in-game: Summen auf Lautsprechern

Alles klar, dann kann das mal vorkommen. Ich habe meine XLR Kabel (gerade geschaut) sogar nicht unter dem Tisch mit allen Kaltgerätekabeln laufen, sondern auf dem Boden liegen, mehr oder weniger alleine. Das Stromkabel für den Sub liegt da noch und das USB-Kabel vom Interface.

Ist ein ziemlich alter Monitor, Samsung SM BX2231. TN-Panel, 60 Hz, FullHD. Wenn er rechts einstreuen würde, müsste er das links auch tun.
Und ein Umstellen des rechten LS (vom PC weg, an den Monitor heran) hat ja keine Änderung gebracht.

Oder hättest du da auch keine Änderung erwartet?
 
Bin mir nicht sicher.

Wenn Du schreibst das du den linken und rechten Lautsprecher getauscht hast, dann meinst du damit einfach nur umgestellt oder auch am Interface umgesteckt damit der vorher linke, jetzt rechte Lautsprecher, auch dann am Ausgang für den rechten Lautsprecher angeschlossen ist?

Oder anders gesagt, liegt es am Lautsprecher/Standort-des-Lautsprechers oder liegt es am rechten Audio-Channel bis zum Lautsprecher.
 
Ich habe linken und rechten LS gegeneinander getauscht, aber die Kabel dort gelassen wo sie sind. Heißt der früher linke LS steht jetzt rechts und ist auch als R angeschlossen.
Kabel tauschen ist eine gute Idee, werde ich gerade mal tun. Lange aushalten kann ich das aber nicht, spätestens beim nächsten Abmischen muss das wieder richtigrum sein :freaky:
 
Tja, wenn du nur die Lautsprecher umgestellt und miteinander getauscht hast aber sonst alles so angesteckt geblieben ist wie bisher dann ist es sehr wahrscheinlich der Standort des rechten Lautsprechers der das Problem verursacht.

Wenn du die Kabel tauscht (Linken mit rechtem Lautsprecherkabel tauschen am Interface) sollte dann das Summen immer noch im rechten Lautsprecher sein. Das würde bestätigen das es am Standort des rechten Lautsprechers liegt.
 
Dead_Red schrieb:
Tja, wenn du nur die Lautsprecher umgestellt und miteinander getauscht hast aber sonst alles so angesteckt geblieben ist wie bisher dann ist es sehr wahrscheinlich der Standort des rechten Lautsprechers der das Problem verursacht.

Da habe ich jetzt einen Gegenbeweis. Ich habe also am Interface mal L und R vertauscht, das hauptsächliche Summen kommt trotzdem von Rechts. Soweit so gut.
Jetzt habe ich aber den rechten LS mal komplett "abgebaut", d.h. vom Strom genommen und das XLR Kabel am Subwoofer-Ende rausgezogen. Das Brummen kommt weiterhin aus dem Sub und leise aus dem linken LS. Trenne ich die USB-Verbindung zum Interface, ist Ruhe.

Mit (nur) dem Standard-USB-Kabel des Interfaces, also ohne die 3m USB Verlängerung dazwischen, ebenfalls keine Änderung.

Habe jetzt noch einen letzten Test gemacht: Rechter LS weit weg vom Computer, alle LS an der selben Steckdose wie der PC, keine USB Verlängerung dazwischen. - Absolut keine Änderung im Verhalten.

Und die ganze Summerei im Menü (!) von ETS2. Da haben ja weder CPU, noch GPU was zu tun.

Noch eine Idee was ich testen kann? :(
 
Zieh das Kabel vom Mainboard zum Front-USB ab. Hatte ich dir schon vor Wochen geschrieben. Ist ja nur ein Test...
Hilft das nicht wirst Du um galvanische Trennung nicht herum kommen. Aktuelle USB Isolatoren sollen nen ganz guten Job machen wenn man nicht gerade höchste Datenraten verwendet. So einer kommt zwischen PC und Audiointerface. Deine symmetrische Verkabelung hilft halt nur gegen Gleichtaktstörungen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry, das habe ich nicht gemacht, bin davon ausgegangen dass du dachtest, dass das Interface an einem der Front USBs hängt.
Habe es aber gerade ausprobiert, alle Frontanschlüsse inkl. Audio abgesteckt, hat nichts geändert.

Meinst du mit dem USB Isolator sowas?
Ich denke bevor ich mir so ein Teil besorge (und nochmal 50€ in einen Workaround investiere), tausche ich dann lieber das Interface gegen eines mit eigener Stromversorgung. Das sollte der Sache doch auch Abhilfe schaffen, oder?
Ergänzung ()

Ich sehe gerade, dass das gerade von mir verlinkte Teil praktisch nur das Datenkabel für das Audiointerface in Strom- und Datenleitung aufspaltet, um ihm den Strom von einer anderen Quelle zu geben.
Wenn das des Rätsels Lösung ist, könnte man das nicht günstiger mit DIY realisieren, ein paar USB Kabel zusammenlöten?
 
So, großes Update: Ich habe ein neues Interface, ein Focusrite Clarett 2 Pre USB, d.h. eines mit eigenem Netzteil.

