Nanoxia Deep Silence 3 - Meinungen

foxio

Lieutenant
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Dez. 2015
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841
Hallo,

ich bin Besitzer des genannten Gehäuses und wollte mal Erfahrungen mit anderen Usern austauschen, die dasselbe Gehäuse haben.

Insgesamt bin ich mäßig zufrieden, es gibt einige Punkte, die mich stören:

1. Die Lüfter und Staubfilter in der Frontblende lassen sich sehr schlecht reinigen. Im Grunde müsste die komplette Frontblende für eine Reinigung entfernt werden - das ist aber nicht möglich, ohne die komplette Frontpanel-Verkabelung mit dem Mainboard zu lösen. Man kann das Panel auch nur teilweise lösen, sodass der Kabelstrang nicht entfernt wird - aber so kommt man auch weniger gut an die entsprechenden Stellen (so bin ich bisher vorgegangen).

2. Die Halterungen der Frontblende wirken nicht sonderlich robust.

3. Das Blech am Boden ist recht dünn - zudem befinden sich in der Mitte am Boden zahlreiche Löcher, welche für zusätzliche Lüfter vorgesehen sind. Gefällt mir persönlich nicht, da die vorhandenen Lüfter vollkommen ausreichen und durch die zusätzlichen Öffnungen Staub eindringen kann.

4. Die Lüftungslöcher an der Gehäusedecke gefallen ebenfalls nicht.

5. Die USB3.0 an der Gehäusefront funktionieren nicht zuverlässig, wenn mit hoher Geschwindigkeit von einer USB3.0-HDD geschrieben/gelesen wird. Hier kommt es immer wieder zu Verbindungsabbrüchen. Der Fehler muss nicht zwingend am Gehäuse liegen, deshalb frage ich, ob jemand mit demselben Gehäuse die gleichen Probleme hat?

Ob ich es wiederkaufen würde? Ich weiß es nicht - kommt auf die Alternativen an. :)
Welche Alternativen gibts?
 
Hol dir meins : Phanteks Enthoo Primo ;)
 
foxio schrieb:
Die Lüftungslöcher an der Gehäusedecke gefallen ebenfalls nicht.
Hallo,

nur mal so gefragt: Warum hast Du es dann gekauft? :D

@Micha der erste;

16 Lüfter? Ersatz für den Wäschetrockner. :evillol:
 
Btw: Ein Wechsel kommt nicht in Frage, da ich mit den Kritikpunkten insgesamt noch leben kann. Ich frage nur aus Interesse.

@Micha: Einen Big Tower brauch ich jetzt nicht unbedingt und Sichtfenster gefallen mir auch nicht. ;)
Optimal wäre: Schlichtes Design (das Nanoxia gefällt mir in dem Punkt) und Funktion stehen im Vordergrund. Dazu noch leise Gehäuselüfter und eine gute Verarbeitung.
Ergänzung ()

moquai schrieb:
Hallo,

nur mal so gefragt: Warum hast Du es dann gekauft? :D

Das mit den Löchern war auch eher ein kleiner Kritikpunkt - damit kann ich noch gut leben. Ich habs mir gekauft, da es ein gutes Komplettpaket bietet (Dämmung + leise Lüfter). Ich habe hier auch nur die negativen Dinge genannt, gibt ja auch viel positives über das Gehäuse zu berichten und deshalb behalte ich es auch. :p
 
Zuletzt bearbeitet:
foxio schrieb:
Optimal wäre: Schlichtes Design (das Nanoxia gefällt mir in dem Punkt) und Funktion stehen im Vordergrund. Dazu noch leise Gehäuselüfter und eine gute Verarbeitung.

Dann kann ich Dir mein Gehäuse empfehlen, das Define R5. Liest sich blöd, ist aber so.
 
