Netzwerk EFH

Ahh verstehe. Dann bleibt Dir nur, das WLAN vorher zu planen und zu messen.

CU
redjack
 
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TerraNomad schrieb:
Das stimmt natürlich. Ich befürchte aber, dass es dann zu spät ist nochmal die Decke aufzureißen um ein weiteres Kabel zu verlegen.

Für die Decke ist es dann zu spät, aber wenn Du in jedem Zimmer LAN hast (so wie Du es geschrieben hast), dann kannst Du ja mit In-Wall-APs die schwachen (Haus-)Bereiche mit WLAN ergänzen.

Wir haben ein Haus mit 150 qm ohne Keller, und auch „nur“ zwei zentrale UniFi-APs, einen je Stockwerk. Reicht locker für 300-400 MBit an jedem Platz im Haus. Ob einem das für WLAN reicht oder nicht muss jeder selbst bewerten, uns reicht es. Alles was mehr braucht hängt eh am Kabel.

Aber ja, merken wirst Du es erst, wenn alles angesteckt ist. Egal wie gut eine Simulation per Programm ist, die Realität kann trotzdem später abweichen.
 
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flo222 schrieb:
Die habe ich inzwischen auch gefunden. Das scheint ja im Zweifel wirklich eine gute Alternative zu sein.
300-400 Mbit wäre aber hier auch sicherlich ausreichend. Die jetzige Abdeckung ist deutlich schlechter würde ich behaupten.

Bei den Decken-AP wüsste ich ehrlich gesagt auch nicht, wo ich zusätzlich welche hinhängen soll, wenn in 2 mittig habe.
 
TerraNomad schrieb:
Bei den Decken-AP wüsste ich ehrlich gesagt auch nicht, wo ich zusätzlich welche hinhängen soll, wenn in 2 mittig habe.
Klassischer Tipp wäre in Räumen, wo man sich oft/lange aufhält. Da kann man dann auch bequem auf 5 und 6 GHz gehen.
 
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rezzler schrieb:
Klassischer Tipp wäre in Räumen, wo man sich oft/lange aufhält.
Das heißt ich darf mich lösen von der Vorstellung einer gleichmäßigen Verteilung? Es kann also auch Sinn machen ungleichmäßig zu verteilen, wenn die Räume es erfordern?
 
Ich weiß jetzt nicht, was du mit "gleichmäßig" meinst ;)
 
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rezzler schrieb:
"gleichmäßig" meinst
Okay, das ist auch dämlich ausgedrückt.

Zum Beispiel in alle Ecken eines Vierecks. So das es quasi im Haus immer spiegelbildlich wäre. Ungleichmäßig nur in eine Ecke und irgendwo in die Mitte zum Beispiel. Die überlappen sich dann ja stark.
 
TerraNomad schrieb:
Ungleichmäßig nur in eine Ecke und irgendwo in die Mitte zum Beispiel. Die überlappen sich dann ja stark.
Jein. Du hast hier mit Frequenzwahl/Kanalwahl und evtl. Reduzierung der Sendeleistung schon auch paar Möglichkeiten zum Gegensteuern.
 
