Zunächst muss man festhalten, dass ein PC ohne Internetanschluss ohnehin nicht zu den bedrohten Systemen zählt. Wer ein oder mehrere Sicherheitsprogramme installiert hat, kann auf der anderen Seite nicht auf einen Internetanschluss verzichten. Täglich aktuelle Signaturen, um Schädlinge zu erkennen, will man bestimmt nicht manuell einspielen müssen.
Wer nur einen Schmalbandanschluss besitzt, kann sich sämtliche Updates lokal wegsichern, um sie später wiederzuverwenden. Grössere Pakete kann man zur Not auch auf einem anderen PC herunterladen und muss später auf dem lokalen PC nur die WGA Prüfung absolvieren. Der Backgrounddownload funktioniert aber auch hervorragend mit schwachbrüstigen Verbindungen, zudem sind Sicherheitspatches üblicherweise sehr klein.
Somit erfährt niemand einen Nachteil dadurch, dass man Updates nun bevorzugt von Microsoft beziehen soll. Einen PC neu aufsetzen, und das ohne sich Schädlinge einzufangen, kann man auch ohne diese geschnürten Pakete noch. Einfach vorher entsprechende Slipstreammedien herstellen (lassen) und gut ist. Vertrauen ist ja gut, aber Kontrolle war schon immer besser
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@moquai: Danke

Ja, ist eine putzige Dame, die da immer in meiner Nähe herumspukt. Ob die Software, die ich selbst entwickle auch tatsächlich gut ist, hoffe ich jedenfalls sehr
@sommerwiewinter: Das ist eine der typischen Standardausreden. Stundenten und Schüler kommen günstig in den Genuss der jeweiligen Lizenzen (Vista Business, Office, etc.), sodass Kosten keine Ausrede mehr sein können. Zudem gibt es kostenlose Software (spontan denke ich da an das aktuelle Visual Studio Express) oder Demos, die man ausgiebig antesten kann (Nero, Everest, usw.). Und seien wir ehrlich: wieviel von dem, was illegal kopiert wird, bringt denjenigen dazu, es später zu kaufen?
Office Home&Student ist ein günstiges Produkt. Wer es soetwas möchte, greift zu OpenOffice.org. Warum soll man ersters also illegal kopieren wollen?
@FileMakerDE: Ein PC ohne Internet ist einerseits ja nicht unmittelbar bedroht, andererseits ist es (leider) so, dass sehr viele Programme eine aktive Internetverbindung voraussetzen. Ob das tatsächlich Sinn macht, ist aber eine andere Geschichte.