Mobilfunkvertrag Verlängerung

muraaat89

Ensign
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Guten Abend CB Leute

Ich hab ein frage
Es geht um eine Vertragsverlängerung bei Mobilcom die meine Freundin heute Vorzeitig abgeschlossen hat.
Ich würde gerne Wissen ob man diesen Vertrag innerhalb 24h Stunden Widerrufen kann.

Der Vertrag endet ende März und sie hat heute das neue Handy bekommen mit einer Vertragsverlängerung.

bitte um dringende Hilfe!
 
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boarder-winterman

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Wo hat sie die Verlängerung abgeschlossen?
Online, am Telefon oder im Shop?
Online und am Telefon kannst du wegen Fernabsatzvertrag innerhalb von 14 Tagen stornieren, falls Sie im Shop verlängert hat, geht das nicht.
Da Sie das Handy bereits hat, klingt es nach Shop und damit 24 neuen Monaten Vertrag ;)
 

muraaat89

Ensign
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im shop bzw. MEDIAMARKT
kann man den Vertrag nicht iwie anfechten. Es ist ja noch nicht im gebrauch gewesen.
hat man da keine möglichkeiten
 

boarder-winterman

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Wenn der Vertrag im Laden abgeschlossen wurde, hast du keine Handhabe.
 

Livxe

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Kanns dir aus erster Hand sagen.
Wenn du ihn im Shop abgeschlossen hast hast du garkeine Chancen daraus zu kommen. Wie boarder.winterman schon gesagt hat. Telefon/Callcenter jedoch schon. Dagegen vorgehen wird dir auch nichts bringen. Kannst es gern versuchen^^

Grüße
 
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ckone2208

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Ja so ist es und du musst es ja wissen, da bei Mobilcom wohl die meisten wieder raus wollen! ;)
 

Livxe

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Der Nachbar

Rear Admiral
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Das lässt auf inkompetente Verkäufer und Beratung schliessen.

Aufgekratzte und emotional gut gelaunte Kunden im Laden sind nämlich gute Abschlusspartner.
Kunden mit Heisshunger kaufen oft auch mehr Lebensmittel, als tatsächlicher Hunger vorhanden ist.
Ein guter Fachverkäufer erkennt das am Verhalten und Fragestellung und bremst auf tatsächliche Bedürnissse.
Psychologische Durchleuchtung ist ein Bestandteil der Ausbildung, auch wenn es für die Verkaufsabschlüsse verwendet wird, was ein asoziales Gesellschaftsverhalten darstellt. Bewusst einem trockenem Alkoholiker als Beispiel über Zusatzangebote wieder abhängig machen. Der Spiegelbildverkäufer kann sowas, wenn der Trockenalkoholiker noch nicht gefestigt ist.

Auf lange Sicht wird es die Anbieter und Mitarbeiter weit mehr kosten. Wer jetzt von Pech redet, wird sich in so einem Wettbewerb schnell in einer persönlichen wirtschaftlichen Schieflage finden, weil er sich seiner sozialen Arbeitsverantwortung nicht bewusst ist und beim Kunden, also auch sich selbst nichts mehr zu holen ist. Provisionsabhängige Arbeitsverträge sind nämlich auch ein psychologisches Werkzeug der Firmen um die eigenen Mitarbeiter auszubeuten. Das unterscheidet sich von den Provisionsverträgen der Manager, selbst wenn sie die Firma mit den Mitarbeitern misswirtschaften. Im Managerberiech sieht man noch was anderes. Während das normale Arbeitspersonal oft abgewrackt aussieht, halten sich die Manager für ihre Arbeitsleistung durch Arbeitsübergabe sehr gut.
Mir wollte eine Personalleitung sogar die Vorteile der Aufstiegschancen im Unternehmen der internen Zusatzqualifikation im Marketing und Personalbereich positiv für ein höheres Einkommen verkaufen. Die wollten mich wirklich für dumm verkaufen, was ich schon in der Ausbildung gelernt und hinterfragt habe um mir mit umgedrehten Anreizen im positiver Lichtdarstellung weniger Lohn zu zahlen.

Das ist ein bewusstes Erziehungsmittel, um von Kinderbeinen an Verantwortung und Fachwissen auf eine für den Markt optimale Gesetzes und Verkaufsgrundlage auszulegen und anzuwenden.

Kann der Kunde nachweisen, dass sein emotionales Verhalten ausgenutzt wurde oder durch schmeichelnde Verkaufsbotschaften als solches zusätzlich provoziert, wäre es ein Grund für einen Vertragsanfechtung.
Selbst das UWG ist ein politisches Meinungsbuch.
7.§
„fachliche Sorgfalt“ der Standard an Fachkenntnissen und Sorgfalt, von dem billigerweise angenommen werden kann, dass ein Unternehmer ihn in seinem Tätigkeitsbereich gegenüber Verbrauchern nach Treu und Glauben unter Berücksichtigung der Marktgepflogenheiten einhält.

Dann überprüft mal die Marktgepflogenheiten und Standards. Hier können sich Firmen wunderbar über die Lobbyisten diesen Paragraphen zurechtbiegen. Auch mit dem Einsatz vom fehlbesetzten Prersonal, die über die Leitlinien der Hersteller verkaufen und selbst keine Ahnung über das Produkt haben. Die 100€ Verträge werden intern auch nicht hinterfragt und wohin das Geld fliesst, so lang noch die eigene Provision stimmt.

