News Microsoft geht gegen UpdatePacks vor

Bei all dem Für und Wider stelle ich mir die Frage, wie denn ein PC ohne Internetanschluss die existierenden Updates bekommen hat, bei denen eine WGA Prüfung notwendig ist.

Ein PC ohne Internetanschluss muss im Grunde ohne aktuellen Schutz vor Schädlingen auskommen - da machen ein paar verzögerte (weil manuell installierte) Updates auch keinen Unterschied mehr.

Wer seinen PC neu aufsetzt und ohne aktive Firewall ans Netz hängt, dem ist auch sonst nicht zu helfen. Bereits Windows XP mit integriertem SP2 ist sicher genug, um zunächst nur Updates einzuspielen. Danach kann man seinen Rechner ja auch auf andere Webseiten loslassen.

Zudem sind Update Packs kein Garant für Sicherheit. Sollte sich auf dem Medium, wo dieses Pack gelagert wird, ein Schädling einnisten, ist das System bereits vom Start weg kompromittiert.

Somit sind Update Packs per se nicht sicherer als obige Variante. Und Hand aufs Herz: wieviele Benutzer wissen genau, wie sie ihren PC zu aktualisieren haben, um ihn 'sicher' zu machen, soweit man das eben zustandebringt.

Aber werfen wir einen Blick auf die Konkurrenz. Bei Apple gibt's Differenz und Vollupdates standardmässig auf deren Webseite, und auch per automatischem Softwareupdate trudeln neue Versionen ein - teils viele MByte gross. Keine Widerworte der Community.

Meine letzte Linux Distribution musste ebenfalls mehrere hundert MByte an Updates ziehen, bevor sie der Meinung war, aktuell zu sein. Auch hier keine Widerworte zu vernehmen.

Kann es sein, dass überall wo Microsoft draufsteht, der Teufel im Detail vermutet wird?
 
Warum kopiert M$ nicht einfach Apple nicht auch in diesem Bereich? :D

Die bieten "Combo Updates" images zum runterladen an. Wenn man ein OS X 10.4 frisch installiert hat, kann man sich ein Großteil der Update Downloads sparen, sobald man einmal das Combo installiert hat. Dann muss man nur die allerneusten kleineren Patches installieren. Hab neulich 2 Macs installiert und das ging wirklich sehr flott und war gar kein Vergleich zu dem was ich von meinem PC gewöhnt bin:

Wenn ich mein (legales!) XP Pro mit SP 2 neu installiere, darf ich ewig Updates installieren - neustarten - Updates installieren - neustarten usw. :(

Wegen den ganzen reboots muss ich dabei natürlich auch ständig anwesend sein. Dank dem ct tool wird das beim nächsten mal hoffentlich nicht so wild sein. Trotzdem schwach, dass sowas von 3ten angeboten wird und nicht von M$ direkt....
 
An die ganzen Nörgler: Warum macht ihr euch mit z.b. nLite nicht einfach ne Installation-CD/DVD die bereits alle Updates beherbergt. Das muss doch gehen oder nicht? Ich meine ohne Updatepacks zur Vergügung zu haben.
 
Nun ist das Anbieten dieser Packs also untersagt worden. Nicht aber der Einsatz. Wer sie noch hat kommt zumindest mit den bisherigen Patches aus ;)

Windows-Update benötigt bei mir nach einer frischen Windows-Installation(inkl SP2) 2 Stunden und 20 Minuten. Das Update-Pack benötigt nur knapp eine Stunde um alle Updates zu installieren. Ich werde weiterhin auf meine Update-Packs setzen und nur gelegentlich die Windows-Update Funktion nutzen. Aber sicherlich nicht nach einer Neuinstallation.

mfg,
Markus
 
@ Winterday

Liest du auch mal was? Für meinen Bruder mit seiner Analog-Telefon-Internet-Leitung macht es einen wichtigen Unterschied, ob jemand anderes für ihn alle Update gebündelt herunterladen kann oder ob er das selbst über sein Schmalband machen muss.

Darüberhinaus ist es einfach Unsinn ein System mit aktivierter Firewall per sé als sicher genug für den Internet-Update-Vorgang zu betiteln - hier muss nur eine weitere Schwachstelle hinzukommen, damit man ein nutzbares Loch hätte, per sé ausschließen kann man sowas nicht und deshalb ist es eben doch sicherer alles im Voraus zu patchen.

