News La Grande Linux Nation: Frankreich setzt auf das freie Betriebssystem

Finde ich auch sehr gut. Aber Deutschland hatte das auch mal vor. Aber alles wird halbherzig umgesetzt.
 
Das Problem ist nicht, das ab start noch keine Perfekte Lösung da ist, sondern das gewisse Politiker einfach zu gerne Geschenke mögen und das was gemacht wurde immer wieder zurückrollen.

Wird es bei einer Umstellung Probleme geben? Aber sicher!
Werden die Probleme gelößt werden? Aber 100% (wenn nicht wieder korruption zuschlägt.)
 
Stanzlinger schrieb:
Auch LibreOffice hat seine Probleme.

VBA-Makros und Power Query, in Word Layout-Treue und Inhaltssteuerelemente, Spezielle Diagrammtypen, Eingebettete Schriftarten..die Liste mit Problemen kann ich endlos fortsetzen
Das will ich nicht bestreiten. Hier geht es aber um ganz andere Dimensionen. Das Problem mal übertragen, geht es nicht mehr darum, ob ein Verbrenner- oder E-Auto hier oder da besser fährt, wenn es kein Benzin mehr gibt. Dann hast du schlichtweg keine Alternative.

Wenn MS (oder auch Apple) auf Druck von oben den Stecker zieht, steht der ganze Laden still. Dieses Risiko kann kein vernünftiger Mensch eingehen. Ganz zu schweigen von den Hintertüren zum Datenabgriff. Dass, was gemeinhin den Chinesen - bislang ohne Belege, soweit ich weiß - unterstellt wird, ist seit inzwischen dreizehn Jahren auf amerikanischer Seite nachgewiesen. Wieviele der ganzen Schüsse in den letzten Jahren hast du eigentlich nicht gehört? Mimimi wegen irgendwelcher Lappalien, während das eigentliche Problem völlig ignoriert wird.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: comfreak, Zhan, pseudopseudonym und 2 andere
chillipepper schrieb:
Das ist für die meisten kommerziellen Applikationen nicht gegeben.
Aber das ist doch genau dieses Henne-Ei-Problem in die uns Windows getrieben hat. Am Ende muss irgendeiner mal den Schritt machen und wenn genug mitziehen, wird sich das Problem ganz schnell erledigen. Es ist heute keine Magie mehr Software auf mehrere Plattformen zu veröffentlichen und wenn es doch ein Problem ist, dann ist es um so mehr an der Zeit für eine Neuentwicklungen. Außerdem gibt es immer noch den Weg über Emulation auch Windows Software ans Laufen zu bekommen.

Wenn die Franzosen das durchziehen, dann ziehe ich meinen Hut. Ich würde ja gerne sagen, dass ich es schade finde, dass wir es nicht sind, die in diesem Bereich vorne weg gehen. Aber meine Erwartungen an Deutschland sind mittlerweile so gering, dass mich alles andere gewundert hätte.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: comfreak, user_zero und Alexander2
Jacek Pavlovski schrieb:
Die US-amerikanischen IT-Konzerne bieten nach wie vor Softwarelösungen, welche von keinem europäischen IT-Konzern auch nur annähernd erreicht werden. Genannt sei das DBMS IBM DB2,
...
Die Europäer haben die Entwicklung verschlafen!
bei Software könnte man relativ schnell aufholen.
wat? DB2 möchte ich meiden, fürchterlich schwerfällig. warum setzt das jemand freiwillig ein?
mag sein, dass es irgendwo Stärken hat.
kenne kein Unternehmen mehr, dass DB2 einsetzt. angeblich immer noch 5 % Marktanteil. mag man kaum glauben.
ich nehme an, es wird bald verschwinden.

gerade Open Source kommt viele aus Europa, bzw. wurde hier initiiert, wie Linux, MySQL, MariaDB, KDE, die Ur-Version von OpenOffice uswusf.
am Ende lässt man die Amerikaner das Geschäft machen. Nicht clever.
selbst in Sachen Hardware. ARM kommt ja ursprüngl. aus UK.
vieles wurde weggekauft.
eigentlich könnte Europa in vielen Bereichen führend sein. aber... is nich
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: comfreak
Alexander2 schrieb:
Ja mag sein, es ist irgendwo ganz einfach.
Wer sich nicht anpasst wird ersetzt werden.
Wer sich nicht anpasst wird untergehen.