Ich hatte letztes selber eine meiner sehr seltenen leicht emotionalen Anbahnungen, da sich auf dem Weg zum eigentlichen Shop ein emotionales Mangelquerbedurfnis durch Frust etablierte, was mich zum Kauf eines unnötigen Artikels animiert hätte. Solche emotionalen Umstände passieren mir nur, wenn ich unausgeschlafen bin und so was sieht ein Verkäufer an den Augen und Verhalten. Wenigstens schaltet sich nicht mein rationales Verhalten ab, sonst hätte ich auf kundenspezifierter Ware und das wohl noch nicht der optimalen Ware gesessen.

Ich sehe hier der vorhanden Angaben wegen keinen Grund den Vertrag nicht gegen eine Bearbeitungsbegühr als normale Arbeitsleistung aufzuheben, sollte nicht wissentlich von einer der beiden Seiten ausgenutzt. Aber was rede ich, wenn schlechte Unternehmen mit schlechten Mitarbeitern Transparenz und richtiges Verhalten auf Firmenpolitik und Gesetzeslage und Marktbedingungen anpassen und so die Kunden erziehen. So kann man sich rechtmäßig aus der Verantwortung ziehen, weil man das Verhalten mit bestimmt, was der Gesamtbilanz am Besten zu Gute kommt.
 

MisterMankind

Lt. Junior Grade
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Das kann man sicherlich so sehen, wie du es tust.
Ich allerdings finde, jeder hat auch das zu verantworten, was er tut. Hier nur im Sinne von "die armen Kunden werden alle emotionalisiert und manipuliert" zu denken beleuchtet nur eine Seite der Medaille - schließlich ist es letztendlich immer noch der Kunde, der einen Vertrag abschließt.
Und zu behaupten, ALLE Kunden würden dieses Spielchen mitmachen, indem man grundsätzlich die Verbindlichkeit von Verträgen aufheben möchte, scheint mir schwer fehlgeleitet und rechtspolitisch trotz objektivem Nutzen für den Kunden geradezu eine Frechheit gegenüber jedem in freier Selbstbestimmung eigenverantwortlich handelndem Kunden.
Ich denke, jeder ist für sein Handeln verantwortlich und sollte fähig sein, sich nicht von Verkäufern manipulieren zu lassen - dass das nicht der Fall ist, ist meiner Ansicht nach dann tatsächlich, deiner Position zum Trotz, das Problem des Einzelnen. Dies aber zum Anlass zu nehmen, ein generelles Widerrufsrecht für Verträge (oder auch nur eine Sitte, geschlossene Verträge wieder aufzulösen, wie du sie mit "keinen Grund ihn aufzuheben" beschreibst - der Grund liegt eben schon allein in der Verbindlichkeit des Vertrags an sich, was gäbe es denn bitte für den Verkäufer für einen anderen Grund, dies zu tun, als pure Menschenfreundlichkeit zulasten des eigenen Unternehmens?) einzuführen, scheint mir deutlich überzogen und die Privatautonomie nicht im Ansatz berücksichtigend - jemand, der frei handeln kann, muss meines Erachtens zu Recht auch für seine Fehler (also hier den unüberlegten Vertragsschluss) einstehen.
Und bevor jetzt irgendwas in die Richtung kommt: nein, ich bin weder im Einzelhandelsgewerbe tätig noch war ich es je, die Interessen des Handels könnten mir aus der Hinsicht also prinzipiell völlig egal sein.

P.S.: in Bezug auf deine vermeintlichen Gründe zur Vertragsanfechtung: die liegen in so einem Fall offensichtlich nicht vor, siehe §§ 119ff. BGB - ein emotionsgeleitetes oder von (im objektiven Gehalt zutreffenden) Verkaufsbotschaften geleitetes Verhalten ist hier zu Recht nicht umfasst.
 
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WhiteShark

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Auch bei Abschluss in einem Shop kann man ggf ein Widerrufsrecht haben.
Denn wenn es nur ein einfacher Mobilcom-stand ist dann zählt das ähnlich wie ein HaustürGeschäft bzw Vertragsabschluss auf der Straße.

Auch kann man eventuell wegen Irrtum zurück treten, bspw weil von Verkäufer falsche Tatsachen vermittelt wurden.
 

WhiteShark

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Livxe

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@WhiteShark geh ruhig damit mal vor Gericht. :lol: Wirst sehen wie weit du letztendlich kommst
 
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methadron

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Wie oft ich schon an mobilen Ständen angesprochen wurde, ob ich einen MD Vertrag habe, dieser vielleicht bald ausläuft und ich ihn nicht verlängern will.
Der Wikipedia Artikel hat überhaupt keinen Bezug zu der Situation des TEs.
MD hat in fast jedem Media Markt einen eigenen Verkaufstresen, der nicht temporär ist.
 

WhiteShark

Admiral
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@WhiteShark geh ruhig damit mal vor Gericht. :lol: Wirst sehen wie weit du letzenendlich kommst
Normalerweise wird man auf sein Widerrufsrecht bei Abschluss an einen solchen Stand schriftlich hingewiesen.
Ist der Stand im Mediamarkt und man wird nicht darauf hingewiesen ist es natürlich grenzwertig und die Chancen würde ich auf 50:50 schätzen.
Wenn der Stand dort dauerhaft steht sieht es natürlich schlechter bis aussichtslos aus.
Wechselt der Stand aber regelmäßig sieht es wieder besser aus, das der Richter der Argumentation folgt.
 
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