Test Linux (Mesa 26) vs. Windows 11 im Test: Aktuelle Gaming-Benchmarks mit Radeon RX & GeForce RTX

SavageSkull schrieb:
ich bezweifle ernsthaft, das du demnächst im Laden bei den HP, Dell, Acer und Asus Notebooks zwischen Windows und SteamOS wählen kannst.
Wer redet von "demnächst"? Soll Valve es erst gar nicht versuchen, weil das eine Mammutaufgabe ist?

SavageSkull schrieb:
Bei Mesa sitzen auch Nvidia Mitarbeiter, vielleicht sind die ja für den Raytracing Schub verantwortlich?
Mesa ist mehr als nur radv.

BOBderBAGGER schrieb:
Das mit den Updates wirst du mit Linux nicht los nur das du die auch einfach mal ignorieren kannst und die nicht von Haus aus einfach installiert werden.
Es ist mehr als das und abhängig von der Distro-Art.
In Arch kann man updaten, wie man will. Einmal die Woche, täglich. Updates mit 1,5 GB Download dauern bei mir rund 4 min und das auf einem ThinkPad von 2019!
Immutable Varianten sind sowieso ziemlich stressfrei. Ansonsten gilt dieses Meme.

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WildRedFlower schrieb:
Welche ständigen ABI Breaks?

Problematisch ist, wenn du Systembibliotheken der Distribution verwenden möchtest. Lieferst du alle benötigten Bibliotheken selbst mit aus, hast du das Problem nicht. So macht man das auch unter Windows.
Ernsthaft das du dir das vergleichen traust? Das ist ja auch gerade Kritikpunkt Nr 1 von linus torvalds bezüglich Desktop Linux, jede neue Distro Version breakt irgendwas, bei Rolling Releases ganz schlimm, ich habe noch gut bei Gentoo die ganzen System recompiles in erinnerung. Deshalb empfehle ich auch diese ganzen Gaming Distros nicht für produktivsysteme.

Und ja, jetzt kommst sicher mit der großen Erlösung von Snap oder Flatpak daher wo man sich zig mal ganze Systemabbilder in verschiedenen Versionen dazuinstallieren darf, da ist die "dll hell" von Windows ja Kindergarten dagegen.

Immer die gleiche Diskussion und es wird schon langsam langweilig...
Ergänzung ()

Cark schrieb:
Unter Linux kann ich mein System genau so gestalten, wie ich es möchte sowohl oberhalb als auch „unter der Haube“. Ich habe volle Kontrolle über mein System, entscheide selbst und nicht umgekehrt.
Das ist den meisten Normalo Usern halt völlig egal, im Gegenteil sogar, die wollen nix herumstellen müssen. Man darf nicht von Powerusern als Standard ausgehen, auch ein Punkt warum es Linux Desktop einfach nicht nach vorne schafft, es war und ist immer viel zu technikvisiert. Gib den Leuten ein SteamOS oder Android like Linux und sie sind zufrieden
 
So sehr ich das damals eingeführte Design von Windows 8.1/10 mit den Kacheln und das gesamte Metro UI Design auch vermisse. An Windows 11 führt für mich als Gamer kein Weg vorbei. Ich habe ein Minisforum BD790i mit Ryzen 7945HX, 16GB DDR5 5600MT/s und hatte über ein Jahr eine 7800 XT mit 15 verschiedenen Linux Distros drauf. Fehlende Stabilität, Abstürze und nicht kompatible Spiele haben mich immer wieder Windows nutzen lassen. Da immer mehr spiele kaum noch ohne Upscaler und Framegeneration laufen bin ich letztendlich zu einer RTX 5070 mit 12GB gewechselt und nutze nur noch Windows 11 mit FSE (Startet Steam Big Screen). Keine Abstürze, super Performance, alles läuft. So gerne ich auch Linux nutzen möchte, Windows 11 bleibt der Performance King 🥲 2030 ist das Jahr von Linux!!!11!
 