Sonst geht es Dir aber noch gut.

Alexander2 schrieb:
Alles was benötigt wird kann von EU Bürgern Programmiert werden.

Ja dann fang schon mal an, Cubase, Nuendo, DxO PhotoLab, Capture One, Lightroom Classic, etc etc.
 
chillipepper schrieb:
Ja dann fang schon mal an, Cubase, Nuendo, DxO PhotoLab, Capture One, Lightroom Classic, etc etc.
Die klassische Behördensoftware... :D
Ohne die Software kann eine Behörde gar nicht umsteigen.

Ich muss als Arbeitnehmer in nem Großkonzern übrigens auch auf Gimp und Kdenlive auf meinem Arbeitsmacbook setzen, weil ich für etwas gelegentliches Demomaterial natürlich nicht alle möglichen Lizenzen in den A**** geblasen bekomme. Funktioniert trotzdem.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: comfreak, Ned Flanders, Alexander2 und eine weitere Person
GrooveXT schrieb:
Aber das ist doch genau dieses Henne-Ei-Problem in die uns Windows getrieben hat. Am Ende muss irgendeiner mal den Schritt machen und wenn genug mitziehen, wird sich das Problem ganz schnell erledigen. Es ist heute keine Magie mehr Software auf mehrere Plattformen zu veröffentlichen und wenn es doch ein Problem ist, dann ist es um so mehr an der Zeit für eine Neuentwicklungen. Außerdem gibt es immer noch den Weg über Emulation auch Windows Software ans Laufen zu bekommen.

Emulationen ... Nö, nicht im Recording Bereich, um ein Beispiel zu nennen.

GrooveXT schrieb:
Wenn die Franzosen das durchziehen, dann ziehe ich meinen Hut. Ich würde ja gerne sagen, dass ich es schade finde, dass wir es nicht sind, die in diesem Bereich vorne weg gehen. Aber meine Erwartungen an Deutschland sind mittlerweile so gering, dass mich alles andere gewundert hätte.

Für eine Regierung mit Kohle dahinter eher machbar als für einen Privat oder Firmen-Anwender.
Da hängst Du von der konkreten / aktuellen Verfügbarkeit der Software ab.

Aber wart erst einmal ab, das ist zunächst nur eine Absichtserklärung. Wie das Ganze dann in der Praxis abläuft und ob die Linux-Installation nach 1–3 Jahren immer noch bleibt, das steht auf einem ganz anderen Blatt. Siehe München .... Alles steht und fällt mit der Akzeptanz der Anwender.

Und wenn erst mal eine andere Regierung an der Macht ist, dann kann es wieder komplett anders aussehen.
 
Wenn man mit sowas kommen muss um zu behaupten, das ein Behörden umstieg auf Linux*Open Source Office + eigener Verwaltung
nicht möglich wäre...

Und ja, selbst im Bereich der Foto, Video und Audiobearbeitung gibt es auch jetzt schon gute Software. Und es wird mehr und ausgefeilter werden, da geht kein weg dran vorbei.

Das ist auch unter anderem die Befürchtung wie Firmen wie Microsoft. Um so mehr sich für Linux und Open Source Software interessieren .. ab einem gewissen Punkt kommen diese Firmen nicht mehr mit.
Ergänzung ()

chillipepper schrieb:
Ja mit Bestechung und Korruption ist da was machbar.
Aber für Bestechung und Korruption werben und cheeren.. das find ich schon was seltsam..
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: comfreak
Finde es ja witzig, jetzt werden die französischen Pläne dafür abgefeiert was die Chinesen in deutlich größerem Umfang längst durchgezogen/realisiert haben. 🤷‍♂️
Hat nur keinen interessiert!
Dabei ist der Grund letztlich der gleiche. Nicht freie Software oder Open Source etc., es geht einzig und allein darum sich von den Amerikanern abzunabeln.
Wenn es eines Trumps bedurfte um das dann mal klar zu machen, hätte er immerhin auch was positives bewirkt.

