News Im Test vor 15 Jahren: Nvidias GeForce 8800 GTS mit halbiertem Grafikspeicher

Ich bin damals erst bei der 9600GT und 9800 GTX+ (55nm) eingestiegen, aber die 8000 Serie war damals schon eine Wucht! ATI/AMD konnte erst mit der HD 5870 richtig zurückschlagen.

Bau mir gerade 2 Retro-Rechner mit einer 8800 GTS (640) und einer GTX 285
 
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Luigi93 schrieb:
Tja, damals gab es echt noch gute Grafikkarten für 300€ zu kaufen. ;)

und trotzdem war es zu dem Zeitpunkt viel Geld bzw. die Leute zu geizig, weil man davor noch echt gute für 250€ bekommen hat
 
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Chesterfield schrieb:
Ist quasi der fail von damals, wie aktuell die RX6500 von AMD
😀

Bin erst bei der HD 4850 eingestiegen.

Nen Kumpel hatte ne HD 3850.
Die war damals günstiger wie der 8800er Karten vom Nvidia.
 
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Terrordrome schrieb:
Gab es nicht auch noch ne 8800GT oder bring ich da was durcheinander?
8800 GT und auch 8800 GTS (512) aber das sind andere Chips gewesen - quasi Refresh.
 
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Ach ja, wie man vergangenes mit ein wenig Abstand doch mit anderen Augen sieht.

Ich hatte mir Anno dazumal eine 7950GT gegönnt, das Biest hat meiner trüben Erinnerung nach über
300€ gekostet. Und was macht nVidia? Bringen die doch ein paar Monate später glatt die 8800er raus!
Da saß ich nun mit meinem Haufen Altmetall und blickte neidisch auf die langen Balken der 8800er.
Habe dann noch bis zur 8800GTS 512MB durchgehalten und mich noch Jahre später über das verbrannte Geld
ein wenig geärgert.

Aus heutiger Sicht schon wahrhaft lachhaft, wenn ich daran denke was mich ein, von der Leistung nicht mal vergleichbares Upgrade, von meiner ollen 2080ti heute kosten würde.
 
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mit der GeForce 8800 GTS 320 MByte ein sehr attraktives Produkt in Angebot, das vor allem all jene ansprach, die nicht viel Wert auf Kantenglättung legten.

Gab es damals User die auf AA und Filter verzichtet haben?
Ich habe es schon damals nicht verstanden wieso Nvidia immer diese Kastraten auf den Markt schmiss. Außer um mit Daus Kasse zu machen.
Meist waren die Karten nach 1-2 Jahren total langsam in neuen Spiele weil Speicher fehlte.
 
Chesterfield schrieb:
Sollte die 8800 Serie für preisbewusste werden , denn unter dem Strich war sie schon „okay“ da AMD lange nichts vergleichbares hatte (HD3850 kam später ) aber außer dass sie viel Strom verballert hat und das ego gestärkt wurde eine 8800 zu besitzen war die Karte ein totaler Reinfall subjektiv in meinen Augen.


AMD bzw. damals noch ATi hatte schon was vergleichbares... was die Leistung betrifft war der R600 zwar von den großen G80ern weit weg und kam erst im Mai, war aber ein Konkurrent zur GTS. Und die HD2900 Pro kam zwar noch später raus, war aber im Vergleich zur XT kaum beschnitten und ließ sich recht gut auf XT-Niveau übertakten. Das war ein absolutes Schnäppchen, wenn man bei Lautstärke und Verbrauch Kompromisse eingehen konnte.

Wobei es dann auch gar nicht mehr so lange gedauert hat bis mit der HD3870 eine Karte kam, die in allen Belangen wieder konkurrenzfähig war. Rund ein halbes Jahr nach der HD2900XT. Was für Abstände das damals noch waren.


tstorm schrieb:
Wenn man viele Jahre lang mit Mittelklassekarten auskommt ist das ok. Für Kunden die höhere Ansprüche an die Leistung hatten war Nvidia alternativlos. Und in all den Jahren habe ich nicht einen Titel erwischt, in dem die Menge des VRAM auf den Nvidia Karten den limitierenden Faktor darstellte.

Ich hatte damals die 8800 GTS mit 640MB Speicher - die Generation damals war ein echter Sprung nach vorne.


Das kann man so doch nicht sagen. AMD hatte zwar bis RDNA zuletzt wenig konkurrenzfähiges im Angebot, aber von HD3870 bis R9 290X war man immer konkurrenzfähig bis teilweise sogar vorne. Man denke an die grandiosen HD5870 und HD7970, die zu ihrer Zeit zumindest ne Zeit lang die Leistungskrone inne hatten, während die HD5870 sogar als sie überholt wurde die insgesamt klar bessere Karte blieb, Thermi sei dank.


Ich hatte damals noch eine X800 im Einsatz, die dann später der 9600GT weichen musste, mehr war nicht drin. Aber immerhin war sie nochmal deutlich günstiger als die GTS hier, hat nicht mal die Hälfte gekostet, und war gleichzeitig schneller, mit enormen OC-Potential, die sie in Reichweite der großen G92er gebracht hat, wenn ich mich recht entsinne. War dann auch meine letzte nVidia.
Das waren noch Zeiten... gerade mal ein Jahr später mehr Leistung für die Hälfte des Preises. Das war so, als hätte AMD letzten Herbst eine RX7600 mit der Leistung einer 6800 für 300€ rausgebracht, oder nVidia eine 4060 mit der Leistung einer 3080 für 350€...
 
