Linux und Virensysteme?

Ja ich verstehe dich.
Abgesehen davon dass du aber sowieso ihr Ansprechpartner bist.

An alles kannst du sicher nicht denken dass es automatisch läuft und speziell bei MINT weiß ich dass es sich früher oder später bei den Updates spießen wird. Dann kannst du manuell hergehen und versuchen Updates einzeln zu installieren. Und da bin ich nicht mehr sicher ob das auch ohne SUDO geht.
 
Caedus schrieb:
Na ja, bei mir wars halt irgendwann so, dass KWin dreimal am Tag abgestürzt ist und teilweise gleich den X-Server mit in den Tod gerissen hat.
Dazu hat das Compositing dann auch noch geruckelt wie blöde und ist teilweise eingefroren.

wie lange ist das denn her? bin jetzt mit Kubuntu 16.04 auch wieder zu KDE zurückgewechselt, finde Plasma 5 wirklich genial :D
Stock gibt es zwar momentan noch ein paar bugs (allerdings eher beim einstellen, weniger im "normalen" betrieb), aber alles keien gamestopper.
Mit den Backports habe ich bis jetzt dann gar keine Probleme mehr.
 
Mitte März.
Von der Funktionalität gibt's für mich auch nichts besseres als KDE, aber die Probleme fand ich irgendwann nicht mehr tragbar und da ich zu faul war, nach der Ursache zu suchen und beim Googlen nichts brauchbares rausgekommen ist, bin ich vorübergehend weg.
Wenn ich nachher / morgen etwas zu viel Langeweile habe, teste ich mal ein frisches Home-Verzeichnis ...
 
Caedus schrieb:
Mitte März.
Von der Funktionalität gibt's für mich auch nichts besseres als KDE, aber die Probleme fand ich irgendwann nicht mehr tragbar und da ich zu faul war, nach der Ursache zu suchen und beim Googlen nichts brauchbares rausgekommen ist, bin ich vorübergehend weg.
Wenn ich nachher / morgen etwas zu viel Langeweile habe, teste ich mal ein frisches Home-Verzeichnis ...

dann nimm auf jeden Fall die Backports dazu, Stock sind wie gesagt schon noch einige kleinere Nervereien drin. :)
Ich hab damit jetzt auf jeden Fall kein Probleme mehr, bin rundum zufrieden.
 
Hallo,

Linux und Viren.

Einen Virenscanner wie für Windows braucht man unter Linux nicht. Das für Linux einige Viren gibt stimmt schon allerdings ist das sehr selten und fast unmöglich sich welche zu holen. Wie gesagt einen AV für Linux ist totale Quatsch.

Der Lenovo B70-80, Core i3-5005U ist vollkommen Linux kompatibel. Ich habe selbst genau auf dem gleichen Model vor kürzen Linux Mint Cinnamon für Kunden eingerichtet, alles wurde sofort erkannt und funktioniert tadellos.

Meine Empfehlung ist Linux Mint Cinnamon wenn es um das einfachste geht oder für ein wenig mehr Manjaro oder Antergos KDE Plasma 5.

Linux ist schon seit langem keine komplizierte Betriebssystem mehr, es gibt leider aber immer wieder einige User die nicht selber klar kommen mit einfachsten Sachen und dann verbreiten überall das Linux einfach schlecht ist oder nicht nutzbar was totale Unsinn ist. Komische weise habe ich langsam keine Windows PCs oder Laptops auf dem Arbeitstisch zu stehen und fast nur Linux Systeme werden installiert und das auch oft beim PC Anfänger nicht viel über PC wiesen.
Das man unter Linux nicht viele spiele spielen kann ist von Anfang an klar also da braucht sich aber auch keine wundern das das nicht geht, was aber alles andere angeht ist Linux auf jeden Fall besser, sicherer, schneller und was auch sehr wichtig ist "dein Betriebssystem" und nicht von eine Corporation.

Wen ich keine lust, Interesse, Geduld und keine eigene initiative habe um Linux wirklich kennen zu lernen dann lasse ich das und schreibe ich aber auch kein mist über Linux. Zukunft ist Linux egal wie man das sehen mag das ist so.

Lg
ike
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich würde schon einen Virenscanner verwenden, denn auch wenn das Notebook nicht anfällig ist für Viren, so ist es meistens das Netzwerk.

Stell dir vor, deine Eltern bekommen einen USB Stick von einem Bekannten, dieser hat einen Virus. Nun stecken deine Eltern diesen an und kopieren sich die Daten runter und gehe damit nach Hause. Nun braucht nur irgend ein Windows Client auf die Datei zugreifen und es geht los.

Du benötigst keinen On Access Scanner, es reicht wenn du einen On Demand Scanner verwendest, damit sollen deine Eltern dann solche Dateien kurz scannen. Oder wenn es zu kompliziert ist, dann einen On Access Scanner.
 
Zum Virenscanner.
In der aktuellen C't ist Desinfec't 2016 auf DVD dabei. Das ist eine Linux-LiveDVD, die man direkt ohne Installation starten kann. Unter Ubuntu laufen dann 4 Virenscanner von Avira, Kasperski, Eset und ClamAV.
Es gibt also zumindest von diesen Herstellern Antivirus-Software.

(Die DVD lohnt sich. Man kann damit einigermaßen sicherstellen, dass die Windows-Installation sauber ist, wenn man die 4 Scanner von Zeit zu Zeit drüber laufen lässt.)
 
Zur Virenscanner-Fragestellung für Linux, siehe bitte:
-> https://wiki.ubuntuusers.de/Sicherheitskonzepte/
-> https://wiki.ubuntuusers.de/Virenscanner/

cbtestarossa schrieb:
Linux fehlen einfachste Vorraussetzungen um sich am Desktop durchzusetzen.
Allerdings am wenigsten wegen dieses Punktes:
Es gibt auch keine vernünftige Personal Firewall.
Der ist nämlich absolut vernachlässigbar, Personal Firewalls sind ohnehin prinzipbedingt nicht zu empfehlen:
-> https://www.ulm.ccc.de/PersonalFirewalls

Da gibt es nichts brauchbares aka Sygate PF, oder ComodoFW unter Windows.
Im Gegenteil: Sehr gut, dass sowas auf Linux-Distributionen derzeit nicht läuft, das erhöht nämlich deren Laufstabilität und Sicherheit.

Linux Entwickler verstehen nicht was ein Desktop OS ausmacht.
Sicherlich keine Securtiy-Suites & Co.

Eine statische Firewall gut und schön, hilft aber einem Privatanwender nicht weiter.
Eine Firewall ist ein Konzept:
-> http://altlasten.lutz.donnerhacke.de/mitarb/lutz/usenet/Firewall.html#Was

Nicht jedoch einfach einer Softwareinstallation:
-> http://altlasten.lutz.donnerhacke.de/mitarb/lutz/usenet/Firewall.html#PF

Das, in Verbindung mit der Unwissenheit der diese Software einsetzenden User, vergrößert eher noch die Unsicherheit aufgrund erfolgender Risikokompensation.

Selbe Problem auch unter Windows. Nur da gibt es bedienbare Zusatzprogramme.
Definiere "bedienbare Zusatzprogramme"!

Die mitgelieferten Tools sind eher in Firmen interessant wo sich sowieso um alles der ADMIN kümmert.
Falsch. Beispielsweise das integrierte Backup-Tool in Linux Mint ist gerade für Normalanwender interessant, die ansonsten nie Updates anfertigen.
 
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