Vielleicht haben die Franzosen ja mal ne Delegation nach Peking oder Shanghai geschickt um sich das anzuschauen wie das so gänzlich MS-los geht. Aber zumindest WPS Office werden sie wohl kaum übernehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: comfreak, Zhan und Alexander2
  • Gefällt mir
Reaktionen: comfreak und riloka
Echt super! Mal schauen wie es sonst so in Europa weitergeht.
Wobei es wirklich ein enormer Schritt ist. Man muss ja auch bedenken, dass viele User so beweglich sind wie ein Stein, also ein Großer, eher ein Fels. Da wird Excel zwar nur einmal im Monat benutzt, aber wenn das dann anders aussieht geht die Welt unter.
Aber so lange sie dran bleiben.

Wer weiß was da in so mancher Behörde los ist. Bei Linuxnews steht auch etwas von Prozessen, die noch einen uralt Browser benötigen und wer weiß wie oft noch ein Win95 Rechner irgendwo steht für etwas.

Grundsätzlich muss man halt schauen wie man alles vereinheitlicht, standardisiert und vereinfacht.

Wichtig ist sicher gleich direkt immer auf Open Source zu setzen. Wieso wollen Menschen denn privat für sich zu Hause MS Office, Edge oder Teams haben? Weil sie es von der Arbeit her kennen. Wenn sie jetzt auf der Arbeit etwas andere kennenlernen und es dann auch einfach so zu Hause nutzen können ist es doch perfekt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: comfreak und user_zero
seyfhor schrieb:
Da wird Excel zwar nur einmal im Monat benutzt, aber wenn das dann anders aussieht geht die Welt unter.
Genau, der 0815 User benötigt vielleicht 10% der Office Funktionen, da reicht OpenSource alle mal.
Außerdem entwickelt sich diese Software auch weiter, um so schneller und besser je mehr Menschen sie nutzen und vielleicht auch mal was spenden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: comfreak
Loopman schrieb:
Man (die EU) müsste hier gemeinsam viele Dinge angehen. Angefangen bei einer eigenen Distri, mit guter und durchdachter Updatepolitik und ohne großem KlimBim.
Ja, wäre sicher wünschenswert, aber wir wissen alle, dass da instant wieder das Gerangel in der EU losgehen würde, in welchem Land die Distri denn dann entwickelt würde, wer da den Finger drauf hat usw.

Keiner würde dem Anderen irgendwas freiwillig überlassen, höchstens wenn die Befürchtung besteht, dass es in die Hose geht und man dann mit dem Finger auf den Anderen zeigen kann. Ist alles Kindergarten und traurig, aber leider die Realität.

Ich weiss auch nicht, ob wir jetzt wirklich die 498. neue Linuxdistribution benötigen, es gibt ja genug professionelle Anwender am Markt, die nicht aus den USA kommen, Suse zBsp. Dann doch lieber langfristige Verträge mit so einem Anbieter abschliessen und es kann bei Bedarf ja ein eigenes Produkt als Fork entstehen. Wichtig wäre dann aber, dass jedes Land und in diesen wirklich jede Behörde dasselbe Produkt nutzen muss. Nicht dass es dann wieder Abweichler gibt und das Ganze dann zersplittert und wir dann 20 Linux Derivate im Einsatz haben.

Für alle Fälle in denen momentan nicht auf Linux gewechselt werden kann, und die wird es dutzendfach geben, muss eine temporäre Kompatibilität eingebaut werden, während im Hintergrund an einer linuxbasierten Ersatzlösung gearbeitet wird.

Wird aber alles nicht passieren, weil Lobbyarbeit und der generelle Unwillen der Leute gegenüber Veränderungen das Projekt komplett sabotieren werden. :(
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: comfreak, Loopman und Alexander2
M@tze schrieb:
würde, in welchem Land die Distri denn dann entwickelt würde, wer da den Finger drauf hat usw.
Ist an sich auch generell nicht so schlimm. kann durchaus jeder bei einer anderen Distro beitragen... am ende werden gute sachen sowiso kopiert und übernommen.
Ergänzung ()

