News macOS 26 Tahoe: iPhone-Mirroring und Liveaktivitäten kommen nicht in die EU

Schon komisch, dass irgendwie immer nur Apple so ein Problem mit der EU hat.

kim88 schrieb:
Doch Apple Nutzer in der EU wird die Funktion iPhone Mirroring weggenommen.

Die EU hat hier gar nichts weggenommen, das war Apples eigene Entscheidung.
 
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futzi schrieb:
Versucht Google ja auch schon ewig. Wer etwas älter ist erinnert sich noch gut an den GEMA Streit und aktuell das völlige Verstecken von Google Maps.

Ein völliges Verstecken von Google Maps kann ich nicht erkennen, agnz im Gegenteil.

Google Maps funktioniert bei mir weiterhin einwandfrei, sowohl am PC als auch Mobil (iPhone App für Google Maps)
 
thrawnx schrieb:
Aber statt mad auf Apple zu sein, dass sie so krass ihr Monopol innerhalb ihres Universums verteidigen, statt es zu öffnen und dir damit wirklich Vorteile zu bringen, bist du mad auf die EU
was für ein Monopol bitte? Und was für Vorteile hätte ich wenn sie es öffnen?
Menschen kaufen sich ein iPhone + iPad + iMac oder Macbook damit die zusammen funktionieren. Alles andere ist irrelevant.

Du kaufst dir auch keine Magic The Gathering Karten und beschwerst dich dann, dass du keine Pokemon Karten in deinem Deck verwenden kannst.

Aber nehmen wir mal konkret das Thema Airdrop - ja es wäre schön wenn es hier einen übergreifenden Standard geben würde, aber warum sollte eine Firma ihre "Erfindung" auf einmal verschenken, die sie nur entwickelt haben um ihre Produkte zu verkaufen. Also du forderst, dass eine Firma etwas entwickelt und dann selbst nicht profitieren darf sondern es verschenken muss. Genau so killt man Innovation.

Alternative Appstores sind schon sinnvoll, aber der Rest halt nicht. Auf der anderen Seite gibt es genug Hardware die ebenfalls geschlossen ist und wo ich ebenfalls nicht die freie Entscheidung habe, Software auszuführen und da beschwert sich komischerweise niemand? Siehe alle Konsolen...egal ob Switch, Xbox oder Playstation.

Edit: Und ich bin nicht Mad auf die EU - ich sage nur, dass das Gesetz nichts bringt und an der Realität vorbei geht, weil es eben von der Idee her gut ist, aber in der Praxis das Gegenteil bewirkt. Erinnert mich gerade an die Mietpreisbremse die ebenfalls eine sinnvolle Idee war, aber halt überhaupt nicht funktioniert (zumindest in Großstädten, auf dem Land kenne ich die Preise nicht).
 
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Moritz Velten schrieb:
Ein völliges Verstecken von Google Maps kann ich nicht erkennen, agnz im Gegenteil.

Google Maps funktioniert bei mir weiterhin einwandfrei, sowohl am PC als auch Mobil (iPhone App für Google Maps)

Ich glaube es geht ihm hierbei darum, dass Google wenn man einen Ort sucht eben nicht direkt auf Maps verlinkt, sondern man erst selbst maps.google.com aufrufen muss, damit die Seite angezeigt wird. Der Dienst selbst funktioniert natürlich weiterhin wie gehabt.
 
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AlanK schrieb:
Ich wäre so gerne Schweizer.
Geht übrigens mit einer Schweizer Apple ID.

Quelle z.B Rafael Zeier YouTube
Dafür hast du als Schweizer keine Altstores und andere EU Features wie Browser mit anderen Render als WebKit etc. Es ist ein geben und nehmen.
 
