Lebensmittelampel Ja- Nein-?

Soll es eine Ampel auf Lebensmitteln geben?

  • Ja, ich bin dafür.

    Stimmen: 88 75,9%
  • Nein, ich spreche dagegen.

    Stimmen: 28 24,1%

  • Umfrageteilnehmer
    116
dahum schrieb:
... ob die gesund oder ungesund sind, liegt rein an der Tagesmenge und nicht an einem einzigen Nahrungsmittel. Wenn ich 20 grüne Punkte esse, kann das genauso ungesund sein. ...

Und darum ist es schade, das der Ersteller nur Links gesetzt hat und keine Erläuterung. Die Punkte enthalten auch Angaben zur Menge in Form des Tagesbedarfs. Diesen muss man selber für sich anpassen bzw. ableiten (Sport, Kinder, Alte usw.) und seinen Kopf anstrengen.

dahum schrieb:
...Zwei Bananen sind von der Nährstoffbilanz schlimmer als ein Hamburger

Welche Närstoffe? Kalium vielleicht. Da hast du wohl was verwechselt.

dahum schrieb:
...Oder Öl und Fisch erhalten dann rote Punkte für Fett, aber grüne für Fettsäuren.

Die Ampel zeigt gesättigte Fettsäuren direkt an, also ist das kein Problem zu unterscheiden.

ßascha schrieb:
...im Verkehr bin ich in vielen Situationen sehr glücklich wenn die Autofahrer sich nicht viel Zeit lassen und überlegen, sondern sich schnell nach Urinstinkt Automatismen einstellen und bei der Warnfarbe rot halten....

Urinstinkt im Verkehr :D :stock:. Flucht und Geschlechtstriebe sind Instinkte, im Auto bei Rot zu halten ist angelernt :D
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@FuManchu

Damit erreicht der Bio-Markt einen Umsatzanteil am gesamten Lebensmittelmarkt von ca. 3 %. Stand: 2005

Lt. Wikipedia lag der Anteil 2006 bei 3,6%

Der Markt muß ja boomen ist er doch immer noch ein Nischenmarkt.
Aber man muß auch darauf achten daß Bio nicht gleich Bio ist und erst recht nicht gleichzusetzen mit Öko.

Es mag ja sein daß ein Umdenken stattfindet aber es wo wird denn meistens die Bio-Ware gekauft? Bestimmt nicht beim Bauern/Markt um die Ecke.
Dann ist natürlich wo kommt die Ware her?
Und wie sehr kann man auf Bio setzen wenn neben an das Feld mit 'grüner' Gentechnik steht?
Gutes Beispiel ist Bio-Honig

Wir müssen auch von der Industrialisierung der Lebensmittelproduktion wieder wegkommen.
Lebensmittel sind viel zu billig und an jeder Ecke wird einem irgend etwas angeboten.
Es herrscht quasi ein Überangebot.


Wie sieht es eigentlich mit fertigem Essen aus? Müsste nicht z.B. bei jeder Curry-Wurst oder jedem Hamburger die selbe Ampelkennzeichnung mit auf dem Preisschild angebracht sein?
Was bringt es wenn ich im Laden die roten waren meide mir aber dann 50m weiter eine Tüte Pommes genehmige?

Bei den Bananen meint er wohl den Zuckeranteil. Aber dann doch lieber eine Banane.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Urinstinkt im Verkehr . Flucht und Geschlechtstriebe sind Instinkte, im Auto bei Rot zu halten ist angelernt "
- Du weißt was ich gemeint habe :streicheln:

edit: Über diese Thema könnte man stundenlang diskutieren und das wird es bestimmt auch bald bei Anne Will, das schaue ich mir auf jeden Fall an :D

"was schmeckt wird gegessen, dünn wäre ich auch gar nicht glücklich "
- das habe ich auch gedacht bis ich 19 war, dannach habe ich einiges umgestellt. Bei manchen kommt der Knix mit 19, bei manchen mit 35, bei manchen gar nicht. Nur dick war ich nie, es war einfach nur ungesund. Glücklicher bin ich jetzt auf jeden Fall. Keiner kann mir erzählen: ich bin dick und fühl mich wohl.
 