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TerraNomad schrieb:
ein Thread zu Technik von vor 2 - 3 Jahren
Bei Netzwerk-Sachen tut sich tatsächlich nicht ganz soviel. Wenn Du ein Single-Haushalt bist, dann reicht noch heute Wi-Fi 4 dicke. Wäre sogar ein Tipp um Probleme mit Roaming aber auch bevorrechtigten Nutzern im 5 GHz-Band zu vermeiden, also rein bei Wi-Fi 4 zu bleiben. Daher wäre schon spannend, was der Unterschied zu den gefunden Threads gewesen wäre. Also ich jedenfalls hätte mich darüber gefreut, das zu lesen.
TerraNomad schrieb:
Mit Repeatern habe ich bisher keine allzu gute Erfahrung gemacht
Nur damit kein Missverständnis besteht, die FRITZ!Repeater bzw. FRITZ!Box nutzt Du dann als WLAN-Access-Points. Ist also kein WLAN-Repeating. Nachteil ist, dass Du vielleicht keine frei Sicht auf den Access-Point hast. Aber das hättest Du bei einem Access-Point pro Stockwerk an der Decke genauso wenig. Außer das ist eine ganz moderne offene Bauweise.
TerraNomad schrieb:
würde ich mich gerne mehr mit Fukntionen wie VLAN und ähnlichen auseinandersetzen
Dann bitte in Anwendungen bzw. Problemen und nicht in Lösungen denken. VLAN ist eine Lösung für ein bestimmtes Problem. Hat man das Problem nicht, nimmt man keine VLANs. VLANs sind die Werkzeuge. Hat man andere Probleme, nimmt man vielleicht keine VLANs. Die anderen Router-Plattformen kommen mit teils erheblichen Nachteilen, nicht nur in der Software-Usability. Sondern auch harte Funktionssachen. Gerade wenn man spielen will, sollte man ein stabiles System in der Hinterhand haben, also wäre mein Tipp mindestens nochmal alles über FRITZ!-Produkte parallel.
TerraNomad schrieb:
wieso ich den U6-Pro möchte und nicht den U7-Pro?
Anzahl Spatial-Streams
TerraNomad schrieb:
das ein oder andere Tool gibt um sich anzeigen zu lassen, wieviele AP man benötigt
Lieber zwei kommen lassen und dann selbst messen. In welcher „heißen Phase“ bist Du überhaupt, ist nächste Woche Einzug? Denn wenn ich das lese:
TerraNomad schrieb:
Ich befürchte aber, dass es dann zu spät ist nochmal die Decke aufzureißen um ein weiteres Kabel zu verlegen.
Meine Posts mit „Flokati-Teppich“ hattest Du gefunden?
 
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norKoeri schrieb:
Bei Netzwerk-Sachen tut sich tatsächlich nicht ganz soviel.
Dafür gibt es aber recht viele neue Router bei Unifi, weswegen ich meinen Standpunkt diesbezüglich schon valide finde. Und eben auch einer der Gründe wieso ich einen Thread eröffnet habe. Ebenso wie die Internetsituation. Ein Haus mit Nebengebäude, welches später integriert werden sollte, wäre ein weiterer (zu dem wir noch nicht gekommen sind, eins nachdem anderen).
Wobei letztlich alles davon nichts zu Sache tut, es ist ja niemand gezwungen hier jemanden zu helfen oder Threads überhaupt zu lesen, weswegen ich diese Kritik weiterhin für ziemlich inhaltslos halte.

norKoeri schrieb:
WLAN-Access-Points.
Verstehe, dass habe ich dann wirklich falsch verstanden.

norKoeri schrieb:
Anzahl Spatial-Streams
Hatte ich nachgeschaut, beide 6, aber eben gesehen das sie anders verteilt sind 2,4/5/6. Das ist es vermutlich, was du meinst.


norKoeri schrieb:

norKoeri schrieb:
„Flokati-Teppich“
Kurz vor dem Beginn die Kabel zu verlegen, also wenn man deiner Analogie folgt sollte ich mich vermutlich erst damit weiter beschäftigten und feststellen das der Rest variabel und anpassbar ist.
 
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Ich habe den Wechsel auf UniFi Anfang diesen Jahres vollzogen und bin mit der Hardware und noch viel mehr mit der Software super zufrieden.
 
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+1 für FritzBox Access points als Bridge. Ich hab davon mehrere im Haus verteilt und bin happy. Hatte leider nicht in jedem Zimmer LAN aber zumindest in jedem Stockwerk.

Nicht mit Repeatern verwechseln! Die sind natürlich Mist.