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iSight2TheBlind schrieb:
Die EU hat bereits in den letzten Jahren gezeigt, dass sie "Loopholes" einfach mit "Ne Ne, ihr sollt nicht so handeln wie es im Gesetz steht, sondern so wie wir es meinen!" kontern und das ist immer die breiteste mögliche Interpretation einer Regel.
Belege? Das ist einfach typisches polemisches Gelaber. Auch die EU muss sich an die Rechtsstaatlichkeit halten.

iSight2TheBlind schrieb:
Und zu Apples Vorgehen: Kann ich komplett nachvollziehen...
Sie sind bereits so oft das Designbüro der ganzen Welt gewesen und jede erdenkliche Firma hat Designs und Konzepte teils 1:1 von Apple übernommen, nun soll man mit den Freigaben von APIs auch noch die Softwareschmiede für die ganze Welt werden und jeder anderen Plattform schlüsselfertig alle Innovationen von iOS (und möglicherweise MacOS) liefern.
Stimmt, weil Apple ja noch nie Funktionen von Android, Windows und co. kopiert hat. Das arme Apple, welches kostenlos für jedermann entwickeln darf.

iSight2TheBlind schrieb:
Bei allen anderen Entwicklungsleistungen gibt es die Möglichkeit Patente zu beantragen und dann für viele Jahre einen Schutz vor 1:1 Nachahmungen zu haben, aber hier definiert die EU die Firma mit ~35% Marktanteil als Gatekeeper und gibt ihr vor, dass ihre Entwicklungen jetzt gefälligst von allen anderen genutzt werden dürfen...
35% Marktanteil, für eine Firma die Geräte >500€ anbietet ist verdammt hoch. Und das ist der Punkt. Es macht keinen Sinn Apple mit Android (im Sinne von Marktanteil) zu vergleichen, solange das günstigste iPhone 400-600€ kostet, während selbst Toaster und Mikrowellen heutzutage Android haben. Man sollte da wortwörtlich Äpfel mit Äpfel vergleichen. Und ich würde mal behaupten, dass Apples Marktanteil bei Geräten ab dem Preis ihres günstigsten iPhones eher stark überrepräsentiert wird. Es würde mich nicht wundern, wenns sogar >70% wäre.

Edit:

1750402980716.png

Also wenn 77% kein Monopol ist, dann weiss ich auch nicht.

@RedXon Auch das ist nicht richtig. Wenn du eine Dummy SIM von Land X hast geht das. Neben meiner Sunrise SIM habe ich eine eSIM von CallYa und kann sowohl als auch nutzen. Ich habe mir letztens zum Test mal EpicStore runtergeladen und siehe da, es geht.

Bildschirmfoto 2025-06-20 um 09.05.17 2.png
 
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@AuScH
Du hast da einfach ein grundlegendes Verständnis Problem. Der DMA schützt nicht den Enduser, sondern Anbieter und Entwickler in der EU. Es geht nicht darum dass du selbst entscheiden kannst, was du kaufst. Es geht darum, dass Apple nun Mal einen riesen Marktanteil hat und damit dem gesamten Marken seinen Willen aufzwingen kann. Und da Apples Philosophie im iOS Bereich nun Mal rein gar nichts mit freier Marktwirtschaft zu tun hat, muss dass reguliert werden.
Also nochmal, der DMA soll hier nichts billiger machen oder dir als Endverbraucher einen direkten Nutzen bringen. Es geht darum einen offenen Markt zu etablieren, wo alle Teilnehmer nachvollziehbar und gleiche Rechte haben und nicht der Willkür eines Unternehmens unterliegen.
Das was du nämlich auch nicht mitbekommst ist, wie Apple innovative Apps im Keim erstickt, weil sie sie gar nicht erst in den App Store lassen (zu meist grundlos) oder das manche Apps gar nicht erst entwickelt werden, weil ein Bezahlmodell mit 30% Abgaben nicht funktioniert.
Und ja klar kann ich die App auch nur auf Android veröffentlicht, aber wenn ich z.B. einen Messenger machen will, muss ich auch auf iOS. Wenn Apple das dann blockiert, kann ich meine App an den Nagel hängen. Auch können Apple Apps die das gleiche tun wie Drittanbieter Apps immer mehr, weil sie mehr Rechte im System haben. Das ist nicht fair und das soll unterbunden werden.
 
