News Neuer iX3: BMW erhält Zulassung für frei­händiges Level 2 bis 130 km/h

Schon richtig, wobei auch da Recht haben und Recht bekommen nicht unbedingt das Gleiche sein müssen.
Hier geht es aber um Level 2. Was passiert wenn das Auto selbständig an der Ampel losfährt und dabei einen Fußgänger der noch schnell zwischen den Autos durchlaufen möchte verletzt? Dann bist Du in der Haftung, denn Du hättest ja jederzeit übernehmen müssen, warst aber doch gerade dabei eine ganz wichtige Nachricht zu verfassen und hast deswegen das System aktiviert ;).
Wir steht da halt immer noch am Anfang der Entwicklung, dürfen nicht mehr von der Technik verlangen, als sie zu leisten in der Lage ist, werden aber dazu mit markigen Werbesprüchen verleitet.
 
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wern001 schrieb:
Das ist leider ein großes Problem. Bestes Beispiel: Das Keyless System. So geklaute Autos die man durch technische Tricks ausfließt, haften die Autofahrer durch höhere Versicherungsbeiträge.
Hier muss man jedoch auch bei der Wahrheit bleiben. Ja, du hast mit Sicherheit recht, der Anteil genau durch diesen Faktor, ist jedoch bei den Erhöhungen der Versicherungen der geringste Teil. Der Löwenanteil sind gestiegene Lohnkosten und das man bei den kleinsten Schäden zum Beispiel einfach mittlerweile die komplette Stoßstange tauschen muss die fast überall bei 1.5k oder mehr liegt. Tesla, worst case. Durch maximal große Aluelemente billig in der Produktion, in der Reparatur führt das jedoch zur Kostenexplosion.
LikeHike schrieb:
Mittlerweile ist doch schon viel zu oft belegt worden, dass diese Assistenzsysteme in der Regel deutlich besser reagieren als ein menschlicher Fahrer. Auch wenn sie keine autonome Zulassung und Haftungsübernahme haben.
Du solltest mal sehen was ich für eine Bremsfrequenz mit meinem linken Fuß bei meinem BMW 2002 schaffe, da kommt kein ABS hinterher! Parkinson hat auch Vorteile! (Achtung, Sarkasmus)
Silencium schrieb:
Abseits davon ist das bei dem heutigen Verkehr eine richtige Richtung - autonomes Fahren ist toll, wenn man doch nur unabhängig von der Cloud wäre.
Das ist man. Die Berechnung erfolgt im Auto, nicht in der Cloud. Latenz wär ein viel zu hohes Risiko. Deswegen gibts in den neuen BMWs auch das sogenannte Heart of Joy, zentrale Recheneinheit
BxBender schrieb:
Da kleben keine 20 Kameras rund ums Auto und schätzen ab.
Selbst in Smartphones ist sowas drin.
Aber Musk wehrt sich als Einziger vehement dagegen und meint man braucht so etwas nicht?
Und das auch nur aus einem Grund. Es gibt wohl keine anderen Automobilhersteller, der maximale Kosteneinsparung so in die Perversion treibt wie er. Wie ist er wohl sonst der reichste Mensch der Welt geworden :D
 
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Medcha schrieb:
Nichts daran ist gut. Nichts.
Alles daran st gut. Alles.

Schau mal, jetzt haben wir beide Quatsch erzählt.
 
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Bei meinem Skoda neuester Bauart habe ich mittlerweile die Frontkamera abgeklebt, weil mir die ständigen Eingriffe ins Lenkrad zu gefährlich sind! Damit ist auch ISA erledigt und die Warnungen des Notbremsassistenten, der auf der Autobahn plötzlich Tempo 80 erkannt haben will!
 
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Freihändiges Fahren habe ich jetzt schon. Ich bleib einfach auf der rechten Spur und nehme die Hände vom Lenkrad bis zur nächsten Kurve.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht was an dieser Art des self-drivings irgendwie toll sein soll. Entweder verschwindet der selbstgelenkte Verkehr und ich kann mich legal mit 2 Promille in eine Kabine setzen die mich irgendwo hin bringt oder ich lenke das Fahrzeug (nüchtern) selbst, alles dazwischen ist komplett überflüssig. Was hat man davon wenn man die Hände vom Lenkrad nehmen kann und trotzdem aufpassen muss?!
 
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Duststorm schrieb:
Du solltest mal sehen was ich für eine Bremsfrequenz mit meinem linken Fuß bei meinem BMW 2002 schaffe, da kommt kein ABS hinterher!
Links? :freak:

Ach, Du bist einer dieser Rentner, der dabei noch voll mit Rechts auf dem Gas steht, durch das nächste Schaufenster crasht und dann überzeugt argumentiert, dass es nicht sein Fehler war - er hat ja schließlich gebremst... :D ;)
 
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Duststorm schrieb:
. Gerade im Hinterland von Kalifornien und Nevada war es ein wahrer Segen da es einfach passieren kann das man müde wird.
Kann dir auch ohne Probleme in der EU passieren, nur Schütz dich Level 2 nicht vor einem Unfall.
Bei Müdigkeit muss auch bei Level 2 an die Seite gefahren werden.