Moin,

ich kann dir besonders bei 1 und 2 zustimmen (5. habe ich noch nicht erlebt) aber du musst das ganze auch in relation zum Preis setzen. Als ich mir das Case letztes Jahr gekaufte habe, hat es mich knapp 60€ gekostet und der Funktionsumfang ist dafür schon sehr gut. Alternativ war für mich damals das R4 und das hat ein gutes Stück mehr gekostet und hat einen Lüfter weniger, die beim DS3 im übrigen sehr gut sind.

Aktuell würde ich wohl auch eher das R5 nehmen oder evtl das Phanteks Enthoo Evolv ATX. Das Carbide 400c finde ich auch interessant, zweifle aber daran, dass es hochwertig verarbeitet ist
 
@moquai: Jo, das sieht insgesamt aus wie ein besseres Nanoxia, ist aber auch teurer.
 
Lois schrieb:
Aktuell würde ich wohl auch eher das R5 nehmen oder evtl das Phanteks Enthoo Evolv ATX.
Ich habe mich jetzt mal ein wenig näher umgesehen, die haben echt nette Teile. Denn bisher hatte ich Chieftec, Silverstone, Lian Li und jetzt eben das Define R5, mit dem ich aber sehr zufrieden bin.
 
Lois schrieb:
Moin,

ich kann dir besonders bei 1 und 2 zustimmen (5. habe ich noch nicht erlebt) aber du musst das ganze auch in relation zum Preis setzen. Als ich mir das Case letztes Jahr gekaufte habe, hat es mich knapp 60€ gekostet und der Funktionsumfang ist dafür schon sehr gut. Alternativ war für mich damals das R4 und das hat ein gutes Stück mehr gekostet und hat einen Lüfter weniger, die beim DS3 im übrigen sehr gut sind.

Aktuell würde ich wohl auch eher das R5 nehmen oder evtl das Phanteks Enthoo Evolv ATX. Das Carbide 400c finde ich auch interessant, zweifle aber daran, dass es hochwertig verarbeitet ist

Habe damals vor einem Jahr auch 60€ bezahlt, was für den Funktionsumfang schon günstig ist. :)

Wegen 5: Hast du an den vorderen Anschlüssen schon eine USB3.0 HDD betrieben? Mit meiner HDD gibt es mit dem Anschluss nur Probleme - mit den hinteren Anschlüssen funktioniert es problemlos. Ich würde deshalb den Fehler entweder auf dem Mainboard oder am Kabel/Frontanschluss vermuten. USB2.0 funktioniert an der Front dagegen problemlos.
Gibt halt auch höhere Anforderungen bezüglich der Leitungen bei USB3.0 - weshalb es mich nicht verwundern würde, wenn der Fehler dadurch verursacht wird.
 
Ich habe ebenfalls das R5, in der PCGH-Edition. Da entfallen dann auch die zusätzlichen Löcher für optionale Lüfter. Wenn man diese nicht benötigt, sieht das in meinen Augen wirklich schicker aus, wie Du bei Deinem Gehäuse ja auch bereits kritisiert hast.
Insgesamt bin ich mit dem Gehäuse mehr als zufrieden, das ist wirklich klasse und entspricht auch voll meinem Geschmack (schön schlicht halt :) ).
 
foxio schrieb:
1. Die Lüfter und Staubfilter in der Frontblende lassen sich sehr schlecht reinigen. ....Man kann das Panel auch nur teilweise lösen, sodass der Kabelstrang nicht entfernt wird - aber so kommt man auch weniger gut an die entsprechenden Stellen (so bin ich bisher vorgegangen).
Ja so ist es am einfachsten. Es ist ja auch nicht so, dass man das jeden Monat einmal machen müsste.

foxio schrieb:
5. Die USB3.0 an der Gehäusefront funktionieren nicht zuverlässig, wenn mit hoher Geschwindigkeit von einer USB3.0-HDD geschrieben/gelesen wird.
Meines Erachtens ist dies ein generelles Problem. Die USB-Steckplätze direkt am Board sind für solche Aktionen immer besser geeignet.

