News Linux-Distribution: Fedora 44 ist erschienen, das sind die Neuerungen

nipponpasi schrieb:
Das will ich dann auch nicht verpassen.
Es gibt drei Optionen mit diesem Problem umzugehen. Ein guter Start wäre allzu stumpfe Provokation zu ignorieren. Erstreckt sich meistens über mehrere Seiten des Threads und bringt null Mehrwert aus meiner Sicht, wirklich unterhaltsam ist sowas eigentlich auch nicht.
 
Tenferenzu schrieb:
Existenzberechtigung im Serverbereich
Ist alleine schon durch die unabhaenige community gegeben. Fuer unabhaenige user Die Existenzberechtigung.

Das Nachwuchsproblem haben alle Distros, ausser der dicken corporates wie Canonical oder Red Hat.

Dann gibt's ja auch noch Alma Linux wenn es unbedingt kein Ubuntu sein soll.
 
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tusen_takk schrieb:
Ändert es vielleicht ein paar Softwareeinstellungen meiner Geräte?
Also die Atomic Desktops bringen teilweise Änderungen mit. Für mich das offensichtlichste Problem: fuse 2 wurde rausgeschmissen, weswegen diverse Appimages wie z.B. LM Studio nicht mehr anspringen. Kann man aber wieder reinlayern. Beim normalen Fedora hat das Update die alten Pakete aber nicht automatisch rausgeschmissen. Da hab ich keine Veränderung festgestellt.

Theoretisch kannst du bei Fedora auch immer eine Version überspringen und das Update bis zur 45 rauszögern.
 
wer von Windoof wechselt, sollte sich auch über die update-politik informieren. bei rolling releases wie fedora kriegt man teilweise täglich updates (und alle halbe jahre größere), damit es halt edgy ist. die kann man zwar auf ein paar wochen schieben, aber mir ist das zu nervig. bei win gibts halt gefühlt alle paar wochen oder monate ein bundle und gut, nichts weltbewegendes und noch nie problematisch. bei vielen distros bleibt irgendwie immer ein restrisiko bei auch kleinen updates, was mich stört. sollte ich ende sommer eventuell doch mal w11 vermeiden und ernsthaft dauerhaft und vollständig ins linuxwasser springen, wird nichts über btrfs+snapper hinauslaufen. aber eigentlich bleiben mit aktueller hardware und maximalem komfort/stabi (out of the box...) wohl eh nur kubuntu (gnome geht garnet..), eventuell suse leap oder fedora.
 
nipponpasi schrieb:
Btw, was waeren denn noch die Anderen beiden Optionen?
Melden oder hartnäckiger mit oder ohne Ignore List ignorieren. 😉

Petr88 schrieb:
aber eigentlich bleiben mit aktueller hardware und maximalem komfort wohl eh nur kubuntu (gnome geht garnet..), eventuell suse leap oder fedora.
openSUSE Tumbleweed ist eine sehr gute zusätzliche Option, vielleicht auch openSUSE Slowroll wenn du es etwas experimenteller magst und nicht unbedingt latest and greatest brauchst. BTRFS und snapper haben beide selbstverständlich on board.
 
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sedot schrieb:
Melden oder hartnäckiger mit oder ohne Ignore List ignorieren. 😉


openSUSE Tumbleweed ist eine sehr gute zusätzliche Option, vielleicht auch openSUSE Slowroll wenn du es etwas experimenteller magst und nicht unbedingt latest and greatest brauchst. BTRFS und snapper haben beide selbstverständlich on board.
tumbleweed und slowroll hab ich explizit ausgelassen und nur leap erwähnt. tumble ist ja viel zu edgy, auf so viele updates habe ich eben keinen bock. slow ist mir zu experimentell. ich brauche einen funktionierenden win-ersatz und keine beta oder alpha. hier ist leaf der wohl beste kompromiss.
nipponpasi schrieb:
... spricht, sollte Wissen das fedora ein fixed release ist ☝️😌
ach, da habe ich mich mit tumble versehen. dennoch bleibt die aussage ja, updates lassen sich auf alle paar wochen schieben und große kommen alle 6 monate ca.
 
Arch Linux ist auch immer ne gute Wahl.
Das nutzt soweit ich weiss die #2 Greg Kroah-Hartman.

So dramatisch ist das mit dem updaten gar nicht. Auch der neue installer ist praktisch genauso gut wie bei anderen gui basierten installern.



Petr88 schrieb:
Zum spielen wuerde ich Leap aktuell nicht mehr empfehlen. 32bit Nur mit gefrickel und eigentlich von der Distro auch nicht mehr vorgesehen.
 
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Petr88 schrieb:
tumble ist ja viel zu edgy, auf so viele updates habe ich eben keinen bock.
Ich weiß jetzt nicht was du mit edgy meinst, Distributions-Upgrades kannst du lange schieben, bei beiden. Falls irgendwas nach dem Distributions-Upgrade nicht funktioniert, snapper rollback nutzen. Fertig. Snapper musste ich in den letzten Jahren nie nutzen.
Und ja, ich bin und war Newbie in vielen Bereichen.
 
nipponpasi schrieb:
Zum spielen wuerde ich Leap aktuell nicht mehr empfehlen. 32bit Nur mit gefrickel und eigentlich von der Distro auch nicht mehr vorgesehen.
ja, die diskussion über dessen zukunft ist wohl da, aber es wird dann eben in slowroll oder tumbleweed münden.. oder, oder

wer auch noch alte dos-spiele spielen will, muss sich da eben auch was überlegen, bevor er zu irgendeinen linux wechselt. aber selbst unter windows hat man da ja seine probleme (und lösungen). ich denke die wenigstens spielen überwiegend uralt games.
 
