News macOS 26 Tahoe: iPhone-Mirroring und Liveaktivitäten kommen nicht in die EU

kim88 schrieb:
Das stimmt halt nur in der Theorie. In der Praxis hast du jetzt in der EU schon mal min. eine Funktion weniger das ist das iPhone Mirroring. Ich glaube auch das Fernwartung Fernzugriff in der EU gesperrt ist.
Das liegt aber an Apple und nicht an der EU.
Ergänzung ()

kim88 schrieb:
Das alles wäre ja auch kein Problem wenn die Gesetzgeber in der EU halt pragmatisch wären. Dann würden Sie merken - oh vielleicht sind wir zuweit gegangen und das Gesetz entsprechend anpassen.
Wäre es auch nicht wenn Firmen wie Apple eben entsprechend der Gesetze handeln würden.
Ergänzung ()

Dr. MaRV schrieb:
Kann man auch 1:1 auf die Politik(er) der Gegenwart adaptieren. Das EU- und auch unser nationales Parlament sind einfach übergriffig, anmaßend & herablassend
Aha, also findest Du die ganzen Vorschriften was die Industrie so in Lebensmittel als Zusatzstoffe nutzen darf überflüssig? Es mag nicht Alles gut sein was beschlossen wird, aber grundsätzlich können wir ganz froh sein das es doch entsprechende Vorschriften gibt.
Dr. MaRV schrieb:
Der ist absolut überflüssig, der wird immer nur propagiert, weil der Gesetzgeber hier der größte Profiteur ist
Das kann nur jemand schreiben der noch nie für einen entsprechend niedrigen Lohn arbeiten musste.
 
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Firefly2023 schrieb:
Gegenfrage. Warum glaubst du, dass wir ald Geiseln genommen werden?
Weil mich Apple quasi zwingt in ihrem Ökosystem zu bleiben. Ich würde gerne eine andere Smartwatch als Apple Watch nutzen, nur ist die Integration noch sehr mau. (Danke an die EU, dass die das mit iOS 20 bzw. 27 angehen). Ebenso ist ein Wechsel zu Android schier unmöglich und/oder mit sehr hohen Hürden verbunden. Ich könnte bei einem Wechsel auf Android nicht mal wirklich mehr meine HomePods zuhause steuern.

Firefly2023 schrieb:
Habe ich nicht. aber 99% meines recht großen Bekanntenkreisen bestätigt mir meine Aussage und dazu noch etliche Kommentare in diversen MAc-Foren.
Das ist doch schön für dich, deinem Bekanntenkreis und die etlichen Kommentare in diversen Mac-Foren. Wenn es denen doch so sehr stört, bleibt denen die Möglichkeit sich in das EU-Parlament wählen zu lassen und dort die Regeln zu ändern, wenn der Grossteil der Bevölkerung das ja sowieso nicht will, sollte es relativ einfach sein die benötigten Stimmen zu erhalten.

Firefly2023 schrieb:
Ich kenne absolut niemanden, der den alternative Store nutzt.
Du kennst niemanden, der auf dem Computer noch nie eine App oder Programm ausserhalb des Microsoft/Apple AppStores installiert hat? Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. ;)

Firefly2023 schrieb:
Es mag sein, dass du das alles toll findest und zu dieser neuzeitlichen Anahme stehst, dass jeder und jedem alles ermöglicht werden muss. Nein, muss es nicht.
Doch, muss es. - Zumindest in der EU weil die das so entschieden haben. Man kann es entweder akzeptieren (und umsetzen) oder ablehnen (und mit Konsequenzen rechnen).
 
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AuScH schrieb:
Kein anderer Hersteller von Technik / Software oder sonst was, wird freiwillig seine eigene Entwicklung für alle freigeben?
Z.B. in diesem Fall; Windows, Mac, Android, Linux, ... haben doch alle entsprechende Schnitstellen für Vernwartung freigegeben. Weil das Aufgabe eines Betriebssystems ist?

AuScH schrieb:
Zumal der Marktanteil von Apple / MacOS in Deutschland / der EU eh so gering ist, dass es wahrscheinlich eh nur einen Bruchteil der Bürger überhaupt interessiert.
Das ist doch der Punkt, wieso man Apple zwingen muss die Schnitstellen zu öffnen?

Das ist deine legitime Entscheidung, wenn du sagst du kaufst nur Apple weil du meinst Apple bietet die besten Lösungen - gerne Apple-Exklusiv - an.

Es ist nicht Okay, wenn Apple sagt: Wir verbieten allen anderen Herstellern eigene Lösung anzubieten. Und wie du feststellst auf Kosten des Großteiks der Nutzer, die z.B. keinen Mac haben.



