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NewsIm Test vor 15 Jahren: AMDs Bulldozer war der Super-GAU
Acht Kerne, eine neue Architektur und endlich wieder eine Attacke auf Intel: AMDs FX-8150 versprach im Oktober 2011 einen Neubeginn. Doch unser Test geriet zum Verriss. Das neue Topmodell war kaum schneller als sein Vorläufer und verbrauchte erheblich mehr Energie.
Auch die Vermarktung der Prozessoren als Achtkerner hatte ein rechtliches Nachspiel. In den USA wurde AMD wegen der Zählung der Kerne verklagt, da sich die Module zentrale Verarbeitungseinheiten. Der Prozess endete erst 2019 mit einem Vergleich über 12,1 Millionen US-Dollar
In dem Absatz ist irgendwas schief oder mein Kaffee wirkt noch nicht.
War da nicht was dass die Bulldozer Architektur eigentlich auf viel kleinere Strukturbreiten ausgelegt und entworfen wurde und erst nachträglich, kurzfristig auf 32nm umgewurstet werden musste weil GF mit ihrer Fertigung kleiner als 32nm nicht hinterher kam? Und das angeblich der eigentliche Grund für die miese Performance und Effizienz war. Stimmt das oder war das ne Ente?
Bin gespannt, ob wir wirklich nochmals eine CMT-CPU sehen werden, wie es ja die Gerüchteküche bei Intel mit CMT-4 für die UnifiedCores handelt. CMT-2 wie bei Bulldozer war meiner Meinung nach stets eine blöde Idee, denn der mögliche Effekt fällt einfach zu gering aus...
jetzt sind wir leider wieder an der stelle vor bulldozer. mies teure preise und wenig unterschied zwischen den generationen. damals war amd so smart und hatte 3 verschiedene sockel mit ähnlicher leistung oder fast gleichen CPUs, um maximal zu melken. der bulldozer war ein reinfall und der Core2Duo der hammer.
Auch nicht krasser wie dieser Pentium 4 Prescott.
Nach Northwood kam einfach nichts vernünftiges raus. Und das waren damals noch Einzel und Doppelkerne, nicht mehrfache.
Es gibt noch den ein oder anderen Benchmark wo die schnellsten Pentium III (1,2 - 1,4 GHz) die nachfolgende Architektur einholten.
Es gab auch ein fast Internetweit bekanntes Video über "durchbrennen" älterer AMD Prozessoren, eben wenn die Kühlung versagt.
Interessant ist das nahezu alle Prozessoren gescheitert sind die eine mehrstufigere Pipeline haben wollten um höhere Taktraten zu erreichen. Meist wurden sie nur langsamer.
Ja herrlich, mein 8350 läuft bei meinem Bruder noch gesund und munter vor sich hin @just_f
Ich war zufrieden mit dem Prozessor. Ohne direkten Vergleich im eigenen Haushalt, fällt einem auch nicht auf das der Rechner vielleicht langsam ist. War er aber auch nicht wirklich. Meiner lief gut mit einer GTX460 und wurde 2018 von einem I5-8600K abgelöst, der jetzt meinen Heimserver befeuert
Hui, damals hat dann die Zeit angefangen als Intel nur noch im 1-Stelligen% Bereich Leistung gebracht hat. AMD konnte lange nichts "liefern" bis Ryzen.
2011 müsste ich noch auf einem Q6600 unterwegs gewesen sein.
Freunde von mir hatten Bulldozer. Muss aber fairerweise sagen, so unzufrieden waren die nie. Es wurde nur bei denen im Zimmer ziemlich warm 🤣
Doch, da war schon klar, dass Zen kommt, und ich habe ueberlegt, ob ich bei AMD-Aktien einsteige, aber die waren da schon gestiegen (also haben genuegend andere damit gerechnet, um zu investieren), und da noch nicht klar war, wie gut Zen wird, habe ich es gelassen.
Doch, da war schon klar, dass Zen kommt, und ich habe ueberlegt, ob ich bei AMD-Aktien einsteige, aber die waren da schon gestiegen (also haben genuegend andere damit gerechnet, um zu investieren), und da noch nicht klar war, wie gut Zen wird, habe ich es gelassen.
Diese Serie habe ich ausgelassen und da mußte der Phenom II X6 lange dienen. War da Windows mit dem Scheduler nicht auch schuld an der miesen Leistung?
Danke für den Rückblick, aber vielleicht geht es zukünftig wieder etwas kürzer? Für mich war der Rückblick immer eine kurze Zusammenfassung. Und Korrektur lesen. Diesmal sind doch einige Wörter verschwunden oder verdreht.
Die FX-Reihe hätte ich beinahe ausgelassen. Als die ersten Ryzen raus kamen brauchte ich schnell Ersatz für meinen X3 450 und da fiel die Wahl auf einen 8370e, weil der zu der Zeit sehr günstig war und ich mein restliches System weiter verwenden konnte.
Dessen Performance hat mir gereicht. War immerhin zwei Jahre im Einsatz. Aber ich war auch immer recht anspruchslos.
@Tulol
Nein! Das Desing war einfach Schlecht... Fertigung kam dann noch oben drauf. Schon der Sandbridge lief ihm in SingelT wie auch Effiens davon...