Zuletzt bearbeitet:
Selbst wenn die Lebensmittelampel eingeführt wird, kann ich mir kaum vorstellen, dass die Kunden ihre kompletten Lebensmitteleinkäufe umkrempeln und überwiegend Lebensmittel mit einer "grünen/gelben" Kennzeichnung konsumieren. Trotzdem werden die Kunden mit den Inhaltsstoffen stärker konfrontiert, als ohne Ampelkennzeichnung, was sich eventuell gesundheitlich positiv auswirkt.

Mfg Matze
 
ßascha schrieb:
...Wir müssen auch von der Industrialisierung der Lebensmittelproduktion wieder wegkommen.
Lebensmittel sind viel zu billig und an jeder Ecke wird einem irgend etwas angeboten.
Es herrscht quasi ein Überangebot.....

Bei den niedrigen Preisen stimme ich zu, aber die Industrialisierung der Lebensmittel abstellen wird bei der riesigen Anzahl der Einwohner allein in der EU nicht möglich sein. Willst du ständig frische Waren herstellen und dann quer durch Europa verteilen? Wo sollen die angebaut werden? Wo sollen die LKW denn noch fahren? Ohne Industriewaren könnten wir keine Lebensmittel lagern bzw. nur sehr eingeschränkt.
Und das Überngebot sehe ich auch als Puffer, falls wirklich mal durch eine Umwelt- oder Naturkatrastrophe die Lebensmittelproduktion einbricht. Die Reaktionen darauf wären stark zeitverzögert, denn neue Pflanzen und Tiere sind nicht adhoc verfügbar, die müssen nachwachsen und in der Zeit sollen keine Menschen verhundern oder an Unterernährung leiden.

Und weil die Lebensmittel industriell hergestellt werden, brauchen wir Regeln und Schutzmechanismen, auch für die Schwächsten und Leute, die nur durch Symbole klarkommen - Warnfarben und Ampeln.
 
Richtig.

Meinetwegen könnte das noch weiter gehen, aber die Ampel ist schonmal ein guter Start. Viele Menschen labern mir da was an die Backe von wegen "ungesund hier" und "ungesund da", aber fressen einen Schotter dass es nicht mehr feierlich ist. Vllt hilft das wenigstens ein paar Leuten zum Umdenken. Wobei das manchmal auch von selbst kommt. Hab bis 25 auch nur Scheiße gefressen. Macht ja auch Spaß. ;)
 
Übergewichtige wissen auch jetzt schon, dass sie übergewichtig sind. Sie wissen eigentlich auch immer warum und auch, wie sie es ändern könnten. Sie essen zu viel und bewegen sich zu wenig. Das braucht man keinem sagen. Die Versuchung ist schlicht weg zu groß, sie können nicht widerstehen. Das ist ein eingebranntes Verhaltensmuster.

Eine Ampel wird nichts dran ändern. Die "Falschesser" reden alles schön. Wenn sie eine üppige Mahlzeit hinter sich haben und das schlechte Gewissen den Heißhunger übertrifft, wird einfach mit ampelgrünen Produkten "kompensiert".

Z.B. wird Cola beim Zucker rot bekommen - die Banane auch. :freak:
 
Sollen die doch gleich so ein Punktesystem wie bei Weightwatchers einführen, dann bekommt ein Döner halb soviele Punkte wie ne Portion Kellogs mit Milch :p

Esst mehr Döner :king:
 
Also in England gibt es diese Ampel schon und es gab keine Verkaufeinbußen. Wie die Hersteller vermuten.

mfg
 
Die Ampel interessiert mich persönlich überhaupt nicht. Ich kenne mich mit Lebensmitteln aus und brauche sie nicht. Viel wichtiger wäre mir, wenn Hersteller verpflichtet würden die Zutaten komplett und ohne Kunstbegriffe auszuweisen. Da wird ne Menge Schmu betrieben.

Für die weniger gebildete Bevölkerungsschicht könnte es einen begrenzten Zusatznutzen bringen, allerdings dürfte der nicht sonderlich groß sein.
 
Ich achte zwar auch so öfters auf die Zahlen auf der Verpackung, aber gegen so eine Ampel für den schnellen Überblick spricht doch nichts. :)
 
bin dagegen, da sich dann bestimmt ein großteil der Leute darüber keine Gedanken machen will/kann und sich mit einem Blick verleiten lassen das Produkt nicht zu kaufen wenn ein gelbes oder gar rotes Zeichen drauf ist.

