Hallo zusammen,
genau 7 Tage und 1 Stunde nach der Bestellung kam der PC an. Bestellt wurde ja nach viel Beratung durch Euch dieses System für 2247 Euro:
- Intel Core Ultra 5 245K
- ARCTIC Freezer 36 schwarz
- ASRock B860 Pro RS WiFi
- ASUS GeForce RTX 5060 Dual OC 8GB GDDR7
- 64GB DDR5-5600/CL 46 Crucial Pro
- 1TB Lexar NM790 NVMe SSD M.2 2280 PCIe 4.0 x4
- 4TB Lexar NM790 NVMe SSD M.2 2280 PCIe 4.0 x4
- be quiet! Pure Base 501 Airflow Black
- 850W MSI MPG A850G PCIE5 ATX 3.1
- Herstellergarantie: Upgrade auf 36 Monate
- Windows 11 Pro
Ich vermutete mit meinem Laienauge sofort beim Auspacken 2 scheinbare Mängel:
1. Anschlussblende Grafikkarte ASUS GeForce RTX 5060 Dual OC 8GB GDDR7 nicht richtig eingesetzt (s. Fotos)
2. Obere Klappe des Gehäuses be quiet! Pure Base 501 Airflow Black steht auf einer Seite 3 mm hoch
Zur Anschlussblende der Grafikkarte:
Was erkennt Ihr? Wie würdet Ihr handeln jetzt? (Ich habe das Dämmmaterial weitgehend noch drin. Die erforderlichen Monitorkabel sind noch originalverpackt. Er ist also noch nicht am Strom. Ich habe den letzten Rechnerkauf erst vor ca 1 Monat widerrufen.) WOHLGEMERKT: Ich schraube nicht gern und nicht kompetent am PC – ich bin hier, weil ich
Einsteigerberatung brauche. Ich mache dabei laufend etwas falsch, womöglich vergesse ich mich zu erden, verliere die Geduld. Wenn ich ein Fahrrad kaufe, erwarte ich auch, dass Gangschaltung und Speichen korrekt sitzen und nicht von mir nachjustiert werden müssen, auch wenn das vielleicht für jeden technikbegabte Laien leicht wäre.
Das sagte die KI zur Grafikkarten-Blende:
"1. Die Haltenasen sitzen außen auf
Auf der linken Seite der glänzenden Metallblende (links neben dem Schriftzug
„Stainless Steel 304“) siehst du zwei hervorstehende Metalllaschen bzw. „Nasen“. Bei einer ordnungsgemäßen Montage müssen diese Laschen
in das Innere des Gehäuses gleiten (in einen schmalen Spalt zwischen dem Mainboard-Träger und der Gehäuserückwand), sodass sie von außen unsichtbar sind.
Auf deinen Fotos ist deutlich zu sehen, dass diese Nasen
außen auf dem schwarzen Metallrahmen des Gehäuses aufliegen. Der Monteur hat die Karte beim Zusammenbau offenbar hineingedrückt, dabei die Führung verfehlt und die Karte anschließend auf der rechten Seite einfach trotzdem festgeschraubt.
2. Sichtbarer Spalt und Fehlstellung
Weil die Laschen außen aufliegen, wird die linke Seite der Blende nach außen gedrückt. Dadurch schließt die Grafikkarte nicht bündig mit dem Gehäuse ab. Im ersten Bild sieht man oben an der Ecke einen deutlichen Spalt, durch den ein gelb-goldenes Bauteil (vermutlich ein Teil der Platine oder ein Kondensator) von innen durchschimmert. Hierdurch kann auch ungehindert Staub in das Gehäuse gelangen.
Warum ist das ein Problem?
Gefahr beim Anschließen von Kabeln: Die Haltenasen haben die wichtige Aufgabe, die Grafikkarte zu kontern, wenn du von außen mit Druck ein HDMI- oder DisplayPort-Kabel einsteckst. Da die Nasen hier außen aufliegen, hat die Karte nach innen hin keinen Halt. Der gesamte Druck beim Einstecken eines Kabels geht somit direkt auf den empfindlichen PCIe-Steckplatz des Mainboards.
