Memtest86+ v5.01 starte nicht

RitterderRunde

Lt. Commander
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Hallo,

ein Freund von mir hat regelmäßige Bluescreens und mittlerweile können wir sagen, dass es am RAM liegt.
Jedoch hat er 4 Riegel im Betrieb und jetzt möchten wir es messtechnisch ermitteln welcher Riegel es ist.

Ich habe ihm per Telefon erklärt, dass er die Bootreihenfolge im Bios ändern muss. (funktioniert nicht)
(Memtest von CB geladen + auf einen Stick installiert)

Dann hab ich heute morgen kurz es bei mir ausprobiert, auch da bekam ich es mit meinen Stick auch nicht hin.
Am Ende hab ich bei meinem Bootmanager alle Devices entfernt und nun steht nur der Stick drin, aber dann startet er direkt wieder beim Bios.

CSM hab ich dann mal auf enabled gemacht und dann wollte nicht mal mehr mein PC booten :D (Blackscreen) + Bios Reset war von nöten.

Was mache ich da falsch? Wenn ich es bei meinem PC zum laufen kriege, dann kann ich es auch bei ihm dann persönlich durchführen.

Irgendwelche Ideen?

Mainboard wäre bei mir ASUS Z390 Maximus XI

oder bei ihm

ASUS X470 Prime Pro

Grüße
 
Was hat er denn überhaupt für ein System und welchen Ram?

Ich bin kein Fan von Memtest86+....das testet zwar praktisch alle Sektoren, aber leider nur mit geringer Last....is etwas wirklich defekt, findet es den Fehler zuverlässig, aber geht es um Instabilitäten ist es eher nutzlos.

Soweit ich weiß ist die einzige Möglichkeit einen defekten Riegel zu finden es einfach auszuprobieren.
Zwei riegel entfernen...testen....wenn die OK sind, die anderen beiden Riegel einzeln testen und du hast recht schnell den Übeltäter.

Wenn es jedoch Instabilität aufgrund der Vollbestückung ist, hast du natürlich nur Probleme mit 3 oder 4 Riegeln.


Warum es bei euch nicht startet kann ich jetzt aus der Ferne auch nicht sagen....der USB Stick ist schon bootfähig?
Es sollte nicht daran liegen, aber hast du mal fastboot im Bios deaktiviert?
 
Habt ihr einen Stick benutzt der bootfähig ist? Manche USB Stick funktionieren für solche Angelegenheiten nicht. Einfach mal nen anderen Stick testen.
 
d3nso schrieb:
Habt ihr einen Stick benutzt der bootfähig ist? Manche USB Stick funktionieren für solche Angelegenheiten nicht. Einfach mal nen anderen Stick testen.
Mir war nicht bewusst, dass der Stick explizit bootfähig sein soll.

Kann man das herausfinden ob er fähig ist? Meine Sticks sind alle über 10 Jahre alt XD

AndyMutz schrieb:
falls du wirklich memtest86+ benutzen solltest, ist das der fehler :)
bitte memtest86 benutzen.

-andy-
Was ist der genaue Unterschied? Stabilität wäre erstmal zweitrangig, weil ich zuerst selektieren muss, ob ein richtiger defekt vorliegt.

oder kann memtest86 (ohne plus) auch das herausfinden?
 
Memtest86 (ohne plus) ist einfach aktueller, weil das alte mit plus schon lange nicht mehr aktualisiert wurde. Memetest86 bootet auch im UEFI-Mode mit Secure Boot aktiviert, ist also für neue Systeme besser geeignet und man muss nicht auf CSM umstellen.
 
SilenceIsGolden schrieb:
Memtest86 (ohne plus) ist einfach aktueller, weil das alte mit plus schon lange nicht mehr aktualisiert wurde. Memetest86 bootet auch im UEFI-Mode mit Secure Boot aktiviert, ist also für neue Systeme besser geeignet und man muss nicht auf CSM umstellen.
Und kann er nur auf Stabilität testen oder inklusive defekte Sektoren? Sagt er auch welcher Riegel defekt ist oder muss man ein Riegel nach dem anderen reinstecken wie bei memtest86+?
 
