News Musiker gesteht Betrug: 12 Mio. US-Dollar Streaming-Tantiemen mithilfe von KI-Bots

lynx007 schrieb:
Ist natürlich überhaupt nicht auffällig wen 100% der milllarden aufrufe alle über nen VPN kommen
Da steht in der IP nicht "ich bin eine VPN Verbindung".

Ja, es gibt natürlich bekannte IP Cluster, die von von Anbietern genutzt werden. Aber warum sollte man das a) untersuchen und b) verbieten?

Manche sind standardmäßig mit VPN unterwegs.
 
@Alphanerd Doch das steht da! Kann man googlen.
"
https://www.whois.com/whois/
"

Aber hier ist das Problem das er seinen Trafic nichts maskiert hat, weil dagegen schützt dich kein VPN! Deshalb knallt man ja noch Thor und Proxynetzwerke dazwischen. In dem fall hilft dir das relativwenig, weil du als Künstler bekannt bist. Mit Bankkonto, sondern auch die Adresse. Und da will man eignetlich das es weder auffällt, noch auf einen selber zurückverfolgbar ist.


Weil dein Argument, leute verwden VPN, ändert ja nichts daran, das das auffällig wen, wen die VPN Quote sonst so bei 20-30% liegt und lötzlich kommen 99% der Votes von bekannten VPN adressen, auf einen Künstler der sonst nie aufrufe hatte! Das sieht man in den Logs, da geht auch bei jedem Monitoring Programm die Lichter an. Relevant ist nicht, das Leute VPN nutzen. Sondern wieviele, und in welchem Abstand!
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Also selbst wen wie es sauber gemacht haben, wen plöätzlich viel nur für dich VOten, und dann auch nur für dich. Spätestens dann ist der Zug abgefahren. Normalerweise Voten Bots gerade deshalb alles, nicht nur dich.


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Dann noch pralen und nicht mal mit der Kohle versuchen abzublitzen... Aber vielicht war das sogar sein plan nur fbi war schneller. Warum sollte man das untersuche? Naja er hat Milionen abkasiert. Spätestens dann lohnt es sich Mitarbeiter die sich die Vergindungsdaten anschauen.
 
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lynx007 schrieb:
Aber hier ist das Problem das er seinen Trafic nichts maskiert hat, weil dagegen schützt dich kein VPN! Deshalb knallt man ja noch Thor und Proxynetzwerke dazwischen
Es ist TOR und nein, eine VPN Verbindung wird nicht immer erkannt.

https://share.google/aimode/wVecmoiqetxOhw1ik

Ansonsten wäre er ja auch nicht seit 2017 damit durchgekommen.
 
@Alphanerd
Ja wen man gut ist, hast du recht. Aber man ist auch nicht unsichbar. Gespert, auffällig wurde er angeblich zumerstmal bei Spotfy 2019. Und bis 2022 dauert es bis das FBI dazukam... :evillol::D
also hätte von 2017 bis 2021 die Reisleine gezogen, wäre er Reich und Frei.
FUck, vielleicht lohnt sich kriminalität ja doch. :evillol:;)
 
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TnTDynamite schrieb:
Gut gemachten AI-Slop erkennt ein ungeschultes Ohr mitunter nicht.
Dann isses aber kein AI "Slop" mehr, wenns gut gemacht ist. Dann ist es einfach KI generierter Content.
 
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@h00bi korrekt, seh ich auch so.

Das merkt man ja leider hier als auch überall sonst im Netz, dass für ziemlich viele prinzipiell ohne vorherige qualitative Betrachtung alles was von "AI" kommt automatisch "Slop" ist/sein muss - weil es eben von der phösen "AI" kommt.
Genau wie es das Lager gibt, die alles was von und mit "AI" daherkommt unreflektiert hypen.

Ich sehe da sehr starke Parallelen zu religiös verblendeten Glaubenskriegen.
 
Es kommt ganz darauf an, was genau damit bezweckt wird/gemacht wird, und wie viel AI im Spiel war. Wenn es "Echtheit" vorgaukeln will und 100% mit KI generiert wurde, ist es IMHO immer Slop, egal wie gut gemacht. Wenn es klar als KI generiert markiert ist und/oder nur mit KI-Unterstützung (bspw. Werkzeuge, die mit ML-Algorithmen arbeiten verwendet wurden) gemacht wurde, kann man dem ganzen durchaus eine gewisse Existenzberechtigung zugestehen, je nach Qualität des Endprodukts.
 
MaverickM schrieb:
Wenn es "Echtheit" vorgaukeln will und 100% mit KI generiert wurde
Dann ist doch aber "Slop" nicht wirklich der passende Begriff dafür (weil es doch eben vor allem umgangssprachlich die schlechte Qualität von "AI"-generierten Inhalten adressiert).
Was du meinst (wenn ich das jetzt richtig verstanden habe) ist Fake. Das ist ja kein originäres Problem von "AI" - früher™ sagte man dazu z.B. einfach "gephotoshoped".