PS: Und ne, ganz sicherlich macht sich der Nutzer nicht vorher schlau was geht und was nicht.

Die Dinger werden gekauft - und dann stellt man z.B. irgendwann später in der Webkonferenz fest, das die Dinger für so etwas nicht geeignet sind, wenn man screen teilen will und der Button ist nicht da. "Bist du auf dem ipad - yep".
 
Galaxytourist schrieb:
Aha, also findest Du die ganzen Vorschriften was die Industrie so in Lebensmittel als Zusatzstoffe nutzen darf überflüssig?
Was die Bevormundung des Bürgers durch den Gesetzgeber, wie er sein Eigentum zu benutzen und wie selbiges zu funktionieren hat, mit Lebensmittelzusatzstoffen und irgendwelcher Richtlinien der Lebensmittelproduktion zu schaffen hat, verstehst vermutlich nur Du. Den Bogen muss man erstmal spannen.
Aber wo wir jetzt bei den Lebensmitteln sind. Wenn Dir der Fertigfraß nicht mundet, kochst und backst Du einfach selbst. Mache ich schon mein Leben lang, ok, das ist gelogen, seit meinem 5. Lebensjahr, Du schaffst das auch. Erst gestern habe ich wieder 7 Brote gebacken. Mein Mehl kaufe ich in einer Mühle, 15 Kilometer entfernt, das Getreide wächst auf den Feldern um mich herum, ist sogar Bio, obwohl mir das völlig egal wäre.

Das kann nur jemand schreiben der noch nie für einen entsprechend niedrigen Lohn arbeiten musste.
Ich habe auch schon vol ALG II gelebt. Aber gut, dass Du meine Lebensumstände kennst. Meine Lösung, die tatsächlich eine Verbesserung bringt, ignorierst Du natürlich.
 
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kim88 schrieb:
Das mag in der Theorie so sein. In der Realität fehlen dir jetzt aber Funktionen die Nutzer vom gleichen Gerät auf einer anderen Ecke der Welt haben. [...]
Nur weil Apple Angst hat werden Funktionen zurückgehalten, die sie möglicherweise öffnen müssten. Am Ende schadet es nur Apple, das Apple so agiert. Bisher sind ja schon einige Funktionen geöffnet worden: Store, partielles Sideloading (hoffentlich kommt es demnächst ohne Einschränkungen), NFC, Browser-Engine, etc.. Demnächst sieht man dann hoffentlich auch die vollständige Interoperabilität von Uhren und Kopfhörern.

Jetzt ist es schon ein großer Sieg für Firmen die bisher nicht Funktionen nutzen konnten und am Ende natürlich auch für die Nutzer.

Falc410 schrieb:
[...] Menschen kaufen sich ein iPhone + iPad + iMac oder Macbook damit die zusammen funktionieren. Alles andere ist irrelevant. [...]
Und damit NUR das alles zusammen funktioniert, hält Apple die Funktionen für sich geschlossen :D Ich habe ein iPhone und eine Smartwatch von denen, würde ich nun Wallet und andere Funktionen auch mit einer anderen Uhr nutzen können, bestehe für mich kein relevanter Grund mehr, eine Apple Smartwatch zu kaufen.
 
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LETNI77 schrieb:
Ich habe DIE PARTEI gewählt. 😁
Denn sie ist sehr gut!
Firefly2023 schrieb:
Warum glaubst du, dass wir ald Geiseln genommen werden?
Weil Apple diese Funktion nicht anbietet, obwohl sie es leicht könnten.

Und damit dich und 99% deines nicht kleinen Bekanntenkreises und die unvoreingenommen Menschen in den Mac Foren gegen die EU und für Apple aufbringen.

Btw: in welchen kreisen spricht man über Alltagsgegenstände? Ich unterhalte mich mit meinen homies nicht über Telefone oder Kühlschränke, so dass ich sagen sagen könnte, 99% wollen LG Kühlschränke.....
 
