Nachhaltigkeit im Alltag - Erfahrungen der Community (1. Beitrag beachten!)

DerOlf schrieb:
Eine Zeitlang wurde da einfach LKW-weise gelbe Säcke reingekippt ... gänzlich unsortiert ... ich kann nur hoffen, dass sich das geändert hat.
Das war einer der Gruende warum wir jetzt eine "Wertstofftonne" haben, und keine Saecke mehr.
In die Tonne darf auch explizt wesentlich mehr rein als in den gelben Sack. Metallschrott ist zum Beispiel explizit erlaubt.
Es wird auch explizit darum gebeten den Muell lose in die Tonne zu werfen und keine extra Saecke zu nehmen um die Sortierung zu erleichtern

@Buttkiss: Ah, das sind genau die "Schlaeuche" die ich meine.
Wenn man die mal in der Hand hat merkt man, dass das Material ziemlich dick ist. Nicht zu vergleichen mit einem klassischen alten Milchschlauch, an die ich mich noch ganz dunkel erinnern kann.
 
Um euch glücklich zu machen habe ich diesen einen Satz ersatzlos gestrichen. Der ändert nämlich nichts an meinem Punkt des Posts und zu diskutieren was Menschen möglicherweise denken ist sinnlos.
 
DerOlf schrieb:
Transport war bei diesen Schläuchen damals allerdings ähnlich heikel, wie bei rohen Eiern. "Einfach in den Rucksack schmeißen", konnte damit gut schief gehen.

Inzwischen wäre ich dafür bestens gerüstet. Mein "Einkaufskorb" für Milch (u.A.) ist nämlich ein rechteckiger Farbeimer mit einem angeschraubten Aluprofil und einem Holzklotz als Gepäckträgerhalterung. Ich müsste nur die scharfkantigen Schraubenköpfe mit Panzertape abdecken, und das Ding wäre perfekt für Milch in Schläuchen.
 
Reglohln schrieb:
Das war nicht sein Punkt.


Nein, tut er nicht. Er zeigt auf, dass es bei FCKW – wie auch bei Glyphosat – kein Umdenken gab und gibt.
Doch, er diskutiert auf emotionaler Ebene und mischt Themen einfach wild durcheinander, die nichts miteinander zutun haben. So funktioniert halt einfach keine Diskussion auf Sachebene.
Man kommt am Ende auf keine Lösung.
 
Dann zitiere bitte die emotionale Stelle in seinem Post.

Nein, er vermischt nichts. Er vergleicht. Bei einem Vergleich werden durchaus auch eigentlich themenfremde Dinge auf ein bestimmtes Teilthema reduziert. Das ist eine gängige Praxis in Diskussionen.
 
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Buttkiss schrieb:
die Dinger stehen ganz gut.
Von denen Sprach ich ja auch nicht.
Ich meinte das Original aus meiner Kindheit.

Sogar bei den Tetrapaks gab es anfangs etwas, das durchaus nachhaltiger war, als die heutigen Tetrapaks mit Plastikverschluss (natürlich angebunden).
Eigentlich funktionieren Tetrapaks auch ohne ... allerdings ist dieses Plastikteil am ganzen modernen Tetrapak wahrscheinlich noch das am einfachsten zu recycelnde ... das ist nämlich kein Verbundstoff, sondern "sortenrein".
Mein Problem damit: Es ist ein zusätzliches Plastikteil, dessen Produktion eigentlich unnötig ist.
Es ging Jahrzehnte auch ohne Plastik-Schraubverschluss am Tetrapak.
 
Reglohln schrieb:
Nein, tut er nicht. Er zeigt auf, dass es bei FCKW – wie auch bei Glyphosat – kein Umdenken gab und gibt.
Wie kommt es dann dazu, dass FCKW mitlerweile weltweit verboten ist?
 
JMP $FCE2 schrieb:
Inzwischen wäre ich dafür bestens gerüstet.
Das war ich damals schon ... Eier, Milchschläuche, Joghurtbecher und ähnlich fragile Ware kam beim Einpacken halt einfach als letztes dran.
Ford_Prefekt schrieb:
Wie kommt es dann dazu, dass FCKW mitlerweile weltweit verboten ist?
Es musste verboten werden, weil es sonst nicht aus dem Handel verschwunden wäre.
Mit dem Verbrennungsmotor hätte man es genauso halten müssen ... leider haben wir Politiker, die leichter umfallen, als ein abgenutzter Dominostein.
 
DerOlf schrieb:
... leider haben wir Politiker, die leichter umfallen, als ein abgenutzter Dominostein.
Darf ich mir den Spruch zu Eigen machen?
 
Wo das herkommt, gibts noch mehr davon @Araska

Eigentlich stört es mich nur, dass wir es in DE immer wieder mit Freiwilligkeit versuchen, obwohl wir eigentlich ganz genau wissen, dass das am ehesten zu einem "weiter so" führt.
Oder ist es garkein "obwohl" sondern eher ein "weil"? Ich bin mir da echt nicht mehr sicher.
 
