News OLED-Burn-In noch ein Thema?: Auch im Worst Case gibt ein Langzeittest Entwarnung

Brrr schrieb:
Wieviele Stunden und Refresh-Programme liefen oder hast du den an einem Kippschalter?
Muss ein OLED am Strom bleiben? Ich schalte mein PC und Monitor auch via Steckerleiste stromlos, wenn ich nicht dran sitze.
 
Also ich habe einen LGC2, ca. 12 Stunden im Einsatz pro Tag. Anderthalb Jahre hat es gedauert bis zum ersten deutlich sichtbaren Burn-In und mittlerweile (2,5 Jahre) ist er so gut wie nicht mehr nutzbar.

Trotz allen "Schutzmechanismen".

Für mich ist das also nichts. Das waren 1000 Euro Geldverschwendung.
 
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Galaxytourist schrieb:
Muss ein OLED am Strom bleiben? Ich schalte mein PC und Monitor auch via Steckerleiste stromlos, wenn ich nicht dran sitze.

wenn du das dauerhaft machst, kann das Panel auf Dauer schaden nehmen. Also lass ihn lieber am Strom
 
Jugorwski112 schrieb:
Welchen Monitor oder Tv behältst du denn 5-10 Jahre?
Mein Monitor ist von 2017 und werktags mehr als 10h im Einsatz. Das würde ich bei so einer Investitionssumme auch wieder erwarten ohne den Druck eines garantierten Verfallsdatums.
 
Interessant wäre natürlich ein Test der OLED Pflege Mechanismen auf lange Sicht. Ich bin mir jedenfalls sicher, dass mein OLED Monitor selbst in meinem Home Office Betrieb in Kombination mit Gaming sehr lange halten wird. Selbst wenn er dann irgendwann mal leichte Anzeichen wie hier genannt hat, fallen diese ja im Alltag vermutlich nicht mal auf.
Letztendlich scheint es eine Glaubensfrage zu sein, für mich sind die Vorteile von OLED aber einfach zu groß um das (mMn sehr geringe) Risiko nicht einzugehen.
 
Jugorwski112 schrieb:
Welchen Monitor oder Tv behältst du denn 5-10 Jahre?
Ich hatte mir z.B 07/08 einen 37 Zoll LCD TV von Toshiba gekauft, der bis letztes Jahr noch bei meiner Mutter lief - aber nicht getauscht weil defekt sondern, weil 55 Zoll und OLED dann doch mittlerweile was bieten ^^. 11/12 hatte ich mit einen 21,5 Zoll Dell Ultrasharp gekauft, lief bis 23 als Zweitmonitor und wurde getauscht, weil die HO Monitore kleinere Pixel hat und nicht so grobkörnig wirkt - aber ist nicht defekt.
 
Galaxytourist schrieb:
Muss ein OLED am Strom bleiben? Ich schalte mein PC und Monitor auch via Steckerleiste stromlos, wenn ich nicht dran sitze.
Ja. Die meisten lassen die Refresher Programme laufen für ein paar Minuten nachdem sie in den Standby gehen.
 
Dr.Death schrieb:
Phobie und Panikmache vor OLED-Monitoren mancher User überzogen ist.
Die ist schon noch da und berechtigt. Kommt aber ganz darauf an, wie der Monitor und auch der TV genutzt wird.

200 nits Helligkeit ist doch nichts, womöglich nicht mal HDR. So eingestellt sollte es keine Probleme geben.

Ich kenne auch Leute, da wird der Monitor bzw. TV anders betrieben und da ist dann Burnin auch deutlich ausgeprägter.
 
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Danke für den Test und die Infos.
Ich nutze meine Monitore aber gerne länger als 2-3 Jahre ;)
Dafür gab es extra einen 34" Dell (IPS) mit 5 Jahren Garantie.
 