Cark schrieb:
Unter Linux kann ich mein System genau so gestalten, wie ich es möchte sowohl oberhalb als auch „unter der Haube“. Ich habe volle Kontrolle über mein System, entscheide selbst und nicht umgekehrt.
Genau. Bei Smartphones achte ich auch nur noch drauf was für Bloatware und was weiß ich für Gelumpe mit ausgeliefert wird. Die fallen schon mal alle raus. Native und dann alles so installieren wie man möchte. Das ist der Weg.
 
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TheInvisible schrieb:
Das ist den meisten Normalo Usern halt völlig egal, im Gegenteil sogar, die wollen nix herumstellen müssen. Man darf nicht von Powerusern als Standard ausgehen, auch ein Punkt warum es Linux Desktop einfach nicht nach vorne schafft, es war und ist immer viel zu technikvisiert. Gib den Leuten ein SteamOS oder Android like Linux und sie sind zufrieden
Danke für deinen Punkt. Mir persönlich gefällt es trotzdem, auch wenn ich mich selbst eher als normalen Desktop-User sehen würde.

Ich glaube aber, dass hier oft zwei Dinge durcheinandergehen: Anpassbarkeit heißt nicht automatisch, dass man alles anpassen muss. Linux bietet diese Möglichkeiten, aber die meisten Distributionen funktionieren heute auch einfach „out of the box“, ohne dass man groß etwas verändern muss. Die Optionen sind da, wenn man sie nutzen möchte aber sie sind keine Pflicht.

Viele Menschen wollen in der Regel ihre Komfortzone nicht verlassen, wenn die Waage auf der anderen Seite nicht zu sehr nach unten kippt. Das hat weniger mit Technikaffinität zu tun, sondern eher mit Gewohnheit. Wer mit Windows aufgewachsen ist, fühlt sich natürlich erst einmal alles fremd an. Das gilt aber auch umgekehrt, wer mit Linux aufgewachsen ist, muss sich genauso erst an Windows gewöhnen und Dinge neu lernen.

Die Argumente auf beiden Seiten sind dabei oft sehr ähnlich:
„Das ist zu kompliziert“, „Warum funktioniert X hier anders?“ oder „Warum läuft Y nicht direkt out of the box?“. In vielen Fällen ist das weniger ein technisches Problem als einfach Gewöhnung an ein bestimmtes System.

Und bei deinem Punkt mit einem eher „konsolenartigen“ Linux stimme ich dir teilweise zu.
 
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BrainLagg schrieb:
Zwecks PVP
Die Abstürze mal hin oder her aber der fehlende Support für gängige Anti-Cheat Software macht mir halt da immer einen Strich durch die Rechnung. Und auf Dualboot habe ich einfach keine Lust..
genau mein reden, leider sind zu viele spiele mit anti cheat software für mich ein ausschluss thema, und werde erst mal weiter bei win11 bleiben müssen
 
Schon jahrelang gibt es mehr Probleme mit NVIDIA Karten. NVIDIA priorisiert eben andere Wege, während AMD offene Treiber zur Verfügung stellt und in vielerlei Hinsicht darauf Vorteile geboten werden.

Optimierungen der einzelnen Distros hin oder her. Stabilität ist dann wieder ein völlig anderes Thema. Man darf halt nie vergessen, dass eine Community dahinter steht und nicht mehrere Firmen.
 
TheInvisible schrieb:
Ist das gut? Für Spieler natürlich ja da noch nie so viel gelaufen ist wie heutzutage. Rein aus Linux Sicht aber nein weil Entwickler jetzt noch weniger Motivation haben nativ für Linux zu entwickeln.
Das wiederum kannst Du sehen wie Du willst.

Flatpaks und AppImages machen es für an sich möglich, dass Spiele auch unabhängig von der Distribution lauffähig sind.
Das ganze hat zwar seine eigenen Macken, wäre aber auch noch eine Möglichkeit.

