News La Grande Linux Nation: Frankreich setzt auf das freie Betriebssystem

Naja aber Frankreich setzt doch auch Palantir ein und hat erst den Vertrag verlängert.

https://de.investing.com/news/compa...schem-geheimdienst-um-drei-jahre-93CH-3271095

Die Amis haben doch mit Palantir vermutlich viel mehr Einfluss und mehr Zugriff auf sensible Datwen - oder das was Palantir für wichtig hält um Muster zu erkennen - als ob irgendwo Winsdows oder Linux läuft.

Vieles wird doch eh im Browser laufen?

Man löst sich bei OS / Programmen von den USA aber übergibt denen sozusagen alle Daten die Palantir irgendwie für wichtig hält zum auswerten.

So ein grosser Fortschritt ist das nun vielleicht am Ende auch nicht - nun werden halt dann am Ende alle Bürger und Unternehmensdaten per Linux statt per Windows an USA/Palantir geschickt zur "Terrorzellenmustererkennung" :D

Wichtiger als womit man Briefe schreibt wäre eigentlich die Datenauswertung selber zu machen denn Daten sind doch das wirklich wertvolle.

Über den DGSI kann Palantir und damit die USA sicher weitgehend vorbei an Justiz Gerichten und Co überall in Frankreich legal rumkramen.
 
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Kaito Kariheddo schrieb:
Linux installieren! Beste Wochenendbeschäftigung

und die nächste Monats o. Jahresbeschäftigung ist dann alles so hinzubiegen, das alles reibungslos und so wie man es will funktioniert und hoffen das das auch so bleibt, wenn größere Updates laufen XD

Ja das OS ansich wird laufen, aber ob es die ganzen Anpassungen dann tun, das ist immer orakeln :D
 
Corros1on schrieb:
Ihr redet über Desktops und Philosophien, ich rede über Prozesse. Wenn die Schnittstelle zur Justiz oder zur Wirtschaft nicht mehr sauber greift, weil man das Rad in Frankreich neu erfinden will, hilft einem das Gefühl von ‚Daten in eigener Hand‘ auch nicht weiter, wenn die Daten schlichtweg nicht mehr kompatibel zum Rest der Welt sind. Aber ich merke schon: Sobald man die operative Realität anspricht, wird es als ‚Totschlagwort‘ abgehakt. Belassen wir es dabei – die Praxis wird es ja zeigen.
Das Problem ist doch hier, dass eben jene Schnittstellen nicht sauber gedacht / implementiert sind. Das muss man natürlich zuerst tun und dann migrieren. Daten müssen so gespeichert sein, dass sie unabhängig von irgendwelchen Softwarelösungen verarbeitbar sind. Das ist auch nicht schwer. Das Problem ist, dass proprietäre Software das eben nicht will und absichtlich nicht tut.
Deswegen ist Digitalisierung auch kein Allheilmittel, denn so digitalisiere ich in eine Abhängigkeit hinein, letztlich in eine Sackgasse. Was macht man denn mit seinen tollen Daten, wenn so ne Bude über die Wupper geht? Da muss ganz unabhängig davon, ob man überhaupt migrieren will, eine Lösung her, damit man überhaupt souverän über die Daten verfügen kann. Schließlich geht es da ja um Daten, die Jahrzehnte lesbar sein müssen.
Deswegen ist es auch nicht gut, da jeder Kuh hinterherzurennen, die durchs Dorf getrieben wird. Und deswegen sind auch Jahrzehnte alte Systeme im Zweifelsfall besser als heutige, weil sie noch kontrollierbar sind, weil man da noch souverän ist (proprietär oder auch nicht). Damals war Software nämlich noch auf Nutzwert geschrieben und nicht überkomplex.
Kann man halt dann nicht alles mit allem vernetzen. Ist vielleicht auch nicht so klug, denn damit öffnet man ja erst das Einfallstor, was die ganze Update-Security-Faß-ohne-Boden Problematik aufreißt, in der man sich dann konstant dreht - gerade wenn M$ und Konsorten, weil da eben jeder Trottel seine Angriffe fährt, weil es überall läuft.

Aber ja du hast recht: Ideologie-Hauruck ist da absolut fehl am Platz. Es muss absolut 100% sicher gestellt sein, dass die Daten erhalten bleiben. Aber die Thematik muss man angehen.
 
