cunhell schrieb:
Nvidia hat die GTX 1080ti, eine nicht wirklich günstige Karte, mit dem Erscheinen der RTX-Reihe gänzlich ohne Upscalling hängen lasssen. Die Karten mussten für Upscalling auf AMDs FSR ausweichen da Nvidia absolut nichts dafür geliefert hat.
Die 1080ti kam 2017 raus. DLSS2 kam erst 2020 raus und wurde dann langsam überhaupt erst relevant. Anfangs von den meisten sogar stark abgelehnt. Auch die neuen Konsolen kamen erst 2020 auf den Markt. Erst dann gab es zunehmend Spiele die Upscaling forderten bzw. obligatorisch machten.
Das heißt, die 1080ti war bereits ca 3-5 Jahre alt bis Upscaling wirklich relevant wurde.
Die RX7000 Serie hingegen wurde Ende 2022 veröffentlicht. Ab da wurde Upscaling in neuen Spielen relevant und genau jene Käufer hat man im Stich gelassen.
Dazu kommt, dass RX6000 und neuer DX12 Ultimate unterstützen incl. Raytracing und eben allen aktuellen DirectX Funktionen. Die GTX1000 und RX5000 unterstützen das aber nicht. Es wäre also naheliegend genau dort den Cut zu machen.
Ne sorry, aber das kann man nicht vergleichen. Nvidia hat sehr früh damit angefangen, die Karten DLSS tauglich zu machen. Die 2018er Turing Karten können es alle nutzen.
Es ist natürlich richtig, dass FSR3 auch auf einer 1080 oder noch älteren GPUs läuft.
Es war aber eben auch hinsichtlich Bildqualität sehr schlecht und mit FSR2 und TSR gab es dann ja auch Lösungen, die auf allen GPUs liefen. Viel mehr war mit solchen Lösungen ohne KI hinsichtlich Bildqualität ohnehin nicht zu holen.
Ich meine ja, man kann Nvidia dafür kritisieren, dass sie kein DLSS Äquivalent entwickelt haben, das auf sehr alten GPUs läuft, meinetwegen. Ich will dir das nicht ausreden. Es zu haben wäre besser gewesen, als es nicht zu haben. Trotzdem wiegt der Fall mit dem fehlenden FSR4 Support für RX6000 und RX7000 sehr viel schwerer. Und das lange festhalten an einer FSR Lösung ohne KI war auch nicht sinnvoll.