Genau der Wildwuchs mit den ganzen Distros und Abhängigkeiten ist es allerdings, wieso ich aus Entwicklersicht wenig Lust hätte, zu sagen, hier ist mein Spiel, nativ, erfreut Euch dran.

Bin mir sogar ziemlich sicher, dass manche der nativen standalone Spiele, welche ich mit den ersten Huimble Bundles gekauft habe, so auf keinem aktuellen Linux mehr laufen.
Könnte ich mal aus Jux testen. Mit Windows bzw. dessen Versionen in Wine, sollte dies kein Problem darstellen.

ev4x schrieb:
Ich verstehe die Leute auch nicht die presthaft von Windows wechseln wollen dort funktioniert alles Out of the Box ohne Fummelei mit Linux holt man sich nur zusätzliche Probleme ins Haus.
Da muss ich doch mal ganz frech fragen, was es da zu verstehen gibt?

Du isst lieber Fleisch, ich lieber Gemüse.
Du bist ein Erfolgs-Fan und feuerst den FC Bayern München an, ich halte mich bei meinem Verein auf, der sich zumindest immer Mühe gibt.
Du bevorzugst das Auto, ich gehe lieber zu Fuß.

Da ist auch nichts verkehrtes dran, im Gegenteil, ich finde es sogar gut, wenn Leute unterschiedliche Sachen mögen und aus Überzeugung sich auch mal über den Tellerrand, den man Standard nennt, bewegen.

Mir gefällt einfach die Möglichkeit, dass es offen kommuniziert verschiedene Desktops gibt und ich so auch ältere Hardware noch gut am Leben halten kann.
Der Großteil meiner Spiele lief damals entweder schon, weil ich Spaß hatte, mit Wine zu tüfteln, bis es lief, heute unnötig und falls dem doch anders ist, so kann ich immer noch Windows von einer externen SSD starten, was sich zum Glück mit den Fortschritten bei wiVRn und Proton auch erledigt hat.

Software wird einfach aus den Paketquellen oder von Flathub installiert, insgesamt war ich aber auch noch nie jemand, der besonders viel mit PCs gemacht hat, abseits vom zocken.

Gib mir etwas, wo ich meine Spiele mit spielen, Musik hören und mein Tagebuch schreiben kann.
Webbrowser gibt es sowieso für alles.
Das geht mit Windows, genauso wie mit dem teuren macOS (teuer, weil es dafür erstmal neue Hardware braucht), dem kostenfreien Linux, oder Android.

Gerade der Aspekt, dass ich legal die Software kostenfrei beziehen kann, war für mich in der Jugend, als wer, dessen Mutter sehr arm gewesen ist, ein enormer Vorteil gewesen, denn aus dem Fehler, sich Vista SP2 "vorab" von einer dubiosen Quelle zu ziehen, weil ich noch jung, naiv und unwissend war, habe ich gelernt.

Für Dich funktioniert Windows und das ist super!
Gibt genug, die sich an Windows 11 aufhängen und trotzdem dabei bleiben (selbst hier im Thread).

Ich hab kein Bock auf die starke Telemetrie, auf CoPilot (selbst wenn sich dieser zumindest deaktivieren lässt), die "Windows-Suche", welche alles nach Bing schickt und ganz besonders keine Lust habe ich darauf, eine Microsoft ID zu benötigen, nur um das verdammte Betriebssystem installieren zu können.
Das Argument, dass dies nur die Home-Version betrifft, ist schlecht, denn die Home-Version ist das, womit PCs im Laden normalerweise ausgeliefert werden und eigentlich für mich als Normalo auch genügen sollte.

Für Dich fallen diese Sachen weniger ins Gewicht, als sich zwischen Mint und Cachy entscheiden zu müssen, für mich ist das wiederum eine Nichtigkeit.

Am Ende kommt es darauf hinaus, was einem mehr liegt und wenn ich die Wahl habe, wieso muss ich dann mitziehen, nur weil es ja Standard ist, dass man Windows hat?