Die Hersteller werden die Durchschnittlichen Tagesgrößen dann so "ummodden" das wieder nur grüne Zeichen auf der Packung stehen.

Auch ist es unfair gegenüber anderen Herstellern, derjenige Hersteller der nur Müslikost vertreibt wird es schneller auf die Packung schreiben wollen als ein Hersteller der Süßwaren vertreibt.

Ich weiß nicht wo das Problem ist, der Hersteller schreibt schon die F>ett,Kohlenhydratmenge etc. pro 100gramm drauf wenn das die Leute schon überfordert und sie nicht damit anfangen können ist denen mit der Ampel auch nicht geholfen - im Gegenteil!
 
Ich bin ganz klar für eine Lebensmittelampel, da es schon wichtig ist das man Gesund isst.
löblich, aber weltfremd.
was ist denn "gesund"?
schau mal, was vor 30 jahren als gesund galt. dann was vor 20 jahren gesund war und was man vor 10 jahren essen sollte und was nicht. und schlussendlich ziehst du den vergleich zu heute. du wirst feststellen, dass teilweise heftige extreme dabei rauskommen, was unterm strich heisst: jeder mensch hat sich - ofern er sich an die empfehlungen der diversen organisationen gehalten hat - schonmal über jahre hinweg ungesund ernährt in dem glauben, besonders gesund zu leben ;)

aber leichter kann man kein geld verdienen. ob und was gesund ist, weiss unser körper. wir haben im grunde nur verlernt, auf ihn zu hören. da das ein bisschen zeit beansprucht, in der man sich mit sich selbst beschäftigen muss und das wiederum anstrengender ist, als irgendwelche produkte zu kaufen, auf denen draufsteht, dass sie gesund sind, verlässt sich der durchschnittskunde aus eben jener bequemlichkeit heraus auf das, was auf diversen packungen steht, bezahlt teilweise das doppelte und wundert sich, warum er dennoch krank wird, krebs bekommt oder unter haarausfall leidet.

meine güte, es gibt leute, die essen "normal", haben keine mangelerscheinungen und stopfen sich vitaminpillen in den hals. vitamine sind gesund. klar. aber erstens machts auch hier - wie überall! - die dosis (wer nur gemüse knabbert lebt genauso "ungesund" wie jemand, der nur fleisch isst ...) und zweitens geht der naive kunde wohl davon aus (anders kann ichs mir nicht erklären), dass es wohl helfen muss, weil es sonst nicht verkauft werden würde und auch nicht so teuer wäre. mit kombipräparaten für 20€ bekommt man um die 20-30 vitamine und mineralstoffe zugeführt. ein popliger apfel für 20 cent enthält über 4000 verschiedene wirkstoffe.

aber es ist wie immer: die einfachen lösungen KÖNNEN nicht richtig sein, sonst würde sie ja jeder vorziehen. leider sind wir durch die ganze werbung und diverse experten (die übrigens im verlauf der jahrzehnte mehrfach widersprüchliche aussagen mach(t)en ;)) derart weichgekocht worden, dass wir alles glauben, was uns auf plakaten oder dem tv-schirm und in zeitungen angepriesen wird. leute: die wollen VERKAUFEN ... davon leben die ;)

ich bin gegen eine lebensmittelampel. das wird sowieso nur wieder dafür benutzt, gleichgebliebene produkte besonders hervorzuheben und ggf. teurer zu verkaufen (lest euch mal die zutatenlisten von "gesunden" und "normalen" produkten gleicher art durch ...

im endeffekt wird sich aber - wenn dieser "wegweiser" kommt - jeder dödel draufstürzen und das geschäft wird sich demzufolge lohnen.

achja: wir ernähren uns immer ungesünder und werden dennoch älter als jemals zuvor ... seltsam (und kommt bitte nicht mit alterskrankheiten ala krebs. früher gabs weniger krebsfälle, aber die leute sind meist gestorben, bevor die zellen "zeit hatten" zu mutieren. man müsste mal die zahlen über mindestens 1 jahrhundert hinweg vergleichen und zwar in der altersgruppe von 18 bis 40. man vergliecht heute altersgruppen von vor 1 jahrhundert (18-50) mit heutigen (18-80) ... logisch, dass bei der letzten mehr alterskrankheiten auftreten oder? aber damit kann man sich nicht profilieren, keine doktorarbeiten drüber schreiben, keine wahlprogramme untermauern und erst recht kein geld verdienen. also kauft ihr nur den besonders guten und gesunden kram, den ihr noch vor 10 jahren laut genau denselben "experten" nicht essen durftet. :D

ich lebe seit 31 jahren entgegen allen gesundheitsexpertenvorschriften und bin laut meinem letzten checkup von vor 2 monaten (inkl. belastungs-ekg, großem blutbild etc) kerngesund - ohne sport, vitaminpillen, gemüse und bio-nahrung!