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Dr. MaRV schrieb:
Was die Bevormundung des Bürgers durch den Gesetzgeber, wie er sein Eigentum zu benutzen und wie selbiges zu funktionieren hat, mit Lebensmittelzusatzstoffen und irgendwelcher Richtlinien der Lebensmittelproduktion zu schaffen hat, verstehst vermutlich nur Du. Den Bogen muss man erstmal spannen.
Ganz einfach, wenn man es genau nimmt ist jede Regel oder Vorschrift eine Bevormundung, da Sie immer jemanden einschränkt.
Dr. MaRV schrieb:
Ich habe auch schon vol ALG II gelebt. Aber gut, dass Du meine Lebensumstände kennst. Meine Lösung, die tatsächlich eine Verbesserung bringt, ignorierst Du natürlich
Die Deiner Meinung nach eine Verbesserung bringen. Selbst wenn Du keine Steuern zahlst bringt Dur das nichts wenn Dein Lohn so niedrig ist das es nicht reicht. Je nach Arbeitsmarktsituation wäre das dann aber immer noch durchaus Möglich. Abgesehen davon sind es meist nicht die Steuern sondern die Sozialversicherungsbeiträge usw. die einen Großen Teil der Abgaben ausmachen.
 
Tici schrieb:
Weil mich Apple quasi zwingt in ihrem Ökosystem zu bleiben
Das sehen hier hier ja die allerwenigsten.

"Dann Wechsel doch zu Android!"

Toll, und der Rest meiner Geräte,.die angeschafft wurden, weil.die.gut (oder sogar nur) mit dem iPhone laufem?

Ich persönlich bin davon nicht betroffen, Apple konnte mich nie mit irgendeinem ihrer Geräte begeistern,. allerdings sehe ich trotzdem, wie es von Vorteil für alle Apple Nutzer ist.

Denn: wer die zusätzliche Freiheit nicht braucht oder nutzen möchte, wird gar nicht dazu gezwungen und kann alles nutzen wie bisher. Und alle anderen erhalten mehr Möglichkeiten. Frage mich, wie man dagegen sein kann.
 
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Ich finde es wirklich beeindruckend (und ehrlich gesagt auch beschämend), dass hier von einigen Foristen das Verhalten von Apple als verständlich hervorheben.
Für alle, die es nicht verstehen:
Es geht darum, dass Apple für ihre eigene Software und Hardware besondere APIs ansprechen darf, auf die Drittentwickler keinen Zugriff bekommen und folglich nicht mal eine gleichwertige Alternative zu Apple entwickeln können (das zum Argument einiger, die meinen „haha EU killt Innovation“).
Microsoft hat Ähnliches vor vielen Jahren auch erlebt, als sie ihren Defender Zugriff auf den Kernel gegeben haben und allen anderen Antivirus nicht. Auch gegen diese Ungleichbehandlung wurde vorgegangen.
 
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Tici schrieb:
Doch, muss es. - Zumindest in der EU weil die das so entschieden haben. Man kann es entweder akzeptieren (und umsetzen) oder ablehnen (und mit Konsequenzen rechnen).
So sieht es aus. Niemand zwingt Apple in der EU zu verkaufen.
 
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Bierliebhaber schrieb:
Tim Apple befiehlt, wir folgen! Auswahl, Freiheiten und Alternativen sind schlecht! Tim Apple schreibt mir vor, was ich will, und weiß es deshalb auch als einziger!

Wer sich dermaßen bevormunden lassen will, wer fremdbestimmt leben will, wer demokratisch legitimierte Institutionen derart hasst wie manche hier... vielleicht wären diejenigen dann in Russland, China oder Nordkorea besser aufgehoben?
Keiner wurde jemals gezwungen ein Apple-Gerät zu kaufen. Wie vorhin schon dargelegt - jeder hat die Auswahl von vielen Herstellern, die jeweils viele unterschiedliche Android-Geräten anbieten, sodass in jeder Preisklasse für jeden was dabei ist.

Da kann jeder AppStores installieren wie er lustig ist, Apps sideloaden wie er lustig ist, das Betriebssystem anpassen wie er lustig ist und auch Apps, Funktionen und Zubehör entwickeln und anbieten wie er lustig ist. Und das sogar für einen überwiegenden Anteil des Marktes - Android-basierte Geräte haben einen Marktanteil von über 80%!
https://www.computerbase.de/news/sm...olt-apple-und-ist-wieder-spitzenreiter.87769/

Wo kann hier also von einem Apple-Monopol die Rede sein?

Keiner wurde jemals gezwungen dies für Apple- bzw. iOS-Geräte zu tun. Die Leute die sich dafür entschieden haben haben es bewusst getan. Die meisten der Leute haben sich ganz bewusst für ein geschlossenes Ökosystem entschieden, wo es seitens des Herstellers klare Regeln für die Entwicklung von Apps und Zubehör gibt, wodurch sich die User auf eine gewisse Einheitlichkeit und eine gewisse Qualität von Apps und Zubehör verlassen können. Bei den Preisen die für Apple-Geräte fällig werden würde sich sonst doch jeder automatisch für andere Geräte entscheiden.