Du brennst die Memtest iso mit etcher auf den Stick und fertig. Wenn der stick nicht bootet nimmst den nächsten. Mein Memtest Teststick ist eine 1GB SD-Karte in einem USB Adapter :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ein Fehler gefunden wird, zeigt er normalerweise die Adresse an und anhand dieser kann man das Modul bestimmen, wo diese liegt. Generell macht man einen RAM-Test erstmal mit allen eingebauten Modulen, wenn Fehler auftreten, jedes Modul einzeln prüfen. Oft treten Fehler bei Vollbestückung auf, wenn man dann die Module einzeln testet, laufen aber alles Tests fehlerfrei durch, dann liegt es meistens daran dass das Board mit Vollbestückung nicht zurechtkommt. Evtl. hilft es hier die Spannung leicht anzuheben.
Aber erstmal systematisch vorgehen, d.h. Memtest86 mit allen eingebauten Modulen laufen lassen (alle Tests, mind. 4 passes). Wenn Fehler aufgetreten sind, die Module einzeln testen.

Edit:
Bezüglich Stabilität: Die Instabilität kann durch RAM-Fehler bedingt sein, aber bei RAM kann man nur auf defekte Speicherbereiche testen, egal mit welchem Programm.
 
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Ok alles klar danke vor die Tipps, ich versuche heute mal zu testen.
SilenceIsGolden schrieb:
Wenn ein Fehler gefunden wird, zeigt er normalerweise die Adresse an und anhand dieser kann man das Modul bestimmen, wo diese liegt. Generell macht man einen RAM-Test erstmal mit allen eingebauten Modulen, wenn Fehler auftreten, jedes Modul einzeln prüfen. Oft treten Fehler bei Vollbestückung auf, wenn man dann die Module einzeln testet, laufen aber alles Tests fehlerfrei durch, dann liegt es meistens daran dass das Board mit Vollbestückung nicht zurechtkommt. Evtl. hilft es hier die Spannung leicht anzuheben.
Aber erstmal systematisch vorgehen, d.h. Memtest86 mit allen eingebauten Modulen laufen lassen (alle Tests, mind. 4 passes). Wenn Fehler aufgetreten sind, die Module einzeln testen.
4 passes weil dein Erfahrungswert sagt, dass 4 der Sweetspot ist? oder weil 4 Riegel?
Ergänzung ()

SilenceIsGolden schrieb:
Wenn ein Fehler gefunden wird, zeigt er normalerweise die Adresse an und anhand dieser kann man das Modul bestimmen, wo diese liegt. Generell macht man einen RAM-Test erstmal mit allen eingebauten Modulen, wenn Fehler auftreten, jedes Modul einzeln prüfen. Oft treten Fehler bei Vollbestückung auf, wenn man dann die Module einzeln testet, laufen aber alles Tests fehlerfrei durch, dann liegt es meistens daran dass das Board mit Vollbestückung nicht zurechtkommt. Evtl. hilft es hier die Spannung leicht anzuheben.
Aber erstmal systematisch vorgehen, d.h. Memtest86 mit allen eingebauten Modulen laufen lassen (alle Tests, mind. 4 passes). Wenn Fehler aufgetreten sind, die Module einzeln testen.

Edit:
Bezüglich Stabilität: Die Instabilität kann durch RAM-Fehler bedingt sein, aber bei RAM kann man nur auf defekte Speicherbereiche testen, egal mit welchem Programm.
Bedeutet es: Wenn eine "Instabilität" da ist, dann wird das Programm am Ende die defekte Sektoren anzeigen, weil die Instabilität dafür sorgt, dass diese Sektoren nicht funktionieren?
 
4 passes einfach weil es Fehler gibt die nicht bei jedem Durchlauf auftreten, ab 4 ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wenn keine Fehler gefunden wurden, der Speicher wirklich fehlerfrei ist.

Edit:
Die Instabilität kann durch defekten RAM verursacht werden, nicht umgekehrt. Wenn fehlerhafter RAM die Ursache ist, dann wird Memtest86 dieses anzeigen.
 
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Vier passes klingt schon wirklich sicher (gut!). Wenn ein Riegel wirklichl kaputt ist, bekommst du eh keine vier hin. :)
 
Kleines Update, hab es sofort zum Laufen gebracht an meinem PC.

Wie zu erwarten, keine Fehler.

5 Stunden und 29 Minuten und 29 grad Raumtemperatur in meinem „Büro“ weil die Fenster und Tür zu war 😂😂🙈

Jetzt das gleiche dann bei meinem Kumpel am Wochenende. Er hat nämlich auch 32 GB (4x8) daher muss er mindestens genau soviel Zeit einplanen.

Ich habe Gott sei dank nur 2x16.
 

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Um Speicherriegel zu testen, verwende ich gerne Linux-CDs. Damit braucht man beim Booten nicht darauf zu achten, ob der USB-Stick bootfähig ist und sich mit dem PC verträgt.
 
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