Mein Bulldozer hat immer gekocht. Schon im Idlee.... Und ich weiß wie Kühlung geht, wie undervolting, overclocking geht. Aber beim Bollduzer habe ich schon an mir selbst gezweifelt, totz 20 Jahre PC bau, weil man das DIng von Desing her nicht stable Kühl bekommen hat. Ich habe ihn mir damals auch nur geholt, weil mein Phenom II x4 zu langsam für BF V war. Rückblickend, hätte ich mir die Kohle für das Spiel sparen können. Aber das Upgrade war halt billig, 60€ damals...
Als mir aber nen Kumpel seinen alten Sandy 2700k inkl Board geschenkt hatte, sah ich halt den Unterschied. Spätestens mit dem Upgrade auf nen 3930k die im ähnlichen Fertigungsgröße wie auch im ähnlichen Release-Zeitraum lagen, wie weit weg Intel da schon war. Und der 8350 war ja schon das "beste" nach dem Wakü 9xxx von AMD. Und selbst de Sandy ohne EP lief kreise um den. Mein Sandy-EP konnte ich stabel bei plus minsu 250 Watt auf fast 5ghz prügeln. Wo bei meinem 8350 plus D14 sptestens bei 4,4 und 1,475v, wen ich mich richtig erinnere, schluss war. Und selbst mittels Undervoltung hat er selbst im Idle gesoffen wie ein Loch. Wärend ich Ivy und Broadwell, die mit dem D14 die sich leider nicht mehr so einfach 5ghz prügeln, liefen dann auf aber auch stabel bei 4,7/4,8 mittels Undervoltung wie Eisblöcke zu nem Bruchteil der Spannung vom Bulldozer.
Sprich Intel damals lief was Effizens, Leistung und OC/UV anging Kreis um in. Viele AMD Fans, mich eingeschlossen wollte das nicht einsehen. Aber Rückblickend muss man leider sagen. Das Teil war einfach schlecht. Sellbst die APUs, später, sauften wie löcher und waren, zumindest aus der perspektive heutige Strompreise, für Microserver unbrauchbar... Man hat sie gekauft weil Intel teuer war und weil ne GPU drauf war. Aber wen man das Rechnen anfing, inkl. Idle verbraucht...
Alles andere ist an der realität vorbei gedachte Romantik... so wie die Itanium Fans, der ja auf dem Papier ja auch toll war.... weil jeder Intel sowohl im idle plus UV, wie auch im Singel Thread Extrem, im OC kreis um ihm lief.
## Anchor Master: Warum Bulldozer designseitig schlecht war
Kernaussage: Bulldozer war kein „Achtkern“, sondern ein Modul aus zwei halbautonomen Integer-Kernen mit gemeinsamem Nadelöhr. Das Design optimierte auf Fläche und Thread-Anzahl, nicht auf Single-Thread-IPC – und exactly dort scheiterte es.
### Die Designfehler (zentral)
1. Geteiltes Front-End als Hauptflaschenhals
Ein 4-Wide-Fetch/Decode-Block versorgte zwei Integer-Kerne. Effektiv blieb pro Kern sehr wenig Decode-Bandbreite; die Kerne waren nicht autonom versorgbar.
2. Zu schmale Integer-Ausführung
Pro Kern nur zwei ALUs plus zwei AGUs. Die „vier Pipelines“ waren teils Marketing; reiner Integer-Durchsatz lag unter dem Vorgänger K10.
3. Geteilte FPU, nur 128 Bit breit
256-Bit-AVX musste in zwei Uops zerlegt werden. Bei zwei Threads blieb pro Thread oft nur 128 Bit – Nachteil gegen native 256-Bit-Konkurrenz.
4. Schwache Speicherhierarchie
16-KB-L1D mit Write-Through, L2 geteilt, Cache-Bank-Konflikte: hohe Latenz, zusätzlicher Druck auf das ohnehin knappe Front-End.
5. Statische CMT-Teilung statt dynamischem Multiplexen
Die beiden Kerne eines Moduls konnten nicht auf die Integer-Ressourcen des jeweils anderen zugreifen. Brachliegende Einheiten blieben brach; ein Thread konnte den Nachbarn blockieren.
### Warum man es trotzdem so baute
AMD konnte sich keinen echten Achtkern-CMP leisten. CMT war der Kompromiss: billige Integer-Ressourcen replizieren, teure Blöcke teilen. Die Annahme: 80 % Integer, 20 % FP, plus „5 % Die-Fläche für 80 % Performance“. Man optimierte bewusst auf Fläche und Thread-Anzahl – nicht auf Single-Thread-IPC.
### Warum das eine Sackgasse war
Der Fix – Front-End verdoppeln, Integer-Kerne autonomer machen – hätte den Flächenvorteil zerstört, also das Designprinzip selbst. CMT war nicht per Mikrocode oder kleiner Revision reparierbar. AMD musste mit Zen zu autonomen Kernen plus SMT zurückkehren.
Ein-Satz-Anker: Bulldozer scheiterte am geteilten Front-End als Nadelöhr und an statisch partitionierten, zu schmalen Integer-Ressourcen; das Design war auf Flächenersparnis gebaut und bezahlte dafür mit dauerhafter Single-Thread-Schwäche – irreversibel.
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Aber hey... dafür haben wir Zen! Ohne Bulldozer hätte es nicht diesn CEO und damit auch wohl nicht dieses Pönix aus der Asche szenario geben!
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Auch die Vermarktung der Prozessoren als Achtkerner hatte ein rechtliches Nachspiel. In den USA wurde AMD wegen der Zählung der Kerne verklagt, da sich die Module zentrale Verarbeitungseinheiten.