News Intel: 5 Mrd. US-Dollar für 7‑nm‑Chip-Fabrik in Israel

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Volker

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#1
Der israelische Finanzminister Moshe Kahlon hat vor dem Parlament seines Landes erklärt, dass Intel weiter in den Standort Kiryat Gat investieren wird. Laut Medienberichten geht es um bis zu 5 Milliarden US-Dollar, das dortige Werk soll so unter anderem bereit für die Fertigung von Chips in 10 und auch 7 nm gemacht werden.

Zur News: Intel: 5 Mrd. US-Dollar für 7‑nm‑Chip-Fabrik in Israel
 
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#3
Ich denk die werden an anderen Standort noch ne Menge Chips produzieren ... Viele Geräte benötigen ja keine 14nm/kleiner Chips
 
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#4
@IIIIIIIIIII:
Idr. weiter verwendet, gibt ja noch andere Chips die nicht die neusten Technologien brauchen.
 
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#5
Ich denke mal die alten Maschinen werden noch weiter benutzt für andere Chips. Ich meine sogar mal gelesen zu haben das glaub ich die Intel chips damals schon in 22nm gefertigt wurden aber die Chipsätze noch in 45nm. Ich hoffe ich verwechsel da grad was nicht
 
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#6
Was passiert eigentlich mit den alten Maschinen, die z.B. 20nm oder größer produzierten? Werden diese weiterverkauft, verschrottet oder umgebaut?
Teilweise können Maschinen umgerüstet werden. Ansonsten werden auch massig Chips in größeren Fertigungsverfahren hergestellt.

Chipsätze, Netzwerkchips, Steuerchips, simple controller etc. Da lohnt es sich oftmals gar nicht auf sehr kleine bzw. Neuere Fertigungsverfahren umzustellen.

Sicherlich, irgendwann werden die Maschinen sicherlich verschrottet... 130nm Chips dürfte man wohl nirgendwo mehr finden. Würde mich aber nicht wundern, wenn vereinzelt Controller etc. Noch in 90nm gefertigt werden.
 
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#8
Da muss schon eine starke Lobby bei Intel dahinter sein, dass man in ein solches Risiko-Land investiert. Umgeben von Feinden und trägt durch Apartheidpolitik noch am meisten dazu bei. Für mich wirtschaftlich absolut unverständlich.
 
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#9
Oh oh Steuer Erleichterungen. Das haben EU Politiker leider noch nicht gerafft das primär auf diesem Weg Firmen anzulocken und zu halten sind. Armes Europa. Da sind uns die Israelis leider um Längen voraus.
 

mic_

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#10
Israel...d.h. ein Meltdown und Spectre 2.0 ist schon vorprogrammiert

Sicherlich werden auch die Geheimdienste ihre Hände im Spiel haben ;)

Bitte nicht mit Verschwörungstheorien-Keule fuchteln
 
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#11
Israel ist ein ziemlich stabiles Land, trotz der Konflikte. Wirtschaftlich absolut sinnvoll. Und du solltest nachschauen was der Begriff Apartheid bedeutet, bevor du ihn benutzt.
 

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Lt. Junior Grade
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#12
Heißt im Umkehrschluss, man "gebe" großen Halbleiterfirmen nur genug "Handgeld", und die bauen auf "legale" und "redliche" Weise in so einem "absolut friedlichen" und politisch "stabilem" Land eine derartige Großinvestition..

Mag sein, da war vorher schon eine Fabrik, und Israel ist beileibe kein dritte Welt Land, aber ein gewisses Gschmäckle ist da m.M. schon enthalten.

Schreiben die eigentlich "Made in Israel" auf Ihre Produkte, und schließen die damit 25% der Bruttowelt pauschal vom Verkauf aus?
 
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#13
Was passiert eigentlich mit den alten Maschinen, die z.B. 20nm oder größer produzierten? Werden diese weiterverkauft, verschrottet oder umgebaut?
Du glaubst nicht wie viele >90nm Chips noch hergestellt werden. Hauptsächlich günstige Mikrokontroller.

Israel...d.h. ein Meltdown und Spectre 2.0 ist schon vorprogrammiert

Sicherlich werden auch die Geheimdienste ihre Hände im Spiel haben ;)

Bitte nicht mit Verschwörungstheorien-Keule fuchteln
Doch doch, die VT-Keule passt ganz gut.

Meltdown und Spectre sind einfach Probleme die zwar an sich schon seit langem inoffiziell bekannt waren, nur wusste man nie, wie man sie praktisch ausnutzt. Und da, wie man sieht, Patches Performance kosten und die Leute für 5% Mehrperformance bereits sich tw. neue Hardware holen, hätte man seine eigenen Gewinne eingeschränkt. Es wird immer nur das gemacht, was gemacht werden muss.

(Nicht dass sich die Geheimdienste nicht in unsere Geräte einnisten, nur halt vorzugsweise über Microcode, Firmware, BIOS oder OS, da dort viel einfacher Backdoors einsetzen aber auch schließen lassen - letzteres zur Beruhigung der Normalverbraucher)

Man möge bitte daran denken, dass heutige Computer immernoch auf einer Mischung aus der von-Neumann- und der Harvard-Architektur, auf Intel-x86 bzw. AMD-64 oder ARM und Betriebssysteme bzw. Firmwares deren Ursprünge in DOS und UNIX liegen, basieren. Die Grundkonzepte dafür entstanden zwischen 1940-2000, glaubst du ernsthaft, dass sich die Leute zu der Zeit großartig Gedanken darum gemacht haben, dass das Internet in seiner heutigen Form entstand? Welche Datenschutzfragen dabei entstehen? Eher weniger. Es ging um effiziente Rechenmaschinen.
 