ich esse jetzt ne billige tk-pizza mit geschmacksverstärkern und hau mir anschließend noch einen vor zucker strotzenden joghurt rein, bevor ich das ganze mit nem halben liter pepsi runterspüle :)

ßascha schrieb:
Sollen die doch gleich so ein Punktesystem wie bei Weightwatchers einführen, dann bekommt ein Döner halb soviele Punkte wie ne Portion Kellogs mit Milch :p

Esst mehr Döner :king:
tjo schade, glücklicherweise hat meine frau noch ihre flex-points-cd hier :D

ein döner liegt bei 14 punkten
75g cornflakes + 250ml milch liegen bei 6,5
hättest vorher mal nachschauen sollen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Es steht doch schon alles drauf, für was soll man ein weiteres System einführen, kostet dei firmen nur Geld wodurch wir wieder merh bezahlen müssen. Nein danke.
Ich esse was mir schmeckt und wenn die Vitaminen und Co. ma net reichen gibts ja Nahrungsergänzungsmittel das passt dann schon, will ja keiner hunderten werden.
Wer gesund leben will und auf jedes Gramm Fett achtet muss halt die Inhaltsstoffe lesen und ggf. googeln, das kann wirklich nicht so schwer sein und wers net lesen kann braucht ne Brille ^^.
Wer net weis was er essen soll oder denk er wäre zu dick dafür gibt es Berater, Tabletten (ka wie weit die Gesund sind aber wirken tun sie), Operationen, ... oder man kann auch selbst darauf achten.
 
@Heretic:
Da würde ich sagen dass du einen soliden Körper und einfach Glück hast. Den Wenigsten geht es so.

Ich bin dafür, dass man einfach ausgewogen ist. Übertrieben in keine Richtung, dazu Sport, das tut eh immer gut. Braucht man gar keine Wissenschaft draus machen.
 
Eine Ampel wäre ein Anfang. Nur ist das gesamte System der Ernährung leider ungesund.
Dazu kommen in diesem Strang Sätze, da Streuben sich ja alle Nackenhaare.

Zuerst einmal, Krebs ist keine Krankheit des Alters sondern kann jederzeit bösartig enden. Krebs ist eine natürliche Reaktion auf eine Beschädigung in unserem Körper. Nur wenn dieser Mechanismus aus dem Ruder läuft wird es ein Problem. Und um so Älter ein Körper ist um so eher kann das passieren. Nur Alter bedeutet nicht Lebensjahre sondern auch der wirkliche Zustand eines Körpers. Und wer sich falsch ernährt der hat halt weniger Bausteine die der Körper brauch um richtig zu funktionieren und dann kann auch Krebs mit 30 oder 40 ect. Auftreten.

Eine Ampel wäre für das System Konsum und Kaufen Kaufen Kaufen ein Anfang. Nur leider wird eine Ampel nix ändern. Die jetzige Gesellschaftsform lässt eine gesunde Lebensweise und damit gesunde Ernährung überhaupt nicht zu. Ist auch überhaupt nicht gewollt. Nestle will bestimmt nicht die Kontrolle über uns verlieren. Warum sollten wir auch statt Zuckertee unseren Kindern Wasser aus der Leitung geben?
Anstatt Omas selbstgemachten Pflaumenmus zu nehmen wird fett Nutella gelöffelt. Jo, ich kenn das selber... Und warum sollten die Menschen nicht einfach Kränker werden? Die Pharma Industrie oder Hauskrankenpflege oder die Ärzte freuen sich doch immer um neue "zufriedene" Kunden...