Darum lässt man sich auch auf Deutschlands langweiligen Straßen besser fahren.
Nutze selbst oft Taxi und Bahn.

Auf den ländlichen Straßen mit teils fehlender Markierung haben die Systeme ihre Mühe und ich muss eh wieder selbst fahren.
 
LikeHike schrieb:
Und warum solltest du ein besseres System (als ein menschliches) nicht nutzen, nur weil die Haftung nicht übernommen wird?

Weil es nicht besser ist wen die Haftung nicht übernommen wird! Beides bedingt aneinander! Und das wird auch sicher früher oder später kommen. Vermutlich auch zum Nachteil der Leute die selber fahren wollen. Weil wen Leute weniger bezahlen, weil sie das AUto fahren lassen, weil das statistisch zu weniger Unfällen führt, zahlen die andern Personen ja mehr.

Auch ein Thema mti der steigenen Automatisierung und Datenerfassung, der ja gerade in der USA die Runde macht. Weil da ist es tatsächlich schon so das Hersteller Fahrerdaten weiterverkauft haben. Natürlich an Banken und Versicherung. Und nutzen die Daten direkt fürs Scoring. Wie schnell, wo. Wie bremst jemand....

Aber da hat ja nicht direkt etwas mit dem Autonomen fahren zu tun. Uns sollte nur klar sein, um so mehr Elektronic ins Auto geht, und das lässt sich auch nicht verhindern, um so mehr kann das auch ein Nachteil aus der Fahrer Perspektive sein. ZB Tesla Fahrer geben zb fast schon automatisch ihre Fahrerdaten bei einem Unfall dem Richter. Aus der Perspektive des Opfers ist das gut. Aus der Perspektive des Fahrers, der ja eignetlich das recht hat sich nicht selbst zu belasten, nciht zwingend. Ist dann aber das System auch noch besser für den Tesla Fahrer, nachdem er nen unfall gebaut hat. :evillol:
 
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lynx007 schrieb:
Weil es nicht besser ist wen die Haftung nicht übernommen wird! Beides bedingt aneinander!
Nein, tut es nicht. Überall dort wo ein Haftungsausschluss stattfindet und der Service trotzdem wahrgenommen wird, würde es sonst keine Kundschaft geben.
lynx007 schrieb:
Weil wen Leute weniger bezahlen, weil sie das AUto fahren lassen, weil das statistisch zu weniger Unfällen führt, zahlen die andern Personen ja mehr.
Gut so.
 
BxBender schrieb:
Den Tesla Piloten darf man gar nicht rechnen, der wird niemals funktionieren können, da existenzielle Systeme wie Radar und Lidar zur Erkennung fehlen.
nana..

das Hauptproblem beim autonomen Fahren sind nicht die verwendeten oder nicht verwendeten Sensoren...
sondern die robuste Entscheidungslogik dahinter

Lidar löst hier nicht einfach magisch das eigentliche Problem - zuverlässige Interpretation der Umwelt..

und in der Beziehung ist Tesla doch schon weiter als - ich sag mal jetzt nur die meisten - anderen Hersteller..


ja, Merzedes hat bereits ein Level3 System im Einsatz.. also sind die weiter?

naja.. das geht nur gerade aus auf der Autobahn,
nur in der ersten Spur,
nur wenn voraus fort ein anderes Fahrzeug fährt an dem es sich orientieren kann
nur bis 90km/h

und erfordert schlussendlich alle paar Momente und nur bei der kleinsten Abweichung der nötigen Minimalparameter schon wieder den Eingriff durch einen Menschen..

da "kann" Tesla doch schon wesentlich mehr

macht deshalb aber dann wohl auch mehr Fehler, die so ein Merzedes nicht macht

(Weil der ja überhaupt gar nicht abseits einer geraden Autobahn eingesetzt werden kann)
 
nlr schrieb:
Level 2 bis 130 km/h
Ob der das auch so gut kann?

 
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LikeHike schrieb:
Nein, tut es nicht. Überall dort wo ein Haftungsausschluss stattfindet und der Service trotzdem wahrgenommen wird, würde es sonst keine Kundschaft geben.

Falsch! Weil der Haftungsauschluss findet ja nur dort statt wo es sicht nicht Lohnt die Haftung zu übernehmen. Sieht man auch sehr gut in der USA wo alles was mit Autonomen Fahren, Kundendaten, als Teststrecke, betatest betrachten werden kann. Da zahlen Kunden die "aggresiv " beschleunigen, und "bremsen" jetzt schon mehr. Was sie ja auch richtig finden. !

