News Microsoft: HoloLens 2.0 mit SoC von Qualcomm statt Intel

mic_

Lt. Commander
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#2
Wie ich es auch für VR-Brillen vorhersagte:

Standalone Brillen werden die Zukunft sein.
Mal schauen wie weit es gehen wird.

Noch kann sich aber niemand die HoloLens leisten
 
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#3
"bis zu 1,2 GBit"? Was da in der Realität ankommt würde mich mal stark interessieren. Wobei ich nicht verstehen kann dass, gerade im Professionellen Bereich, WLAN keine alternative sein soll. Oder wird da immer im Freien gearbeitet?

greetz
hroessler
 
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#5
Wobei ich nicht verstehen kann dass, gerade im Professionellen Bereich, WLAN keine alternative sein soll. Oder wird da immer im Freien gearbeitet?

Im Text steht doch nur das LTE eine wichtige Weiterentwicklung ist und nicht das WLAN keine alternative ist.
Flächendeckendes WLAN ist in der Industrie nicht überall vorhanden, manchmal auch gar nicht erwünscht Zwecks IT-Security.
Und auch für Anwendungen außerhalb von Gebäuden macht der Schritt schon Sinn. Ich sehe darin auch keinerlei Nachteile.
Trotzdem wird WLAN, wenn vorhanden, das bevorzugte Mittel der Wahl sein.
 
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#6
Oh doch, Unis und Unternehmen haben schon längst investiert.

Da werden höchst interessante Sachen gebastelt und ich muss sagen, dass Microsoft sich da echt überraschend gut positioniert hat. Sie haben immerhin eins der ersten (oder das erste?) gut funktionierende AR-Standalone-Device gebracht und bereits so vertrieben, dass Unternehmen etc. sie interessant finden, obwohl sie rund 2000-2500$ mehr kostet als Vive etc. (Naja gut, PC-Hardware käme auch noch dazu)

Anders als bei Sachen wie Appstore und Smartphones hat Ms es hier tatsächlich geschafft einen Fuß in die Tür zu stecken - Unternehmen und Unis entwickeln Apps, die mit etwas Anpassung auch auf den Consumer-Geräten der Mixed-Reality-Geräten laufen....
 

DaTheX

Lt. Junior Grade
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#7
Macht für MS eigentlich auch nur Sinn diese Geräte als Standalone und dann mit Mobile-Technik weiter zu entwickeln. Power haben die ARM-Systeme ja mittlerweile auch mehr als genug. Wenn die jetzt noch das Kühlsystem in den Griff bekommen, dass der max. Takt nicht nur für die ersten 2 Sekunden gehalten werden kann sehe ich da durchaus Potential.
Zumal die HoloLens als AR viel mehr Möglichkeiten im Alltag bietet als Brillen für VR.
 
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#9
Irgendwo werkelt eine x86 128C/256T CPU mit 70 GPUs und unmengen an RAM und sendet dann diese Pre-Rendered-Pictures an ein ARM-VR/AR-HMD.

Ich denke dass ist die Zukunft.
Wir bekommen alle ARM.
und die "Großen" bleiben bei x86.
 
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#10
Stärker als der alte Atom wird der Qualcomm SoC wohl sein. Von daher verständlich das Microsoft nun auf ARM setzt. Von Intel gibt es ja im Low Power Sektor keine nennenswerte Konkurrenz mehr.
 
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#11
Wir werden vermutlich ein paar von denen Kaufen, sobald sie raus sind.

"... Wobei ich nicht verstehen kann dass, gerade im Professionellen Bereich, WLAN keine alternative sein soll. Oder wird da immer im Freien gearbeitet?
... Trotzdem wird WLAN, wenn vorhanden, das bevorzugte Mittel der Wahl sein.
Wir entwickeln Anwendungen für die HoloLens für den professionellen Einsatz. WLAN ist immer eine Hürde im Außendienst, da fast kein Unternehmen bei dem man ist, jemanden einfach so ins eigene oder (langsame) Gäste-WLAN lässt oder WLAN auch garnicht erst am Einsatzort zur Verfügung steht. WLAN wäre schön ist aber eigentlich nur für Laborbedingungen oder in Showrooms oder Büros anwendbar. Wir nutzen daher oft noch einen LTE-Router.