Als ich mir 2018 einen LG OLED TV geholt habe hieß es schon "Burn In gibts doch garnicht mehr bei aktuellen TVs". 4 Jahre später hatte das TV massives Burn in von den roten News Balken vom N24 und ntv schauen. Dabei schaue ich Abends gerade mal beim Essen ca. 30 Minuten solche Sender und danach garnichtmehr. Habe zum Glück damals die Garantieverlängerung mitgebucht, sodass ich dann ein neues Panel 2022 bekommen habe. Aber ich gehe auch hier wieder davon aus, dass das Panel in 2-3 Jahren wieder Burn in bekommt. Trotz "Burn In gibts doch garnicht mehr" .... Ich glaube dem ganzen nicht und vertraue da lieber meinen Erfahrungen und die sind nach wie vor eher "Lass die Finger von OLED, wenn du den länger als 5 Jahre nutzen willst".

Ich könnte Diablo und WoW nicht ruhigen Gewissens zocken, da gibt es viel zu viele Elemente, die sehr gut einbrennen können :D
 
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Jugorwski112 schrieb:
Welchen Monitor oder Tv behältst du denn 5-10 Jahre?

Mein Monitor ist bspw. von 2017 und mein TV von 2010... :stacheln:
Aktuell gibt es da auch keinen Grund eines von beidem zu erneuern. Wenn das OLED wären müsste ich wohl beide schon lange austauschen, bzw sie wären stark eingebrannt.
 
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Bright0001 schrieb:
Aber das ist zumindest mein Grund, warum ich PC-Arbeit eher in einem gut beleuchteten Raum (mit entsprechend hellem Monitor) verrichte, anstatt meine alte Kellerkind-Zeit wieder aufleben zu lassen.
Ist ja auch Okay, wenn du das so machst. Nur deine "Myraden" an Belegen kannst du dir als Allgemeinfloskel verkneifen.

Ich bin für die Ergonomie von. 75 Arbeitsplätzen verantwortlich und besuche regelmäßig entsprechenden Schulungen und habe auch das entsprechende Messequipment. Und weder mein Arbeitszimmer noch mein Wohnzimmer sind auf dem "Kellerkind"-Niveau, sondern eben sehr hell ausgelegt. Es hat allerdings auch bei hellen Räumen ein Grund, warum man die Helligkeit anpassen soll. Und bei Tageslicht im Raum - keine direkte Sonneneinstrahlung - reichen in der Regle um die 100 Nits und bei direkter Sonneneinstrahlung kommt es eben darauf an, wie diese stattfindet und ob man mehr Nits wirklich benötigt oder nicht.

Zu helle Monitore strengen die Augen an, führen zur Trockenheit und darauf aufbauend auch zu anderen Problemen, die mit der Zeit auch schlimmer werden können. Da ich gerade nicht im Büro bin, versuche ich mal daran zu denken, das alles herauszusuchen.

Wenn du es heller benötigst und magst, dann ist das allerdings dein gutes Recht. Ich bin nur immer etwas verwundert darüber, weil ich Tag täglich 74 Kollegen habe, denen ich mit der Zeit beigebracht habe, dass sie die Helligkeit bei Bedarf regeln und von den 75 - 100 % Helligkeit Abstand nehmen und seit dem ich das gemacht habe, viele wesentlich weniger Probleme mit den Augen und Co haben. Und es ist auch eine Erfahrung, die andere Ergonomiebeauftragte gemacht haben und wir betreuen dann je nach Organisationsgröße teilweise auch 150 - 250 Kollegen und kommen auf 2500.

Jetzt allgemein - man kann es nicht oft genug schreiben: Wichtig ist, dass man die Inhalte auf dem Bildschirm angenehm lesen kann. Zu dunkel eingestellt ist genauso schlecht, wie zu hell eingestellt. Erstes merkt man in der Regel allerdings sofort, letzteres eher über Zeit. Meine Grundregel daher: Monitor bei Bedarf heller stellen, bis es angenehm ist, nicht darüber hinaus. Und umgekehrt.
Stagefire schrieb:
OLED und QD-OLED haben kein PWM Flackern weil keine Hintergrundbeleuchtung sondern
selbstleuchtent
Ich glaube, dass er an der Stelle das VRR-Flickering meint. Ich müsste bei meinem LG mal über HDMI2.1 es probieren, ob es da aufhört. Mich nervt das VRR-Flicker total. Daher FreeSync, G-Sync aus.

