Kabel-TV oder doch besser IP-TV bei kurzer Kündigungszeit?

selfmade01 schrieb:
Das wäre mal interessant hier genau die gesetzliche Regelung zu kennen...Danke!!!
Theoretisch, wenn dein Anbieter die gleiche Leistung zu den selben Konditionen am neuen Standort anbieten kann, gilt das Sonderkündigungsrecht nicht. In der Praxis fragt dich dein Anbieter aber nicht, wo du hinziehst. Meiner Erfahrung zumindest.
 
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selfmade01 schrieb:
Wäre dann die Kombi
Internet-Anschluss (hier z.B. min. 2 Jahre, da doch bei Umzug kündbar )+ Waipu-TV zu empfehlen oder ist eher die Kombi vom gleichen Anbieter zu empfehlen?
Bei der 87 jährigen Mutter kurz vor Pfelgeheim wäre das aus meiner Sicht, ohne Mutti zu kennen, NICHT zu empfehlen.
Du MUSST dir anschauen wir Muttern TV schaut!!! Welche Sender? Was für einen TV hat sie denn? Kann sie zB die Quelle von TV auf HDMI 1 umstellen? Wie sieht die TV Oberfläche aus mit den Apps? Ist da Qaipu TV als App dabei?? Teste einen TV Stick, behält der TV die Quelle beim Neustart bei?
 
Bei meiner Mutter war genau dieser Punkt, auf HDMI stellen und andere Fernbedienung nutzen schon oft ein Problem.
Im schlimmsten Fall noch Fernbedienung A für Lautstärke und Co. und dann B für die Programme und wenn man dann mal aus Versehen auf Radio statt TV geschaltet wird, dann muss ich eh vor Ort alles wieder richtig einstellen.

Macht man ja gern, aber meine Mutter ist natürlich verärgert, dass sie dann einen halben Tag ohne TV sein muss.

Einen neuen TV, bei dem alles inklusive ist, möchte sie nicht, so lange der alte noch funktioniert. Vorbildlich, ich denke ja schon über ein neue Gerät nach, wenn es ein neues Panel gibt, halte mich aber auch zurück. 😉 Leider überschreiten meine Geräte aber auch die Größe, die meine Mutter noch als Ok findet.

Welche Sender schaut denn deine Mutter? Bei meiner sind es nur Öffentliche, da ist es mit DVB-T2 dann ganz einfach.

Da mit IP-TV klingt, neben der hohen Kosten, für mich auch nach viel Aufwand. Dann geht mal der Inet Anschluss nicht etc. pp.
 
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H6-Mobs schrieb:
In der Praxis fragt dich dein Anbieter aber nicht, wo du hinziehst. Meiner Erfahrung zumindest.
Das ist nach meiner Erfahrung nicht die Praxis. Das Sonderkündigungsrecht hast du erst dann, wenn du die neue Adresse mitteilst und der Anbieter sagt "da können wir nicht". Bei vielen Anbietern musst du den Umzug sogar per Meldebescheinigung nachweisen.
Dass man einfach sagt "ich ziehe um und kündige deswegen" halte ich sogar in Einzelfällen für unglaubwürdig.
 
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h00bi schrieb:
Dass man einfach sagt "ich ziehe um und kündige deswegen" halte ich sogar in Einzelfällen für unglaubwürdig.
Na so einfach geht das auch nicht. Eigentlich reicht die Bestätigung deines Vermieters, das du die Wohnung gekündigt hast.
 
Monatlich gibts Z.B. Congstar und Magenta TV Flex. Magenta und Waipu IP-TV Boxen haben eine Fernbedienung mit einer TV-Taste. Damit kommen ältere Leute gut zurecht - ist was verstellt bringt sie die TV Taste immer zum Fernsehen zurück.

DVB-T gibt auch noch als Option.
 
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Spawn182 schrieb:
ein Pflegeheim aus allen Verträgen rauskommen sollte.

Ja, denke ich auch fast...

Aaaber, es könnte auch ein betreutes Wohnen werden, deswegen bin ich bei dem ganzen etwas unsicher .
 