Dass Mandriva oder RedHat oder Suse für sowas genau wie Microsoft die Patches nur einzeln anbieten ist weniger schlimm, weil ich bspw. bei Mandriva mit einfach den lokalen Ordner mit allen Patches (erstellt durch komplettes kopieren des Update-Ordners von einem offiziellen Mirror) vor dem ersten Online-Gang als Update-Quelle definiere und schwubbs kann alles in einem Schwung installiert werden. Ist meines Empfindens sogar noch weniger aufwändig als die Geschichte mit dem Selbstmacherupdatepack von der c't.

Gäbe es die Möglichkeit mit dem Selbstmacherupdatepack von der c't nicht, wäre Mandriva Linux für Vorabpatchen haushoch überlegen - nen FTP-Ordner komplett kopieren (ein richtiger FTP-Browser ist auf jedem Gnome und auf jedem KDE zu finden) und die Update-Quelle einrichten ist wirklich schwubbs und easy. ;)

@ Feigling1

Auch du hättest gerne mal die News zu Ende lesen können: Update-Packs mit dem Tool der c't erstellen ist nach wie vor möglich. Es geht hier nur darum, dass die Patches ausschließlich von dedizierten MS-Quellen kommen bzw. vertrieben werden dürfen, beim "c't Selfmade Service Pack" ist das der Fall.
 
Zuletzt bearbeitet:
no.reply schrieb:
Du siehst jeden Tag in der Schule einen Jungen der drangsaliert, beleidigt und verhauen wird ohne das er jemanden etwas getan hat. Die Typen machen das einfach aus Gewohnheit und weil sie nicht weiter als Mitläufer sind. So geht es wohl vielen hier, einschließlich mir, wir haben das Bedürfnis MS zu verteidigen gegen diese Mitläufer die MS immer fertig machen wollen auch wenn MS gar nix falsch macht.

Ich denke langsam im Untergrund gibts ne Sekte, die Bill Gates für den Teufel hält, und nun bereits überall ihre Leute hat :freak:

Bin zwar schon mehr als 15 Jahre aus der Schule, kann mich aber noch gut dran erinnern...
Der Vergleich hinkt!
MS ist weder ein wehrloses Kind, noch wird MS drangsaliert.
Es ist ein Konzern, der nur unser Geld will! ...wie jeder andere, nur ohne große Konkurrenz in seinem Marktbereich.

Wenn du etwas anstellst, was MS nicht passt, bekommst du post von deren Anwälten, die wissen sich schon zu verteidigen.

Das einzige, was ich will, ist ein Kundenfreundliches Produkt!
...momentan macht MS genau das Gegenteil.
Sachen, welche mir zum Teil das Leben erleichtern, werden einfach unterbunden.
Das könnte ich jetzt sehr lange fort führen...

Aber! Ich nutze WindowsXP, weil es für mich ein sehr gutes OS ist.
Nur muß mir nicht alles gefallen, was die machen oder?
Schließlich hab ich für 2x XP Pro, 1x Home und einmal 2000Pro genug bezahlt... die älteren nicht eingerechnet.
 
Ich bringe jetzt mal ein Beispiel ein sehr guter Freund von mir hat noch kein Internet, Windows mit Servicepack 2 installiert. Das Windoff am Telefon anmelden wollen, sagt die Tante doch tatsächlich er habe diese Version schon registriert. Ich genervt gesagt sie seie bescheuert Orginal gekauft mit Kassenzettel. Sie sagt er solle es mit beleg einschicken zur Kontrolle.
Rechner mitgenommen an mein Router gehängt und über Internet Aktiviert ohne Problem.

Habe in dan die Kommpletten Updates gleich mit auf den Rechner gespielt und nach genauen rechnen aller Updates kamm ich auf 398 MB. Was machen Leute wie er ohne oder Leute mit Modem oder Isdn wo DSL noch nicht zu verfügung steht.
 
@no.reply
zeig mir mal nen PC der das in 10 min schafft. Unter einer Stunde stafft das keiner. Hast du wohl noch nie gemacht, oder? sonst würdest du nicht so nen müll erzählen.
 
Was ein Eigentor für Microsoft!

Mit dem Verbieten dieser Update-Packs wird es in Zukunft noch mehr ungepatchte Systeme geben. Die Gründe dafür sind egal - ob nun kein Internet, nur Modem/ISDN, zu kompliziert/zu großer Zeitaufwand, Angst vor Spionage, Bedenken wegen illegaler Windows-Version - denn jedes System ohne Updates trägt zur Verbreitung neuer Schädlinge bei.

Und ein neuer Wurm, der hunderttausende ungeschütze Windows-Rechner infiziert ist eine denkbar schlechte Werbung für Microsoft.
 