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Falc410 schrieb:
Erinnert mich gerade an die Mietpreisbremse die ebenfalls eine sinnvolle Idee war, aber halt überhaupt nicht funktioniert (zumindest in Großstädten, auf dem Land kenne ich die Preise nicht).
Oder der Mindestlohn - eine sinnvolle Idee, die allerdings nicht funktioniert, weil sie umgangen wird. Das ist allgemein das Problem von rechtlicher Regulierung: Das fehlende wirkungsvolle Instrument zur Kontrolle.
Wird die Mietpreisbremse kontrolliert? Nein bzw. Einzelfallbezogen auf Beschwerde des Mieters hin - nur wer geht rechtlich gegen seinen Vermieter vor? Ist ja ein Abhängigkeitsverhältnis. Man ist ja schon daran interessiert, dass das Verhältnis zum Vermieter gut ist.
Gilt beim Mindestlohn genauso. Wird das kontrolliert? Ja, im Einzelfall. Wenn der Arbeitnehmer rechtliche Schritte einleitet. Wer macht das denn bitte, während er noch beschäftigt ist.

@GrooveXT Sorry. Ist Quark. Das ist vielleicht das, was die EU meint, tatsächlich ist der ganze Gatekeeper Kram gerade in Bezug auf Smartphones maximal Lobbyarbeit. Profitieren kleine Entwickler denn wirklich davon, dass es bspw. die Möglichkeit geben muss, eigene App Stores zu installieren? Wer profitiert davon? Nicht die kleinen Entwickler, die froh um die Reichweite des App Stores sind, sondern die großen Entwickler, die seit Jahren jammern, dass sie im App Store aus ihrer Sicht zu viel an Apple abgeben müssen - und sogar in der App auf dem Apple Smartphone höhere Preise nehmen.
Finde ich bei Google Abos zum Beispiel recht spannend. Google nimmt im Play Store auch 30% auf In-App-Käufe. Just sayin: Apple Music auf Android lädst du dir runter und abonnierst in der App ohne das Apple dir 30% extra berechnet, weil sie Geld an Google abdrücken müssen ;)

Entweder denkt die EU nicht um Die Ecke, wie bspw. auch beim Thema Datenschutz und Cookie und hast du nicht gesehen. Sie ist falsch beraten, weil sie vielleicht gar nicht abschätzen kann, welche Auswirkungen und Aufwände ihre Verordnungen vielleicht schaffen. Vor allem rein bürokratischer Natur. Oder aber sie arbeitet rein für die Lobby. Vermutlich ist es eine Mischung aus allem.

In Bezug auf das Smartphone Mirroring können wir jetzt spekulieren, ob die EU etwas tun würde oder Apple sie nur als Ausrede benutzt. Aber ehrlich, welchen Vorteil hat Apple denn davon, bereits entwickelte Funktionen regional zurückzuhalten?
Stimmungsmache gegen die EU? Come on.
Gilt natürlich auch für Live-Aktivitäten. Und da ist es vermutlich noch viel wahrscheinlicher, dass man die API öffnen müsste.
 
RedXon schrieb:
Dafür hast du als Schweizer keine Altstores und andere EU Features wie Browser mit anderen Render als WebKit etc. Es ist ein geben und nehmen.
Die alternativen Store sind doch eh weitgehend tot. Die Stores sind ziemlich leer, es gab nie ein Hype darum und sie werden kaum benutzt.
Und es gibt - auch in der EU - noch keinen Browser fürs iPhone mit eigener Rendering Engine. Auch wenn theoretisch möglich nutzen Firefox, Chrome, etc auf dem iPhone alle noch WebKit.
 
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AuScH schrieb:
Es ist doch meine eigene Entscheidung mir ein Apple Gerät zu kaufen - es zwingt mich ja keiner dazu....und wenn Apple seine Hard- und Software nun mal so gestaltet, dass diese nur untereinander 100%ig mit allen Features funktioniert und ich das für mich okay und gut finde und daher noch mehr Apple Geräte kaufe - wieder völlig freiwillig, weil ich es nutzen will - kann ich das dank der EU aber nicht, weil die der Meinung sind besser zu wissen was ich machen möchte, mit welchen Geräten und unter welchen Bedingungen.