Wir werden übrigens auch nicht immer Älter. Auch zu den Zeiten von Augusto sind die Menschen, wenn deren Umfeld es erlaubte 70 oder mehr Jahre alt geworden. Und das nicht selten.
Ja selbst 100 Jahre sind in manchen Regionen der Erde schon lange üblich.
Und um mal ein Beispiel zu geben was Ernährung wirklich aus macht.

Deutschland besetzte 1940 Belgien und Holland. Weißbrotland. Die Deutschen brachten ihr Schwarzbrot mit, nicht das von heute aus dem Supermarkt oder von Lidl (Ausnahmen mal vorgelassen), und siehe da... einige Krebsarten gingen gleich mal spürbar zurück. Natürlich mit einer gewissen Umstellungszeit.

Lebensmittel aus dem heutigen Discounter enthalten soviel unnatürliche Chemie, da sind Ampeln einfach nur witzig. Von Gilften in ACE Säften oder gar Kindersäfte wie Aspathan will ich hier gar nicht erst Anfangen zu schreiben. Das wird dann auch nicht auf der Ampel auftauchen.
Von den Stoffen die wir brauchen und die wir eh nicht bekommen, selbst wenn wir Bio kaufen würden, lass ich auch hier nix einwerfen.

Fakt ist, das die Japaner 35% Ihres Einkommens (und nicht 7-12% in DLand) ins Essen stecken und die Japaner deutlich besser Leben trotz dem Stress in der engen Kiste. Darüber solltet man schon einmal sich Gedanken machen. Das wäre immerhin ein Anfang.
 
finde die bevorndung der konzerne undemokratisch. ich finde wer zu blöd ist zu wissen was er ist hat selber schuld wenn er danach fett oder krank wird. man weis doch selbst als nicht so ultaschlauer mensch was gesund ist und was nicht. ich persöhnlich bin gegen diese bevormundung.
 
das Problem ist eine Oprationlisierung der Ampel. AM welchen Zuckerwert wird sie rot und ab welchem Fettgehalt wird sie rot und wie sieht die Kombination aus Zucker und fett aus? Muss nur bei einem ein Wert überschritten oder müssen beide überschritten werden? Wer legt diese Werte fest? etc.
Zudem wollte man in Deutschland eine stark vereinfachte Form einführen, wo wirklich nur die Ampel verwendet wird. In England sind mehrer AMpeln drauf, nämlich für sowas wie Kalorien, Zukcergehalt, Fett etc.
Eine einzige AMpel ist irreführend, da man zum einen nicht nachvollziehen kann, warum ein Produkt grün, rot oder gelb ist. Des Weiteren täuscht es eine falsche Sichrheit vor. Nicht jedes rote Produkt ist lebensgefährlich und nicht jedes grüne ist gesund. Die Ampel wird wahrscheinlich, wenn sie eingeführt werden würde, nur auf Zucker, Fett, Kalorien und sowas eingehen. Aber selbst wenn diese Werte niedrig sind, ist dann ein Produkt gesund, wenn noch unheimlich viel Farbstoffe, Geschmacksverstärker und sonstige Chemie drin ist?
Ist Wein gesund, nur weil der Restzuckergehalt niedrig ist und Fett soweiso nicht drin ist?

Brauchen wir wirklich rote Punkte auf Schokolade, Chips und soweiter? Das weiss jeder vernünftig denkende Mensch.

Und was die dicken Kinder anghet: die begründen sich doch eher in zuwenig Sport, zuviel Fast-Food und ein mangelndes Interesse vieler Eltern. Früher haben Kinder viel mehr draussen im Wald oder sonstwo gespielt, heute sitzen sie vor der Playstation oder PC. Und müssen einjährige Kinder in den Burger King geschleppt werden? Heute arbeiten viel mehr Frauen als früher und Kinder sind verstärkt auf sich alleine gestellt.
Die Grüpnde für dicke Kinder sind vielfälltig und eine Ampel macht die auch nicht dünner.
 
dogio1979 schrieb:
Aber selbst wenn diese Werte niedrig sind, ist dann ein Produkt gesund, wenn noch unheimlich viel Farbstoffe, Geschmacksverstärker und sonstige Chemie drin ist?

Das ist der Mist an der Sache. Konservierungsmittel kommen auch noch dazu. Schädlich wie die Sau, aber keinen kratzts. Solange man nicht fett wird ... oO

@Bestpower:
Was fehlt uns denn, was wir auch nicht kaufen können? :confused_alt:
 
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