News ID. Polo GTI: VW legt Elektro-Sportmodell fĂĽr knapp 39.000 Euro nach

andi_sco schrieb:
Du verdrehst hier eine Aussage bis zum geht nicht mehr🙄 und merkst es nicht einmal
Nein. Du benutzt zur Untermauerung deiner Argumentation Extremstfälle, die in der Praxis sehr selten vorkommen, um daraus weitreichende Schlussfolgerungen für die Allgemeinheit zu ziehen. Diese Form der Induktion grenzt an Demagogie und würde bei analoger Anwendung auf andere Sachverhalte zu noch absurderen Ergebnissen führen, was ich mit meinem Beispiel konsequent aufgezeigt habe.

Ich fahre seit Jahren jeden Arbeitstag 70 km Autobahn und die Fälle, in denen ich von 200 auf 100 abbremsen musste, weil irgendjemand ohne der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt auf die linke Spur wechselte, kann ich an einer Hand abzählen. Die Statistik spricht da auch eine eindeutige Sprache. Autobahnen gehören mit Abstand zu den sichersten Straßenarten in Deutschland. Aus Geschwindigkeiten oberhalb von 130 km/h (oder wie in diesem Fall 175 km/h) pauschal eine unverhältnismäßge Gefahrenquelle abzuleiten und als Folge auch die Zweckmäßigkeit abzusprechen, entspricht eher einer politischen Haltung, aber keiner faktenbasierten Grundlage.
 
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@Taxxor Naja das kommt halt immer drauf an, ja der Smart wäre ein reines Zweitauto wenn z.b. der Arbeitsweg nicht weit ist. Die Flexibilität hat man halt bei den sehr günstigen E-Flitzern nicht, nen Verbrenner ist prinzipiell immer alltagstauglich weil man den halt in 5 Minuten voll getankt hat.
 
"Alltagstauglich" ist halt auch super subjektiv. Haste ne 11kW Buchse oder Ladestation beim Arbeitgeber, kannst du zuhause laden, hast du aufm Heimweg nen Schnelllader wo man noch fix einkaufen gehen kann oder in Laufreichweite zur Mietwohnung genug Ladeplätze, kann auch ein Kleinstwagen schnell alltagstauglich werden. Hast du nix davon ist ein Verbrenner ggf. noch komfortabler bei einer einfach 40km Pendelstrecke.
Aber es kommt halt immer auf die Umstände an. Für mich ist der Raval, den ich in ein paar Monaten abholen kann, super alltagstauglich. Für andere sicher weniger.
 
Kinkerlitzchen* schrieb:
Nein. Du benutzt zur Untermauerung deiner Argumentation Extremstfälle, die in der Praxis sehr selten vorkommen, um daraus weitreichende Schlussfolgerungen für die Allgemeinheit zu ziehen.
Und weiter geht es🙄
Ich habe nicht davon gesprochen, das es dadurch zu vermehrten Unfällen kommt, sondern das ich mir diesen Stress nicht antun möchte.
Und, als Beispiel innerhalb Deutschlands, die A20 fährt sich anders, als die A9.
 
Galaxytourist schrieb:
Der neue I3, wurde vor kurzem vorgestellt. Gibt es als Limousine und Kombi.
Weiß ich. Aber denn gibt es erst im Herbst, wenn überhaupt und dann halt erst als stärkste Version und mit Lieferzeit.
Ergänzung ()

DiePalme schrieb:
Immer diese Ăśbertreibungen. Ich bin 47 und habe noch nie erlebt, dass einer mit 80 auf die Linke gezogen ist,
Dann fährst du nicht viel. Der Klassiker ist die Auffahrt, der auffahrende Fahrer hängt hinter den LKW fest und meint, dass er da nicht ewig warten will, obwohl eine Kolonne mit 160+ an dem LKW vorbeizieht.
 
MDM schrieb:
Der Klassiker ist die Auffahrt, der auffahrende Fahrer hängt hinter den LKW fest und meint, dass er da nicht ewig warten will, obwohl eine Kolonne mit 160+ an dem LKW vorbeizieht.
Wäre ja dann das Argument für Tempo 130 auf der Autobahn, dann ist die Differenzgeschwindigkeit nicht so hoch. Würde dann auf jeden Fall das Unfallrisiko verringern, unabhängig davon wer der Verursacher wäre.
 