Randnotiz schrieb:
Ich traue den Franzosen (nach Dänemark) das um ein 100 faches eher zu, als den deutschen, was die erfolgreiche Umstellung betrifft.

Unsere Regierung und Bevölkerung ist zu bequem, geistig hinter dem Mond geblieben und lässt sich gern vom großen Bruder flach legen.
Ja wenn man sich vorstellt was man hier alles in Deutschland die ersten 10-20 Jahre nach dem Krieg damals geschafft hat. Und heute haben sie seit Minimum 20 Jahren eine Politik ohne Mut und Vision.
 
Naja digital ist halt nunmal nicht so die Welt von D da sollte man vorsichtig sein und lieber bei dem bleiben was tut.

https://www.focus.de/politik/bundes...ert_c595889f-8872-4aa8-baa7-498f2a31ac14.html

Die Geschichte ist halt echt crazy aber zeigt halt was selbst bei Digiotalprojekten mit praktisch unlimitierten Budget und höchster Priorität nicht funktioniert.

"Dem Bericht zufolge musste der Einsatztest Ende November (2025) wegen erheblicher Fehler letztlich abgebrochen werden. Die Mängel seien so gravierend gewesen, dass bereits im Ausbildungs- und Übungsbetrieb „Gefahr für Leib und Leben“ bestanden habe."

wenn die in Behörden Linux installieren stapeln sich die Leichensäcke gefüllt mit Beamten und die Amtsstuben brennen und explodieren :D :D
 
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Stark, kann man nur unterstützen
Danach bitte auch ein MobileOS entwickeln / ausrollen
 
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Naja Frankreich hat trotz gegenteiliger EuGH-Urteile an einer anlasslosen Speicherpflicht festgehalten.

Und ist auch der ganz grosse Vorreiter für Kontrolle aus OS Ebene.

Auch jedes OS das von dort kommt wird das natürlich drin haben das ist ja dort Ziel dass es keine anonyme Nutzung gibt ohne dass der Staat Zugriff hat auch anlasslos. VPN Verbot ist in Frankreicvh auch gerade aktuell in der Regierung im Gespräch.

Das ist sicher nicht besser alls MS und Co - was passiert denn wenn Du dann auf deinem französischen MobileOS in einer Nachricht vergisst korrekt zu gendern? :O
 
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Wird in der Fläche schief gehen, denke ich.
Nicht zwangsweise aus technischen Gründen, aber definitiv aus personellen.

Das sowas auch nur im Ansatz funktioniert, bedarf es pro Person Wochen an Schulungen in sämtlichen neuen Programmen...
 
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0x8100 schrieb:
die der sachbearbeiter nicht öffnen kann, dann haben sie z.b. bei einer ausschreibung einfach pech gehabt.
Ich hab schon sehr viel gesehen, aber noch nie eine Ausschreibung/Angebot als Word-Datei...
 
Wer ein französisches staatliches OS nutzt glaube der ist schoin etwas naiv wenn er meint das sei besser als MS oder Google / Apple.

Frankreich ist wohl das Land in Europa das am krassesten seine Internetnutzer bespitzelt und einschränkt und auch ganz offen illegal überwacht.

Und staatliche Hintertüren in der Verschlüsselug sind angesichts der extremen Datenlecks in Frankreivch auch nicht so dolle - gerade auf dem Handy hat man doch zunehmend auch Bankldaten etc.
 
Eorzorian schrieb:
Es wäre so schön gewesen, eine Initiative auf EU-Ebene zu starten, sodass die Kosten, Sicherheit, Datenmanagement, Austauschbarkeit und viel mehr innerhalb der EU gewährleistet werden können
Das wäre sicher wünschenswert. Aber ich glaube dafür können zu wenige Staaten auf die "Führung" in solchen Projekten verzichten und einfach nur Input liefern bzw. mitarbeiten. Einfach weil man es selbst besser weiß oder die eigenen Probleme / Ansprüche ja die wichtigsten sind :-)
 
Robert. schrieb:
Stark, kann man nur unterstützen
Danach bitte auch ein MobileOS entwickeln / ausrollen
Wir haben doch Android. Es muss nur von Google entfesselt werden. Aber mit LineageOS haben wir auch das auch. Nur müsste es noch ab Werk geliefert werden und dann auch noch von den ganzen Banken Apps als sicher akzeptiert werden. Aber es wäre machbar...
 
Naja aber auf EU Ebene würde man nur das umsetzen können was der schlechtste danmn auch umsetzen kann.
 
