Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
Während Probleme beim Windows-Update die dann einem ne kryptische Nummer hinwerfen von Deiner Mutter spielend behoben werden.
Ihr Windowsler tut immer so, als wenn Windows einfach wäre. Ist es aber nicht. Es ist gewohnt. Man weiß halt bei Problemen welche Knöpfe man drücken muss. Das ist im Großen und Ganzen alles was hinter der angeblich intuitiven Bedienbarkeit steckt.
Zugegeben. Bei Linux ist auch alles nicht das gelbe vom Ei. Aber so zu tun als wäre Linux-Bedienung Raketenwissenschaft ist bei weitem übertrieben.
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de la Cruz schrieb:
erade weil MS ja nicht seine Kunden vertreiben will.
Daran hab ich so meine Zweifel. Wenn ich sehe, wie viele Nutzer sich (zu Recht) Windows 10 ohne halbjährliches Upgrade wünschen, sehe ich nicht, dass Windows da auf Kundenwünsche eingeht.
Ich meine, die prinzipielle Möglichkeit gibt es ja. Aber eben nur für Enterprisekunden. Und genau für die spielt der Home-User brav Beta-Tester. Er kann sich nicht mal wehren, indem er die Telemetrieübertragung abschaltet.
Kurzum: Home-User sind keine Kunden, sondern unbezahlte Microsoft-Angestellte.
Unzeitgemäß ist höchstens Windows. Wie kann es sein, dass bei der Installation andere Systeme weggebügelt werden. Warum ist immer noch keine vernünftige Programminstallation möglich (inkl. Verifikation etc.) mit Updateversorgung über WIndows-Update (die technischen Möglichkeiten sind da; wird aber nicht genutzt bzw. freigegeben).
Warum werden bei den halbjährlichen Upgrades bereits gemachte Einstellungen zurückgesetzt?
Wie kann es sein, dass man bei Windows-Updates jedesmal beten muss, damit das System auch ja wieder funktioniert.
Zudem gibts keine vernünftige Dokumentation zu Updates. Welche Dateien warum ersetzt werden usw.
Überhaupt ist Dokumentationstechnisch Windows ein Graus. Wer schon auf den Microsoftseiten Informationen gesucht hat, weiß was ich meine.
In eine ähnliche Kategorie fällt die Thematik Fehleranalyse und Fehlerbehebung. Meist endet es darin, dass man bei Google sucht in der Hoffnung das das Problem schon wer hatte. Ein Problem, dass man sich zugegebenermaßen auch oft mit Linux teilt.
Die Schadsoftwareproblematik hat man auch noch nicht wirklich im Griff (auch hier ist die Technik durchaus da wie beispielsweise Software Restriction-Policies), aber die mal nutzerfreundlich verfügbar zu machen, daran scheitert es. Dann heißt es frickeln. Und wenn ich frickeln muss, kann ich genauso gut zu Linux greifen.
Das EINE Linux gibt es sowieso nicht, Linux ist nur der Kern, den man dann mit den verschiedensten grafischen Aufsätzen benutzerfreundlicher machen könnte. Leider gibt es da nur Wildwuchs, nicht eine Distribution mit der ich 100% konform gehen könnte. Oder man bedient Linux wie in guten alten DOS Zeiten per Konsole. Und das, Kollege, ist nun mal nicht zeitgemäß für über 90% aller PC Nutzer. Ausnahmen wie du bestätigen natürlich auch hier die Regel.
Das ist halt Deine ganz subjektive Wahrnehmung und kann nicht verallgemeinert werden.
xenon-seven schrieb:
Oder man bedient Linux wie in guten alten DOS Zeiten per Konsole. Und das, Kollege, ist nun mal nicht zeitgemäß für über 90% aller PC Nutzer. Ausnahmen wie du bestätigen natürlich auch hier die Regel.
Es gibt Aufgaben die sind via GUI / Maus besser zu erledigen und Aufgaben, die sind via Kommandozeile besser zu erledigen. Das ist nix Linux-spezifisches.
Windows ist nur ein Mittelklasse-Betriebssystem. Mit dem großen Vorteil einer weitgehenden Homogenität. Es hat durchaus Vorteile, bequemen im allgemeinen Mainstream mitzuschwimmen.
