News La Grande Linux Nation: Frankreich setzt auf das freie Betriebssystem

comfreak schrieb:
Für erstaunliche Claims braucht es immer gute Belege. Ich kann nur dazu einladen, diese zu liefern. Sonst ist sowas nur schwer glaubwürdig.
Und was ist diess franz. staatliche OS, von dem du schreibst? Die Gendarmerie nutzt ein leicht angepasstes Ubuntu. Das was die staatlich machen ist ein auf Linux laufendes Office "LaSuite"...
Naja die Infoamtionen sind och einfach zu finden?

EuGH-Generalanwalt: Nationale Gesetze zur Vorratsdatenspeicherung rechtswidrig
„… Eine anlasslose und gegen alle gerichtete Vorratsdatenspeicherung ist und bleibt in der EU verboten. Daran hat der Generalanwalt beim Europäischen Gerichtshof (EuGH), Campos Sánchez-Bordona, die Gesetzgeber in Belgien, Frankreich und Großbritannien erinnert. Laut seinen am Mittwoch vorgelegten Schlussanträgen in mehreren viel beachteten Fällen verstoßen die dortigen nationalen Bestimmungen zum anlasslosen Protokollieren von Verbindungs- und Standortdaten inklusive IP-Adressen gegen die in der EU verbrieften Grundrechte. (…) Sánchez-Bordona betont in seiner Stellungnahme, dass eine „allgemeine und unterschiedslose Aufbewahrung aller Verbindungs- und Standortdaten aller Kunden und registrierter Nutzer unverhältnismäßig ist“. Vor allem die einschlägigen Auflagen für Provider in Frankreich gehen laut dem Spanier viel zu weit und verletzen daher die in der Grundrechtecharta verbrieften Freiheiten „besonders schwer“.

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https://proton.me/de/blog/grapheneos-france

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Anne Le Hénanff, Frankreichs Ministerin für künstliche Intelligenz und digitale Angelegenheiten, erklärte gegenüber dem Sender Franceinfo, dass das neue Gesetz zu sozialen Medien „nur der erste Schritt” zu einem umfassenderen digitalen „Schutz“ für Minderjährige sei. „VPNs sind das nächste Thema auf meiner Liste”, sagte sie und deutete damit auf Folgevorschriften hin, die junge Nutzer daran hindern sollen, das Social-Media-Verbot zu umgehen.



Na es geht um das fiktive MobileOS aus Frankreich das in einem Post angesprochen wurde.


Ich poste natürlich auch auf Nachfrage einfache Links und Quellen das ja kein Problem - mich wundert das halt nur dann manchmal weil ich selbständiges Informieren als eine der wichtigsten Grundlagenfähigkeiten sehe.

Wenn ich Dir bei anderen Sachverhalten die Dir zu meinen Aussagen unklar sind und ich Dir helfen soll einfach melden denke die meisten links und Quellen auf der meine Aussagen aufbauen kann ich immer schnell wieder finden das eigentlich nie ein grosser Aufwand.
 
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Uzer1510 schrieb:
Naja die Infoamtionen sind och einfach zu finden?

Ich poste natürlich auch auf Nachfrage einfache Links und Quellen das ja kein Problem - mich wundert das halt nur dann manchmal weil ich selbständiges Informieren als eine der wichtigsten Grundlagenfähigkeiten sehe.

Wenn ich Dir bei anderen Sachverhalten die Dir zu meinen Aussagen unklar sind und ich Dir helfen soll einfach melden denke die meisten links und Quellen auf der meine Aussagen aufbauen kann ich immer schnell wieder finden das eigentlich nie ein grosser Aufwand.
Danke für die Links. Ja, da kamen leider von diversen Richtungen auf EU-Ebene eher unschöne Dinge. Ich erinnere nur an die Idee, Chat-Verschlüsselung zu brechen, um bestimmte Inhalte zu filtern...
Was das Belegen angeht: da bin ich als Wissenschaftler anders herum gepolt. In der Wissenschaft hat man als derjenige, der einen Behauptung aufstellt eine Bringschuld, diese auch zu belegen. Nicht auf Nachfrage, sondern direkt und proaktiv, damit der Leser dann auch direkt die gemeinte Information und ihre Quelle beurteilen kann. Das hat primär nichts mit Verstehen zu tun, sondern mit Transparenz und Quellenkritik.
 