TheInvisible schrieb:
Immer die gleiche Diskussion und es wird schon langsam langweilig...
Du hast Recht, dass sich die Diskussionen in der Linux-Welt auch oft im Kreis drehen und nach außen hin wikt dies alles andere als einladend.

Ich, der aus der Bubble heraus spricht, kann Dir nur sagen, alles was man braucht, gibt es idR mit den System-Paketquellen und vielleicht mit Flathub.
Wenn Dir die von Windows früher bekannten Portable Apps vertraut sind, sind Flatpak und AppImages nichts anderes.

Das einzige, was wirklich dreckig ist (wie sich auch in den Benchmarks zeigt), das sind GeForce-Treiber.
Wenn einem das missfällt, kannst Du 1) entweder Stress bei Jensen machen 2) Radeon oder ARC kaufen, oder 3) noch immer bei Windows bleiben.

Was auf Arbeit abgeht, ist nochmal ein ganz anderes Minenfeld, da obliegt es aber auch in den seltensten Fällen Dir, was genutzt wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank für den neuen Test.
Bin als Nvidia Besitzer doch einigermaßen ernüchtert. ~20% Performance Unterschied bedeuten mehrere 100 Euro bei der Graka HW, wenn man das ausgleichen wollte. Plus Instabilitäten (wobei CachyOS vermutlich eh nichts für mich wäre).
Ich hoffe, da tut sich noch was.
 
Miuwa schrieb:
~20% Performance Unterschied bedeuten mehrere 100 Euro bei der Graka HW, wenn man das ausgleichen wollte.
Nur, wenn es tatsächlich ausgeglichen werden muss.

Ob das erforderlich ist, hängt wie immer von den persönlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz ab. Bei mir sieht der so aus, dass ich sagen kann: Mag sein, dass es langsamer ist, jedoch ist es schnell genug. Alles, was durch die zukünftige Weiterentwicklung hinzukommt, vergrößert die Reserven.
 
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Quidproquo77 schrieb:
Interessante Sichtweise. Linux läuft nach wie vor schlechter, auf Geforce und etwas weniger schlecht (Ausnahme RT) auf Radeons. Die 20 Euro für das Windows OS ausgeben und ~ 5-10% mehr Leistung haben. Sehe keinen Performance seifig keinen Grund für Linux momentan.

Eventuell wenn die Agents kommen, könnt ich mir nen Wechsel vorstellen.
Ich glaube du bringst es mit deinem letzten Satz auf den Punkt.
Keiner wechselt alleine WEGEN dem Gaming von Windows auf Linux.

Es sind eher die Leute die von Microsoft und Windows genervt/frustriert, etc. sind und seit einigen Jahren nun AUCH unter Linux spielen KÖNNEN, also das OS wechseln können ohne aufs Zocken verzichten zu müssen.

Ich bin jetzt Ü40 und hocke seit ca. 1990 vorm PC (nicht durchgehend natürlich) und bin mit allen Versionen von Windows groß geworden. Mein gefühltes GOAT-Windows war Windows 7. Mit Linux habe ich mich auf dem Weg auch beschäftigt, aber da ich die meiste Zeit am Rechner gezockt habe, war Linux auf Dauer keine Option. Mit wachsenden "Nervigkeiten" von Windows und der besseren Verfügbarkeit von Spielen unter Linux war für mich dann 2022 die Zeit gekommen komplett zu wechseln. Dafür habe ich auch in Kauf genommen, dass ich große MP-Titel nicht mehr spielen konnte.
(Ich ärgere mich immer noch, dass EA BF1 und BFV die Linux-Kompatibilität entzogen haben. Das hatte ich tatsächlich noch gern mal gespielt...)

Aber das war OK für mich.
Ich glaube mir fallen keine fünf SP-Titel in meiner Sammlung ein, die nicht laufen.
 
