News iOS und iPadOS 14.6: AirTag, 3D-Audio mittels Dolby Atmos sowie Apple Lossless

SVΞN

Redakteur a.D.
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Dolby Atmos bzw. Spatial Sound sowie Apple Lossless über Apple Music ist aber mit dem jetzigen 14.6 Update aber noch nicht verfügbar.

Auch das der Apple Lossless Codec erstmals verfügbar ist, stimmt nicht. Apple Geräte konnten ALAC bisher schon immer lesen.
 
Danke für die Notiz. Bei mir wurde das Update mit 5,4 GB angegeben in der Nacht? 🤨 komisch aber was soll's.
 
Mal eine ernst gemeinte Frage an einen Audiophilen.

Ist eine Digitalisierung ohne Verlust überhaupt technisch möglich?

Spätestens wenn man eine Frequenzbandbreite einführt, ist es doch schon mit Verlust behaftet.

mfg
 
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Unser Gehör ist nicht absolut und kann nicht alles hören. Somit kann man sich auf einen bestimmten Frequenzbereich beschränken. Doppelte Abtastrate wie der hörbare Frequenbereich + bichen mehr Genauigkeit bei der Antastgenauigkeit um sich weiter von früher zu Differenzieren (die CD ist aus den 70er Jahren!) und fertig ist HQ HiFi digital. So gesehen ist verlustfrei nur im Sinne des Zuhörers zu interpretieren.

Praktisch ist nur eine Livedarbietung verlustfrei.
 
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Kann mir jemand erklären, warum man jetzt unbedingt einen eigenen Codec benötigt?
 
harrysun schrieb:
Praktisch ist nur eine Livedarbietung verlustfrei.

Guter Punkt.

Dann hoffe ich einfach mal, dass Apple das ordentlich macht. Man sollte die Qualität von analogen Aufnahmen erreichen und dann passt das schon.

Und ich rede nicht von "Wahrnehmungen" der Zielgruppe sondern den technischen Möglichkeiten der Aufnahmegeräte.

Wenn der Hund bei der Aufnahme des Tones einer Hundepfeife komisch guckt, hat man einen Anhaltspunkt für vernünftiges Arbeiten. :evillol:

mfg
 
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[wege]mini schrieb:
Ist eine Digitalisierung ohne Verlust überhaupt technisch möglich?
Lossless bezieht sich auf den Kompressionsalgorithmus und nicht auf die Wandlung Analog->Digital, falls du deshalb fragst.
 
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[wege]mini schrieb:
Mal eine ernst gemeinte Frage an einen Audiophilen.

Ist eine Digitalisierung ohne Verlust überhaupt technisch möglich?

Spätestens wenn man eine Frequenzbandbreite einführt, ist es doch schon mit Verlust behaftet.

mfg


https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nyquist-Shannon-Abtasttheorem

Ist also kein Problem.

Probleme gibts vielleicht noch bei der Bittiefe. Aber da das Gehör sehr unempfindlich gegenüber minimalen Pegeländerungen ist (Gehör ist eher logarithmisch) ist eine abweichende Genauigkeit hier kein Problem und verändert auch nix am Ton.
 
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LamaMitHut schrieb:
Kann mir jemand erklären, warum man jetzt unbedingt einen eigenen Codec benötigt?
Ist ja nicht so, dass ALAC "neu" ist... Gibt es seit 2004, ist Open Source und wird von gängigen Media Playern auf sämtlichen Geräten (auf Android z.B. durch PowerAMP) unterstützt.
 
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harrysun schrieb:
Praktisch ist nur eine Livedarbietung verlustfrei.
Haarspaltmodus an:
Genauer gesagt, eine Akkustik-Livedarbietung. Und selbst da gibt es frequenzabhängige Verluste bspw. durch die Wahl des Musikinstrumentenmaterials.
Haarspaltmodus aus :D
 
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Mir fehlt bei den AirTags noch eine "out of range"- Warnung. Bin schon öfter aus dem Büro heim gefahren und hab meine Portemonnaie liegen gelassen.

Hoffe sowas wird noch nachgeschoben.
 