Wenn die Versicherung Geld spart, bzw mehr Gewinn amchen kann, der Autoherstelle damit mehr Autos verkaufen kann, dann wird es auch eine Haftungs übernahme geben, gerade wegen Leuten wie Ihnen! Weil es sollen ja die zahlen, die auch die Unfälle verursachen.


Aber müssten dann nicht die Kinder der Eltern mehr bezahlen, weil statistisch geshen machen die die unfälle! Tatsächlich zahlen sie über die ELternversichert aber weniger....:freak::daumen:
 
lynx007 schrieb:
Falsch! Weil der Haftungsauschluss findet ja nur dort statt wo es sicht nicht Lohnt die Haftung zu übernehmen.
Und das könnte bei einem Auto nicht eintreten?!

Ich finde deinen Post recht wirr, könntest du nochmal besser formulieren was du meinst?
Ergänzung ()

lynx007 schrieb:
Wenn die Versicherung Geld spart, bzw mehr Gewinn amchen kann, der Autoherstelle damit mehr Autos verkaufen kann, dann wird es auch eine Haftungs übernahme geben, gerade wegen Leuten wie Ihnen!
Und das ist gerade in den USA ein unkalkulierbares Risiko, wie man an den Strafzahlungen sieht, die Tesla bei einem Unfall mit einem Autopiloten angedroht werden.

Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass in den nächsten Jahren kein Autohersteller die Haftung für ein Standard Level 3+ System übernehmen wird.
 
Ich finde, das geht voll in die richtige Entwicklung. Weniger Unfälle im Vollsuff, auch keine Probleme mit dem Fahren. Einen Führerschein benötige ich auch nicht mehr. Super.
 
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LikeHike schrieb:
Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass in den nächsten Jahren kein Autohersteller die Haftung für ein Standard Level 3+ System übernehmen wird.

Da muss man sich nicht rauslehnen, weil das erst mit Standart 4 Vollautonomen Systemen ein Rolle spielen kann. Und ich kann ein Standart 5 nicht verkaufen, wen ich dafür die Haftung nicht übernehme. Und das ist jetzt auch kein Hexenzauber sondern einfach Logic.

Tesla hat damit garnichts zu tun. Weil sie entweder nicht 5 sind, oder angeben 5 zu sein, aber ihr versprechen nicht einhalten können. Sprich ein Mangel vorherscht.

Gerade bei Gen 4 wird es ja deutlich das es ohne Haftungsübernahme nciht funktioieren kann. Du setzt dich in eienn Auto, wo vieleicht gar kein Lenkrad mehr drinnen ist. Wo garnicht mehr vorgesehen ist das du selber färhst. Bist aber dann für den Unfall verantwortlich? Wer soll das Auto dann kaufen? Sprich so ein Auto kannst du nur mit dem Versprechen verkauen das es zu keinen Unfall kommt. Aber das nimmt dir keiner ab wen du oder eine Versichunger mit der du eine Partnerschaft eingehst haftet. Ganz einfach.

korrektur! 5 nicht 4! man braucht 5! Vieliecht auch 4... aber wohl eher 5. Da muss man wohl eher Rechtsanwälte befragen.
1761839254777.png
 
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Der technische Fortschritt ist deutlich spürbar, wenn man dank Fuhrparkmanagement regelmäßig andere Autos fährt. Diesen Sommer bin fast 300 km am Stück mit Travelassist gefahren (auf belgischen und niederländischen Autobahnen). Nur noch an Autobahnkreuzen war Eingreifen erforderlich. Freihändig fahren ohne Zwangsgriff am Lenker wäre problemlos möglich gewesen.

Die idee, autonomes Fahren rein kamerabasiert zu ermöglichen, ignoriert die Grenzen der Mustererkennung von fahrbaren Computern in Echtzeit. Ohne Lidar und Radar ist es halt eine Herausforderung zwischen Bild oder Beton zu unterscheiden. Die Robottaxis von Waymo sind da nicht vergleichbar, die haben eine Monsterausstattung von Sensoren und bewegen sich in systematisch erfassten Straßennetzen. Dazu gibt es eine ständige Bereitschaft von Operatoren, die aber nur noch eingreifen, wenn das Auto nicht mehr weiter fahren will, weil es durch die Situation überfordert ist. Dass das sicherer ist, als ein übermüdeter, unterbezahlter Uber-Fahrer ohne Pausenüberwachnung, ist wenig überraschend.
 
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schrotti12 schrieb:
Na ja, bei BMW wahrscheinlich sicherer wie den typischen BMW Fahrer selbst fahren zu lassen. Hat das Ding dann auch Auffahr- und Lichthupen Assistent sowie die Level 3 Drängel Automatik?
Ist serienmäßig um Schnarchnasen wie dich aufzuwecken.
 
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