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DerOlf schrieb:
Eigentlich stört es mich nur, dass wir es in DE immer wieder mit Freiwilligkeit versuchen, obwohl wir eigentlich ganz genau wissen, dass das am ehesten zu einem "weiter so" führt.
Oder ist es garkein "obwohl" sondern eher ein "weil"? Ich bin mir da echt nicht mehr sicher.
Das ist kein exklusives deutsches Problem. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und Veränderung wird immer erstmal nicht cool sein.
 
FrankenDoM schrieb:
Das ist kein exklusives deutsches Problem
In Deutschland erlebe ich es aber hautnah.
Vor allem erlebe ich, wie wir fast jede gute Idee verwässern und letztlich verwerfen, von der irgendwer glaubt, sie könne unserer Wirtschaft schaden.

Beispiel CO2-Abgabe ... das könnte ein Steuerinstrument zur CO2-Reduktion sein ... man hat nur nicht die Eier, sie als solches einzusetzen, weil dann ja alles teurer wird.
Folge: Verbrenneraus aufgeweicht, Rückkehr zur Atomkraft ... man sollte die CO2-Abgabe einfach einstampfen, und endlich zugeben, dass Klmaschutz eben nicht zur globalen Wirtschaft passt.
Dadurch wird zwar nichts besser, aber man wäre endlich mal sich selbst gegenüber ehrlich.

Wisst ihr, was durch die hohen Spritpreise passiert? Immer mehr meiner Tank-Kunden denken laut drüber nach, ob der nächste nicht doch ein Stromer werden sollte. Man nutzt Alternativen. Schon daran kann man sehen, wie mächtig die Preisschraube ist und dass es dumm ist, drauf zu verzichten, weil sich dann ja nur noch Reiche Spassfahrten leisten können.
Die einzig wählbare Alternative (aus wirtschaftlicher Sicht) ist eine, die weniger kostet -> hohe Spritkosten steigern die Attraktivität der Alternativen zum Verbrenner ... und das schadet lediglich unserer lethargischen Autoindustrie.
 
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FrankenDoM schrieb:
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und Veränderung wird immer erstmal nicht cool sein.
So ist es, wenn man ihn lässt wird er immer zu seinem gewohnten Leben zurückpendeln.
DerOlf schrieb:
Es musste verboten werden, weil es sonst nicht aus dem Handel verschwunden wäre.
Das war mein Punkt, das Umdenken gab es ja eigentlich nur wegen der Verbotes....
Aber wir entfernen uns schon wieder vom eigentlichen Thema.
 
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DerOlf schrieb:
Verbrenneraus aufgeweicht, Rückkehr zur Atomkraft ... man sollte die CO2-Abgabe einfach einstampfen, und endlich zugeben, dass Klmaschutz eben nicht zur globalen Wirtschaft passt.

Verbrenneraus funktioniert nicht, solange die massentaugliche Ladeinfrastruktur nicht steht. Und weiterhin selbst von Mindestlöhnern unverschämte Pendelstrecken verlangt werden.

Und das Thema Atomkraft ist auch gegessen, wenn das Fachpersonal schon in Frührente ist, oder andere Jobs hat. Uns wird nichts anderes übrig bleiben, als die Kohle wieder auszugraben, sobald Deutschland wirtschaftlich so am Ende ist, dass es sich keine chinesischen Solarzellen und Akkus mehr leisten kann.
 
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JMP $FCE2 schrieb:
Verbrenneraus funktioniert nicht, solange die massentaugliche Ladeinfrastruktur nicht steht. Und weiterhin selbst von Mindestlöhnern unverschämte Pendelstrecken verlangt werden.
Warum lässt man sich darauf überhaupt ein?

Ich mache erneut einen Vorschlag, den ich schon öfter brachte. Helft nicht den Pendlern durch Pendelpauschalen, sondern lasst die Arbeitgeber die Pendelwege zu 100% bezahlen.
Dann suchen die automatisch eher nach Personal, welches nicht ganz so weit pendeln muss oder fangen wieder an, Werkswohnungen zu bauen.
Beides wäre sinnvoll.

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur wird vn den Betreibern nicht vorangetrieben, solange die Infrastruktur dann nicht eine gewisse Auslastung erreicht (letztlich muss man das Netz "wirtschaftlich" betreiben können ... aka "Das muss halt Gewinn abwerfen").
Ohne viele Stromer auf der Straße gibt es nicht den öffentlichen Druck, diese Infrastruktur weiter auszubauen, denn dafür müssten viel öfter Stromer liegen bleiben, weil sie es nicht mehr bis zur nächsten Ladesäule geschafft haben. Ich arbeite zwar direkt neben einer solchen Säule, aber es ist selten, dass mal ein Sromer da hin geschoben werden muss ... bei Benzinern passiert das regelmäßig.
Ich kann mir aber vorstellen, dass Stromer-Fahrer über ein bisschen mehr Planungskompetenz verfügen und es letztlich nur daran liegt. Die haben ihre "Tankanzeige" wohl irgendwie besser im Blick.
 