Da gibt es imho noch mehr Unzulänglichkeiten. Das ist aber alles eine Folge des Preises.
Die Gehäuse sind immer noch absolut Topp aus Sicht Preis-/Leistung.

Wen bei den heutigen Preisen 10€ mehr nicht stören, dem würde ich aber das "alte" Fractal R4 ans Herz legen. Seit es das R5 gibt kostet das R4 nur noch 80€. Das ist qualitativ ggü. dem DS3 schon deutlich höher angesiedelt und die Lüfter lassen sich leicht reinigen.

Da ich die alle schon hier verbaut habe, bin ich aber immer noch froh, das ich mich vor langer Zeit für ein Antec P183 entschieden habe. Die Antec-Lüfter waren zwar nicht zu gebrauchen und damals sofort gegen unhörbare Papstlüfter getauscht, aber sonst wirkt das Gehäuse auch ggü. einem R5 als wäre es aus dem ganzen gefeilt. USB3.0 gab es aber vor 7 Jahren noch nicht.

lg asteriks :)
 
Punkt 5 habe ich bisher bei jedem Nanoxia Gehäuse (DS1/3/4) gehabt das ich verbaut habe früher oder später fällt das front Panel aus.

Bei den Fractals würde ich mir eher das Define S ansehen.
 
asteriks_0 schrieb:
Meines Erachtens ist dies ein generelles Problem. Die USB-Steckplätze direkt am Board sind für solche Aktionen immer besser geeignet.
Meinst Du generell beim Nanoxia oder wirklich generell? Denn mein R5 zeigt solche Fehler nicht. Und ich betreibe 2 Festplatten von Toshiba daran.
 
3. und 4. sind Quatsch, wenn man mehr Lüfter hat die Luft rein als raus saugen wird durch solche Löcher kein Staub ins Gehäuse gezogen. 5. konnte ich ebenfalls noch nicht beobachten, weder bei meinem H440 noch bei DS3, R4 oder R5 die ich öfter mal verbaue, unabhängig davon ob ich Usb2 oder 3 Sticks oder HDDs an den Usb Ports des Gehäuses nutze. Da liegen keine generellen Probleme vor. Weitere Alternativen sind noch das Antiphon, Silent Base 600 Define S etc.
 
moquai schrieb:
Meinst Du generell beim Nanoxia oder wirklich generell?
Ich meine damit "generell alle". Hat nichts mit Nanoxia zu tun.
Das ist sicher auch messbar. Das merkt man aber nur bei sehr sensiblen Anwendungen.
Ist aus meiner Sicht auch logisch. Die USB-Anschlüsse am Board sind fest verlötet und haben einen extrem kurzen Signalweg.
Beim Frontanschluss liegt ca. 1m USB-Kabel mit beidseitiger Steckverbindung dazwischen.
Aber bitte nicht falsch verstehen, damit meine ich nicht, das man eine Festplatte nicht über die vorderen Steckplätze betreiben kann.
Besser ist es aber definitiv am Board.

lg asteriks :)
 
asteriks_0 schrieb:
Das ist sicher auch messbar. Das merkt man aber nur bei sehr sensiblen Anwendungen.
Naja, was sind sehr sensible Anwendungen? Ich kopiere täglich Daten hin und her, alles funktioniert, also bin ich zufrieden. Was soll ich da messen?
 
Usb HDDs haben auch teils lange Kabel ohne Probleme zu verursachen, und die werden auch mit einem Usb Stecker an Board oder Front angeschlossen und nicht verlötet... Bei mir hier kommen wie gesagt öfter mal Tower durch und bei allen kopiere ich Treiber, Anwendungen etc. via Front Usb auf und da werden teils wenige große gepackte und viele kleine ungepackte Dateien bewegt. Probleme oder Verbindungsabbrüche kann ich da nicht beobachten. Vielleicht solltet ihr mal schauen ob eure Chipsatz und Usb Treiber aktuell sind.
 
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