News M.2-SSDs mit NVMe: PNY erhöht bei CS2130 auf 8 TB, bei CS3140 auf 4 TB

rzweinig schrieb:
auch wenn der QLC auf keinen Fall das lange mitmacht....
Ich denke nicht das wir viele sterbende SSDs sehen werden, generell habe ich bisher noch nie von einer todgeschriebenen SSD gehört, meistens fallen die vorher aus weil was anderes kaputt geht als der Speicher. Wobei es QLC ja noch nicht SOOOOO lange gibt, mal beobachten was das gibt.

Ich will die Aktion nicht klein reden, das war und ist scheiße, aber ich denke das die Auswirkungen in real sich in Grenzen halten werden. Das schlimmste daran wenn QLC verbaut ist finde ich sind eher die geringen Schreibraten wenn der SLC Cache voll ist, hab da auch schon einige male bei meiner Crucial P1 kotzen müssen, wusste damals als ich die gekauft habe nicht das die QLC hat und das ein Problem sein könnte. :D
 
@Weedlord ich weiß nicht woran unsere OEM Crucial/skyhynix Systemplatten bei den Workstation so sterben nur das man die Uhr danach stellen kann, die geben alle ziemlich zeitgleich nach 3-max 5Jahre (habe kein Protokoll wann die ausgeliefert wurden, nur das sie aus der selben Reihe sind) auf. Die tatsächlich geforderte 1TB Datenfestplatte um die zu berechnenden Datenreihen und Ergebnisse zwischen zu speichern leben teilweise nach 10 Jahrem bereits in der 3. Workstation weiter...
Solange die Platte nur Windows /das OS und Programme speichert ist das kein Beinbruch (nur blöd das das Browserprofil und ein paar andre Dinge auf C:im lokal Profile ist, auch wenn das eigentliche Profil im Netzwerk gespeichert ist).
Nur sind die M2 vor allem wenn sie großer sind vor allem für Laptops mit system und daten interessant. Dort heißt das aber gleich ein riesigen Verlust(vor allem beim Consumer).

Edit: fakt ist ich bezahle für tlc und 1,8pBW (bei 1TB) und bekomme billig QLC nand der bereits nach 160TBW aufgibt und auch sonnst viel schlechter ist kaum besser als hdd.
[NACHTAG @Weedlord ] bin gerade nochmal darüber gestolpert, ich meinte das der QLC speicher nicht lange seine datenblatt versprechende 3.000 MB Schreib und lese Leistung erbringen kann, da dieser nach dem SLC/DRAM Cache und je nach Füllstand und Nutzung nur noch etwas besser als eine HDD Performt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt mal egal ob M.2 oder SATA. Ich habe 2x WD Red Plus mit je 4 TB für einen Preis von 85 € pro Platte.
Gut im Angebot, aber nehmen wir einen Preis von 100€.

Jetzt nur mal grob: Eine oder die günstigste (wenn ich auf die schnelle richtig geschaut habe) SATA-SSD, die Samsung 4 TB QVO mit QLC kostet etwa 330 € - 870 Evo schon 390 €.

Vielleicht sehe ich das falsch, aber 8 TB (also die 2x 4TB) HDD kosten mich 200 €, evtl. nicht mal das.

Für die 200 € bekomme ich als SSD nicht einmal eine 4TB, im Gegenteil, um nur eine 4TB SSD zu kaufen,
muss ich noch fast das Doppelte drauflegen. Dann das nochmal, um auf meine 8 TB zu kommen.

Für mich stehe die Preise in keinem Verhältnis.
 
Muss man das verstehen? Du hast doch SSDs in deinem Rechner. Das Raid 0 steht doch auch in keinem Verhältnis?
 
qu1gon schrieb:
Für mich stehe die Preise in keinem Verhältnis.
Für dich nicht, aber immer mehr Leute, akzeptieren es bei Unterschreitung eines persönlichen Limits. Dann gibt es kein Halten mehr und Festplatten werden durch SSDs ersetzt.
Da kann man vorher auch noch so tolle Grundsätze haben. Wenn es entsprechend hohe Nachfrage gibt, wird auch es ein passendes Angebot geschaffen.
Beim Preisfaktor 1:10 (Festplatte:SSD) haben sich die meisten zurückgehalten und höchstens das Systemlaufwerk war eine SSD; beim Faktor 1:2 sind die Schleusen schon sehr weit geöffnet und Laufwerke bis 2TB Größe sind in der Regel standardmäßig SSDs. Bei 4TB und größer ist die private Nachfrage noch gering und es ist noch kein Mainstream. Es wird wohl auch nicht dazu kommen, da Cloudnutzung und Streaming den Zwang zum Archivieren verhindern. Spiele werden mehr Speicherplatz erfordern, aber da wird dann auch eher mit der Cloud gearbeitet, als die Systemanforderungen so weit hochzuschrauben, dass potentielle Kunden draußen bleiben.
 