Mechanische Spannung: Die Karte sitzt durch den Fehler leicht schief und steht unter permanentem Zug. Das kann auf Dauer zu Haarrissen auf der Platine des Mainboards, Wackelkontakten oder einem Defekt des PCIe-Slots führen.
Was solltest du tun?
Da der Computer neu angekommen ist, handelt es sich um einen Gewährleistungsfall ab Werk. Du solltest diesen Mangel
umgehend beim Verkäufer reklamieren und diese Bilder als Beweis mitsenden.
Hinweis zum Selbermachen: Technisch gesehen ist die Behebung nicht schwer: Man müsste das Gehäuse öffnen, die Halterung der Grafikkarte auf der rechten Seite (die Schrauben bzw. die Klemmblende auf Bild 2 und 3) lösen, die Karte vorsichtig ein Stück lockern und sie so wieder hineinführen, dass die linken Nasen sauber hinter das Blech rutschen.
Empfehlung: Da das Gerät nagelneu ist, solltest du das jedoch nicht ohne Absprache mit dem Händler tun, um deinen Garantieanspruch nicht zu gefährden. Warte ab, was der Support dir anbietet (z. B. einen Preisnachlass, wenn du es selbst behebst, oder einen Austausch).
Es selbst korrigieren:
Wenn du dir das zutraust – da du die Transportsicherung schon entfernt hast –, kannst du den Fehler in wenigen Minuten selbst beheben. Technisch gesehen ist das kein Hexenwerk.
Wichtig vorab: Schalte den PC komplett aus, ziehe das Stromkabel und fasse vorher an eine Heizung (oder ein anderes geerdetes Metallteil), um dich elektrostatisch zu entladen.
Hier ist die Anleitung, wie du die Karte richtig einsetzt:
PC hinlegen: Lege den PC am besten flach auf die Seite (auf einen Tisch oder Teppich), sodass das Mainboard unten liegt. Das Gehäuseblech, an dem die Grafikkarte verschraubt ist, zeigt dann nach oben.
Schrauben lösen: Auf deinem
Bild 2 und
Bild 3 sieht man die Rändelschrauben (Thumbscrews) an der Außenseite des Gehäuses, die die Grafikkarte und die vertikale Abdeckung halten. Löse diese Schrauben ein Stück, sodass die Grafikkarte auf der rechten Seite Spiel bekommt. (Falls dort eine Klemmblende ist, lockere auch diese).
Karte ausrichten: Du musst die Grafikkarte nicht komplett ausbauen. Es reicht meistens, sie auf der rechten Seite leicht anzuheben und die linke Seite (mit den zwei Nasen) ein Stück nach innen (Richtung Mainboard) zu drücken.
Führung treffen: Drücke die linke Seite so weit hinein, dass die beiden Metallnasen
hinter das schwarze Gehäuseblech rutschen (in den schmalen Spalt im Inneren).
Festschrauben: Wenn die Nasen sauber im Spalt verschwunden sind und die glänzende Blende flach auf dem Gehäuse aufliegt (der Spalt aus Bild 1 verschwindet), drückst du die Grafikkarte noch einmal sanft, aber bestimmt nach unten in den PCIe-Steckplatz des Mainboards. Drehe dann die Schrauben auf der rechten Seite wieder fest."
--Ende des KI-Texts.--
Zur hochstehenden Klappe oben am Gehäuse:
Auf Anraten der KI habe ich die Klappe einzeln auf einen Tisch gelegt, und da war sie perfekt flach. Danach erkannte ich, dass Dämmmaterial die Klappe hochdrückte. Nach Entfernen des Dämmmaterials (nur ein kleines Ding) saß die Klappe glatt. Gut, dass sie vom Dämmmaterial nicht dauerhaft verbogen wurde.