"AI"-Tools heben das Fake-Potential doch nur auf ein ganz anderes vor allem quantitatives Niveau, weil es prinzipiell keinerlei besonderen Skill mehr voraussetzt.

Ich finde schon, dass man zwischen "Fake/Künstlich vs. Authentisch/Original/Real" und der (z.B. optischen) Qualität eines Mediums differenzieren bzw. beides nicht in denselben Topf werfen sollte.
 
Snapuman schrieb:
Was du meinst (wenn ich das jetzt richtig verstanden habe) ist Fake.

Nein, ich meinte schon Slop. Banales Beispiel: Katzenvideos, die mit KI generiert wurden. Nutzen null, Schaden null, sie sollen ja nur unterhalten. Die Tatsache, dass es aber KI-generiert ist, macht sie nicht lustig, da man im Allgemeinen erwartet eine lustige Situation von/mit Katzen zu sehen, und keinen generierten Unsinn. Ob das dargestellte glaubhaft (Im Sinne von keine Bildfehler, glaubhafte Animationen etc.) generiert wurde spielt dabei keine Rolle.
 
Nach der Logik wären ja z.B. aber auch generell alle CGI-Effekte in Filmen (z.B. Feuer/Explosionen) generell "Slop" - weil sie sind ja nicht echt, versuchen aber den Eindruck zu vermitteln sie wären es (und werden auch genau daran gemessen, je echter sie wirken, als desto besser werden sie wahr genommen).

Also ich verstehe glaub schon, was du eigentlich meinst (und seh das auch ähnlich kritisch - vor allem im Sinne was können wir in Zukunft noch glauben, was wir sehen), nur glaube ich eben, dass es nicht so einfach nur mit dem Begriff "Slop" allein getan ist.
 
@Snapuman
Nein, das (CGI) ist nicht vergleichbar, bzw. nicht das, was ich meinte. Vor allem, da jedem klar sein dürfte, dass ein Film eben ein fiktionales Werk ist, und kein Tagesschau-Bericht. Das ist IMHO ein entscheidender Punkt.
 
Naja ich stimme dir insofern auf jeden Fall zu, als dass bei erwartet realen Dingen wie Katzenvideos und Nachrichten, "AI"-Inhalte grundsätzlich den "Pool" an Daten verwässern bzw. verschmutzen. In dem Sinne wäre "Slop" tatsächlich auch bei qualitativ sehr hochwertigen fake-Darstellungen passend (bzw. eigentlich sogar umso passender, je weniger die "AI"-Inhalte noch als solche zu erkennen / von der Realität unterscheidbar sind).
Also "Slop" nicht weil es kacke aussieht, sondern "Slop" weil es die Glaubwürdigkeit von Medien untergräbt, weil es glaubhaft vorgibt etwas zu sein was es nicht ist.

Auf der anderen Seite, wenn wir rein fiktionale Werke wie Spielfilme oder eben auch Videospiele betrachten, dann trifft genau das doch eben nicht mehr zu. Wenn mir ein ML/LLM-basierter Algorithmus eine pixel-genaue/perfekte Darstellung wie ein nativ gerendertes Bild erzeugt aber mit wesentlich geringerem Rechenaufwand, dann ist das doch einfach nur technologischer Fortschritt oder? Wo könnte man da bitte noch von "Slop" reden?

Deswegen mein ich, dass es wichtig wird hier mehr zu differenzieren und nicht alles was "AI" ist generell und immer/prinzipiell als "Slop" zu betrachten.
 
Slop ist etwas, das sloppy, also schlampig ist. AI-Slop ist schlampig dahingerotzter KI-Inhalt.
 
Snapuman schrieb:
Wenn mir ein ML/LLM-basierter Algorithmus eine pixel-genaue/perfekte Darstellung wie ein nativ gerendertes Bild erzeugt aber mit wesentlich geringerem Rechenaufwand, dann ist das doch einfach nur technologischer Fortschritt oder? Wo könnte man da bitte noch von "Slop" reden?

Konkret im Zusammenhang mit Kunst oder Medien gibt es diesen schönen Begriff der Schöpfungshöhe. Man kann, so denke ich, mit Fug und Recht behaupten, dass es zumindest fraglich ist, ob KI-Werke, so gut sie auch sein mögen, diese Schöpfungshöhe erfüllen.
 
Dieser Begriff kommt ja aus dem Urheberrecht und das wiederum kommt aus dem Bedürfnis, "geistiges Eigentum" zu schützen, um u.A. Künstler einen rechtlichen Schutz vor Plagiaten gewähren zu können. Insofern misst "Schöpfungshöhe" auch erst einmal gar nicht die ästhetische Qualität eines Werks, sondern nur, ob eine ausreichend individuelle geistige Leistung eines Menschen dahintersteht, damit etwas überhaupt als "Werk" im urheberrechtlichen Sinn gilt.