@r4yn3
Was hat das mit meinem Raid 0 zu tun bzw. mit dem was ich mich entscheide mir zu leisten?
Was spricht denn gegen ein Raid 0, also grundsätzlich?

Das kam übrigens zustande, weil mir die erste 1TB zu klein geworden ist und ich entscheiden musste,
noch eine SN850 1TB oder eine 2 TB. Und hier das selbe, warum eine 2TB für unverhältnismäßige 420€ ! wenn ich die 1TB für 175€ kaufen kann und auch auf 2TB komme? Übrigens, hab ich die zu einem noch günstigerem Preis bekommen... 135€ siehe Screenshot. Kann doch nicht die falsche Entscheidung gewesen sein.

Screen002.jpg


Das Raid hab ich halt gemacht, weil es mich interessiert hat und es die Hardware einfach hergibt mit 2x PCIe 4.0 Anbindung.

Wie auch immer - es geht rein um die Verhältnismäßigkeit der Preise. Nicht ob es sich jemand kauft oder wie er es in seinem Sytem nutzt.

Und wie in meinem Beispiel, selbst mit dem Normalpreis von 175€ zu 440€ ist es unverhätnismäßig teuer.
Oder hättest du es anhand meiens Beispiels anders gemacht?

Wenn das jemand anders sieht, respektiere ich das. Frage mich aber, wenn das nicht unverhältnismäßig ist,
was ist es dann?

@deo
Ich kann ja auch nur für mich sprechen und wie du völlig richtig schreibst, muss natürlich jeder selbst entscheiden, was er zu welchem Preis kauft bzw. ab welchem Preis er bereit ist zu kaufen.

Das die private Nachfrage gering ist, glaube ich nicht. Es gibt heute mehr Besitzer von HDD's mit größerer Kapazität als je zuvor und wie du auch richtig erwähnst, wird es noch viel mehr Bedarf an höheren Speicherkapazitäten geben. Die meisten wenn nicht fast alle dieser User, würden liebend gern auf SSD's unsteigen, wie es jeder schon mit seinen Systemplatten macht.

Also ist nicht die private Nachfrage, sondern entgegen deiner Behauptung, doch das Angebot das Problem - und zwar auf den Preis bezogen.

Und Cloud ist für Privat zumindest in Deutschland mMn völlig unattrakiv, da die Internetanbindung einfach viel zu lahm ist - hauptsächlich im Upload. Mal abgesehen von den Kosten für cluodbasierten Speicherplatz.
Dieser allein würde das auch schon unattraktiv machen. Ganz abgesehen von den üblichen Geschichten wie Datenschutz etc. ich für mich, will meine privaten Daten nicht in die Hände irgendeines Cloudanbieters legen.
 
qu1gon schrieb:
Übrigens, hab ich die zu einem noch günstigerem Preis bekommen... 135€ siehe Screenshot. Kann doch nicht die falsche Entscheidung gewesen sein.
135€ für nur 1TB!? Hier hättest du doch über 4TB HDD bekommen. Das steht doch in keinem Verhältnis. Nur um es nochmal auf den Punkt zu bringen.

Aber wirklich nachvollziehen kann ich den ersten Post immer noch nicht.
 
r4yn3 schrieb:
135€ für nur 1TB!? Hier hättest du doch über 4TB HDD bekommen. Das steht doch in keinem Verhältnis. Nur um es nochmal auf den Punkt zu bringen.
Evtl. stehe ich auch auf dem Schlauch und verstehe nicht worauf du hinaus möchtest. :-)

Ich sprach vom Preisverhätnis von z.B. 4 TB HDD zu 4 TB SSD - beispielsweise bezüglich einem Austausch wie bei mir mit den 2 x 4TB HDD's (Datenplatten) gegen 4TB SSD's. Ich vermute, viele haben den Wunsch die ja bezüglich der Kapazität größeren, in der Regel als Datenplatten genutzten HDD's, durch SSD's zu ersetzen.
Und da meinte ich ist das aktuelle Preisverhältnis, leider, immernoch viel zu unattraktiv.

Bei der Sache mit der / den 1TB SSD('s), geht es ja um meine Systemplatte und der Aufrüstung von 1 auf 2 TB.
Wobei hier logischerweise keine HDD eine Option ist und somit es mir auch nichts bringt, wenn ich für 135€ eine 4 TB HDD bekommen würde.
 