Petr88 schrieb:
… bei rolling releases wie fedora …
kleine Korrektur - Fedora zählt nicht zu "rolling release", das gilt bestenfalls als "semi-rolling". ;)

Petr88 schrieb:
ist rolling und läuft m.E. ziemlich stabil - hab es seit gut 6 Jahren auf nem 15 Jahre alten Lenovo X220 völlig problemlos am laufen.
Aber gut, ok, für Anfänger ist es jetzt auch nicht wirklich geeignet. ;)
 
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sedot schrieb:
Ich weiß jetzt nicht was du mit edgy meinst, Distributions-Upgrades kannst du lange schieben, bei beiden. Falls irgendwas nach dem Distributions-Upgrade nicht funktioniert, snapper rollback nutzen. Fertig. Snapper musste ich in den letzten Jahren nie nutzen.
edgy = uptodate halt, ständig die neusten treiber usw. und das brauche ich selbst mit moderner hardware unter 5 Jahre nicht, auch nicht bei nvidia. darum sage ich ja: nichts ohne (btrfs+) snapper bei linux, auch wenn es idr bei genannten distros zuverlässig läuft. unter windows gabs natürlich auch hier und da probleme, hatte ich seit 3.11 aber z.b. nie :p
bei linux fehlt mir die eigene langfristige erfahrung.
 
Petr88 schrieb:
dennoch bleibt die aussage ja, updates lassen sich auf alle paar wochen schieben und große kommen alle 6 monate ca.
Wenn das bei dir so ist? 🤷‍♂️
Ich update tgl. mehrfach und verschiebe generell kein update.

Es gibt fixed releases wie fedora oder zB auch pop!_OS die updaten die kernel version innerhalb des support zeitraum. Der geht aber auch nicht so lange wie Ubuntus. Weshalb Ubuntu besser damit faehrt erst im interim release getestete kernel im LTS release auszuliefern.

Was du vermutlich meinst sind die grossen Versionsspruenge. Da sind sich fedora und Ubuntu interim release ja in der Regel gleich. Mal der Eine, mal der Andere aktueller.
Und viel schneller sind Kernel und Desktop Entwicklung auch nicht. Weshalb rolling release eher was fuer developer oder enthusiastic GNU/Linux gamer sind.
 
@nipponpasi das hab ich doch auch so im eingangspost gemeint, das man sich deshalb vorher überlegen sollte, was für eine distro ich nehme, wenn ich kein bock auf ständige updates habe, wenn ich als alltagsnutzer überhaupt nicht auf aktuellste treiber und versionen angewiesen bin. und darum kommt für mich eben eher (k)ubuntu oder leap in frage und nicht z.b. tumbleweed oder rollings release-distros. immutables find ich dann z.b. auch wieder im anderen extrem, das wäre im alltag wohl genauso nichts bzw. für die ganz faulen und unbesorgten oder offliner.
 
Petr88 schrieb:
bei linux fehlt mir die eigene langfristige erfahrung.
Das ist der wesentliche Punkt, egal wo du startest, lernen musst du so oder so. Leap erscheint mir, naja, etwas vernachlässigt im Moment. Ich seh nicht, dass sich hier kurzfristig irgendwas ändert.
Die Community, also diejenigen die tatsächlich etwas tun, scheint eher an Richtung Rolling Release (-like) bzw. eben teilweise Immutable interessiert zu sein.
 
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@Petr88 immutable ist eigentlich perfekt fuer den Alltag, siehe Android zB. Auch perfekt fuer die Distribution, da so alle das gleiche System haben sollten. Ist meiner Einschaetzung nach die Zukunft der mainstream GNU/Linux Distributionen. Auch bei Ubuntu.

Nebenbei: Auch mit Ubuntu LTS kann es zeitweise zu tgl. wichtigen updates kommen. Je nachdem was grad ansteht.
 
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Petr88 schrieb:
bei linux fehlt mir die eigene langfristige erfahrung.
Einfach irgendwo anfangen und seis in einer VM.

Mein erstes Linux war Ubuntu 8.04 weil mein damaliges Windows XP noch kein 64-Bit konnte und ich die verbauten 4GB RAM ausnutzen wollte. Die Ernüchterung kam dann als ich versucht habe, es wie Windows zu nutzen. Tja, so lernt man dazu. ^^

Seit 2018 hab' ich dann immer einen alten Laptop mit irgendwelchen Distros rumfliegen gehabt und seitdem hat sich unglaublich viel getan. Viel läuft mittlerweile 'einfach' ohne irgendwas machen zu müssen.
 
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Petr88 schrieb:
…, was für eine distro ich nehme, wenn ich kein bock auf ständige updates habe, wenn ich als alltagsnutzer überhaupt nicht auf aktuellste treiber und versionen angewiesen bin.
Na ganz klar → Debian stable. ;)
 
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