Das hat meiner Meinung nach wenig mit Freiheit und Datenschutz zu tun, sondern einfach nur Gängelung.

Ich als mündiger EU Bürger sollte hier selbst frei entscheiden dürfen, ob ich das nutzen will oder nicht und nicht andersrum.
Nur weil man sein OS für Drittanbieter öffnet heißt das ja nicht das die Features die man durch das eigene Ökosystem mit den eigenen Geräten hat nicht mehr funktionieren.

Abgesehen davon zwingt Dich ja keiner dazu irgendwelche Dinge von Drittanbietern zu nutzen. Solange Du das nicht tust und Apple die API sauber implementiert ändert sich für Dich ja nichts.

Als mündiger Bürger kannst Du also weiterhin frei entscheiden was Du willst. Du hast Durch die EU eben nur mehr Entscheidungsmöglichkeiten, in dem Sinne das Du auch Fremdprodukte besser mit Apple-Geräten zusammen nutzen kannst.

Von daher ist das Argument von Apple das Ihr System dadurch per se unsicher werden ziemlich schwach, um es mal nett auszudrücken.

Apple hat nunmal bei Smartphones eine Gewisse Marktdurchdringung die Sie zu Gatekeepern macht, genau wie z. B. Microsoft. Die mussten deswegen ja auch schon so einige Eingeständnisse machen.

Das Apple das nicht will ist klar, da das im Zweifelsfall eben auch den Verlust von Einnahmen bedeutet, wenn Leute ggf. Alternativen nutzen.

Ist im prinzip das gleiche Theater das Apple gemacht hat als Sie gezwungen wurden USB-C als Standard zu verbauen.

Und nur um das ins rechte Licht zu rücken, ich nutze selber ein Iphone. Wobei das mein einziges Gerät von Apple ist und mit hoher wahrscheinlichkeit auch bleibt.
 
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Galaxytourist schrieb:
Als mündiger Bürger kannst Du also weiterhin frei entscheiden was Du willst. Du hast Durch die EU eben nur mehr Entscheidungsmöglichkeiten,
Das stimmt halt nur in der Theorie. In der Praxis hast du jetzt in der EU schon mal min. eine Funktion weniger das ist das iPhone Mirroring. Ich glaube auch das Fernwartung Fernzugriff in der EU gesperrt ist.

Daher - wie ich heute schon mal schrieb. In der Theorie stimmt das alles. Weil das Gesetz aber halt mit der Brechstange und ohne vorherige Absprache und Bedürfnisabklärung von Apple gemacht wurde (eben schlecht gemacht) haben EU Bewohner nun in der Praxis weniger Funktionen als Nicht-EU-Bewohner.

Also simplifiziert: EU macht Gesetz Ergebnis ich habe weniger Funktionen.

Das alles wäre ja auch kein Problem wenn die Gesetzgeber in der EU halt pragmatisch wären. Dann würden Sie merken - oh vielleicht sind wir zuweit gegangen und das Gesetz entsprechend anpassen.
 
Bierliebhaber schrieb:
Tim Apple befiehlt, wir folgen! Auswahl, Freiheiten und Alternativen sind schlecht! Tim Apple schreibt mir vor, was ich will, und weiß es deshalb auch als einziger!
Kann man auch 1:1 auf die Politik(er) der Gegenwart adaptieren. Das EU- und auch unser nationales Parlament sind einfach übergriffig, anmaßend & herablassend.

kachiri schrieb:
Oder der Mindestlohn - eine sinnvolle Idee, die allerdings nicht funktioniert,
Der ist absolut überflüssig, der wird immer nur propagiert, weil der Gesetzgeber hier der größte Profiteur ist. Der Arbeitnehmer hat von dem bisschen Geld kaum etwas. Der Staat aber verbucht dadurch höhere Lohnsteuereinnahmen und Sozialabgaben. Wie man so dumm sein kann, das nicht zu sehen, verstehe ich nicht.
Den Steuerfreibetrag so weit anzuheben, dass die ersten 3.000 EUR vom Monatsbrutto steuerfrei bleiben, würde wirklich helfen. Will der Gesetzgeber aber nicht, weil dann tatsächlich der Arbeitnehmer profitieren würde und nicht mehr er selbst.
 