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TheInvisible schrieb:
Ernsthaft das du dir das vergleichen traust? Das ist ja auch gerade Kritikpunkt Nr 1 von linus torvalds bezüglich Desktop Linux, jede neue Distro Version breakt irgendwas, bei Rolling Releases ganz schlimm, ich habe noch gut bei Gentoo die ganzen System recompiles in erinnerung. Deshalb empfehle ich auch diese ganzen Gaming Distros nicht für produktivsysteme.
Ja, ernsthaft. Aber ich denke du hast meinen Beitrag nicht ganz richtig verstanden. Du vermischt hier jetzt auch auf einmal zwei Szenarien.

Es geht ursprünglich um native Ports von Spielen, also proprietäre Anwendungen.

Jetzt redest du anscheinend von Software, die Distributionen ausliefern und die alle aus einer Hand kommen.
Da bekommt man als User wegen ABI Breaks im besten Fall nichts mit, weil die Distributionen die Programme/BIbliotheken aktualisieren. Und ja, das funktioniert bei Rolling Release Distributionen wunderbar.
In seltenen Fällen gibt es mal Probleme wegen ABI Breaks, aber eigentlich nur wenn Software verwaist bzw. nicht mehr weiter gepflegt wird und sich die Software irgendwann nicht mehr mit den neueren Bibliotheken kompilieren lassen. Aber diese Anwendungen fliegen dann auch aus dem Repository der Distribution, wenn es nicht mehr passt. Ja, das ist sicherlich ein Problem. Aber das trifft auf den meisten Anwendungen nicht zu.

Was ist denn die Alternative? Willst du zig verschiedene Versionen von Bibliotheken mit rumschleppen?
Die Philosophie ist ja, die neuesten Bibliotheken systemweit zu verwenden, auch um z.B. Sicherheitslücken zu schließen. Spätestens bei einem Upgrade der Distribution (wenn es kein Rolling Release ist).

Ja, es gibt Probleme. In der Regel, wenn du 3rd Party (Binär-)Software installierst, die nicht von der Distribution gepflegt wird. Also meistens Software die der Benutzer selbstständig kompiliert/installiert hat.


TheInvisible schrieb:
Und ja, jetzt kommst sicher mit der großen Erlösung von Snap oder Flatpak daher wo man sich zig mal ganze Systemabbilder in verschiedenen Versionen dazuinstallieren darf, da ist die "dll hell" von Windows ja Kindergarten dagegen.
Nein.. ich meine weder Snap oder Flatpak.
Wenn du proprietäre Anwendungen releasen willst, musst du eigentlich "nur" die verwendeten Bibliotheken mit ausliefern. Dann kann dir egal sein, welche Systembibliotheken die Distributionen ausliefern.

z.B. verwendet dann Anwendung A Die Bibliothek Qt 5.12, und Anwendung B dann Qt 5.14.

Bestes Beispiel ist doch Steam von Valve. Pflegen die Steam für alle unterschiedlichen Distributionen? Nein. Wieso funktioniert das dann auf (fast) allen modernen Distributionen? Vielleicht weil sie die benötigten Bibliotheken, in der Version die sie brauchen, einfach mit ausliefern?

Wenn ich einen Denkfehler hab, dann korrigier mich gerne. Das Thema ist ja durchaus komplex. Aber bitte mit tiefer gehenden Argumente erläutern. Ich denke, dass ich auch zeige, dass es mir nicht "um die immer gleichen Diskussionen" geht, die sehr oberflächlich sind.
 
Toll was mit Linux so mittlerweile möglich ist. Ich probiere damit schon etwas rum als Dualboot und vermisse kaum was, und bin mir sicher das Win11 mein letztes Win ist.
 