Ansonsten - auch wenn wir bei der Helligkeit etwas andere Ansichten haben - deine Aufklärungsarbeit ehrt dich. Du hast allerdings schon einen richtigen Schluss gezogen: Du musst noch den richtigen Punkt finden, ab wann es kein Sinn mehr hat. Und eine bitte, wenn es um Texte geht, nutze bitte die Zitat Funktion oder bette es als Zitate ein - "". Es ist für mich teilweise echt anstrengend deine Beiträge zu verarbeiten. Deine Beiträge sind absolut nicht barrierefrei, dabei enthalten sie teilweise echt tolle Informationen. Du erschlägst einen allerdings mit Screenshots. Du hättest in einen deiner letzten Aussagen zum Beispiel ein indirektes Zitat mit einem Timecode setzen können. Das macht es einfacher und man kann so deinen Beiträgen besser folgen!
Ergänzung ()

d3nso schrieb:
Aktuell gibt es da auch keinen Grund eines von beidem zu erneuern, bei einem OLED wären wohl beide schon hinüber.
Das kann man so nicht pauschal sagen. Wenn du einen Fernseher und Monitor intensiver nutzt, gibt dieser auch schneller den Geist auf, als wenn du ihn schonend benutzt. Ich habe jetzt seit Oktober den LG OLED Monitor bei mir stehen und an diesem arbeite ich auch regelmäßig, mit den Artikeln für Computerbase aber auch Homeoffice und programmiere. Es hat sich in den jetzt fast 9 Monaten nichts eingebrannt.

Ich werde es jetzt mal im Auge behalten. Bei LCDs in intensiver Nutzung kann es dir zum Teil passieren, dass die Hintergrundbeleuchtung mit der Zeit Zonenweise stark nachlässt und man dann diese "Cloud"-Bildung hat, was auch nerven kann usw. Und ich spiele auch gerne Diablo 2, Diablo 4 und FF XIV und da hat sich auch noch nichts eingebrannt. ;)

Es wird hier an diese Stelle etwas zu pauschal argumentiert, es kommt auf den eigenen Use-Case an, aber auch auf deinen Raum usw. Wenn du z.b. direkte Sonneneinstrahlung auf dem Display vermeiden kannst, dann ist das schon hilfreich im "Alltag" das Risiko zu minimieren, weil du weniger Helligkeit benötigst.

Dann spielen auch Überlegungen wie der Darkmode eine Rolle.
 
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Interessantes Fazit von CB, ich verfolge den Test schon länger und sehe mich in meiner Ablehnung eines OLED als Hauptmonitor bestätigt. Ich würde den Einsatz auch nicht als "Worst-Case" bezeichnen, sondern schlicht als "Normaler Alltag".
 
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200nits? Wo wird der denn Betrieben? Im Keller? WIchtiger wäre wie sehr die Maximal Helligkeit gelitten hat durch den Refresh.
 
Gut also weiterhin kein Oled Monitor. Auch wenn einige hier erzählen wollen das Testergebnis wäre kein Problem. Sichtbare Burn In Erscheinungen nach so kurzer Zeit sind einfach nichts für mich, insbesondere bei Preisen bis weit über 1000 Euro. Dabei ist es völlig egal ob man die Abnutzung nur bei bestimmten Bildern sieht. Ich nutze meine Monitore zwischen 5 und 10 Jahren und gerne auch mal 8 bis 14 Stunden am Stück je nachdem was gerade zu tun ist und meistens bei voller Helligkeit da es im Arbeitszimmer doch sehr hell ist. Danke aber dann erstmal wohl weiter IPS.
Ergänzung ()