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Apple arbeitet wohl mit seinem Kleinkrieg gegen die Öffnung wohl mittelfristig kräftig dran dann doch in zwei vertikale Teile sprich zwei getrennte Firmen zerschlagen zu werden. In eine Firma die Apps (Softwaremarkt für Geräte) verkauft, gleichgestellt zu Drittanbietern und eine die Geräte (mit OS und APIs) verkauft, gleichgestellt zu anderen Anbietern.

In der EU wie USA. Für alle Geräte. Nicht nur iPhones.

Einzige Regel: Wo ein Markt ist herrsche fairer Wettbewerb und die Einhaltung der staatlichen Regeln (für alle Anbieter inkl. Apple Apps gleichermaßen) - statt von Apple kuratierte Regeln für einen Apple App Markt.

Wär vielleicht auch die sauberste Lösung.

Diese Methode als großer Konzern lukative selbst kontrollierte abgeschottete Märkte zu schaffen hat bei Apple offenbar Methode - wie auch das Apple Ecosystem bei iPhones mit Geräten von Drittanbietern für den iPhone Connector, auch verschiedene Apple Geräte und Software arbeiten besser zusammen als gemischt mit denen Konkurrenten.

Damit geht man letztlich zum Nachteil der Kunden echtem hartem Wettbewerb aus dem Wege. Aber auch Innovationen - von Anderen - gegen die man dann im fairen Wettbewerb bestehen müßte. Statt selbst Innovationen mit langjähriger Marketingstrategie Jahr für Jahr tröpchenweise dosiert in den Markt rieseln lassen zu können. Sei es im Markte der zusammenspielenden Geräte und OS, sei es im Markt der App/Software.
 
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kachiri schrieb:
Sorry. Ist Quark. Das ist vielleicht das, was die EU meint, tatsächlich ist der ganze Gatekeeper Kram gerade in Bezug auf Smartphones maximal Lobbyarbeit. Profitieren kleine Entwickler denn wirklich davon, dass es bspw. die Möglichkeit geben muss, eigene App Stores zu installieren? Wer profitiert davon?
Die EU wollte das man Apps so installieren kann, Apple hat es solange verdreht bis man daraus einen App Store gemacht hat, hinter dem ein Millionen Unternehmen stehen muss. Und im Alt Store sehe ich jetzt in erster Linie kleine Apps oder irre ich mich da?
kachiri schrieb:
Nicht die kleinen Entwickler, die froh um die Reichweite des App Stores sind, sondern die großen Entwickler, die seit Jahren jammern, dass sie im App Store aus ihrer Sicht zu viel an Apple abgeben müssen - und sogar in der App auf dem Apple Smartphone höhere Preise nehmen.
Jo, ist so und was ist daran falsch? 30% sind halt auch zuviel. Punkt. Wenn du halt an einem Abo 10€ verdienst und das dein einziges Geschäftsmodell ist, dann sind 7€ statt 10€ halt nicht tragbar. Vor allem wenn Apple gleichzeitig einen Konkurrenz Dienst für 10€ anbietet und eben keine 30% abdrücken muss...um die Ecke und so.
kachiri schrieb:
Finde ich bei Google Abos zum Beispiel recht spannend. Google nimmt im Play Store auch 30% auf In-App-Käufe. Just sayin: Apple Music auf Android lädst du dir runter und abonnierst in der App ohne das Apple dir 30% extra berechnet, weil sie Geld an Google abdrücken müssen ;)
Ach du meinst Apple verzichtet auf 30% bei dem Unternehmen das ihnen im Jahr 50 Milliarden Dollar zahlt, weil Google die Standard Suche ist? Krasser Move. Rate mal warum Apple die Umsätze von Apple Music nicht einzeln ausweisst...eben weil es sehr wahrscheinlich keinen Gewinn erwirtschaftet...aber man kann Druck auf andere Anbieter ausüben...Apple könnte Music auch umsonst anbieten, aber das wäre dann für alle Wettbewerbshüter zu offensichtlich.
kachiri schrieb:
Aber ehrlich, welchen Vorteil hat Apple denn davon, bereits entwickelte Funktionen regional zurückzuhalten?
Stimmungsmache gegen die EU? Come on.
OK und was ist deine Meinung warum sie es dann zurückhalten?
 