Uzer1510 schrieb:
Wer ein französisches staatliches OS nutzt glaube der ist schoin etwas naiv wenn er meint das sei besser als MS oder Google / Apple.

Frankreich ist wohl das Land in Europa das am krassesten seine Internetnutzer bespitzelt und einschränkt und auch ganz offen illegal überwacht.

Und staatliche Hintertüren in der Verschlüsselug sind angesichts der extremen Datenlecks in Frankreivch auch nicht so dolle - gerade auf dem Handy hat man doch zunehmend auch Bankldaten etc.
Für erstaunliche Claims braucht es immer gute Belege. Ich kann nur dazu einladen, diese zu liefern. Sonst ist sowas nur schwer glaubwürdig.
Und was ist diess franz. staatliche OS, von dem du schreibst? Die Gendarmerie nutzt ein leicht angepasstes Ubuntu. Das was die staatlich machen ist ein auf Linux laufendes Office "LaSuite"...
 
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Aduasen schrieb:
mich mit Linux noch gar nicht beschäftigt habe.
Ich respektiere Dich als User, der häufig gut durchdachte Posts verfasst. Daher nur ganz kurz:

Versuch es, Du hast nichts zu verlieren :) Du hast doch sicherlich noch irgendwo ne olle 500GB/1TB SSD rumfliegen?! :) Welche Distro? Such Dir eine aus, ist eh alles die gleiche Suppe (nun werd ich gesteinigt^^)
Ergänzung ()

R3vAn_88 schrieb:
sind die Lösungen direkt besser und effizienter als das bereits genutzte?
Gleichwertig nach kurzer Umgewöhnung reich doch schon? 🤷‍♂️
 
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Find es Klasse. Ich drücke die Daumen das es klappt, vielleicht ziehen dann andere Ländern nach.

Wäre auch schön wenn europäische Firmen vielleicht auch Mal gezwungen werden dann Linux Support anbieten.
Warum bietet deutsche Firmen wie Siemens, Aucotec usw. nur Software für Windows an. Das heißt die deutschen Firmen zwingen andere deutsche Firmen in die Abhängigkeit dadurch zu MS.
Ich kann z.B. auf Arbeit auf ein Linux umsteigen aber aufgrund von deutschen Produkten kann ich das nicht und muss Windows nehmen.
 
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Corros1on schrieb:
Valve hat eine Kompatibilitätsschicht für Unterhaltungssoftware geschaffen. Das ist ein technisches Meisterwerk, aber in einem Videospiel ist ein Darstellungsfehler oder ein kleiner Bug nur ärgerlich. In der öffentlichen Verwaltung hängen an fehlerhaften Makros, inkompatiblen Dateiformaten oder nicht funktionierenden Schnittstellen zu Justiz und Wirtschaft reale Existenzen, Fristen und Rechtsfolgen.
Klar, dennoch finde ich den Vergleich nicht verkehrt, da es hier auch um eine Kompatibilitätsschicht bzw. Interoperabilität geht. Mit der geeigneten Finanzierung könnte man sicher auch VBA-Makros und andere erweiterte Features portieren. Für den Markt war der Leidensdruck bisher wohl nicht groß genug, da könnte die öffentliche Hand ansetzen und einen Unterschied machen.
 
Naja portieren braucht man den Kram nur einmal, wenn es denn da so etwas gibt das nicht gleich so mit vorhandenem Office der Wahl läuft. Danach ist ja der Portierer nurnoch für ebenfalls umsteigende von interesse. Ob der dann immer aktuell gehalten wird ist ja fraglich :-) denn das dingen ist ja eben nur einmal nötig.

Eine kommunikation mit allen anderen selbst wenn die Microsoft Software einsetzen ist imme rmöglich ohne Microsoft Formate zu nutzen.

Für bestimmte dinge kann sich auch kein Unternehmen dem Staat da kompatibel zu arbeiten verweigern.
 
Sebbi schrieb:
und die nächste Monats o. Jahresbeschäftigung ist dann alles so hinzubiegen, das alles reibungslos und so wie man es will funktioniert und hoffen das das auch so bleibt, wenn größere Updates laufen XD

Ja das OS ansich wird laufen, aber ob es die ganzen Anpassungen dann tun, das ist immer orakeln :D
Du meinst wie bei Windows ? (Siehe die letzten 300 Patch news... :D)
 
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