Wenn es einen Kabelanschluss gibt, teste doch erstmal, ob da ein Signal ankommt (TV mit DVBC Tuner vorausgesetzt).
 
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@acidarchangel Der TV-Experte der hier die Bestands-Balkon-Sat-Schüssel testete, hat auf meine Bitte auch den in der Wohnung bestehnden TV-Anschluss-Dose, getestet.
Da war kein signal drauf.

ich dachte Laienhaft dass man erst einen Kabelanschluss bestellen muss, damit man dort dann ein Signal bekommt.
 
selfmade01 schrieb:
ich dachte Laienhaft dass man erst einen Kabelanschluss bestellen muss, damit man dort dann ein Signal bekommt.
Das hängt von der Hausverkabelung ab. Wenn jeder Wohneinheit mit einem eigenen Kabel versorgt wird, kann der Netzbetreiber die einzelnen Anschlüsse im Kabelschrank abklemmen.
Wenn ein einzelnes Kabel mehrere Wohneinheiten versorgt, liegt immer einen Signal an, was mit mehr Aufwand mittels Filter oder Plombe gesichert werden müsste, was es den Anbietern in der Regel aber nicht wert ist.
 
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Ok. Grundsätzlich hast du Recht. Es soll aber Fälle geben (der Bekannte eines Freundes, dessen Cousine) bei denen immer noch ein Signal ankommt ohne es explizit bestellt zu haben.
 
Luftgucker schrieb:
Monatlich gibts Z.B. Congstar und Magenta TV Flex. Magenta und Waipu IP-TV
Beim Congstar Angebot (ich glaub das wären 36,-€/Monat bei monatl. Kündigung ohne min-Laufzeit)
braucht man auch noch zusätzlich einen TV-Tarif und/oder eine TV-Box wie z.B. Waipu?
Weiss jemand was da an Gesamtkosten anfallen?

Ich bin jetzt nicht ganz sicher ob der ca 10 Jahre alte TV meiner Mutter über eine WiFi/Lan Möglichkeit besitzt...
Ich vermute mal dass hier eine Box benötigt wird, damit der TV überhaupt das Signal bekommt durch den üblichen Antennenanschluss am TV

sorry wegen der Laienhaften Fragerei!
Ergänzung ()

acidarchangel schrieb:
noch ein Signal ankommt ohne es explizit bestellt zu haben.
bei uns wurde die Bestands-Antennendose jedoch vom TV-Spezialisten gemessen und die war Tod.
 
selfmade01 schrieb:
ich dachte Laienhaft dass man erst einen Kabelanschluss bestellen muss, damit man dort dann ein Signal bekommt.
Hier im Block ist in jeder Wohnung eine TV Dose. Da kommt auch ein TV Signal. Ich könnte also jederzeit ohne Vertrag Kabel TV schauen. Ich gehe davon aus, dass das in Reihe geschaltet ist, ein Kabel geht von unten hoch und in jeder Wohnung eine Dose. Da kann Vodafone natürlich kein Kabel ziehen. Dann wäre bei allen an diesem Kabel Kabel-TV/Intenet weg.
Vielleicht ist bei deiner Mutter ja das Kabel im Keller abgeklemt.

Grundsätzlich: Im Augenblick bis DU das Problem. Du überlegst an deiner Mutter vorbei!! Das sage ich dir aus Erfahrung!! Meiner Mutter (75) kann den TV ein und ausschalten und zum Glück bleibt alles auf dem HDMI Eingang mit dem TV Stick und sie kann die MagentaTV App öffnen und wenn sie nicht mal falsch geklickt hat und auf dem TV Bereich raus ist, dann klappt alles. Die kleine Abweichung, Internetstörrung, TV Stick aufgehängt und "der Fernseher geht nicht".
Ergänzung ()

selfmade01 schrieb:
bei uns wurde die Bestands-Antennendose jedoch vom TV-Spezialisten gemessen und die war Tod.
Dann musst du eher bei Vodafone nachfragen ob du Kabel TV bekommen kannst. Alternativ kann du im Internet bei Vodafone über die Adresse eigentlich auch schon selber erfahren ob es da "Kabel" gibt.
 