Irgendwo werkelt eine x86 128C/256T CPU mit 70 GPUs und unmengen an RAM und sendet dann diese Pre-Rendered-Pictures an ein ARM-VR/AR-HMD.
Wenn die Latenz klein und die Übertragungsrate groß genug ist ... Bei der HoloLens ist schon bei Collaborative AR die Übertragungsrate durchaus ein Problem.
 
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#12
Warum nicht was anderes... zb. VIA!
 
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#13
"bis zu 1,2 GBit"? Was da in der Realität ankommt würde mich mal stark interessieren. Wobei ich nicht verstehen kann dass, gerade im Professionellen Bereich, WLAN keine alternative sein soll. Oder wird da immer im Freien gearbeitet?

greetz
hroessler
Naja, das WLAN ist zwar da, aber die Übertragungsrate ist ja nicht unbedingt optimal, z.B. in einer Werkshalle mit mehreren AR-Geräten hat man da kaum eine Chance auf stabile Nutzung. (wenn die HoloLens darauf angewiesen ist)

Da man für viele Dinge die Leistung outsourcen muss, ist eine stabile Verbindung aber essentiell, vor allem, wenn man Shared experiences ermöglichen möchte.

Ich für meinen Teil freue mich, dass die HoloLens eine effizientere CPU bekommt und die Akkulaufzeit verlängert wird. Ich hoffe nur, dass am RAM und der GPU nicht gespart wird, denn ganz ehrlich, bisher war das, gelinde gesagt, "underwhelming".
 
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#14
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#15
@Naitrael Aber die Übertragungsrate von G5 ist optimal?

greetz
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#18
Bis die HoloLens und aehnliche AR-Loesungen fuer den gemeinen Nutzer erschwinglich sein werden, wird aber noch einiges an Zeit ins Land gehen, vor 2021/2022 rechne ich ehrlich gesagt leider nicht damit.

Also beim SD850 dachte ich auch zuvorderst an bessere Laufzeiten als bei Intels Atom Loesung, aber dass das nun ein grosser Schritt in Sachen Hardware(-leistung) nach vorne ist, wage ich eher zu bezweifeln.

Ich denke momentan ist das Hauptaugenmerk erst einmal auf dem Schaffen einer passenden, umfassenden Umgebung nebst Apps. Die Hardware-Leistung duerfte man spaeter (in einigen SD Generationen) immer noch aufbohren koennen, ebenso wie das HoloLens-Design, wo noch einiges an Spielraum fuer ein besseres/immersiveres Erlebnis vorhanden ist und ausgekluegelt werden kann.
 
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#19
Mal ganz ohne Aluhut: Einen Mobilfunkchip dauerhaft direkt neben dem Kopf zu betreiben halte ich für eine ausgesprochen dumme Idee. Ich vermute daher, dass er zwar im Die vorhanden, von der Firmware aber dauerhaft deaktiviert wird.
 
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#20
Oh doch, Unis und Unternehmen haben schon längst investiert.
https://duckduckgo.com/?q=hololens+military&t=ffab&ia=web

Das Militär könnte Hololens einen enormen Aufschwung und damit die Technik sehr viel schneller voranbringen.
Das Militär hat schon sehr viele Produkte so stark gepusht, dass es irgendwann weltweit zivil eingesetzt werden konnte und heute nicht mehr wegzudenken ist. (Internet, GPS, Security Zeugs, etc.)

Ich sehe in Zukunft die Menschen mit "smarten" Brillen herumlaufen, welche Smartphones vielleicht sogar ersetzen könnten.

@Hayda Ministral
Warum? Gibt es neue Erkenntnisse diesbezüglich?

Der letzte mir bekannte Test hat lediglich gezeigt, dass das Telefonieren über mehrere Stunden am Stück mit dem Smartphone lediglich die Ohrregion erwärmt hat, weil die Hand und das Smartphone die Wärme übertragen hat und nicht wegen den Funkwellen. :p
 
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