Naja aber wo ist denn dann der Beleg für

"In der Wissenschaft hat man als derjenige, der einen Behauptung aufstellt eine Bringschuld, diese auch zu belegen."

Auch du belegst offensichtlich Deine Behauptungen nicht, wenn Du denkst das muss man nicht

Was ist denn Dein Satz anderes als eine Behauptung das sei so - trust me Bro?

Einen Beleg sollte man dann vorab liefern wenn man davon ausgeht das Gegenüber hat entweder nicht das Wissen oder nicht die Fähigkeiten selber ohne dass man helfen muss das auf einfachste Weise nachzusehen z.b. ob Wasser nass ist

Das kommt nur auf das Zielpublikum an was man an Wissen / Fähigkeiten voraussetzen kann und was nicht - dass wenn man da eine Fehleinschätzung macht das dann nachliefert ist ja kein Problem.
 
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ThePlayer schrieb:
heute haben sie seit Minimum 20 Jahren eine Politik ohne Mut und Vision.
Ohne Vision trifft es wohl ganz gut, man versucht sich krampfhaft romantisch einer "leichteren" Zeit hinzugeben.
Eine kurze Epoche, welche es bis auf weiteres so kein zweites Mal geben wird.

Im Bezug auf Technik und Software muss man dazu sagen, dass Deutschland durchaus gute Softwareschmieden und auch brauchbare IT hat.

Zu erwarten, dass man jetzt mit dem bösen Finger auf die USA zeigt und radikal alles absägt, was von Big Data-Unternehmen kommt, ist jedochj auch keine Hilfe.
Doch wenn man nach den Erkenntnissen, welche in der deutschen Politik schon ein paar Mal gemacht wurden, sich mal überlegt, vielleicht gewisse Zweige umzustellen, so dass die IT wieder mehr in eigener Hand liegt, wäre dies durchaus ein erster wichtiger Schritt.

Bin da am meisten noch immer von den Stadtbibliotheken beeindruckt, dort sehe ich häufiger mal eine Linux-Kiste an den öffentlichen PCs, oder zumindest ein an den Ansprüchen angepasstes Windows, als den Standardkram.
 
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Die US-amerikanischen IT-Konzerne bieten nach wie vor Softwarelösungen, welche von keinem europäischen IT-Konzern auch nur annähernd erreicht werden. Genannt sei das DBMS IBM DB2, welches sich durch hervorragende Skalierung, exorbitante Performance, Stabilität und Verfügbarkeit unter Linux, UNIX, Windows, IBM z/OS und weitere IBM Systeme auszeichnet.

Von Siemens gab es in Frankreich entwickelte Großrechnersysteme, welche Siemens in BS1000 und BS2000 umbenannte und geringfügig anpasste. SINIX von Siemens war ein auf deutsche Gegebenheiten angepasstes UNIX und wurde, wen mag‘ dies überraschen, recht bald wieder eingestellt.

Open-/Libre Office besitzen nach wie vor keine Datenbank a la Microsoft Access, welche Dank VBA leicht automatisierbar und programmierbar ist. Mit Microsoft Access ist u.a. das Prototyping (Datenmodellierung, Logik, Bildschirmmasken etc. pp.) komplexer Datenbankanwendungen, welche z.B. nach IBM z/OS portiert werden sollen, auch ohne die Inanspruchnahme teurer externer Berater möglich.

Die Europäer haben die Entwicklung verschlafen!
 
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