Die Nutzer, die sich "unbewusst" für Apple-Geräte entschieden haben (also sehr wahrscheinlich, weil man ja unbedingt ein iPhone/MacBook whatsever haben musste und sich nicht erkundigt hat, ob das Gerät zu einem passt...) haben halt einfach das falsche Gerät gekauft. Nicht unumkehrbar - es sei denn, das Ego ist zu klein. Ich kaufe mir aufgrund der Umstände die Apple vorgibt bzw. geschaffen hat bspw. auch keinen Mac (der Spielesupport ist für die Tonne...).

Die EU hat sich hier, vermutlich um das eigene Versagen im Digitalmarkt zu kaschieren, einfach bloß ein Problem herbeigeredet das nie eins war. Es gab schon immer eine riesige Auswahl.
 
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Dr. MaRV schrieb:
Was die Bevormundung des Bürgers durch den Gesetzgeber, wie er sein Eigentum zu benutzen und wie selbiges zu funktionieren hat, mit Lebensmittelzusatzstoffen und irgendwelcher Richtlinien der Lebensmittelproduktion zu schaffen hat, verstehst vermutlich nur Du
Du darfst dein Gerät nutzen wie gehabt. Wirst nicht zur Änderung deines workflows gezwungen.
Ergänzung ()

Dr. MaRV schrieb:
Aber wo wir jetzt bei den Lebensmitteln sind. Wenn Dir der Fertigfraß nicht mundet, kochst und backst Du einfach selbst.
Und genau darum geht es hier.
 
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RedPanda05 schrieb:
Es geht darum, dass Apple für ihre eigene Software und Hardware besondere APIs ansprechen darf, auf die Drittentwickler keinen Zugriff bekommen und folglich nicht mal eine gleichwertige Alternative zu Apple entwickeln können (das zum Argument einiger, die meinen „haha EU killt Innovation“).
Das verstehen wir schon. Aber ich bin halt so erzogen worden: Bei Dingen die ICH entwickle, darf ich auch entscheiden wie sie genutzt werden.

Dann kann ich das Ding das ich entwickelt habe auf dem Markt mit meinen Vorgaben anbieten und die Leute können es eben kaufen oder eben auch nicht. Und damit ist dann auch gut.

Wenn du es scheisse findest, dass du dein iPhone nicht so bequem mit Sony Kopfhörer verbinden kannst wie das mit AirPods geht hast du 3 Möglichkeiten.

1. Statt Sony Kopfhörer kaufst du eben Airpods
2. Du verbindest sie halt langweilig weitere über das Bleutooth Menü
3. Du kaufst dir statt einem iPhone ein anderes Gerät, das das eben besser kann

Wir sind doch alles Erwachsene Menschen und können doch selber entscheiden was wir kaufen. Da macht man vorher eine Pro und Kontra Liste und wenn einem dieses Schnellverbinden wichtig ist fliegt das iPhone aus der Liste mit potentiellen Geräten halt wieder raus.

Ich kaufe doch auch keine PlayStation wenn ich Mario spielen will.
 
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GrooveXT schrieb:
OK und was ist deine Meinung warum sie es dann zurückhalten?

Die einzig logische, vernünftige Erklärung: Apple scheint relativ ernsthaft zu befürchten, dass sie dann ein Android Mirroring auf dem Mac anbieten müssen.

Wir reden beim iPhone Mirroring ja auch über mehr als bloßes 1:1 Spiegeln. Du kannst die Apps auf dem iPhone ausführen und benutzen. Zum Beispiel Duolingo, das es ja nicht als Mac App gibt.

Das für alle Android Modelle in der gleichen Qualität anzubieten, stelle ich mir sehr aufwändig vor. Und warum sollten sie das machen wollen?

Allein die scheinbar ja intensiv geführte Debatte ob Apple AirDrop öffnen muss, zeigt ja in welche Richtung es gehen soll.

Ich bleibe dabei: dafür ist Apple der EU Markt zu unwichtig, um einen derartigen Aufwand zu betreiben. Lieber deaktivieren sie Feautures bzw. bringen sie erst gar nicht.
 
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Firefly2023 schrieb:
Lustig wie viele hier nicht verstehen, dass die Nutzerfreundlichkeit schon gegeben ist und die Apple-Nutzer es genau so wollen!
Nein, ich möchte es nicht genau so!
 
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Hintergrund sind laut den nicht namentlich erwähnten Angestellten des Konzerns Bedenken hinsichtlich des Gesetzes über digitale Märkte, das Apple schon öfter Ärger eingebracht hat.