"KI" ist ein Werkzeug, der Schutz (Schöpfungshöhe) fällt z.B. bei Videospielen aber auf die Konzepte, Designs, Level‑Gestaltung, Steuerung des Prozesses usw. Nutzt ein Entwickler ein ML/LLM-Verfahren nur, um dieselbe optische Konsistenz günstiger zu erreichen, ändert das doch in Folge nichts an der "Schöpfungshöhe" der Spielgestaltung. Das ist technologischer Fortschritt in der Produktionskette, etwa so, wie man früher mit neuen Render-Engines oder Shader-Techniken denselben Stil effizienter erreichte.

Der Algorithmus berechnet eine Darstellung, aber die kreative Entscheidung - welches Setting, welche Stimmung, welches Spielgefühl wir mit dieser Darstellung erzeugen wollen - bleibt doch bei den Designern, Entwicklern und Künstlern. Die Schöpfungshöhe liegt im Konzept, in der Level-Gestaltung, im Narrativ, in der Charakterisierung und in der manuellen Steuerung der Tools, nicht darin, welches konkrete Tool nun einzelne Texturen oder Effekte erzeugt.

Wenn ich also ein ML/LLM-basiertes Rendering-Tool in einem Spiel nutze, um dasselbe visuelle Ergebnis mit weniger Rechenaufwand zu erzielen, ist das doch erstmal nur technologischer Fortschritt, solange die Kreativität und Steuerung klar menschlich bleibt und das Ergebnis keine Behauptung über "Realität" macht, also kein Fake-Anspruch vorgetäuscht wird (da bin ich voll bei dir).

Kunst, im engeren Sinn, ist dann eher etwas, was über diese Schöpfungshöhe hinaus auch einen ästhetischen oder kritischen Anspruch hat - unabhängig davon, ob ein Bild per Brush-Tool, Photoshop-Filter, Shader oder ML-Modell gerendert wurde.

Vielleicht ist die entscheidende Frage nicht, ob "KI" Kunst erschaffen kann (oder konkreter gesagt ein Mensch, der ML/LLM-basierte Tools nutzt), sondern ab wann der menschliche Anteil in diesem Schöpfungsprozess so gering wird, dass das Ergebnis zur bloßen "seelenlosen" Simulation kreativer Handlung verflacht.

PS: Mir fällt grad auf, dass ich mich hier inhaltlich mehr auf die "kann KI Kunst/was ist Kunst" Diskussion in den DLSS5 Threads beziehe bzw. dort anknüpfe. Ich lasse das aber mal so stehen, weil letztlich läuft es ja inhaltlich auf dieselbe Diskussion hinaus. ^^
 
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Snapuman schrieb:
"AI"-Tools heben das Fake-Potential doch nur auf ein ganz anderes vor allem quantitatives Niveau
Deshalb auch slop (Fraß). Es ist viel, schmeckt nicht und macht nicht satt. Es wird einem aber schlecht davon.
 
Snapuman schrieb:
Insofern misst "Schöpfungshöhe" auch erst einmal gar nicht die ästhetische Qualität eines Werks, sondern nur, ob eine ausreichend individuelle geistige Leistung eines Menschen dahintersteht, damit etwas überhaupt als "Werk" im urheberrechtlichen Sinn gilt.

Genau darum geht es ja. Einfach ein paar Eigenschaften zu prompten und von der KI etwas ausgespuckt zu bekommen, was man als Endergebnis verwendet, hat in meinen Augen keinerlei Schöpfungshöhe.

Snapuman schrieb:
der Schutz (Schöpfungshöhe) fällt z.B. bei Videospielen aber auf die Konzepte, Designs, Level‑Gestaltung, Steuerung des Prozesses usw. Nutzt ein Entwickler ein ML/LLM-Verfahren nur, um dieselbe optische Konsistenz günstiger zu erreichen, ändert das doch in Folge nichts an der "Schöpfungshöhe" der Spielgestaltung.

Und hier wird es halt - wie ich oben schrieb - fraglich, ab wann genau es nun Slop oder ab wann es dann als Kunst/eigenständiges Wert mit ausreichender Schöpfungshöhe gilt. Man kann da auch nicht konkret bspw. irgendwelche Prozentzahlen anwenden. Es hängt immer konkret davon ab, für was und wie genau KI-Tools verwendet werden. Schnelles Prototyping? Absolut kein Problem. Aufhübschen, bspw. durch bessere Beleuchtung oder Upscaling? Durchaus noch in Ordnung. Komplett generierte Szenen/Inhalte? Aus meiner Sicht definitiv nicht mehr. Aber hier sind die Übergänge halt fließend.
 
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