Aber von unten hat das funktional kastrierte Linux-Derivat Android auf breiter Front obsiegt! Millionen-Heere von Analphabeten kommen ganz prima damit klar, Bildchen anzutatschen.
Und oben sieht es noch düsterer aus: keiner der top500.org-Supercomputer läuft unter Windows.
Aber von unten hat das funktional kastrierte Linux-Derivat Android auf breiter Front obsiegt! Millionen-Heere von Analphabeten kommen ganz prima damit klar, Bildchen anzutatschen.
Wieso nur im mobilen Bereich? Linux ist überall dominant (man kann das gut finden oder nicht; ich finde Dominanz immer eher problematisch). Vom Toaster bis zum Supercomputer. Lediglich im Bereich Desktop ist Windows noch führend was die Verbreitung angeht.
Aber nur darum geht es doch hier. Was in irgendwelchen sonstigen Geräten läuft ist doch völlig blunzn. Es geht um die Usability und die ist nunmal am PC am wichtigsten, nicht an Kühlschränken oder sonstigen embedded Kram. Warum seit ihr Linuxianer eigentlich immer so verbissen?
Aber von unten hat das funktional kastrierte Linux-Derivat Android auf breiter Front obsiegt! Millionen-Heere von Analphabeten kommen ganz prima damit klar, Bildchen anzutatschen.
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Natürlich nicht. Windows ist viel zu fett und hungrig und schlecht konfigurierbar für solche Aufgaben. Dafür wurde es aber auch niemals entworfen.
andy_m4 schrieb:
Während Probleme beim Windows-Update die dann einem ne kryptische Nummer hinwerfen von Deiner Mutter spielend behoben werden.
Natürlich nicht, die ruft dann irgendwen an "der Ahnung von Technik hat" um ihr zu helfen.
Die Chance jemanden für Windows zu finden sind da halt deutlich höher als bei Linux, da müsste sie sich vermutlich selbst helfen.
Der Endanwender googelt keine Fehlercodes und will auch nichts von Foren o.Ä. wissen. Alles was nach nem Neustart nicht geht gilt als kaputt.
Das aller aller aller größte Problem von Linux ist, dass keine Firma dahintersteht sondern eine Community.
Firmen haben Geld, heuern Experten an und betreiben professionelles Marketing und streiten sich nicht öffentlich über wunder was alles (nicht wahr Herr Thorvalds?) Ich hab noch NIE eine Werbung für irgendwas linuxisches gesehen (Android ausgenommen, das wird nicht als Linux beworben).
Gerade Android ist hier ein Paradebeispiel: Brandneues Betriebssystem mit riesen Unternehmen dahinter dass ohne mit der Wimper zu zucken Abermillionen in Marketing stecken kann und keine 5 Jahre später ist es etabliert.
Ich hab daheim noch RedHat für 486, Pentium 1 und oder IBM PC. Gibt's die überhaupt noch?!?
Ich bin kein Linuxianer. Ich häng hauptsächlich bei FreeBSD herum. Mit anderen Plattformen wie Linux oder auch Windows gebe ich mich nur ab, weil man nicht immer drum herum kommt.
Die Antwort auf Fragen bleibst Du weiterhin schuldig. Ich interpretiere das mal so, dass Du es selbst nicht weißt und eigentlich nur trollen willst.
Ergänzung ()
Affenzahn schrieb:
Das aller aller aller größte Problem von Linux ist, dass keine Firma dahintersteht sondern eine Community.
Das ist so nicht ganz richtig. Im Linux-Umfeld tummeln sich sehr wohl viele Firmen. Wenn Du einen Ansprechpartner haben willst, dann gehst Du z.B. zu Redhat. Da kriegst Du alles. Vom Desktop bis zum Server. Inkl. Support. Kostet was, aber das ist bei Windows nicht anders.
Affenzahn schrieb:
Firmen haben Geld, heuern Experten an und betreiben professionelles Marketing
Das nennt sich Transparenz. Man kann ja von den Protagonisten halten was man will. Aber wenigstens werden Meinungsverschiedenheiten nicht in einem Hinterzimmer ausgekungelt, sondern es gibt eine offene Diskussion darüber wo sich auch jeder einbringen kann. Bei der Firma musst Du halt damit leben, was die Firma der vorsetzt. Das muss nicht unbedingt schlecht sein. Aber wenn man so die allgemeine Meckerei über Windows 10 so verfolgt, gibts da ne ganze Menge Nutzer die bestimmten Dingen eben nicht einverstanden sind.