Hi!
Also, zum einen finde ich es schon bedauerlich, daß MS die Updatepacks verbietet. Letztlich war/ist es eine gute Möglichkeit, sein frisch aufgesetztes Windows VOR dem ersten onlinegehen weiter abzusichern. Ich für meinen Teil halte XP nur mit SP2 KEINESFALLS für sicher genug, ansonsten gäbe es die ganzen darauffolgenden Updates wohl kaum. Nun gut, die Option mit dem c't Script ist auch eine gute Lösung, direkt in die Installations CD integriert ist das schon praktisch.
Was ich auch verstehen kann, sind die Bemühungen von MS, Raubkopien so gut es geht zu unterbinden. Schließlich verdient der Laden durch Verkauf seiner Produkte sein Geld.
Was ich nicht verstehe, ist das "in-Schutz-nehmen" des Giganten trotz der Unzulänglichkeiten seiner Software. Wenn die Autos produzieren würden, wären sie schon pleite, so viele Rückrufaktionen hätten sie starten müssen. Wenn ich schon gutes Geld bezahle, dann erwarte ich auch möglichst fehlerfreie Software dafür.
Und nein, ich werde nicht auf Linux umsteigen, denn ich habe ja für WinXP schon gezahlt.

Gruß, Andy
 
Ich find es irgendwie blöd... diese Argumentation

Ich denke ihr solltet die PC ohne Internet aus eurem Gelaber gegen Microsoft rauslassen.

Wie bitte soll ein PC, der nicht ins Netz geht, Viren und Trojaner aus dem Internet weiterverbreiten, wenn er doch garnich ins Netz geht.

Mit ISDN und Modem... schön und gut... aber gibt es dazu nicht z.B. das c't Offline Update-Ding



Und: ich denke nicht, dass man Autos mit der Microsoft-Software vergleichen kann. Wird ein Autotyp denn gleich zurückgerufen, sobald herausgefunden wird, dass jemand einbrechen kann?...
 
Zuletzt bearbeitet:
@MountWalker: Wenn Du meine Posts aufmerksam gelesen hättest - damit schicke ich Deinen guten Rat an Dich zurück ;) - wüsstest Du, dass ich erwähnte, man könne sich ja sämtliche Updates woanders ziehen (siehe c't Utility) und müsste dann auf seinem per Schmalband angebundenen PC nur mehr die WGA Prüfung durchführen.

Also bitte nicht gleich flamen, sondern gute Ratschläge vorab selbst anwenden ;) Denn da ich bis vor einem Jahr selbst kein DSL hatte, weiss ich nur allzugut, wie es 'ohne' ist.

@Topic: Tatsächlich werden alle kritischen Updates ohne WGA Prüfung angeboten, denn Microsoft ist sich seiner Verantwortung durchaus bewusst was illegale Installationen, die dann zu Schädlingsschleudern werden, betrifft. Somit erübrigt sich die Argumentation im Bezug auf diesen Punkt.

Zusammengefasst haben wir also bequeme Lösungen für Schmal- und Breitbandbenutzer. Jeder kann sich ein Update Pack selbst erzeugen, sichern und zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Und offline PC stellen keine Bedrohung dar, weil sie ja offline sind.

In meinen Augen fehlt seitens Microsoft nur ein Combo-Update wie es beispielsweise Apple anbietet. Anzumerken ist hier aber, dass jenes nur Betriebssystem Updates enthält. Alle anderen Updates müssen nach wie vor separat heruntergeladen werden. Bei Microsoft hat man zumindest hier den Vorteil, sämtliche Produkte bedienen zu können (Office, Visual Studio, usw.).

# Edith möchte noch anfügen, dass das Herunterladen von Update Packs auf einem anderen PC nicht garantiert, dass dieser auch entsprechend frei von Schädlingen ist. Diese würden dann bereits während der Installation ihren Weg in den frisch aufgesetzten PC finden. Sogar noch vor der Installation eines Virenscanners. Benutzer ohne ausreichende Kenntnisse dürften also in jedem Fall einem gewissen Risiko ausgesetzt sein. Der Teufel steckt, wie so oft, im Detail :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Super, wie bekomm ich jetzt meine Updates rein? find ich echt scheisse von denen, vor allem weil man winfuture als sichere quelle bezeichnen darf. ich bin mir bewusst über das sicherheitsrisiko, aber da muss man doch nen kompromiss finden können?!

ja ein update pack mit allen updates seit SP2 wär mal was, und das auch gleich von MS.
 
Wie du jetzt deine Updates bekommst? Schon mal an die Windows Updateseite gedacht? :rolleyes:

Und so ein Updatepack kannst du dir mit der c't Software oder nLite selber machen.
 
Typisch Microschrott. Die nutzen ihr Monopol wieder mal mit fadenscheinigen Gründen gegen die Nutzer aus.