Naja es ist eines, wenn man anprangert, dass SSDs mit ~100€/TB noch zu teuer sind, um 8TB HDDs zu ersetzen. Es ist aber etwas anderes wenn man sagt, SSDs sind im Verhältnis zu HDDs generell zu teuer, weil das werden sie ewig bleiben.
 
Völlig richtig, aber hier liegt es im Detail. Teurer ja, und immer bleiben, kann sehr gut sein.
Aber zu teuer, das ist ein Unterschied, welchen ich auch gemeint habe bzw. davon ausgehe,
das dieser Umstand sich dann doch, wie bisher, noch weiter angleichen wird. Hoffentlich :-)
 
Ja schon, aber nicht unverhältnismäßig in meinen Augen. Da die Preise ja alle relativ stabil sind, bleibt das Verhältnis mit steigender Kapazität immer gleich. Nur wird halt die absolute Preisdifferenz immer gewichtiger.
 
Enigen wir uns auf, hoffentlich gleichen sich Preise weiter an.

Hauptsache, macht Deutschland so weiter ;-) und gewinnt das Spiel :daumen:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: r4yn3
tackleberry schrieb:
M.2 ist das falsche Format für diese Kapazitäten. Kauft lieber U.2 SSDs und schließt die via Adapter und Kabel an den M2 Port an. Alternativ HBA im PCIe 4.0. Die m.2 über 2 TB kriegst nicht mehr anständig gekühlt.
Prinzipiell ein guter Plan mit u.2 da hab ich auch schon drüber nachgedacht. Generell finde ich das Format interessanter als m.2. Schon allein wegen dem Thema Temperaturmanagement. Die SSD Hitzequellen direkt neben Grafik und CPU ist halt mäh ^^.
Stellt sich halt nur die Frage inwieweit Direct Storege das dann akzeptiert. Bis ich mir dahingehend nicht sicher sein kann lasse ich die Finger von sowas.

Edit. Adaptiert sollte das natürlich gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Inwiefern sollte Direct Storage das nicht akzeptieren? Da wird die Schnittstelle abgefragt und gut ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Salierfähig und tackleberry
QShambler schrieb:
Stellt sich halt nur die Frage inwieweit Direct Storege das dann akzeptiert. Bis ich mir dahingehend nicht sicher sein kann lasse ich die Finger von sowas.
U.2 ist nichts anderes als M.2 mit einem anderen Stecker. Die sind beide direkt an PCIe angeschlossen. Deswegen funktionien auch die ganzen Adapterkarten. Zum Beispiel jene wo man ne M.2 einfach vertikal in einem PCIe Slot steckt...

Eine NVMe U.2 wird wie eine NVMe M.2 behandelt.

1624194653121.png
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: r4yn3
tackleberry schrieb:
Gleiche Fläche vs. Doppelte oder vierfache Abwärme. Die 2 TB drosseln schon fröhlich...
Die verbrauchte elektrische Leistung (und damit auch die Abwärme) eines Schreib- oder Lesevorgangnes verdoppelt oder vervierfacht sich nicht mit doppelter oder vierfacher NAND-Kapazität.

Wenn du ein 2 TB und ein 8 TB Modell hast und eine Datenmenge X schreibst / liest, hat der Controller bei beiden Modellen gleich viel zu rechen und es werden auch nur die gleiche Menge an Pages und Blöcken angefasst. Es ist bei dem größeren Modell nicht so, dass das Schreiben eines Bytes plötzlich mehr Controllerleistung oder Aktionen im NAND benötigt. Aufgrund der größeren Platzes sind sogar eher weniger Schreibvorgänge mit Write Amplification notwendig (Read-modify-writes) so dass der Verbrauch pro Vorgang sogar im Mittel geringer ist (im Vergleich zu einer schon gut gefüllten kleineren SSD).
Ein Mehrverbrauch an elektrischer Leistung tritt nur dann auf, wenn bei einem größeren Modell die Schreibrate höher ist. Aber auch dann ist der Mehrverbrauch nicht pro Loadmenge höher, sondern nur unter Volllast, wenn ich also generell mehr Load (Schreibvorgänge) erzeuge.

Dein Problem entstand durch deinen unpassenden Workload. Daraus schliesst du die falsche Schlussfolgerung, dass m.2 thermisch ungeeignet sei, was für die meisten Consumer-Loads nicht richtig ist und erst recht auch nicht mit der Kapazität zu tun hat. Daher werden sehr kompakt gebaute SSDs auch weiterhin in thermisch noch viel problematischeren Gehäusen wie Notebooks verbaut. Und die Kapazität wird weiter steigen.
 
