so rechne wird der 24er Switch Ubi US-24 doch etwas zu knapp. Es wird doch der 48er UBI US-48.

Ich muss es doch weitere UP-Dosen montieren.

UG: 2xDoppel im Büro + 1 AP
EG: 4xDoppel im Wohnzimmer + 1 AP, evtl. + 1xDoppel in der Küche
OB: 4xDoppel + 1 AP
DG: 2xDoppel im Zimmer 2 + 2x Doppel im Zimmer 3 und 1 x AP

Somit ich komme ich knapp auf 32 Ports. Vermutlich werde ich nur ca 20 Ports aktiv benutzen.

Höchstwahrscheinlich werde ich für 4 x AP vorbereiten. Lieber einer zu viel als zuwenig.
 
Wenn nur 20 Ports genutzt werden, würde ich von einem 48-Port Modell absehen. Neben den höheren Anschaffungskosten fallen ja auch höhere Verbrauchskosten an. In diesem Kontext ist auch die PoE-Auslegung kritisch zu bewerten. Mit seinen 500W PoE ist der US-48 für das Vorhaben extrem überdimensioniert. Die vier UAP brauchen zusammen etwa ein Zehntel dieser Leistung. Selbst im unbelasteten Zustand dürfte dieser Switch insb. aufgrund der Verlustleistung des PoE-Netzteils einen Leistungsbedarf von ca. 50W haben.
 
Auf POE Switch werde ich verzichten.
Denke 24er/48er ohne POE tut es auch.

Wegen Smarthome was würdet ihr mir da empfehlen?

- Loxone
- Digitalstrom
- Homematic
 
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