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Falc410 schrieb:
was für ein Monopol bitte? Und was für Vorteile hätte ich wenn sie es öffnen?
Menschen kaufen sich ein iPhone + iPad + iMac oder Macbook damit die zusammen funktionieren. Alles andere ist irrelevant.

Du kaufst dir auch keine Magic The Gathering Karten und beschwerst dich dann, dass du keine Pokemon Karten in deinem Deck verwenden kannst.

Aber nehmen wir mal konkret das Thema Airdrop - ja es wäre schön wenn es hier einen übergreifenden Standard geben würde, aber warum sollte eine Firma ihre "Erfindung" auf einmal verschenken, die sie nur entwickelt haben um ihre Produkte zu verkaufen. Also du forderst, dass eine Firma etwas entwickelt und dann selbst nicht profitieren darf sondern es verschenken muss. Genau so killt man Innovation.

Alternative Appstores sind schon sinnvoll, aber der Rest halt nicht. Auf der anderen Seite gibt es genug Hardware die ebenfalls geschlossen ist und wo ich ebenfalls nicht die freie Entscheidung habe, Software auszuführen und da beschwert sich komischerweise niemand? Siehe alle Konsolen...egal ob Switch, Xbox oder Playstation.

Edit: Und ich bin nicht Mad auf die EU - ich sage nur, dass das Gesetz nichts bringt und an der Realität vorbei geht, weil es eben von der Idee her gut ist, aber in der Praxis das Gegenteil bewirkt. Erinnert mich gerade an die Mietpreisbremse die ebenfalls eine sinnvolle Idee war, aber halt überhaupt nicht funktioniert (zumindest in Großstädten, auf dem Land kenne ich die Preise nicht).

In ihrem Ökosystem hält Apple ein Monopol, wenn du das nicht verstehst, bist du blind. Genau das hat die EU aufgeweicht und will es noch weiter aufweichen. Du sagst alternative Appstores sind sinnvoll, sagst aber das Gesetz ist sinnlos, tjo ohne das Gesetz gäbe es nie alternative Appstores.

Dein Magic Vergleich hinkt sehr, aber okay, nutzen wir es: Ich kann mir Magic Karten kaufen und mit Pokemon mixen, ja es ist eine Abomination und funktioniert nicht wie es von dem Hersteller erdacht, aber die Zauberer von der Küste verbieten mir nicht den Kauf und dass ich die 2 Decks mische, sie supporten es nur nicht und garantieren nicht die Kompatibilität. Aber vielleicht funktioniert es für MICH, egal ob das für sinnvoll erachtest.

Ach und was die Konsolen angeht... Es gab jahrelang Diskussionen, Streit, Druck damit es endlich Crossplay gibt und irgendwann ist sogar Sony eingeknickt. Leider ist ein Großteil der Apple User solche Opfer, dass sie alles mit sich machen lassen und es auch noch versuchen schön zu reden. Seit den 90ern zieht Apple Leute ab (hi@Mac Clone Preis von 1/3, verglichen mit dem Original), aber Leute denken immer noch dass Apple ein Statussymbol wäre und fallen darauf rein.
 
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Tici schrieb:
Die haben x Anwälte die jeden erdenkliches Loophole suchen und versuchen durch fadenscheinigen Müll irgendwelche nonsense Argumente zu bringen ...
Aber hier "scheinen die unsicher zu sein"...?
Mal ernsthaft gefragt, wie würde die EU die Funktion denn einschätzen?
Beurteilt man das als iOS Funktion oder als MacOS Funktion?
MacOS ist ja kein Gatekeeper, also müsste man die Funktion nicht für dritte zur Verfügung herstellen.

Bei den letzten Vorgaben der EU, wäre ich mir nicht sicher, ob die das dann an Apple einfach vorgeben.
Wobei man die Funktion dann einfach wieder streichen könnte.
 