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#14
Teilweise können Maschinen umgerüstet werden. Ansonsten werden auch massig Chips in größeren Fertigungsverfahren hergestellt.

Chipsätze, Netzwerkchips, Steuerchips, simple controller etc. Da lohnt es sich oftmals gar nicht auf sehr kleine bzw. Neuere Fertigungsverfahren umzustellen.

Sicherlich, irgendwann werden die Maschinen sicherlich verschrottet... 130nm Chips dürfte man wohl nirgendwo mehr finden. Würde mich aber nicht wundern, wenn vereinzelt Controller etc. Noch in 90nm gefertigt werden.
Doch es werden noch 130m benutzt.

90nm ist sogar noch gut dabei da er als extreme günstieg und ausgereift bezeichnet wird.

90m wahr lange chipsatz größe nr 1 und in der Industrie unterwegs.

Weltraum Silizum wird auch gerne in großen Größen gebaut ist gegen die Strahlung etwas unempfindlicher wird im nachgeredet.

45nm ist auch so ein viel genutzter zb für zusatz chips auf Mainboard.

Auto industrie benutzt zb auch viele größere Fertigungen weils in der Masse einfach Günstieg ist.
 

andi_sco

Lt. Junior Grade
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#16
Schon heftig das Intel mit solchen leuten auch noch geschäfte macht...
Vlt. können die dann auch mal ihre kriegsschiffe selber bezahlen.... Ist doch lächerlich das von den 430 millionen euro. Deutschland 115 Millionen euro übernihmmt... Ich habe kein interesse daran mit meinen steuern, anderen Ländern ihre Waffen zu zahlen..
Kriegsschiffe: da wird 1933 noch mit reinspielen

Intel: kam nicht der Nach-Vorgänger von Netburst aus Haifa ;)
 

estros

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#17
Da muss schon eine starke Lobby bei Intel dahinter sein, dass man in ein solches Risiko-Land investiert. Umgeben von Feinden und trägt durch Apartheidpolitik noch am meisten dazu bei. Für mich wirtschaftlich absolut unverständlich.
Israels Feinde leben im Mittelalter, das sind keine echten Feinde. Israel ist das mit Abstand sicherste Land im Nahen Osten, da muss man wenig Angst haben dort zu arbeiten.

Als produzierendes und forschendes Tech-Unternehmen ist das ein idealer Standort. Und als Land freut man sich auch, sofern die Zuzahlung nicht zu hoch ausfällt.
 
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#18
Wenn alle fünf Jahre eine neue Intifada aufgrund von Landraub und Alltags-Demütigung droht, ständig irgendwo Menschen erstochen werden, kann mir doch niemand erzählen, dass Israel sicher sei. Sicher im Verhältnis zum restlichen nahen Osten, ja. Aber für unsere Massstäbe sicher nicht.

@grünerNeuling: ich weiss sehr wohl, was der Begriff bedeutet. Und Israels aktuelle Politik betreibt dies in bester Manier.

Naja, bin ich froh, dass AMD zwischenzeitlich anständige Prozessoren baut. Ein Intel Kern kommt mir nicht mehr aufs Mobo.
 

mic_

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#19
Doch doch, die VT-Keule passt ganz gut.
...
(Nicht dass sich die Geheimdienste nicht in unsere Geräte einnisten, nur halt vorzugsweise über Microcode, Firmware, BIOS oder OS, da dort viel einfacher Backdoors einsetzen aber auch schließen lassen - letzteres zur Beruhigung der Normalverbraucher)
Schon von Cisco Firewalls und Routern nach Snowden Enthüllungen gelesen?
Es wurden sogar manipulierte Chips verbaut welche nicht soft angepasst werden konnten/können.
Da waren Geheimdienstmitarbeiter beim Löten ihrer eigener Chips in der Fabrik am Werk...

Und von Intel wissen wir, dass die es nicht so mit Sicherheit haben und die Kooperation mit den US Geheimdiensten nicht blockieren - und jetzt wollen sie in Israel bauen lassen. Dort jucken die US Gesetze niemanden und wenn irgendwann Sicherheitslücken gefunden werden sollten, dann ist natürlich der Mossad schuld - wird aber niemanden interessieren und WEHE EINER SAGT ETWAS GEGEN JUDEN -> dann kommt die Nazi-Keule :evillol:
Schon teuflischer Plan - die USA bleibt weiterhin der Saubermann der Welt
 
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#20
Hmm...der Nahost- Konflikt ist kein einfach zu lösender. Ich kann die Israelis durchaus verstehen. Wenn man von Ländern umgeben ist, die teilweise den Staat Israel nicht anerkennen, entwickelt man schon Paranoia.
Nicht zuletzt wenn mehrmals Krieg geführt werden musste.
Gleichzeitig sollten die Israelis auch langsam verstanden haben, das Mauern langfristig nichts nützen. Oder die ständigen Provokationen gegen die Araber in Israel selbst. Aber beide Seiten beharren auf ihr Recht und kämpfen dafür. Keiner lenkt ein.

Es ist schade, dass es seit 1948 keiner echte Lösung für diesen Konflikt gibt.

Intel in Israel ist nichts neues.
Seit 1974 gibt es dort eine Niederlassung.
http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/32404/Default.aspx
 
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