Entgegen meinen Erwartungen ändert das garnichts an der Problematik... Das Netzteil vom Interface steckt mit den Lautsprechern in einer Steckdosenleiste, die ich probeweise auch an dieselbe Steckdose gehangen habe, an der der Rechner hängt. Egal, was, wie herum, wo, das Brummen bleibt.
Ausprobiert mit ETS 2 und Need For Speed Most Wanted (2012). Im Menü bzw. der Spielstandsauswahl brummt noch nichts, aber sobald im Hauptmenü der Hintergrund eine 3D-Animation ist (ETS2) bzw. das Spiel fertig geladen hat (NFS), beginnt die Brummerei.

Jetzt sind ja wirklich alle Möglichkeiten ausprobiert, hat vielleicht trotzdem noch Jemand eine Idee?
 
Erfolgt die Verkabelung denn Symmetrisch?

Hab den ganzen Thread nicht verfolgt, sind an das Clarett 2 nur die Lautsprecher angeschlossen?
 
ChotHoclate schrieb:
Erfolgt die Verkabelung denn Symmetrisch?
Ja, mit diesen Kabeln vom Interface in den Sub (Presonus Temblor T10), und von da aus mit zwei XLR Kabeln in die beiden JBL 305.

ChotHoclate schrieb:
Hab den ganzen Thread nicht verfolgt, sind an das Clarett 2 nur die Lautsprecher angeschlossen?
Kein Problem, Ja, das ist alles, was am Clarett angeschlossen ist.
 
Das Clarett 2 hast du online gekauft und kann noch zurückgegeben werden?
 
Das habe ich ebenfalls bei Thomann gekauft und wurde heute geliefert, da hab ich also noch 30 Tage für Zeit, ja.

Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das Interface das Problem ist, denn mit dem alten Scarlett 2i4 hat es ja auch gebrummt (egal, ob alles an einer Steckdose hing, oder verteilt auf 2, ...)
 
Hast Du den Behringer HD400 schon ausprobiert ?

Oder ein Interface mit optischem Digitalausgang (Toslink) wie Behringer UCA-222, und einen DAC mit optischem Eingang ? So ein Glasfaserkabel ist offensichtlich die perfekteste Trennung von allen elektrischen Störsignalen des PCs.
 
Da dein Mainboard wahrscheinlich keinen optischen Ausgang hat wäre das auch mein Vorschlag gewesen. Irgendeinen Wandler der ein USB Signal auf spdif konvertiert und dahinter dann nen gescheiten dac. Z. B. Smsl su 8.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hatte mich oben vertipp und so wurde aus "mein Vorschlag" ein "kein Vorschlag". Tatsächlich würde ich den uca222 aber nicht nehmen. Der dac ist so Katastrophal schlecht, dass ich dem Ding nicht mal zutraue digital-digital Wandlung hinzukriegen.
 
JMP $FCE2 schrieb:
Hast Du den Behringer HD400 schon ausprobiert ?
Nicht direkt, aber der macht ja auch nichts anderes als Ground-Lift? und soll dabei noch den Klang negativ beeinflussen. Den Groundlift kann mein Sub auch und habe ich schon erfolglos ausgetestet. Das Summen wurde zwar leiser (nicht weg, nur leiser), dafür hab ich jeden Lastwechsel im Netz auf meinen Lautsprechern gehört (Siehe #30).
Da sehe ich auch gerade meine Idee mit dem Powerconditioner. Das habe ich noch nicht ausprobiert und werde ich nachholen!

Optischer Ausgang ist leider nicht vorhanden, nein.

Aber seid ihr sicher, dass die optische Geschichte das Problem beseitigen würde? Wir haben ein Erdungsproblem doch quasi ausgeschlossen durch dieselbe Steckdose, ein neues Netzteil im Computer und jetzt ein Interface mit eigener Stromversorgung.

ChotHoclate schrieb:
Tatsächlich würde ich den uca222 aber nicht nehmen. Der dac ist so Katastrophal schlecht, dass ich dem Ding nicht mal zutraue digital-digital Wandlung hinzukriegen.
So schaut das Teil auch aus, ich wollte eigentlich eine Qualitäts-Stufe nach oben mit dem neuen Interface im Vergleich zum alten Scarlett :)
 
Heißt das ein Groundlift in der USB-Leitung würde deiner Mn das Problem beheben? Das würde sich ja basteln lassen, dann zerstöre ich an einem Kabel eben die Isolierung und Schirmung für 1-2cm und lasse nur noch die 4 Äderchen übrig. :freaky: (gar nicht so unernst gemeint, könnte das gehen?)
Nachtrag: Oder müsste ich da Minus (schwarz) kappen? ...

Dein verlinkter DAC scheint echt gut zu sein, ich würde aber wegen der geringen Latenz (und der beiden Eingänge) gerne bei Studio-Equipment bleiben, um ab und zu damit auch Musik machen zu können.
Hätte ich mal mein 18i20 noch, dann könnte ich die beiden Interfaces über ADAT optisch verbinden.....
 
Zuletzt bearbeitet:
Keine Ahnung. Hab keine Erfahrung mit USB isolatoren. Deshalb hatte ich ja gefragt ob da nur die Lautsprecher angeschlossen werden. Wenn keine Instrumente/Mikrofone etc. angeschlossen werden sollen würde ich immer zu nem vernünftigen dac anstelle eines audiointerfaces greifen.
 
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