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Servus und lieben Dank für den Benchmark.
Hier hätte ich aber einige Dinge anzumerken, die im Test nicht vorkommen. Zum einen, hat Linux einen verschlossenen Kernel, somit ist die SIcherheit im Vergelich zu Windows massiv höher. Um unter WIndows einen ähnllichen Status zu erlangen, muss hier ein Anti Virus installiert sein und die Kernisolierung und co aktiviert sein. Deshalb hätte ich mir gewünscht, dass wenigsten gesagt wird wie Windows hier eingerichtet ist, ob auf gaming optimiert, dafür absolut unsicher, oder man versucht die Sicherheit einer Linus Distro zu erhalten.

Desweiteren ist es schade, dass die 1% lows nicht ausreichend diskutiert wurden, weil die sind bei mir und wenn man querfeld ein schaut unter Linux bedeutend besser. Ich kann zu Windows gaming gar nicht mehr zurückkehren, da mir nach Monaten des spielens unter Linux die ständigen mikro Rukler unter Windows auffallen, die für mich das Spielen unter Windows nicht mehr möglich machen.

Was extrem schade ist, dass mit einem veraltetem Proton die Test durchgeführt wurden. Ein Steam Proton wirklich? Das ist von Interesse, wenn man die Hardware eines Steamdeck vergleichen möchte. Cachyos hat eine eigenen ins System integrierte Proton Version, dass die nicht genutzt wurde finde ich als peinlich.

PC: 9070XT, Ryzen 7800X3D, 32GB 6000MHz Ram, Samsung 980 Pro, Bazzite
 
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Interessant, dass Linux wirklich nicht schneller zu sein scheint (zumindest mit AMD). Gefühlt ist es das auf jeden Fall. Aber wahrscheinlich ist das der Vergleich "altes Windows" gegen "frisch aufgesetztes Linux".

Man muss Standard-Hardware haben. Das hatte mir bei meinem letzten Linux Abenteuer den Spaß verhagelt. Ich musste aber auch unter Windows Updates für bestimmte Hardware verbieten, weil iGPU und GPU nicht zusammen funktioniert haben, wenn Windows blind nen Treiber drüber gebügelt hat ....

Mit Ryzen 7800X3D, B650E Board und RX 9700 XT ist Cachy OS bisher erschreckend stabil. Ich habe FSR4 nativ, ich habe FSR4 via Optiscaler, wo es nativ nicht unterstützt wird, ich habe VR mit ner Meta Quest 3, ich habe virtuelle Desktops, ich habe den janky VR Mode von beam.ng (der angeblich nicht geht), ich habe sogar Cyberpunk mit nem VR Mod durch all diese Schichten (Proton, Wine, openXR, WiVRn) zum Laufen gekriegt. Manches braucht ne Recherche, das stimmt. Das war aber auch unter Windows jedes mal ein Aufwand, es aufzusetzen.

Aber das System updatet nur wenn ich es will, ich kriege keine Werbung für Komponenten, die ich nicht möchte. Die üblichen Linux Vorteile eben. Das macht das Spielerlebnis schon sehr rund für mich. In Summe bald ein halbes Jahr Cachy auf dem Produktivsystem und noch nicht ein Update, das mir irgendwas zerhagelt hätte.
 
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Einige User wollen erst wechseln wenn alle Spiele laufen und am besten auch noch schneller⁉️ Sorry, aber mit dieser Einstellung werden diese User wohl fast niemals wechseln.

Ich bin 2003 zu Suse Linux 8.2
seit 2005 MacOS (ab Tiger)
2014-2016 Ubuntu 14.04 LTS

bin 2021 nur zurück zu Windows, weil ich wieder einen GamingPC wollte. Das ich nun langsam wieder von Windows wegkomme, finde ich hervorragend.