Lasst euch nicht verarschen, Samsung / Microsoft sind genauso als Gate-Keeper eingestuft und haben entsprechende Funktionen schon seit Jahren.
 
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@kim88 ne, du hast das Problem eben nicht verstanden. Es gibt nur zwei Marktteilnehmer. Das ist ein waschechtes Duopol und der eine von beiden hat auch noch den höchsten Anteil an verkauften Smartphones in der EU. Genau dieser Anbieter schwächt nun andere Anbieter, durch seine Duopolstellung und das wird nun reguliert.

https://www.mactechnews.de/news/art...ht-grossartig-Schuld-traegt-Apple-186844.html


Mobile Vendor Market Share in Europe - May 2025
Mobile VendorsPercentage Market Share
Apple35.51%
Samsung32.57%
Xiaomi11.59%
Unknown4.03%
Google2.81%
Huawei2.36%
*https://gs.statcounter.com/vendor-market-share/mobile/europe
 
Dr. MaRV schrieb:
...


Es ist nicht mit einem Umstellen getan. Es muss eine neue (schweizer) ID erstellt werden. Das bedeutet, alle Käufe der alten ID kannst du auf der neuen noch einmal tätigen, brauchst du die Apps, Filme, Musik, usw.
Das ist Unfug. Zum einen können die IDs fürs Gerät (bei mir iPad Pro) und für den Store gleichzeitig unterschiedlich sein, zum anderen kann der Store-Login jederzeit gewechselt werden und zum Dritten kann der Store mehrere Account-IDs neben dem eigentlich eingeloggten nutzen, z.B. wenn schon Apps aus verschiedenen IDs installiert sind. dann wird lediglich noch einmal ein Passwort nachgefragt, z.B. wenn man bereits gewechselt hat.
 
saintsimon schrieb:
Das ist Unfug. Zum einen können die IDs fürs Gerät und für den Store gleichzeitig unterschiedlich sein, zum anderen kann der Store-Login jederzeit gewechselt werden und zum Dritten kann der Store mehrere Account-IDs neben dem eigentlich eingeloggten nutzen
Richtig, was du schreibst, ist Unfug. Was muss man als Erstes tun, um die drei von dir genannten Dinge durchführen zu können, wenn sie denn überhaupt gingen? Ja, richtig, eine weitere Apple ID erstellen. Es darf auch kein aktives Abo auf einer ID liegen, um ihre Region zu ändern. Was ziemlich blöd ist, wenn man mehr als 5 GB in der iCloud gespeichert hat und vielleicht noch das Teilen mit der Familie nutzt. Weiter kann man in macOS nicht mit verschiedenen Apple IDs innerhalb des gleichen Benutzeraccounts arbeiten.
 
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iGameKudan schrieb:
Wo kann hier also von einem Apple-Monopol die Rede sein?

Du zitierst die Hardwareverkäufe, beim DMA geht es um die reinen digitalen Verkäufe auf dem iOS Betriebssystem und dort hat Apple mit ihrem App-Store eine absolute Monopolstellung.
Daher musste Apple die App-Store-Alternativen einführen sowie das Sideloading.

Auch in den USA kam die Regierung zu dem Schluss, dass Apple ihre Monopolstellung auf iOS missbrauchen und den Wettbewerb sowie Innovation aktiv verhindern. Die Klage beinhaltete mehrere Punkte.
Die Klage nennt fünf "konkrete Beispiele" für Apples angeblich wettbewerbsfeindliches Verhalten:

  • Apple unterdrücke "Super Apps", die mehrere Funktionalitäten bündeln. Das erschwere den Plattformwechsel.
  • Apple blockiert Cloud-Gaming-Dienste (diese Regel hat Apple jüngst gestrichen).
  • Apple mache das Messaging mit Android künstlich schlechter.
  • Apple halte anderen Smartwatch-Herstellern Funktionen vor, die nur die Apple Watch bietet.
  • Apple blockiert andere Digital Wallets, weil nur das Apple Wallet mit Apple Pay Zugriff auf die NFC-Schnittstelle für Bezahlvorgänge hat (dies muss Apple im Europäischen Wirtschaftsraum aktuell ändern).

Der Klage der US-Regierung schlossen sich auch mehrere Privatkläger mit 3 Sammelklagen an.
Auch der BGH in Karlsruhe hat im März entschieden, dass Apple eine "überragende marktübergreifende Bedeutung für den Wettbewerb" darstellt, sodass nun das Bundeskartellamt bei Apple näher hinschauen kann.
 
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