Syntax_41
Captain
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Elderian schrieb:Vielleicht merkst Du mit ein wenig Nachdenken selbst, dass das längst so ist. Für Deine privaten Verfehlungen gibt es eine Haftpflichtversicherung.
Für alles im Rahmen der Arbeit darf der Arbeitgeber geradestehen, im Falle eines Falles kann das auch für den Arbeitnehmer Konsequenzen haben. Auch dafür gibt es Versicherungen, und vor allem auf Prozesse, damit das möglichst vermieden wird. Es wird getestet, Reviews werden gemacht, Zertifizierungen, Prüfungen, Bescheinigungen, etc. Kostet alles Geld, aber eben nicht so viel wie ein entsprechender Schaden kosten würde. Und versichern kann sich der Arbeitgeber auch noch.
Bei Ki heisst es hingegen: Verlass Dich bloß nicht drauf! Prüfe alles nach! Und wenn die KI Blödsinn erzählt, dann musst Du das erkennen! Die KI verlinkt doch sogar die Quellen!
... nur wenn sie sich etwas herbeihalluziniert, das nachweisbar nirgends steht... bei einem Menschen würde man das wohl einfach als Lüge bezeichnen
Klar, wenn mir der Statiker, der mein Haus plant sagt: Das passt schon so, und die Bude stürzt später ein, dann hätte ich mal besser nachgeprüft, was der mir erzählt hat. Ich bin ja schlißelich selber Statiker und kann das beurteilen...
Es sollen also einfach ähnliche Bedingungen gelten, ob das Ergebnis nun von einem Menschen oder von einer KI erzeugt wurden.
Dir ist schon klar, dass Beiträge nach Inanspruchnahme steigen. Eine Versicherung zahlt doch nicht drauf …
Nach deiner Logik, wenn ich mich nicht mehr genau erinnere und aufgrund dessen eine falsche Aussage tätige und jemand deswegen z. B. den falschen Weg nimmt, dadurch einen wichtigen Geschäftstermin verpasst und dann z. B. 50.000 € verliert, ich dafür haften müsste, weil ich ihm versehentlich den falschen Weg erklärt habe?
Wenn der Statiker vorher sagt, dass Fehler drin sein können und du es besser noch mal nachprüfen solltest, z. B. bei einem anderen Statiker, glaube ich nicht, dass er haften müsste. Er hat dich ja schließlich darauf hingewiesen, dass es nicht richtig sein könnte. Was du dann mit den Infos machst, ist dein Problem, wenn das Haus daraufhin einstürzt.
Anders wäre es, wenn der Statiker sagt: „Nein, alles richtig, da passiert nichts. Garantiere ich“, und dann was passiert. Da sieht es anders aus …
Aber warten wir mal das Urteil ab, ist ja nur ne einstweilige Verfügung.
Ergänzung ()
Alphanerd schrieb:Wird nicht funktionieren, wenn er es nicht mit voller Absicht gemacht hat, um euch zu schaden.
Habt ihr da keine Versicherung?
Wir streiten mit der Versicherung (bzw klären es ab). Die lehnt ab, er hätte es erkennen müssen. Nicht mehr nachvollziehbar etc. (kurz gefasst, bin kein Anwalt)
Und nein, ich werde ihn nicht verklagen. Zur Not zahle ich das aus meiner eigenen Tasche. bzw. habe ich ja schon eh (auch der Austauschservice seitens Nvidia hat schon abgelehnt, weil explizit darauf hingewiesen wird, dass es nicht gilt, wenn wir eine eigene Linux-Distribution verwenden).
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