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DerOlf schrieb:
Ich mache erneut einen Vorschlag, den ich schon öfter brachte. Helft nicht den Pendlern durch Pendelpauschalen, sondern lasst die Arbeitgeber die Pendelwege zu 100% bezahlen.

Gegenvorschlag: ein echtes bedingungsloses Grundeinkommen ohne Zuverdienst- und Vermögensanrechnungsgleichschalterei. Nicht diesen in Bürgergeld umbenannten Agendaschwindel, der vorher geleistete Arbeit bestraft.

Im Gegenzug weg mit jeglichem Kündigungsschutz. Arbeitgeber müssen nur die bezahlen, die Gewinn machen. Freiheit für beide Seiten. Wenn die Arbeit durch absurde Pendelkosten zum Verlustgeschäft wird, müssen die Arbeitgeber aber selbst angekrochen kommen. Ohne Hilfe durch das Erpressercenter.

DerOlf schrieb:
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur wird vn den Betreibern nicht vorangetrieben, solange die Infrastruktur dann nicht eine gewisse Auslastung erreicht (letztlich muss man das Netz "wirtschaftlich" betreiben können ... aka "Das muss halt Gewinn abwerfen").

Ladeinfrastruktur verstaatlichen, sozialen Wohnungsbau verstaatlichen, ÖPNV verstaatlichen, Staatsfonds statt Riesterbetrug. Der ganze Privatisierungswahn ist gründlich in die Hose gegangen.
 
Essenzielle Infrastruktur in private Hand zu geben ist doch vorhersehbar der größte vorstellbare Scam gewesen. Und dennoch glauben immer noch genügend Leute dran, dass es was besser macht...
 
JMP $FCE2 schrieb:
ein echtes bedingungsloses Grundeinkommen ohne Zuverdienst- und Vermögensanrechnungsgleichschalterei.
Klingt gut ... aber ich glaube, da friert eher die Hölle zu.
Weiter gehe ich da nicht drauf ein. Das ist hier wirklich zu weit weg vom Thema.

Ich werde morgen ganz nachhaltig zur Arbeit laufen müssen (mindestens den halben Weg) ... der ÖPNV wird mal wieder bestreikt (sprichwörtlich "alle Jahre wieder", weil ver.di nur 12monatige Verträge verhandelt).
 
DerOlf schrieb:
die Preisschraube
Und wenn trifft diese am meisten? Die Ärmsten.
Wer hat belegbar den schlechtesten CO2 Fußabdruck? Die Reichsten.

Keine Sau fährt freiwillig ne alte Karre aus Spaß an der Freude (Oldtimer mal ausgenommen). Die werden gefahren weil die Leute darauf angewiesen sind.
Buttkiss schrieb:
Das war mein Punkt, das Umdenken gab es ja eigentlich nur wegen der Verbotes....
Da widerspreche ich Dir gar nicht, aber das trifft auf jede Generation zu. Möglicherweise hat mich deshalb Deine gestrige Antwort etwas irritiert. Ich hab diese wohl anders aufgefasst.
Der Mensch verändert sich nicht freiwillig, zumindest nicht grundlegend. Im Kern ging es mir ja darum zu sagen, dass die Jungen heute nicht schlechter oder besser sind als die Jungen damals. Wer weiß was damals gewesen wäre wenn man diese flächendeckende 24 Stunden Infos schon damals gehabt hätte. Damals war nichts mit immer und zu jederzeit alle Infos in der Hosentasche. Damals war nichts mit Influencer usw. die ein Meinungsbild vorleben. Ich sag jetzt nicht, dass das böse ist oder so, ich sage aber, dass das ein grundlegend anderes Leben war und dann bin ich wieder da wo ich gestern angefangen habe.
Es ist einfach nicht seriös möglich valide Vergleiche anzustellen zwischen einem 18-jähringen damals und einem 18-jähringen heute. Die sind anders, aber nicht besser oder schlechter.
 
Ich hab aktuell den Fall das mein Kopfrasierer mal wieder stumpf ist und ich für den Systemrasierer neue Klingen brauche.

Nun rasiere ich ja mein Gesicht mit einem Rasierhobel - da brauche ich nur neue Klingen ohne Plastik.

Aber wenn ich das alle 2-3 Tage auf dem Kopf mache sterbe ich an Blutverlust und jeder fragt mich ob ich mit einem Bären gekämpft habe. Das geht zumindest für mich nicht mit dem Hobel.

Hat jemand da einen Tip? Sonst wird es wohl oder übel wieder der plaste-Systemrasierer :/
 
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