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[wege]mini schrieb:
Ist eine Digitalisierung ohne Verlust überhaupt technisch möglich?
Die Musik entsteht erst im Tonstudio beim Mix und Mastering. Es gibt keine "echte" oder "verlustfreie" Version in dem Sinne. Auch bei einem Live Konzert wird der Ton der Instrumente digitalisiert, gemixt und verstärkt und gerade dort werden oft unnötige Frequenzen radikal abgeschnitten mit Hoch- und Tiefpassfiltern. Ausnahme ist (klassische) Musik ohne Verstärkung. Auch dort ist aber jede Darbietung anders, weil sie wie jeder Mix aus dem Tonstudio immer eine Interpretation des Stücks ist.

Verlustfrei bezieht sich also nur auf das Dateiformat zum speichern und kopieren des fertigen Stücks nach dem Mastering. Das gleiche auch bei Fotos. Aber rein technisch betrachtet: Durch die Digitalisierung verliert man weniger Information als durch analoge Aufnahme. Es wird ja oft vergessen, dass analog immer verlustbehaftet ist.

LamaMitHut schrieb:
Kann mir jemand erklären, warum man jetzt unbedingt einen eigenen Codec benötigt?
ALAC gibt es seit 2004.
 
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B3nutzer schrieb:
Ist also kein Problem.

Dir ist aber schon klar, dass dieses von dir erklärte Verfahren für Frequenzen benutzt wird, die nicht "beschallt" werden.

Die Hundepfeife oder die Unterhaltung der Wale im Infraschall, würde von diesem Verfahren aufgezeichnet werden.

Die Russen, machen es halt ordentlich, auch wenn es oftmals "billig" aus sieht.

mfg

p.s.

tidus1979 schrieb:
Durch die Digitalisierung verliert man weniger Information als durch analoge Aufnahme.

So einen Quatsch habe ich tatsächlich noch nie selten gelesen.
 
tidus1979 schrieb:
Durch die Digitalisierung verliert man weniger Information als durch analoge Aufnahme. Es wird ja oft vergessen, dass analog immer verlustbehaftet ist.

This.
Das ist ja das geile an der Digitalübertragung. Du kannst das Digital codierte Signal 1000x kopieren, verstärken und um die ganze Welt schicken. Das decodierte Signal wird am Ende EXAKT so aussehen wie an der Quelle. Dank Checksummen können zudem Fehler erkannt und ausgebessert oder die Daten neu angefordert werden.

Jetzt stelle man sich vor man hätte nur Analog, dann hätte man - richtig - per Funk übertragen die Qualität unseres heutigen FM Radios incl Rauschen.

Analog ist totaler Mist um Daten zu übertragen, da das Nutzsignal direkt von sämtlichen Störungen auf dem Übertragungsweg beeinflusst wird. Diesen Faktor kann man bei digitaler Übertragung komplett streichen bzw. umgehen
 
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bdb schrieb:
Bin schon öfter aus dem Büro heim gefahren und hab meine Portemonnaie liegen gelassen.
Dann sollte in "Wo ist?" der letzte bekannte Standort angezeigt werden, als die Verbindung zwischen iPhone und AirTag abriss.
 
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So kann
LamaMitHut schrieb:
Kann mir jemand erklären, warum man jetzt unbedingt einen eigenen Codec benötigt?
Apple sein eigenes Ding machen ohne sich abstimmen zu müssen. Ausserdem kann neue Hardware verkauft werden, mit Chips die die revolutionären neuen Codecs unterstützen.
 
tidus1979 schrieb:
analoger Signalverarbeitung.

Völlig richtig.

Analoge Dinge zu kopieren ist nicht besonders clever. Die presst man dann z.B. einfach wieder neu auf Platten.

Den Transport von analogen Dingen, erledigt übrigens meist die Post. Mit 0% Verlust, wenn sie ordentlich arbeiten.

B3nutzer schrieb:
Was meinst du mit „nicht beschallt“?

In dem Spektrum dieser Wellen, ist nichts vorhanden. Wenn man von Wellen redet, die in unserem Gehör zu "hören" werden, nennt man es Schall. Daher ist beschallen eigentlich ziemlich verständlich.

mfg
 
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