Was wird denn geschaut? Ich meine an und für sich gibt es halt noch DVB-T wie bereits mehrfach erwähnt. Muss nicht direkt IPTV sein.
DVB-T2 ist kostenlos für die ÖR.
Für die Privaten bräuchte es ein freenet TV Abo: https://www.freenet.tv/
Kostet 9,50 pro Monat und ist auch monatlich kündbar. Man hat einmalig die Kosten für Smartcard und ggfs. zusätzlichen Receiver, falls der Fernseher selbst keinen Slot hat.
 
Das klassische Kabel-TV (DVB-C) funktioniert ohne Internet.
Technisch einfach, Antennenkabel eingestöpselt, Sendersuchlauf und läuft ...
Ist denn Vodafone der lokale Provider oder jemand anders?

Nur Kabel-TV bei Vodafone (ohne Internet); was ist die Kündigungsfrist?
 
Hi...

selfmade01 schrieb:
Ich bin jetzt nicht ganz sicher ob der ca 10 Jahre alte TV meiner Mutter über eine WiFi/Lan Möglichkeit besitzt...
Ich vermute mal dass hier eine Box benötigt wird, damit der TV überhaupt das Signal bekommt durch den üblichen Antennenanschluss am TV
Ist im ersten Moment unerheblich - ja, allerdings werden die Zusatzgeräte (TV-Sticks/-Boxen) via HDMI-Port angeschlossen. Ansonsten haben eben modernere TVs die Möglichkeit via integrierter bzw. installierbarer Apps über den Internetzugang (per LAN/WLAN) des TVs IP-basierte TV-Programmstreams zu empfangen. Die sog. "Antennenbuchse" (RF-Eingang) hat damit aber rein gar nichts zu tun - die käme nur zur Verwendung bei Nutzung des Kabel-TV-Anschlusses oder einer, wie in #18 von @nullacht erwähnten, externen DVB-T(2)-Empfangsantenne.

Wie hier bereits angeregt wurde, nützt es wenig sich mit so undefinierten Informationen szs. "auf die Suche" zu begeben - das mündet alles nur in Vermutungen und ist weder zweckdienlich noch zielorientiert.
Neben der voraussetzenden Entscheidung, welche Empfangsvariante mit welchen Kosten verbunden genutzt werden soll, ist, wie hier bereits anklang, maßgeblichst das Nutzungsverhalten relevant - welche Sender/Programme werden konsumiert und wie handhabungssicher ist der Konsument?
Erfahrungsgemäß sollte für Nutzer ab einem bestimmten Alter davon abhängend die mit wenigstmöglichem Umgewöhnungsaufwand verbundene Empfangskonstellation gewählt und nicht die Kostenaufwendung priorisiert werden!
Und bzgl. einer evtl. kurzfristigen Umquartierung - sowas kommt ja doch i-wie immer unvermutet und kann auch nicht mit 100%iger Sicherheit im Vorhinein abgesichert werden, insofern sollte vllt. auch einer Kündigungsfrist nicht zu viel Gewicht zugeordnet werden.
Wie die genaue Definition zur vertragsgemäßen Erfüllung für einen Umzugsfall aussieht, hat jeder Anbieter in seinen AGB (oder separaten Nutzungs-/Vertragsbedingungen) festgelegt.

Stellt sich anhand des Nutzungsprofils die DVB-T(2)-Empfangsvariante als untauglich heraus, sollte hier wohl erstmal beim Vermieter die Gegebenheiten zum Kabel-TV-Anschluß abgeklärt werden, da ein statisch-permanenter Versorgungsanschluß immer für stabilstmögliche Nutzung von Diensten bevorzugt werden sollte, zumal das mglw. auch andere Bewohner der Immobilie nutzen - evtl. kann hier auch zu den Voraussetzungen bereits etwas in Erfahrung gebracht werden. Die Option der IP-TV-Versorgung bietet sich eher als "FallBack"-Möglichkeit.​
 
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