Ich würde übertakten einfach sein lassen und die Komponenten innerhalb ihrer Spezifikation betreiben.
Das kannst Du im Moment doch gar nicht überblicken, wenn Du nicht schon erfahren darin bist.
Abgesehen davon dass die Komponenten bei Übertaktung rasch wärmer werden und Du dann direkt
schon mehr Aufwand im Bereich Kühlung treiben musst.
Ich würde den Rechner einfach soweit tunen, dass er zB im Energieprofil Höchstleistung kein
CPU core parking macht und auf C0/C1 bleibt und solche Geschichten.
Im Bereich DRAM würde ich vielleicht sogar schon 32 GB einplanen, möglicherweise kannst Du dann die Größe der Auslagerungsdatei auf einen minimalen Wert einstellen, dass zumindest noch minimale crashdum Infos geschrieben werden können.
Bei SSD denk dran, dass ca 10% der Kapazität für Overprovisioning hopps gehen und dann nochmal ein gewisser Anteil fürs NTFS beim formatieren. Siehe auch:
https://www.tonstudio-forum.de/blog...Ds-Lebensdauer-Performance-Kapazitätsplanung/. Von den runs 512GB werden nur noch 512 GB * 0,9 * 0,9313 = 429 GB übrig bleiben. Aber damit scheinst Du ja klarzukommen.
Du solltest noch eine interne Festplatte und eine externe USB3.1 Festplatte einplanen für Datensicherungen.
Eine interne, weil die permanent über SATA schnell angebunden ist und eine externe, die man auch mal vom Rechner abziehen und sicher aufbewahren kann.
Mit Macrium Recflect kannst Du sicher Disk images machen.
Zusätzlich würde ich die eigenen persönlichen Daten im nativen Format mirrorn (FreeFileSync), damit Du einen Plan B hast, falls es mal Probleme mit dem Lesen von Daten aus dem Archiv gibt oder Daten aus Platzmangel zu schnell gelöscht wurden (expire vor backup).
Gute externe USB 3.1 Gehäuse gibt es von Startech, zB dieses hier:
https://www.startech.com/de/HDD/Gehause/USB-3-1-SATA-Laufwerksgehaeuse~S351BU313
Wichtig ist der Support von USB3.1 gen2 und UASP Unterstützung.
Bei Deinem Mainboard sollte dann auch am besten eine USB3.1 gen2 Schnittstelle verbaut sein.