Das mit den Apps verstehe ich und sehe ich ähnlich, aber das war nicht mein Thema.

Dennoch kaufe ich mir Apple Produkte, weil ich das Ökosystem gut finde es ist und wie es mit Apple Produkten funktioniert. DAS ist das Killerfeature von Apple: alle Produkte funktionieren untereinander einfach grandios. Und ich möchte eben einfach alle Features nutzen können.

Ich kann wie gesagt auch nicht nachvollziehen, warum man alle von Apple geschaffenen Features für Drittanbieter öffnen soll. Kein anderer Hersteller von Technik / Software oder sonst was, wird freiwillig seine eigene Entwicklung für alle freigeben? Warum auch? Das hat in der Regel alles eine Menge Zeit und Geld gekostet und ist eben das Produkt mit dem am Ende dieses Geld wieder verdient werden muss.

Wie geschrieben, man kann und sollte sich vorher schlau machen, was womit wie funktioniert oder eben nicht.

Es steht doch auch jedem frei sich ein nicht Apple Gerät zu kaufen (wo aus auch nochmal die zichfache Auswähl gibt), um da dann Windows oder Linux zu installieren um sein Android / Windows Phone oder sonst was drauf zu spiegeln. Ich installiere doch nicht Windows auf einem Gerät und beschwere mich das ich kein Androidgerät habe um die Phone App richtig nutzen zu können, da es meine freie Entscheidung war ein iPhone zu benutzen. Ich jammerte auch nicht rum, dass auf meinem iPhone nur der Apple eigene App Store mit der Auswahl an Apps zur Verfügung steht. Ich habe mich vorher belsen, festgestellt, dass es für mich mehr als ausreichend ist und mich dann entschieden. Würden dort Apps die ich zum leben brauche nicht da sein, hätte ich mir eben kein iPhone, sondern ein Android oder was auch immer gekauft.

Die Wahl haben ist gut und wichtig, aber die Wahl "aufzwingen" schießt einfach völlig am Ziel vorbei.

Zumal der Marktanteil von Apple / MacOS in Deutschland / der EU eh so gering ist, dass es wahrscheinlich eh nur einen Bruchteil der Bürger überhaupt interessiert.
 
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kachiri schrieb:
Oder der Mindestlohn - eine sinnvolle Idee, die allerdings nicht funktioniert, weil sie umgangen wird. Das ist allgemein das Problem von rechtlicher Regulierung: Das fehlende wirkungsvolle Instrument zur Kontrolle.
Und nur weil man das mit viel krimineller Energie und mangelnder Ethik umgehen kann, sollte man nichts tun?

kachiri schrieb:
Wird die Mietpreisbremse kontrolliert? Nein bzw. Einzelfallbezogen auf Beschwerde des Mieters hin - nur wer geht rechtlich gegen seinen Vermieter vor? Ist ja ein Abhängigkeitsverhältnis. Man ist ja schon daran interessiert, dass das Verhältnis zum Vermieter gut ist.
Das sind Mutmassungen von dir. Hier in der Schweiz ist das Gang und Gäbe, dass man bei der Senkung des Referenzzinssatzes beim Vermieter anklopft. Und auch wenn das dann (in den seltensten Fällen) vor Gericht landet gibt man sich am Ende die Hand und gut ist. Kaum ein Vermieter wird dir kündigen, wenn du dich fair verhältst. Wenn ich mir aber die Posts von /r/wohnen anschaue, wo Leute wissentlich "fehlerhafte" bzw. "nichtige" Mietverträge unterschreiben und von den Mitusern dann noch angestachelt werden, im Nachhinein auf das Recht zu pochen, dann muss man sich nicht wundern wenn das Verhältnis seit Tag 1 zerrüttet ist und der Vermieter euch rausekeln will.

kachiri schrieb:
Gilt beim Mindestlohn genauso. Wird das kontrolliert? Ja, im Einzelfall. Wenn der Arbeitnehmer rechtliche Schritte einleitet. Wer macht das denn bitte, während er noch beschäftigt ist.
Es gibt die Möglichkeit etwas anonym zu melden. Und ich würde mal behaupten, dass bei der sozialen Absicherung in Deutschland/Mitteleuropa die Situation anders aussieht als z.B. in den USA.