M@tze schrieb:
Wird aber alles nicht passieren, weil Lobbyarbeit und der generelle Unwillen der Leute gegenüber Veränderungen das Projekt komplett sabotieren werden. :(
Nunja ich möchte glauben, das die Franzosen das hinbekommen können und wollen. Frankreich ist auch nicht Deutschland und ist etwas anders organisiert. und die Situation ist doch nochmal etwas anders als zu LiMux zeiten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: comfreak
Alexander2 schrieb:
Nunja ich möchte glauben, das die Franzosen das hinbekommen können und wollen. Frankreich ist auch nicht Deutschland und ist etwas anders organisiert.
Ich weiss nicht. Wenn ich das hier lese:
Konkret sind alle Ministerien bis zum Herbst angehalten, einen Aktionsplan vorzustellen, um die staatliche IT auf vertrauenswürdige Lösungen umzustellen.

Wesentliche Maßnahmen umfassen dabei die Umstellung von Windows auf Linux, wobei die DINUM-Behörde selbst den Anfang macht. Auch andere staatliche Stellen wie die Krankenkasse stellte kürzlich ihre 80.000 Angestellten auf Alternativen um. So kommen nun der Messenger Tchap zur behördeninternen Kommunikation, FranceTranfert zum Datenaustausch und Visio für Videokonferenzen zum Einsatz.
Dann lese ich daraus (aus schlechter Erfahrung):

Jedes Ministerium wird bis Herbst einen Plan vorstellen, der seine IT auf andere Lösungen umstellt - aber jedes Ministerium präferiert seine eigenen Lösungen. Die Krankenkasse hat schon umgestellt, aber niemand sonst wird diese Tools nutzen - auch hier wird jeder wieder was anderes präferieren.

Würde mich aber freuen, wenn ich mich irre... ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Alexander2
PeacemakerAT schrieb:
Darktable, RawTherapee,...?

Es ist zu zeitaufwendig, den Workflow auf ein komplett anderes Produkt umzustellen.

Das kannst Du vielleicht jemandem vorschlagen, der gerade damit anfängt, aber nicht, wenn man schon seit Jahren an einen gewissen Workflow gewöhnt ist.

Hinzu kommt, dass es sich nicht nur um ein Programm, sondern um eine Menge von durchaus komplexen Applikationen handelt.

Gerade bei DAWs wie Cubase und Nuendo hast Du es zusätzlich mit einer Vielzahl von VST und VSTi zu tun.

Noch mal zum Thema Fotografie: Da gibt es wohl auch Unterschiede in der Qualität der Bildbearbeitung, siehe z.B.

Da bleibe ich lieber bei den Standardlösungen, die auch jeder Fotograf verwendet,
 
Es geht doch sowieso nicht um dich... Diese vergleiche die sich speziell auf dich beziehen kannst du in anderen Linux umsteiger threads bringen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: comfreak, Capet, Metalveteran und 2 andere
chillipepper schrieb:
Es ist zu zeitaufwendig, den Workflow auf ein komplett anderes Produkt umzustellen.

Das kannst Du vielleicht jemandem vorschlagen, der gerade damit anfängt, aber nicht, wenn man schon seit Jahren an einen gewissen Workflow gewöhnt ist.

Hinzu kommt, dass es sich nicht nur um ein Programm, sondern um eine Menge von durchaus komplexen Applikationen handelt.

Gerade bei DAWs wie Cubase und Nuendo hast Du es zusätzlich mit einer Vielzahl von VST und VSTi zu tun.

Noch mal zum Thema Fotografie: Da gibt es wohl auch Unterschiede in der Qualität der Bildbearbeitung, siehe z.B.

Da bleibe ich lieber bei den Standardlösungen, die auch jeder Fotograf verwendet,
Und was kümmert dein Workflow unsere Behörden?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: comfreak, seyfhor, Metalveteran und 3 andere
chillipepper schrieb:
Da bleibe ich lieber bei den Standardlösungen, die auch jeder Fotograf verwendet,
Es zwingt dich ja keiner da Programm/Betriebssystem zu wechseln.

Wenn du dich allerdings dafür entscheidest das Betriebssystem zu wechseln wird es wohl nicht ausbleiben sich mit alternativen und neuen Workflows zu beschäftigen.

Man kann ja nich immer hoffen das der Hersteller des gewünschten Programms für das gewählte Betriebssystem eine Version bringt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: comfreak und Alexander2
Zurück
Oben