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War für mich damals die sinnloseste Grafikkarte auf dem Markt.
Ich erinnere mich noch daran, dass ich den RAM für damalige Verhältnisse schon zu klein fand.
Hat definitiv keinen extra Artikel verdient das Teil ;)
 
Ich hatte eine 8800GT von ASUS mit 256MB Speicher.
 
Als Upgrade von der 7600 GT war das damals ein echter Leistungsschub – bis sie dann einer Radeon 4870 weichen musste.

Gruß Jens
 
Die Speicherhalbierung der GTS war ein Glanzstück, weil es kaum einen Leistungsverlust dadurch gab.
Ganz im Gegensatz zur RX6500XT, die wohl für alle Zeiten als abschreckendes Beispiel gelten kann.
 
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andi_sco schrieb:
Das nenne ich mal Resteverwertung

Der G92b wurde im Notebook dann immer noch weiter verwendet.

Natürlich dann in 55nm, der Chip ist aber immer noch der gleiche. Nur bessere Fertigung, daher höhere Taktraten bei kleinerem Verbrauch oder deutlich kleinerer Verbrauch, bei gleichen Taktraten.

https://www.notebookcheck.com/NVIDIA-GeForce-GTX-260M.14556.0.html

"Die Nvidia GeForce GTX 260M ist eine High-End Notebook Grafikkarte der GeForce GTX 200M Serie. Der Chip basiert auf den G92b Kern und ist daher ein in 55nm produzierter 9800M GTX mit etwas höheren Taktraten (550/1375/950 versus 500/1250/800). Dadurch ist sie nicht mit der Desktop GTX 260 verwandt, sondern eher mit der Desktop 9800 GT."

Es war trotzdem es super geiles Stück Hardware. Auch wenn es ausgelutscht wurde, bis zum letzten Tropfen Honig.

mfg
 
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Robert schrieb:
Dementsprechend hatte Nvidia mit der GeForce 8800 GTS 320 MByte ein sehr attraktives Produkt in Angebot, das vor allem all jene ansprach, die nicht viel Wert auf Kantenglättung legten.

Äh, Moment, halt, VETO!

Ich hatte zwei 8800 GTS 320 MB im SLI-Betrieb, gepaart mit einer 22" Belinea-Röhre, die standardmäßig auf 1600x1200 bei 85 Hz lief.

In keinem meiner damals favorisierten Spiele habe ich ohne Kantenglättung gespielt. Die Auflösung variierte immer zwischen 1280x960 und 1600x1200 und zwar jeweils bei 2x oder 4x-Kantenglättung. Einige Spiele ließen sogar eine 8x-Kantenglättung zu, die aber sichtlich keinerlei Vorteile bei der Bildqualität mehr erzielen konnten.

Aber:
Oblivion, Gothic 3, Devil May Cry 4, Stalker, Bioshock und viele mehr: alle liefen flüssig - keinerlei Microstuttering auszumachen (bei derart hohen FPS mit VSync sowieso nicht).

Einzig Crysis musste ich in den Details reduzieren, damit es auf 1280x960 flüssig über 85 FPS blieb.

Aber: VRAM war niemals Mangelware - selbst die "nur" 320 MB pro Karte (was im SLI ja nicht einfach addiert werden kann) haben stets ausgereicht.
 
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8800 GT
Die LEGENDE

Die Erste GPU die ich im Backofen backen musste :D
 
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blueGod schrieb:
Ich erinnere mich noch daran, dass ich den RAM für damalige Verhältnisse schon zu klein fand.
Brauchst ja nur mal mit GPU-Z auslesen, ab wann 320 MB zu wenig werden
 
Ich hatte sie nur kurz. Der Speicher war einfach viel zu klein für damals aktuelle Games. Der Bug im Speichermanagement, der wegen RAM Mangel zu Abstürzen führte, wurde spät gefixt.

Wenigstens war nVidia bei dieser Karte noch ehrlich. Bei der 970 wurde später bzgl RAM glattgelogen und als 4 GB Karte verkauft. Faktisch waren es nur 3,5.
 
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-Ps-Y-cO- schrieb:

Wollte. :evillol:

Die Legende, dass es funktionieren würde, hielt sich ja hartnäckig. Bei dieser Karte, wollte man es einfach mal ausprobieren.

Sogar meine x1600mobile auf einem lustigen MXM Board kam erst danach in den Ofen. Oh Wunder, es funktionierte.

Danach, kam die eine oder andere Hardware in den Ofen und die aktuelle Hardware, hält erfrischend lange. Da musste noch nichts "gebacken" werden.

mfg
 
itsommer schrieb:
ATI/AMD konnte erst mit der HD 5870 richtig zurückschlagen.

Wobei auch diese Serie einen großen Haken hatte: sie konnte den Samsung 2233RZ nicht störungsfrei mit 120 Hz ansteuern. ATI schwieg sich zu den langen Beschwerdethreads im hauseigenen Forum aus, und ich sah mich gezwungen, meine zum Schnäppchenpreis direkt bei Erscheinen ergatterte HD 5850 zurückzuschicken.

Statt dessen musste eine deutlich langsamere GTX 275 die 8800 GT ersetzen. Lohnte sich zwar nicht so richtig, aber immerhin war ich den grottigen 1-Slot-Kühler los. Und musste mir keine noch grottigeren 60 Hz antun.
 
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[wege]mini schrieb:
Bei mir kam dann erst die 8800GT in einen Rechner. Die war mit G92 Chip sogar ein wenig besser und wurde einem 2008 rum, fast "hinterhergeschmissen".
So sah das dann auch bei mir aus.
 
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