Netzwerkkabel cat 5e

virus

Lt. Commander
Registriert
Aug. 2003
Beiträge
1.401
Hallo,
ich bekomme nächste Woche meinen Glasfaseranschluss 500 Mbit (FFTB) In meiner Wohnung sind einige Kabel vom Router zum Fernseher verlegt. Es handelt sich um cat 5e. Reichen diese noch? Ich habe gelesen das der Anschluss dann über gfast in die Wohnung kommt.
VG Sascha
 
Cat 5e kann locker 1Gbit/s, von daher ist noch genug Luft nach oben bei dir.
 
Reicht auf kurze distanz (Wohnung / EFH) Sogar fuer 10g wenn es ein gutes ist.
 
Ich hatte irgendwas von bis zu 100 mhz gelesen. Bei gfast stand was von mhz 106 oder 206. Dachte da könnte es Probleme geben
 
dein gfast geht über die normale telefonleitung (wahlweise auch über tv coax-kabel). hat nichts mit deinen netzwerkkabeln zu tun, die verteilen weiterhin bei dir nur in der wohnung ausgehend vom router das netz.
 
virus schrieb:
Ich hatte irgendwas von bis zu 100 mhz gelesen. Bei gfast stand was von mhz 106 oder 206. Dachte da könnte es Probleme geben
Das hat bei Glasfaser was damit zu tun, dass bei dir wohl noch ein Stück mit Kupferkabel überbrückt wird. Durch G.Fast werden höhere Frequenzen erreicht. Hauptsache der Weg ist nicht zu lang. Lt. Google kann das nach 50 Metern schon zu spürbaren Geschwindigkeitseinbrüchen kommen.
 
5e reicht dafür. Viel entscheidender halte ich, dass die Netzwerkdosen ordentlich aufgelegt sind.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: madmax2010
ich wohne im ersten Stock. Der Weg bis dahin ist nicht so weit.
Ergänzung ()

Tramizu schrieb:
Das hat bei Glasfaser was damit zu tun, dass bei dir wohl noch ein Stück mit Kupferkabel überbrückt wird. Durch G.Fast werden höhere Frequenzen erreicht. Hauptsache der Weg ist nicht zu lang. Lt. Google kann das nach 50 Metern schon zu spürbaren Geschwindigkeitseinbrüchen kommen.
 
Dann sollte das ja passen 👍
 
commandobot schrieb:
Wenn die Kabel geschirmt sind (S/FTP), brauchst du dir keine Sorgen zu machen.
Ahja. Liest sich das für Dich sorgenfrei:
Im Falle mehrerer Masseverbindungen zwischen den so verbundenen Geräten ist allerdings gerade durch den Schirm eine störende, gegenseitige Beeinflussung, die sog. Erdschleife, möglich. Sie entsteht durch Spannungsdifferenzen zwischen den einzelnen Geräten und verursacht Ausgleichsströme in den Masse-, Schirm- oder PE-Verbindungen, die zu Störungen führen können. Bei vielen Geräten ist die Gerätemasse mit der Gehäusemasse und die, sofern ein entsprechender Kontakt im Netzstecker vorhanden ist, auch mit der Hauserdung, dem PE-Leiter der Hausinstallation, verbunden. Hier ist dann besondere Aufmerksamkeit in Bezug auf Erdschleifen notwendig und eine ungeschirmte Leitung kann, trotz der dann stärkeren Einstrahlung der Störungen von außen, die Übertragungsqualität – sogar signifikant – verbessern.
Quelle: Dein verlinkter Wikipedia Eintrag.

Ein Schirm ist per se nichts Gutes. In den meisten Fällen ist er ein Kompromiss zur Unterdrückung eines unvermeidlichen Problems. Im Falle von Gigabit Ethernet mit einer Nyquistfrequenz von etwa 60 MHz gibt es diese Probleme äußerst selten. Noch seltener in Privathaushalten. Genau aus diesen Gründen sind weltweit die mit Abstand meisten GbE Installationen ungeschirmt und funktionieren trotzdem einwandfrei.
 
Zurück
Oben