WĂĽrde lieber die Grundursache angehen.
Wer auf der AB den rückwärtigen Verkehr nicht beobachtet, nimmt auch Radfahrer beim Rechtsabbiegen in der Stadt mit. Unterstützt durch die schlechte Rundumsicht aktueller Autos ist das alles inzwischen eine wahre Pest geworden.
 
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Gegen die Unaufmerksamkeit und die Einschränkungen der Übersichtlichkeit sind ja immer mehr Assistenten Pflicht oder optional verfügbar. Das ersetzt natürlich nicht die Sorgfalt, die man als Autofahrer immer walten lassen muss, aber es hilft Fehler, die jeder von uns mal macht zu vermeiden oder die Folgen zu verringern.

Von daher sehe ich sdie Hybris, die mancher hier an den Tag legt sehr kritisch. Ja, ich fahre auch schon mal gerne schnell, lange nicht mehr so wie früher, aber die Gefahr dabei muss einem immer bewusst sein. Die Aussagen man würde das alles locker im Griff haben und nur die anderen seien Schuld, sind einfach falsch und gefährlich. Jeden Tag wird uns das in den Nachrichten vor Augen geführt.

Also lieber mal den FuĂź vom Gas und auch drei Mal ĂĽberlegen, ob man nun wirklich ĂĽberholen muss.
 
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BOBderBAGGER schrieb:
36 km wow das sind ganze 4 Minuten Differenz 175 zu 250 haste Recht absolut unbrauchbar so ne lahme karre.

Offenbar kommt dir nicht in den Sinn, dass man auch einfach aufgrund von Lust am Fahren schnell und sportlich unterwegs sein möchte, oder? Es geht nicht immer um Effizienz und Ersparnis. Manchmal geht es auch einfach nur um Freude und gute Laune.
Ergänzung ()

Drummermatze schrieb:
Was genau ist Blödsinn?

Deine Aussage, widerlegt an einem konkreten Beispiel.

Drummermatze schrieb:
Bestätigt meine Aussage eher.

Nein tut es nicht.

Drummermatze schrieb:
Die meisten Autobahnen sind begrenzt.

Leider.

Drummermatze schrieb:

Dein Fehler: Du verwechselst absolute und relative Zahlen. 36km von 51km sind die absolute Mehrheit. Man muss Zahlen immer in Kontexte setzen.

Drummermatze schrieb:
Und auch die werden irgendwann begrenzt.

Hoffentlich nicht. Dagegen kämpfen ich und noch viele weitere Menschen gegen an.
 
Mein Gott was soll dieser Quark mit vmax? Das isn freaking Elektro Auto. Das Ding macht bei vmax null Sinn. Akku is da in einer halben Stunde leer.
 
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FĂĽr min 5000 Euro weniger und vmax auf 200 (oder wenigstens wie Volvo 180) durchaus interessant, aber so: nein sorry.
 
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Drummermatze schrieb:
Es ist ein Kleinwagen. Die meisten Autobahnen sind begrenzt und ein Tempolimit scharrt schon mit den Hufen. Den könntest du also höchstens auf der Rennstrecke ausfahren. Wenn du gut bist.
sorry, aber autobahn voll und evtl kommt ein tempolimit ist doch kein argument gegen diese lächerlichkeit. ein polo 9n3 mit 1.4l maschine (von 2006!) schafft 180km/h. und das war nicht mal der größte motor und KEIN gti.
warum sollte ich wohl sonst fĂĽr einen "gti" so viel geld ausgeben? wegen der farblichen akzente?