Seit dem Netscape IE Antitrust Verfahren / Implementierung von Windows Media Formaten .asf, .wma, .wmv und den Container Office Formaten u.v.m finde ich M$ abstossend.
Zum Glück sind sie mit ihrem iPod Clone gescheitert und tun es hoffentlich auch mit dem GamePass. Das neueste Negative war für mich der Druck auf die Mitarbeiter KI zu nutzen

https://www.businessinsider.com/mic...g-ai-no-longer-optional-github-copilot-2025-6



Steve hatte recht

 
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Interessant finde ich, dass hier einige tatsächlich das Argument von teilweise weniger Frames unter Linux anbringen.
Ich habe mir erst vor kurzem einen Gaming-PC zusammengebaut (RT9070XT) und habe bis dahin auf der Xbox gezockt. Es läuft noch Windows11 darauf, aber ich werde Linux auf jeden Fall noch testen.

ABER: Mir ist aufgefallen, dass nur PC-Gamer die ganze Zeit von FPS reden und was man hier und da noch optimieren kann. Warum?
Bis vor kurzem habe ich meine Frames auch nicht limitiert, bis ich das erste mal Cyberpunk gestartet habe und über das Spulenfiepen meiner Graka entsetzt war. Dann habe ich testweise mal auf 60 FPS limitiert, damit das Spulenfiepen aufhört.
Und ich habe, wenn überhaupt, nur einen minimalen Unterschied bemerkt!
Deshalb stelle ich mir hier die Frage, warum sind letzten Prozente an Frames für einige hier so entscheidend?
Seht/spürt ihr wirklich einen Unterschied zwischen z.B. 100 oder 80 FPS oder zwischen 200 und 160? Das ist in meinen Augen wirklich belanglos und scheint nur für PC-Gamer ein Problem zu sein 🤷‍♂️
 
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frazzlerunning schrieb:
Warum schränkst du dich selbst so ein?
Ich schränke mich nicht ein :)

  • Mein Lieblingsspiel läuft nativ (ich vermisse nichts).
  • Meine Freizeit ist begrenzt (ich kann nicht mehr spielen).
  • Über Jahre die schlechte Erfahrungen gemacht kompatibel zu Windows sein (besonders mit Wine und CS1.6, als auch mit SMB, SMB-Druckern, Netzwerkkonfiguration).

Ich habe keine unnötigen Zwischenschichten am Hals und muss mich nie wieder damit ärgern, dass Microsoft oder ein Windows-Programm nicht kompatibel sein wollen. Die Botschaft eines fehlenden Ports ist klar “Dich als Kunde wollen wir nicht”.

Okay. Gut. Akzeptiere ich. Wenn die nicht wollen, dass es auf meinem System läuft. Ist es nur vernünftig, kein Geld dafür auszugeben.

Ein Fehler im Linuxumfeld ist, dass wir kompatibel sein wollen. Steckt in der Hackermentalität jedes Problem mit Code lösen zu wollen. Wenn wieder eine proprietäre API die Welt straft, hacken wir herum. Anstatt die Politik einzuschalten!

Beim Mac ist das anders. Mac Anwender sind stur und erwarten, dass das für sie gemacht wird. Wenn jemand Geld verdienen möchte, native Anwendung für Mac. Die zahlen, damit das Problem weg ist. Letzteres klappt nicht immer, mit ARM und Metal hat Apple zu hohe Hürden aufgestellt. Und so haben sie keinen nativen Port von Counter-Strike 2.

Für das professionelle Umfeld: Wenn der Admin sich auf Linux verständigt hat ist euer Leben einfach. Der muss nicht eure Arbeit tun, nur Rücksicht nehmen (DNS-Konfiguration, Drucker, Miracast…).

PS: Valve macht hervorragende Arbeit mit Proton. Jeden Tag. Und sie sitzen auf Steam und können Dinge “kontrollieren”. Ich würde allerdings ungern die Aufgabe der Betreuung von Proton bei Valve haben. Weil Valve das Leisten kann, funktioniert es so viel besser als WINE (obwohl nur ein Derivat).

Die Jahre 2013 (CS 1.6) und 2014 (CS:GO) waren - für mich - der Durchbruch mit Linux.
Vim, GCC und mpv hatte ich ja schon :)
 
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