Affenzahn schrieb:
Ich hab noch NIE eine Werbung für irgendwas linuxisches gesehen
Mein Fernsehkonsum ist zu gering, um das zu beurteilen. Aber irgendwann um die 2000er rum gabs mal Fernsehwerbungen von IBM zu Linux.
Was Internetwerbung angeht, so stößt man aber häufiger drauf.
Affenzahn schrieb:
Gerade Android ist hier ein Paradebeispiel: Brandneues Betriebssystem mit riesen Unternehmen dahinter dass ohne mit der Wimper zu zucken Abermillionen in Marketing stecken kann und keine 5 Jahre später ist es etabliert.
Androids Erfolg hat weniger mit Marketing zu tun, sondern weil Google ein System gebaut hat, was die Handyhersteller ohne Lizenzkosten einsetzen und anpassen dürften. Denn schon die Entwicklung eines solchen Systems ist sehr teuer. Wenn man die Kosten einsparen kann, dann ist das viel wert.
Bei der Mobil-Version von Windows war das nicht gegeben. Dementsprechend ist Windows Mobile auch gescheitert. Oder willst Du deshalb Microsoft vorwerfen, sie verstünden nix von Marketing? ;-)
Daran sieht man am deutlichsten, das Du (sorry) keine Ahnung hast worüber Du redest. Und das sind die Schlimmsten. Die sich meinen über irgendwas äußern zu müssen, wovon sie nix verstehen.
Es gibt genug Kritikpunkte bei Linux. Ich habe ja auch meine Gründe, warum ich es selbst nur wenig einsetze. Aber irgendwelche arg angestaubten Vorurteile runterzurasseln hat nix mit fundierter Kritik zu tun.
Daran sieht man am deutlichsten, das Du (sorry) keine Ahnung hast worüber Du redest. Und das sind die Schlimmsten. Die sich meinen über irgendwas äußern zu müssen, wovon sie nix verstehen.
Es gibt genug Kritikpunkte bei Linux. Ich habe ja auch meine Gründe, warum ich es selbst nur wenig einsetze. Aber irgendwelche arg angestaubten Vorurteile runterzurasseln hat nix mit fundierter Kritik zu tun.
Ich hab den mal on top gesetzt, da es den Kern der Diskussion trifft.
Gut erkannt, musst dich nicht entschuldigen. War nicht schwer zu entdecken und vollkommen richtig.
Aber eben darum gehts ja: Wer keine Ahnung hat dem wirbelt genau das im Kopf herum.
Die allermeisten User sind eben schlecht bis nicht informiert und sehen auch keinen großen Grund das zu ändern. Warum denn auch? Das ist anfangs wie eine Fremdsprache lernen.
Das ist so nicht ganz richtig. Im Linux-Umfeld tummeln sich sehr wohl viele Firmen. Wenn Du einen Ansprechpartner haben willst, dann gehst Du z.B. zu Redhat. Da kriegst Du alles. Vom Desktop bis zum Server. Inkl. Support. Kostet was, aber das ist bei Windows nicht anders.
Aber eben mit Profis, nicht Konsumenten als Zielgruppe.
Das nennt sich Transparenz. Man kann ja von den Protagonisten halten was man will. Aber wenigstens werden Meinungsverschiedenheiten nicht in einem Hinterzimmer ausgekungelt, sondern es gibt eine offene Diskussion darüber wo sich auch jeder einbringen kann. Bei der Firma musst Du halt damit leben, was die Firma der vorsetzt. Das muss nicht unbedingt schlecht sein. Aber wenn man so die allgemeine Meckerei über Windows 10 so verfolgt, gibts da ne ganze Menge Nutzer die bestimmten Dingen eben nicht einverstanden sind.
Manchmal ist weniger halt eben mehr. Seit ich weiß wie Supermarktfleisch hergestellt wird, möcht ich das nicht mehr essen.
Aber da leg ich mir jetzt, um Ehrlich zu sein, die Dinge so hin wie sie mir in die Argumentation passen.
Mein Fernsehkonsum ist zu gering, um das zu beurteilen. Aber irgendwann um die 2000er rum gabs mal Fernsehwerbungen von IBM zu Linux.
Was Internetwerbung angeht, so stößt man aber häufiger drauf.
Target? Profis und Server vermutlich (was auch Sinn ergibt, da ist es mit Abstand am stärksten).
Androids Erfolg hat weniger mit Marketing zu tun, sondern weil Google ein System gebaut hat, was die Handyhersteller ohne Lizenzkosten einsetzen und anpassen dürften. Denn schon die Entwicklung eines solchen Systems ist sehr teuer. Wenn man die Kosten einsparen kann, dann ist das viel wert.
Bei der Mobil-Version von Windows war das nicht gegeben. Dementsprechend ist Windows Mobile auch gescheitert. Oder willst Du deshalb Microsoft vorwerfen, sie verstünden nix von Marketing? ;-)
Da gibt's nachher noch nen Edit. Aber erst muss ich was essen.
//Edit: Nachher ist ja flexibel...
Ich weiß nicht ob Windows Phone so horrende Lizenzgebühren hatte, was aber immer schlecht ist, ist ein leerer Appstore. Nutzer kaufen es nicht weil es keine Apps gibt, Entwickler basteln nix weil es keine Nutzer gibt.
Womöglich wollte MS WinPhone ja überhaupt nie öffnen? Naja. Zune2
Nur Trolle bezeichnen andere als Troll. Damit hat sich dann diese Diskussion erledigt. Das hier war eine allgemeine Diskussion und kein Linuxgedenkthread. Alles Wesentliche hatte ich geschrieben, wenn du damit nichts anfangen kannst, dann kann ich auch nichts dafür.
Aber eben darum gehts ja: Wer keine Ahnung hat dem wirbelt genau das im Kopf herum.
Die allermeisten User sind eben schlecht bis nicht informiert und sehen auch keinen großen Grund das zu ändern. Warum denn auch? Das ist anfangs wie eine Fremdsprache lernen.
Verstehe ich. Aber was eben gern übersehen wird, dass diese Nutzer auch erst Windows lernen mussten.
Und wie oft hört man im Bekanntenkreis den Satz "Du kennst Dich doch mit Computern aus ...." oder auch die ganzen Fragen hier im Forum und was es sonst noch für Material gibt.
Es ist also nicht die herausragende Usability, wie hier und da gerne behauptet wird. Windows ist da nicht viel besser als Linux. Der einzige Unterschied ist, dass viele Nutzer Windows halt zuerst in die Hände gefallen sind.
Das seitens vieler Nutzer auch kein Interesse besteht das zu ändern oder überhaupt Bescheid zu wissen, finde ich nachvollziehbar bis verständlich.
Und wer mit Windows zufrieden ist wird man auch nur schwerlich davon abbringen können. Wozu auch?
Aber es gibt halt auch viele Nutzer die ihr Leid mit Windows klagen und trotzdem dabei bleiben. Und dann fällt mein Verständnis schon geringer aus. Und ja. Es gibt sicherlich Abhängigkeiten. Vielfach ist es aber auch Bequemlichkeit.
Affenzahn schrieb:
Manchmal ist weniger halt eben mehr. Seit ich weiß wie Supermarktfleisch hergestellt wird, möcht ich das nicht mehr essen.
Ja. Aber nicht hingucken ist ja eigentlich auch keine Lösung.
Das erstrebenswerte Optimum wäre ja, dass man hingucken kann und trotzdem das Fleisch gerne isst.
Affenzahn schrieb:
Target? Profis und Server vermutlich (was auch Sinn ergibt, da ist es mit Abstand am stärksten).
Vermutlich. Wobei Werbung (auch oder besser gesagt: vorallem abseits von IT) auf mich eher negative Wirkung hat).
Das Nervfaktor ist eine Sache. Viel entscheidender ist aber der Gedanke, dass wenn mich jemand zu einem Produkt mit vollmundigen Versprechungen locken muss, dann will der mich bestimmt über den Tisch ziehen. Weil der belügt mich ja quasi schon in der Werbung mit den Übertreibungen. Und welche Vertrauensgrundlage soll sich da bilden?
Affenzahn schrieb:
Da gibt's nachher noch nen Edit. Aber erst muss ich was essen.
Hatte sich ja ohnehin erledigt. Ist ja keine Diskussion wenn man ignoriert, was andere schreiben.
Und sich jetzt noch so aus der Diskussion rauszuziehen und den anderen den schwarzen Peter zuschieben zu wollen ist sowohl billig als auch durchschaubar.
[B]Affenz[/B]ahn stellt sich der Diskussion. Und das, obwohl er am verhungern ist. Das ist wenigstens ein Kerl. :-)
xenon-seven schrieb:
Alles Wesentliche hatte ich geschrieben, wenn du damit nichts anfangen kannst, dann kann ich auch nichts dafür.
Verstehe ich. Aber was eben gern übersehen wird, dass diese Nutzer auch erst Windows lernen mussten.
Und wie oft hört man im Bekanntenkreis den Satz "Du kennst Dich doch mit Computern aus ...." oder auch die ganzen Fragen hier im Forum und was es sonst noch für Material gibt.
Es ist also nicht die herausragende Usability, wie hier und da gerne behauptet wird. Windows ist da nicht viel besser als Linux. Der einzige Unterschied ist, dass viele Nutzer Windows halt zuerst in die Hände gefallen sind.
[...]
Ich hab keine Kinder im Verwandten und Bekanntenkreis die eine weiterführende Schule besuchen, aber da wurde doch mal vor einigen Jahren angekündigt Kindern mehr Computerkompetenz beizubringen um "den Herausforderungen einer modernen, digitalisierten Gesellschaft gewachsen zu sein." oder so.
Gerade den "individuellen Bausatz" Linux zu lernen, würde enorm weiterhelfen, da man dann weniger in die Versuchung kommt einen PC, Smartphone, irgendwie gearteten Computer als ganzheitliche Maschine zu betrachten, wie das z.Zt. der Fall ist, sondern versteht dass sich ein System aus einer Vielzahl an Teilen zusammensetzt.
Ziel sollte sein, dass man bei "Kernel" nicht mehr an die Army denkt.
Im klassischen Technikunterricht irgendwas mit nem Tinkerboard o.Ä. zu basteln sollte sich doch einrichten lassen.
Ich weiß nicht ob Windows Phone so horrende Lizenzgebühren hatte, was aber immer schlecht ist, ist ein leerer Appstore. Nutzer kaufen es nicht weil es keine Apps gibt, Entwickler basteln nix weil es keine Nutzer gibt.
Android ist ja auch nicht mit vollem Store gestartet. Nämlich aus dem gleichen Grund wie Du ihn nennst. Welcher Entwickler entwickelt Apps für ne Plattform die noch gar nicht etabliert ist.
Affenzahn schrieb:
Gerade den "individuellen Bausatz" Linux zu lernen, würde enorm weiterhelfen, da man dann weniger in die Versuchung kommt einen PC, Smartphone, irgendwie gearteten Computer als ganzheitliche Maschine zu betrachten, wie das z.Zt. der Fall ist, sondern versteht dass sich ein System aus einer Vielzahl an Teilen zusammensetzt.
Wäre natürlich nicht schlecht. Aber gerade staatliche Bildung im Zusammenhang mit Computer kannste vergessen. DA wird dann stolz irgendwie angepriesen das sie da iPad-Klassen haben und ähnlichen Dummfug. Klingt cool, bringt aber in der Sache natürlich wenig.
Vielleicht ist die Zeit auch einfach vorbei. Früher warst Du halt eher gezwungen Dich mit bestimmten Dingen auseinander zu setzen, wenn Du etwas haben wolltest. Fertige Sachen gabs nur begrenzt. Heute wo Kinder mit dem Smartphone aufwachsen hast Du das eben nicht mehr. Klar gibts immer Freaks. Aber es fallen halt all die Weg, die jetzt kein primäres Interesse daran haben aber um ihr Ziel zu erreichen sich dann doch einfuchsen.
Ich will das auch gar nicht mal bewerten. Wenn Du auf Technologie aufbauen kannst, kannst Du natürlich mehr erreichen wenn Du Dich auf dein eigentliches Themengebiet konzentrieren kannst, als wenn Du sozusagen erst mal einen Umweg machen muss. Das war ja auch zu allen Zeiten so. Nur dadurch gibt es ja sowas wie ne Weiterentwicklung. Die Computerpioniere hätten ihre Entwicklungen auch nicht machen können, hätten sie erst mal Kraftwerke entwickeln müssen um Strom zu erzeugen.