kachiri schrieb:
Profitieren kleine Entwickler denn wirklich davon, dass es bspw. die Möglichkeit geben muss, eigene App Stores zu installieren? Wer profitiert davon? Nicht die kleinen Entwickler, die froh um die Reichweite des App Stores sind, sondern die großen Entwickler, die seit Jahren jammern, dass sie im App Store aus ihrer Sicht zu viel an Apple abgeben müssen - und sogar in der App auf dem Apple Smartphone höhere Preise nehmen.
Und selbst dann, hat der kleine Indie-Entwickler die Möglichkeit, die App anderweitig zu vertreiben sofern er es will. So wie du auf z.B. Computerbase, Chip, Heise und co. deine Treiber oder Freeware runterladen kannst.

kachiri schrieb:
Finde ich bei Google Abos zum Beispiel recht spannend. Google nimmt im Play Store auch 30% auf In-App-Käufe. Just sayin: Apple Music auf Android lädst du dir runter und abonnierst in der App ohne das Apple dir 30% extra berechnet, weil sie Geld an Google abdrücken müssen ;)
Schon mal daran gedacht, dass es eher daran liegt, dass Apple auf Music die Marge des Todes hat? Ich weiss nicht wie teuer es bei euch ist, aber hier kostet es glaube ich 15 CHF (±17€) pro Monat fürs Singleabo. Selbst wenn Apple ihre Server inmitten des Zürcher Paradeplatz hosten würde, würden die am Ende noch fett Marge haben. Und da stellt sich eben die Fragen, beharren wir auf den Gewinn (und machen AppleMusic auf Android 30% teurer und riskieren damit, Kunden zu verärgern), oder bieten wir es einfach mit etwas weniger Gewinn an? Aus diesem Grund verstehe ich auch nicht wie Leute so was verteidigen können und es nicht über Türkei buchen, wo das vielleicht < 1€ pro Monat kostet (Ich denke selbst da sollte Apple nicht mal Minus machen, sofern man nicht 24/7/365 Musik hört).

kachiri schrieb:
Aber ehrlich, welchen Vorteil hat Apple denn davon, bereits entwickelte Funktionen regional zurückzuhalten?
Stimmungsmache gegen die EU? Come on.
Ja. In Ami-dominierten Foren wie z.B. Macrumors geht diese Strategie auf.


Nightmar17 schrieb:
Mal ernsthaft gefragt, wie würde die EU die Funktion denn einschätzen?
Beurteilt man das als iOS Funktion oder als MacOS Funktion?
MacOS ist ja kein Gatekeeper, also müsste man die Funktion nicht für dritte zur Verfügung herstellen.
Ich sehe das ähnlich, aber Gewissheit haben wir ja erst wenn Apple bei der EU anklopft. Apple hat doch so viele Experten und Anwälte und beteuert doch immer, wie eng die mit der EU im Austausch sind. Dass man für so was keine Kapazitäten hat, kann ich mir bei bestem Willen nicht vorstellen.
 
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Alphanerd schrieb:
s wird ja keinem Apple Nutzer etwas weg genommen (außer von Apple, die ihre Nutzer als Geisel nutzen)
Gegenfrage. Warum glaubst du, dass wir als Geiseln genommen werden? Und diese dämliche Frage "hast du eine repräsentative Umfrage". NE! Habe ich nicht. aber 99% meines recht großen Bekanntenkreisen bestätigt mir meine Aussage und dazu noch etliche Kommentare in diversen MAc-Foren. Ich kenne absolut niemanden, der den alternative Store nutzt, ich kenne absolut niemanden, der sich jemals wirklich darüber aufgeregt hat, das irgendwelche Icon sich nicht drehen oder klickibunti sind. Apple funktioniert einfach. Es mag sein, dass du das alles toll findest und zu dieser neuzeitlichen Anahme stehst, dass jeder und jedem alles ermöglicht werden muss. Nein, muss es nicht.
 
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