Man muss sich Access Points so vorstellen, dass du überall das selbe WLAN vom Namen her siehst aber deine Geräte wie zB Handy wechseln beim umhergehen automatisch von Access-Point zu Access-Point. Diese sind jeweils ganz normal per Kupfer ETH über switche/Kabel mit der Fritzbox verbunden. Dh es ist quasi egal, wie weit physisch der access point entfernt ist und wie viele andere Access points dazwischen liegen, da die Kupferleitung des aktuell genutzten access points dich immer "mit Lichtgeschwindigkeit" mit der Fritzbox verbindet.
 
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TerraNomad schrieb:
Ebenso wie die Internetsituation. Ein Haus mit Nebengebäude, welches später integriert werden sollte, wäre ein weiterer (zu dem wir noch nicht gekommen sind, eins nachdem anderen).
Dann hast du hoffentlich ein ausreichendes Leerrohr zwischen den Gebäuden vorgesehen.
 
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TerraNomad schrieb:
eben auch einer der Gründe wieso ich einen Thread eröffnet habe
Du darfst gerne einen neuen Thread eröffnen, besonders bei ComputerBase ist das lieber gesehen als sich irgendwo anhängen. Und das ist bei Heimnetzen auch wirklich sinnvoll, weil im Detail dann doch was komplett anders sein kann. Es ging darum, dass wir verstehen, warum die vorherigen Threads nicht passen. Und dass wir sehen, dass Du vorher wenigstens einmal gesucht hattest. Und wenn jemand beides nicht zeigt, kommen auch weniger Helfende. Also war die Kritik – wenn auch sprachlich arg verschleiert – sogar konstruktiv.
TerraNomad schrieb:
recht viele neue Router bei Unifi
Jo, die auch schon ausführlich behandelt wurden. Ubiquiti hat seine Sparte Amplifi aufgegeben und überführt nun jenen Kundenkreis in UniFi. Für Dich als Mobilfunk- bzw. Cable-Internetler eigentlich egal, weil Du bei dem Router dafür bleibst und eben nicht auf UniFi auch beim Router setzt. Normalerweise. Wenn man davon abweicht bzw. will, dann muss man das als Thread-Ersteller irgendwie begründen.
TerraNomad schrieb:
beide 6, aber eben gesehen das sie anders verteilt sind 2,4/5/6. Das ist es vermutlich, was du meinst.
Genau, im Eigenheim brauchst Du kein 6-GHz-Band außer Du willst unbedingt noch viel mehr Durchsatz, also die breiteren Kanäle (320 statt 160 MHz) und/oder MLO (6 GHz + 5 GHz). Hat ein WLAN-Punkt mehr Spatial-Streams als der WLAN-Client, geht Beamforming und MU-MIMO erst richtig gut. Wenn Du also nur einen WLAN-Punkt pro Stockwerk setzen willst – genau das Gegenteil, was man bei einem klassischen Aufbau mit Access-Points an der Decke macht – dann ist mein Tipp statt auf MLO oder 6 GHz lieber den Schwerpunkt bei vier Spatial-Streams im 5-GHz-Band zu setzen.
TerraNomad schrieb:
Kurz vor dem Beginn die Kabel zu verlegen, also wenn man deiner Analogie folgt sollte ich mich vermutlich erst damit weiter beschäftigten und feststellen das der Rest variabel und anpassbar ist.
Dann können wir uns hier quasi alles sparen, also die konkrete Geräte-Wahl. Bis dahin ändert sich noch soviel ;). Nein, wichtig ist jetzt, wieviel Geld Du in die Hand nehmen willst, also ob Du potentiell (in 30 Jahren) einen Decken-AP in jedem Raum willst. Oder ob Du das mit den Decken-APs eigentlich ganz sein lassen kannst, und stattdessen auf Lümmelecken setzt. Also das was ich in dem anderen Post beschrieb … würde jetzt gut Geld sparen.