Atkatla schrieb:
Die verbrauchte elektrische Leistung (und damit auch die Abwärme) eines Schreib- oder Lesevorgangnes verdoppelt oder vervierfacht sich nicht mit doppelter oder vierfacher NAND-Kapazität.

Wenn du ein 2 TB und ein 8 TB Modell hast und eine Datenmenge X schreibst / liest, hat der Controller bei beiden Modellen gleich viel zu rechen und es werden auch nur die gleiche Menge an Pages und Blöcken angefasst. Es ist bei dem größeren Modell nicht so, dass das Schreiben eines Bytes plötzlich mehr Controllerleistung oder Aktionen im NAND benötigt. Aufgrund der größeren Platzes sind sogar eher weniger Schreibvorgänge mit Write Amplification notwendig (Read-modify-writes) so dass der Verbrauch pro Vorgang sogar im Mittel geringer ist (im Vergleich zu einer schon gut gefüllten kleineren SSD).
Ein Mehrverbrauch an elektrischer Leistung tritt nur dann auf, wenn bei einem größeren Modell die Schreibrate höher ist. Aber auch dann ist der Mehrverbrauch nicht pro Loadmenge höher, sondern nur unter Volllast, wenn ich also generell mehr Load (Schreibvorgänge) erzeuge.

Dein Problem entstand durch deinen unpassenden Workload. Daraus schliesst du die falsche Schlussfolgerung, dass m.2 thermisch ungeeignet sei, was für die meisten Consumer-Loads nicht richtig ist und erst recht auch nicht mit der Kapazität zu tun hat. Daher werden sehr kompakt gebaute SSDs auch weiterhin in thermisch noch viel problematischeren Gehäusen wie Notebooks verbaut. Und die Kapazität wird weiter steigen.
Jemand mit Consumer Loads braucht eine 4TB oder 8TB SSD und ist bereit um die 800+ bzw. 1600+ Euro dafür zu zahlen?

Im Durchschnitt werden Personen, die SSD mit solchen Kapazitäten kaufen, die wohl auch gut unter (Dauer-) Last setzen. Meine neue 4 TB PM9A3 U.2 schreibt übrigens 1 TB am Stück mit 3.2Gbyte/s. Kostenpunkt 700 Euro. Geiles Teil. Hätte direkt die Serie holen sollen als es das 8 TB Modell noch für 1100 Euro gab.

Größere SSDs haben übrigens auch mehr Kanäle...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja natürlich. Oder für wen sollen sonst die 8TB QLC Drives sein? Sicher nicht für produktive Workstations als scratch Laufwerk.

Es sind rein die Workloads die bestimmen wie anspruchsvoll das Laufwerk sein soll, das hat mit der Größe aber nichts zu tun.
tackleberry schrieb:
Größere SSDs haben übrigens auch mehr Kanäle..
Das ist aber kein pauschaler Zusammenhang.
 
tackleberry schrieb:
Jemand mit Consumer Loads braucht eine 4TB oder 8TB SSD und ist bereit um die 800+ bzw. 1600+ Euro dafür zu zahlen?

Im Durchschnitt werden Personen, die SSD mit solchen Kapazitäten kaufen, die wohl auch gut unter (Dauer-) Last setzen.
Warum schliesst du von dich auf andere? Es gibt Null Grund zu der Annahme, dass jemand mit solchen SSD-Volumen diese im Durchschnitt unter Dauer-Last setzen wird. Die Speichermenge korreliert nicht mit der Lese/Schreibhäufigkeit pro Mengeneinheit. Warum sollte ein Consumer nicht seine Plattenkapazität durch SSDs ersetzen wollen? Spart Platz und Strom. In Notebooks sowieso. Auch das Geld steht dem nicht im Wege, weil es individuell ist, wieviel der einzelne für was zahlt. So manche Graka ist zur Zeit teurer. Diese SSD-Größen werden in in den nächsten Jahren normal sein, ohne dass die Leute plötzlich auf irgendeine Weise plötzlich Dauerlast da anlegen werden. Denn allein schon das Thema Dauerlast trifft auf die meisten Anwender überhaupt nicht zu. OS, Steam-Bibliothek usw. werden über die Zeit ja nicht kleiner.

Für Workstations, wo schreibende Dauerlast anliegt, nimmt man eh keine QLC-SSDs. Was hast du überhaupt für (Dauer)-lasten, dass du dir den ganzen Tanz in dem anderen Thread angetan hat?
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben