News Microsoft stellt Tastatur für Windows 7 vor

@weissbrot:
Dann ist es ein perfektes Gerät, denn der Anschlag der Illuminated ist kein Qualitäts-Anschlag.
Die hat wohl eine der billigstens Scheren-Aufhängung auf dem Markt, sogar die 15 Euro Cherry eVoultion Stream ist sehr viel besser, da man dort die Tasten sogar auf den Kanten und ecken drücken kann und in jedem Winkel, dazu sind die noch sehr stabil, wackeln nicht und sind nicht schwammig. Die Illuminated ist das Gegenteil davon ;)

Ich habe noch nie so billige Technik bei einer Tastatur in der Preisklasse gesehen... eben typisch Logitech... :rolleyes:
 
Eine 0815-Tastatur von Dell, welche praktisch nur aus Tasten besteht und somit nur das notwendigste an Platz frisst, reizt mich da schon wesentlich mehr. Wär echt schön, wenn Hersteller ähnliche Modelle -nur dann- mit höherer Qualität bringen würden.

Für Sonder- und Multimedia Tasten drücke ich auch viel lieber auf eine richtige "Tastatur"-Taste, als auf eine abgeflachte und kaum gut zu erwischende Eigenkreation. Mit Autohotkey kann man da schon mal ne Menge anstellen.
 
@Machete:

Dell spricht aber nicht gerade für Qualität :p dann besser ne Tastatur von Cherry ;)
 
Da will ich auch nicht widersprechen. Sollte aber klar sein wie ich es meinte. ;)
 
Yeeah und mit jedem neuen Windows ne neue Tasta ... die habens raus ... Licence to moneyprint ... ;p
 
ich glaub meine jetzige tuts auch ^^
 
Hmm, sieht aus als hätte sie ein bischen zu lange an der Sonne gelegen ;).
Kann mir nicht vorstellen, dass man daran besonders gut schreiben kann.
 
Look schrieb:
Kabelversion oder geht mir weg mit dem Zeugs.

Genau das dachte ich auch. Ansonsten nicht schlecht das Teil, habe im Moment das Ms Comfort Curve 2000 und bin auch nach Jahren noch zufrieden.
 
Microschrott... dass es sich bei der Tastatur wie immer um so ein Hartplastikklapperteil handelt, ist wahrscheinlich auch so sicher, wie das Amen in der Kirche.

Warum schaffen andere Hersteller es nicht, an die Qualität von Cherrys "Made in Germany"-Tastaturen heran zu kommen? Aber selbst bei Cherry ist ja schon so einiges "Made in China".

Ich schwöre jedenfalls auf meine Cherry. Von allen über 50 ausprobierten Tastaturen ist sie die beste für meine relativ großen Hände.

Von "wireless" halte ich übrigens auch nichts.
 
Cherry lässt mittlerweile viel in Tschechien produzieren. Neue Boards sind nur noch selten Made in Germany.

Schade eigentlich aber daran ist unser geliebtes Vaterland (gezwungenermaßen?) selber schuld, denn die Produktionskosten sind hier im Verhältnis einfach zu hoch.
 
Sieht mir schwer von Logitech Wave Keyboarde abgeschut aus.
 
Äh.. Speziell für Windows 7? Wodurch hat sich das Teil das "speziell" denn verdient?
 
Die Maus hat wieder nur 4 Tasten. Hart, wenn man sich 5 gewöhnt ist.
MS, warum fehlt wieder die Standby-Taste auf der Tastatur?
 
Kann man die Tastatur wohl auch vorne hochstellen wie die 4000er?

Sonst ist sie nicht ergonomisch. Wobei "Ergonomie" wohl bei den meisten Herstellern für ein bestimmtes Design, aber nicht für wirkliche Ergonomie steht :(
 
Ich finde das Design wirklich sensationell gelungen wobei die Anregung, dass nach einigen Betriebsmonaten wohl ziemlich viel Dreck in den Rillen der Handauflage landen wird, sicher seine Richtigkeit hat.
Natürlich geht es bei einer Tastatur (bei mir) mehr um das Feel als ums Look ;-) Also mal sehn ob die Druckpunkte passen und wie es mit dem Klapperfaktor aussieht. Wireless finde ich übrigens auch weder toll noch notwendig. Wenn doch endlich öfter beides ginge, was bei einer Tasta doch echt nicht das Problem sein kann.
 
sidestream schrieb:
...aber daran ist unser geliebtes Vaterland (gezwungenermaßen?) selber schuld, denn die Produktionskosten sind hier im Verhältnis einfach zu hoch.
Jap, diese bösen bösen Fertigungsarbeiter verlangen hierzulande schließlich mehr als 5 Euro pro Stunde - wie kann man nur. Die sollten alle für 2,50 Euro arbeiten, dann wndert uns auch keine Ferttigung mehr ab. :freak: /ironie

P.S.
Ein Qualitätsunterschied durch das Fertigungsland muss nicht immer sein - ich habe schon Arbeiten von einem Unternehmen gesehen, die schlechter wurden, seit sie wieder in Deutschland fertigen.

P.P.S.
Die ersten Arctic Cooling Produkte, damals noch made in Switzerland, waren meiner Meinung auch erschreckend minderwertig m Vergleich zu dem, was ein koreanisches Unternehmen namens Zalman lieferte - auch heute noch ist Zalman höher wertig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem ist nicht der Stundenlohn, sondern die massive Steuerlast, die auf einem Unternehmen liegt. Schon mal was von Lohnnebenkosten gehört?
Wenn man sieht, was alles in Deutschland besteuert wird, dann wird einem ja schlecht.
Kfz-Steuer, Minderölsteuer, Stromsteuer, Emissionszertifikate, Umsatzsteuer, Soli, Grunderwerbsteuer :freak: (als ob da die USt nichts schon reichen würd.), Grundsteuer, Körperschaftssteuer, Versicherungssteuer (als ob die die Unternehmen nicht schon teuer genug käme), Gewerbesteuer, Feuerschutzsteuer ...

Da muss es einen echt nicht wundern, wenn eine Firma im Ausland produzieren lässt. Da kann man fast schon dankbar sein, wenn der Unternehmenssitz weiterhin in Deutschland bleibt. Ebay und Amazon haben's ja schon vorgemacht, wie man durch einen einfachen Kniff Geld einsparen kann. EU-Recht sei dank.
 
Also mit der angeblich hohen Steuerlast dürft ihr euch nicht verdummen lassen - gerade so große Unternehmen wie Cherry, die in der ganzen Welt Unternehmen haben, werden durch das deutsche Steuersystem extrem begünstigt, weil sämtliche Auslandsinvestitionen in Deutschland vom Gewinn des Unternehmens abgezogen werden dürfen - BMW zahlte, das hatten sie mal in einer TV-Reportage (spätnachts, abseits der üblichen Verdummungsmagazine) ich glaube 2004 oder 2005 effektiv (wenn man also die Abzüge durch Auslandsinvestitionen nicht geltend macht und dann den Betrag nimmt) "satte" 15% (selbst im billigsten EU-Land Slovakei muss man noch 20% zahlen), wo CDU und FDP immer mit dem Höchststeuersatz von, ich glaube aktuell 42%, Panik machen. Diese 42% zahlen nur Mittelständler, die ausschließlich in Deutschland existieren, insgesamt sind die Unternehmenssteuereinnahmen gemessen am BIP in Deutschland im EU-Vergleich aber ziemlich gering, weil unseren nationalen Größen wie BMW, Opel, Daimler, SAP usw. bei weitem nicht diesen Panikmachesteuersatz zahlen.

Lohnnebenkosten sind wieder ein anderes Thema, als Steuern, die als Lohnnebenkosten zu bezeichnen und zu behaupten, der Angestellte hätte davon nichts, ist aber ebenfalls Verdummung, denn eine Krankenversicherung, die den größten posten in den Lohnnebenkosten ausmacht, ist nicht nichts. Dass die privaten besser wirtschaften würden, ist übrigens auch eine Halbwahrheit - der durchschnittliche 50 jährige privatversicherte dürfte mit einem Eigenanteil von 300 Euro pro Jahr an 500 Euro monatlich in die Krankenversicherung zahlen - Besserverdienende zahlen zwar oft einen geringeren Betrag sind aber entweder in einem Tarif der noch mehrheitlich Jungerwachsene enthält oder haben eine Eigenbeteligung von mehreren tausend Euro pro Jahr (der Beitrag in der PKV ist nicht fest, er darf durch die Versicherung jederzeit angehoben werden, wenn die Ausgaben in diesem speziellen Tarif gestiegen sind - normalerweise läuft das deswegen so ab: für junge Erwachsene wird ein neuer Tarif aufgemacht, da sind noch keine alten drin und es treten nur junge Leute ein und deswegen ist der Beitrag, es gibt jakaum Kranheitskosten, auchspottbillig, nach fünf jahren wird dieser Tarif dicht gemacht, dh. es werden keine neuen Versicherten mehr aufgenommen, die Leute in diesem tarif werden alle älter, werden alle kränker und deswegen werden die Beiträge auch immer höher)

P.S.
Für die Rentenversicherung gilt das gleiche, der Standardbeitrag für die Rentenversicherung vom Zahnärztehilfswerk ist seit der Finanzkrise 1000 - richtig gelesen eintausend - Euro pro Monat. Nicht zu vergessen das grundsätzliche Totalausfallrisiko von Privatrenten - vor drei jahren gliederte Ford Werke in Detroit aus dem Konzern aus, die Betriebsrenten der Arbeiter, die dort in den vorrangegeangenen 80 Jahren gearbeitet hatten, waren an die ausgegliederten Werke gekoppelt, nicht an den Ford-Mutterkonzern, die ausgegliederten Werke gingen sofort in Insolvenz, der Insolvenzverwalter fand keine Möglichkeit einer weiteren Existenz, die Werke wurden abgemeldet, und ohne Werke gabs auch keine Betriebsrenten mehr - so standen mal eben zehntausende Rentner in Detroit ohne Rente da bz, stehen die, die noch leben, immernoch.

P.P.S.
Also abschließend: Wenn Tastaturen zu diesen Preisen nur im Ausland gefertigt werden können, dann sollen sie das auch - die Volkswirtschaft hat eben nicht viel davon, wenn wir die Leute einfach nur zu Billiglöhnen beschäftigen. (und Tastaturfertigungsroboter spielen ist Billiglohnsektor) Was wir brauchen sind echte Bildungsmaßnahmen, die was wert sind, für Arbeitslose und nicht zwanghafte Beschäftigungssuche mit Förderung des Billiglohnsektors. Wenn das Lohnniveau der sozialversicherungspflichtigen Angestellten sinkt, sind steigende Beiträgsprozentsätze kein Wunder.
 
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