Wichtig: Bei den neuen bzw. bereits den aktuellen WLAN-Modulation (QAM) ist freie Sicht zwischen WLAN-Access-Point und WLAN-Client nötig. Deswegen diese Decken-Dinger, weil dann die Wahrscheinlichkeit kleiner ist, dass irgendwas im Weg ist. Wenn Du einfach nur für heute denkst – also zweimal Fernsehen mit UHD –, dann reichen auch APs auf Höhe Sockelleisten und eben das Planungsprinzip Lümmelecken.
TerraNomad schrieb:
Verstehe, dass habe ich dann wirklich falsch verstanden.
Jepp. Und wenn Du das einplanst, also FRITZ!Repeater, ergibt sich Folgendes:

Du setzt zwei Dosen, einmal Strom-Doppeldose, einmal LAN-Doppeldose, nebeneinander (nicht übereinander). In die Steckdose kommt der FRITZ!Repeater und wird dann per (ganz) kurzem (weißem) LAN-Kabel verbunden. Das sieht mit den modernen FRITZ!Repeater ohne deren große Rot/Schwarz-Fläche richtig gut aus. Nachteil ist eben die freie Sicht, die bekommst Du so nicht. Und Nachteil ist, dass es passen muss, also weil der FRITZ!Repeater absteht, kannst Du nichts vor die LAN-Doppeldose stellen. Aber Du kannst was vor die Strom-Doppeldose stellen, denn das Kabel ist vergleichsweise flach.

Durch die Doppeldosen, kannst Du dann weiterhin Strom und LAN parallel machen. Hast Du ganz wenig Platz, dann die Strom-Doppeldose hochkant und die obere Dose auf der Höhe der LAN-Dose.

Wenn Geld keine Rolle spielt, dann würde ich beides machen, also in jeden Raum LAN an der Decke (plus weitere in Zimmern-um-die-Ecke). Und an vielen Ecken im Haus eben auch für Sockelleisten-APs wie den FRITZ!Repeater planen. Dann hast Du alle Freiheiten und kannst erstmal mit Sockelleisten-APs anfangen oder mit einem Decken-AP pro Stockwerk. Oder mit WLAN-Standgeräten wie FRITZ!Box 4060/FRITZ!Repeater 6000.

Wichtig sind LAN-Doppeldosen auf Sockelleisten-Höhe, weil Du nur so den Router überall im Haus platzieren kannst. Eine Buchse wird dann WAN hin zum Modem, die andere LAN hin zum zentralen Switch. So sparst Du nicht nur einen WLAN-Punkt sondern wegen DECT-Telefonie und Smart-Home (DECT-ULE, Zigbee, …) ist deren Zentrale besser in der Mitte des Hauses platziertbar – Du brauchst dann vielleicht keine Repeater auch noch dafür.
 
Incanus schrieb:
Machst du das eigentlich alles selber
Strom macht der Elektriker, beim Netzwerk mache ich es vermutlich eher selbst. Ich möchte recht viel verlegen und wenn ich die anderen Posts so lese, dann sogar eher noch mehr als gedacht und ich denke da wird der Elektriker irgendwann einfach sehr teuer.
Ergänzung ()

norKoeri schrieb:
klassischen Aufbau mit Access-Points an der Decke macht
Das habe ich mir inzwischen schon als Hausaufgabe aufgeschrieben. Vermutlich muss ich da nochmal in mich gehen oder eben doch die Lümmelecken bauen. Fand das an der Decke eigentlich immer ganz praktisch, bedeutet aber eben auch deutlich mehr invest, wie du ja dargestellt hast.

norKoeri schrieb:
Verstehe. Das war so aber auch geplant, bis der Elektriker dann recht viel zusätzliches Geld dafür haben wollte. Was mir nicht so ganz nachvollziehbar ist, dass Kabel ist ja nun wenig größer und einfach verlegt er ja eh schon.
 
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Ich habe das wie folgt gemacht.

Den tatsächlichen Bedarf beurteilt, Rechner, Fernseher, IOT, WLAN, Solar, das in Zahlen gefasst und das mal zwei gerechnet. Anschießend Standorte festgelegt und Kabel zum Netzwerkschrank gezogen.

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