BTT:
ich weiß, geschmäcker sind verschieden, aber ich finde den ePolo in der gti version gnadenlos hässlich. fängt bei den felgen an, bei denen man durch die silbernen aussparungen (die man in der farbe übrigens nirgendwo sonst am auto findet) denkt, dass die reifen dick und die felgen klein sind... und geht beim innenraum weiter. diese unterschiedlich großen, aufgestellten bildschirme sehen schäbig aus, aber dann die "exklusive" rote naht am lenkrad und in der seite, die völlig überladene schalterarmee auf dem lenkrad (wo ist das sportlich???) und die aggressive beleuchtung der... beleuchtungs-schaltwippe .. also .. ne. sorry. das ist stückwerk vom feinsten.
aber, wie gesagt, geschmack und so. wer für die roten akzente und weniger endgeschwindigkeit als bei einem polo von 2006 DAS geld ausgeben möchte, kann eigentlich auch einfach sein jetziges auto behalten und einen hut aufsetzen, auf dem "ich habe zu viel geld und zu wenig geschmack" steht, kommt auf´s gleiche raus. :freak: aber jeder, wie er mag :)
 
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Volkswagen hat den GTI getötet, die Leiche ausgestopft, ihr Schottenkaro angezogen und verlangt 39.000 Euro für die Trauerfeier.

Elf Kilowatt. Das trennt den ID. Polo GTI vom Basismodell. Elf Kilowatt, ein Sportlenkrad und eine Retro-Anzeige die an den Golf I erinnern soll - vermutlich damit man vergisst, dass der Verbrenner-Polo GTI den man gerade ersetzt hat schneller war. 0-100 in 6,8, Abriegelung bei 175. Ein Golf II GTI wäre dabei eingeschlafen. 50 Jahre GTI-Geschichte, und das Ergebnis ist ein Firmware-Update, das sich als Sportwagen verkleidet hat.

39.000 Euro. Für einen Viermeterzehn-Kleinwagen. Der erste Golf GTI kostete inflationsbereinigt 21.000. VW verlangt das Doppelte und liefert die Hälfte. Wer das nicht obszön findet, hat entweder zu viel Geld oder zu wenig Taschenrechner.

Man zahlt natürlich nicht für das Auto. Man zahlt für 30 Milliarden Dieselskandal-Strafen. Für CARIAD, das Milliardengrab einer Softwareabteilung die so brillant gescheitert ist, dass ein 130-Milliarden-Konzern am Ende einem defizitären amerikanischen Startup Geld dafür bezahlt hat, ihm beizubringen wie Code funktioniert. Für zwölf Konzernmarken die dasselbe Auto unter verschiedenen Logos verkaufen - der Cupra Raval ist technisch identisch und kostet nochmal 4.500 mehr, weil irgendjemand in Wolfsburg das Wort "Markenpositionierung" in eine PowerPoint geschrieben hat. Für sechs nicht ausgelastete deutsche Werke die nicht geschlossen werden können weil der Betriebsrat im Aufsichtsrat sitzt. Für den Rauswurf des einzigen CEOs der die Wahrheit gesagt hat, weil die Wahrheit den Betriebsfrieden störte. Für zehn Jahre verlorene Zeit, in denen BYD vom Batteriebauer zum größten E-Autohersteller der Welt gewachsen ist während VW auf Strategieklausuren debattiert hat, ob das jetzt Submarke heißt oder Brand-Cluster.

Und hier die Pointe: BYD Atto 2, mehr Platz, besser ausgestattet, dreifache Garantie - unter 25.000 Euro. Ab Sommer zollfrei aus Ungarn. Made in EU. Für den Preis eines ID. Polo GTI kriegt man anderthalb davon. BYD kontrolliert die Wertschöpfungskette von der Mine bis zum fertigen Auto. VW kauft Zellen von CATL, Software von Rivian, und Hoffnung auf Kredit.

Der ID. Polo GTI ist kein schlechtes Auto. Er ist ein 25.000-Euro-Auto das 39.000 kostet, weil der Konzern dahinter 39.000 braucht um seine eigene Dysfunktionalität zu finanzieren. Der Preis reflektiert nicht den Wert des Produkts - er reflektiert den Verfall des Herstellers.

1976: GTI als Demokratisierung der Fahrfreude.
2026: GTI als Erbschaftssteuer auf die Fehler eines sterbenden Konzerns.

Ein letzter Abschiedsbrief aus Wolfsburg.
 
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Alpenbruder schrieb:
Und hier die Pointe: BYD Atto 2, mehr Platz, besser ausgestattet, dreifache Garantie - unter 25.000 Euro. Ab Sommer zollfrei aus Ungarn. Made in EU. Für den Preis eines ID. Polo GTI kriegt man anderthalb davon. BYD kontrolliert die Wertschöpfungskette von der Mine bis zum fertigen Auto. VW kauft Zellen von CATL, Software von Rivian, und Hoffnung auf Kredit.