Dch habe keine Lust und auch nicht die Zeit, bei jeder Neuinstallation hunderte von einzelnen Updates zu laden und damit die Leitung zu blockieren. dann sollen die doch selber solche Pakete rausbringen. DAS wäre mal nutzerfreundlich. Aber seit wann ist Microschrott schon nutzerfreundlich ...
 
@no.reply:

Nicht jeder möchte eine Standleitung mit Microsoft aufbauen oder sich irgendwelche Plugins installieren (funktioniert das überhaupt mit Firefox?).
 
1.) Dauert es erheblich länger mit online Update. Es gibt unzählige Neustarts alleine für jeden IE Patch. Und auch ohne die muß man so lange erneut zum online Update, bis keine weiteren Updates mehr angezeigt werden. Also bitte keine Halbwahrheiten über Online Update ist doch nur 10 Minuten länger. Wir reden hier über Blanko-Installationen auf Basis von XP, XPSP1 und XPSP2, nicht auf Installationen, die vielleicht nur 2-3 Patchdays verpaßt haben.

2.) Wenn man mehr als einen Rechner neu installiert und das auf der Arbeit, für die Arbeit und besonders neben der eigentlichen Tätigkeit, daß ist eben das andauerende konrollieren aus Punkt 1 sehr zeitaufwendig.

3.) Werden illegale Kopien dadurch keinesfalls unterbunden. Sie werden nicht einmal erschwert, da man auch ohne WPA die Updates laden kann.

4.) Wenn es nur um Vermeidung illegaler Kopien ginge, dann wäre die einfachste und beste Lösung die Nutzung von Windows an einen Dongle zu koppeln, weil die Software ohne nicht laufen würde. Das würde auch die Kosten für Vertrieb reduzieren, weil ein Großteil dann per Download für jeden zu jeder Zeit erreichbar wäre. Er müßte nur den Dongle bestellen.

Da hier auch Studentenversionen erwähnt wurden, eine OT Frage dazu: Wie kann ich an eine Studentenversion gelangen? Ich bin Student, aber in der rer.nat Bereich. Da unsere Fakultät aber nicht zum MSDNAA Programm gehört (Nur WISO und Informatik an der Uni Köln), kann ich nicht über die Uni an Studentenversionen von Vista. Mir ist kein Ansprechpartner bekannt. Wenn mir jemand eine Adresse geben kann, wo ich gegen Nachweis meiner studentischen Tätigkeit an eine Studentenversion von Visat gelange, wäre ich begeistert.
 
@ thosor: Ich formuliere es mal bewusst etwas überspitzt: Wenn bei einer Fahrzeugserie ein Sicherheitsrisiko festgestellt wird, dann wird sie sehr wohl zurückgerufen.
Naja, und eigentlich hat auch der User ohne Internet ein Anrecht auf ein aktuelles OS, denn er hat ja auch dafür gezahlt (zumindest gehe ich mal davon aus). Dabei meine ich nicht nur die sicherheitsrelevanten Updates, sondern auch die zahlreichen anderen Patches.
 
Zu Punkt 1: Ja, aber meist wird ein Windows doch gepatched, da es Sicherheitslücken aufweißt. Durch diese Sicherheitslücken können meist Einbrecher eindringen. Oder Viren. Auf jedenfall eine Gefahr von Außen. Vista kann sich nicht wirklich selber kaputt machen, oder z.B. die Bremse ausfallen. Bei Vista ist zu sowas schon ein DAU, ein Virus, ein Hacker oder ähnliches nötig. Also jemand von außen.

Beim Auto kommt ein Einbrecher denke ich noch heute einfach rein (Scheibe einhauen oder so).


Zu Punkt 2.. ja das stimmt schon... aber
1. weiß er nicht unbedingt, dass es Patches gibt ^^
und 2. gibt es auch hierfür das c't Offline Update-Ding
 
Forum-Fraggle schrieb:
Wenn mir jemand eine Adresse geben kann, wo ich gegen Nachweis meiner studentischen Tätigkeit an eine Studentenversion von Visat gelange, wäre ich begeistert.

Frag doch erstmal bei deiner Uni selbst. ZDV oder sowas hat doch jede Uni und die sind normalerweise auch Ansprechpartner für solche Lizenzen. Das kommt oftmals auch billiger, als beim normalen Händler einen Studentenrabatt abzusahnen, der teilweise nur eine Marketingmaßnahme und keiner Förderung durch den Hersteller ist.

Und wenn die Uni mit Microsoft einen Volumenlizenzvertrag hat, kommen Studenten unter bestimmten Umständen sogar an ein Gratis-Vista ran. Nur für den Uni-Einsatz, versteht sich... ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Ähnliche Themen

Zurück
Oben