Mehr Platz? Im Kofferraum schonmal nicht. Und sonst? Der ist auch 20cm länger!
Besser ausgestattet? Womit denn bitte?
Dreifache Garantie? 5 Jahre bekomme ich bei VW auch - wenn auch gegen Aufpreis.
Unter 25.000€? Ja sicher, abzüglich 10.000€ Subvention und 6.000€ E-Bonus, den nicht jeder bekommt. Also Liste wollen die eigentlich ~42.000€ haben. Dafür, dass die alles kontrollieren, würde ich sagen: Schweineteuer.

Und du willst, dass man dich ernst nimmt?
 
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Alpenbruder schrieb:
0-100 in 6,8, Abriegelung bei 175. Ein Golf II GTI wäre dabei eingeschlafen. 50 Jahre GTI-Geschichte, und das Ergebnis ist ein Firmware-Update, das sich als Sportwagen verkleidet hat.

39.000 Euro. Für einen Viermeterzehn-Kleinwagen. Der erste Golf GTI kostete inflationsbereinigt 21.000. VW verlangt das Doppelte und liefert die Hälfte.
Was für haarsträubende Vergleiche. Wo genau liefert VW die Hälfte?
Ein Golf 2 GTI braucht 9s von 0 auf 100 kmh. In welcher Welt ist das schneller als 6,8s? Der ID.Polo ist im Vergleich zum Golf 2 GTI ne Rakete.
Der kam 1984 auf den Markt. Damals entsprach das durchschnittliche Monatsgehalt 2858 DM, also ca. 1429€. Um das mal ins Verhältnis zu setzen.
Alpenbruder schrieb:
Und hier die Pointe: BYD Atto 2, mehr Platz, besser ausgestattet, dreifache Garantie - unter 25.000 Euro.
Der Atto 2 liegt Liste bei 41.990€...
Wenn du hier irgendwelche Rabatte einrechnest musst du das beim VW auch tun.

Edit: Ich lese gerade auf der BYD Webseite
Der BYD ATTO 2 unterstützt 65 kW DC-Schnellladen und lädt die Batterie in nur 28 Minuten von 30 % auf 80 % auf.
Für einen Batteriehersteller der zum größten Autohersteller der Welt wurde ist das ja ein ganz großer Witz!
Da lädt der ID.Polo ja schneller. (10 auf 80% in 24min)
 
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2026 einfach eine Starrachse im 40000€ Auto.
Danke VW xD
Kein Mitleid mit der deutschen Autoindustrie.
 
aid0nex schrieb:
Offenbar kommt dir nicht in den Sinn, dass man auch einfach aufgrund von Lust am Fahren schnell und sportlich unterwegs sein möchte, oder?
Ich habe vielleicht ander Vorstellungen von sportlich und SpaĂź das findet bei mir nicht auf der Autobahn statt und dafĂĽr ist der Polo gebaut. Wenn ich schnell auf der Bahn fahren will bevorzuge ich eher eine komfortable Landyacht.

Alpenbruder schrieb:
mehr Platz, besser ausgestattet,
Nein. Ist der nicht
Wenn ich beim GTI schon DCC und Matrix LED Serie lese dann wird der ĂĽbliche Firlefanz auch an Bord sein.
 
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aid0nex schrieb:
Offenbar kommt dir nicht in den Sinn, dass man auch einfach aufgrund von Lust am Fahren schnell und sportlich unterwegs sein möchte, oder?
Das wird die Polizei sicher nicht gerne hören, wird aber gerne auch als Begründung verwendet, warum man sich nicht an die geltenden Geschwindigkeits- oder Abstandsregeln halten möchte: "Mir macht's halt Spaß".

Verkehrt ist daran erstmal nichts. Das Problem im Straßenverkehr ist jedoch, dass dein Spaß auf Kosten anderer geht, die einfach nur sicher ans Ziel kommen möchten. Für's Racing empfehle ich die Rennstrecke. Dort kannst Du zwar andere nicht so gut drangsalieren, aber dafür aber wunderbar zeigen, wie toll Du dein Fahrzeug tatsächlich beherrschst.
 
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