RedPanda05 schrieb:
Alle?
Mein TV ist von 2015 und mein Monitor von 2020.
Wie verschwenderisch muss man denn mit seinem Geld und Ressourcen umgehen, wenn man die unter 5 Jahren austauscht?
Genau DAS ist der Punkt und bis auf einige wenige Enthusiastisten tauschen sicher die wenigsten ihre Monitore in kürzereren Intervallen. Dafür gibt es einfach nicht genug Neuerungen, die das rechtfertigen würden. Da sind wir wieder beim CB Foren Bubble.
 
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Ich hatte die Videoserie auch schon verfolgt. Ist ein toller Test den Monitors unboxed da macht und auch gut darstellt.

Ich halte die Veränderungen nicht für dramatisch. Das würde mir im Alltag vermutlich nicht weiter auffallen.

Aber es sind nur 15 Monate "Arbeitseinsatz". Der Monitor an dem ich gerade sitze ist ein 24" 1440p 144Hz Monitor von 2017. Das sind jetzt 8 Jahre Nutzung und den davor habe ich auch 10 Jahre benutzt.
Für mich kommt es nicht in Frage, einen 1000€+ Monitor zu kaufen, der dann nach 1-2 Jahren schon Verschleißerscheinungen hat.
Als Arbeits-Monitor sehe ich OLED weiterhin nicht als Option. Auch wegen dem hohen Energieverbrauch. Mein jetziger Monitor kommt auf ca. 17W.

Wo ich OLED jetzt schon kaufen würde, ist als reines Spiele-Display. 27",4K, 240Hz QD-OLED....das reizt mich schon und da ich nicht mehr viel Zeit zum Spielen habe und ich unterschiedliche Spiele spiele, würde der bei mir auch sehr lange ohne Abnutzung halten.

Also was ich aus den Videos mitnehme, ist dass "Burn in" kein Märchen ist, sondern eine Realität.
Das es aber nur bei einem Display eine Rolle spielt, das auf dem Desktop benutzt wird und da über lange Zeit.
 
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satis schrieb:
Endlich ist das mal geklärt und das unwissende Gejammer wird hoffentlich weniger. :D
Die unwissenden Jammerer hatten offensichtlich Recht. Bereits nach 3 Monaten gibt es dem Test zufolge objektiv gesehen Veränderungen, zumindest bei ungünstigen Voraussetzungen. Ob die stören oder nicht ist genauso subjektiv wie Störung durch ein einzelnes defektes Pixel auf einem 65 Zoll TV. Die Diskussion wird zukünftig also in diese Richtung weitergehen, so wie seinerzeit die Frage, ob die MP3-Kompression nun hörbar ist bei 128kbit/s, oder nicht.
 
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Lowman schrieb:
200nits? Wo wird der denn Betrieben? Im Keller?
Hast Du die tatsächliche Leuchtdichte Deines Monitors schon einmal gemessen?

Mein HO-Arbeitsplatz ist hinsichtlich der Lichtverhältnisse einigermaßen ergonomisch. Dort betreibe ich den aktuellen Monitor seit Anbeginn an mit 120 nits / cd (tagsüber im hellem Modus, des Nachts im dunklen). Ich habe zusätzlich ein 140 cd-Profil, welches ich allerdings außer bei wenigen Spielen nie verwende, da es mir bereits zu hell und damit zu anstrengend für die Augen ist.

Ich bin auch nach 7 Jahren froh, für diesen Monitor (Eizo CG) reichlich Geld bezahlt zu haben. Die (gefühlte, nicht gemessene) Helligkeitsverteilung ist unverändert homogen und es gibt keine Lichthöfe. Dank regelmäßiger HW-Kalibrierung sind die Kontraste unverändert und das Farb"erlebnis" für IPS weiterhin "toll". Der einzige Wermutstropfen sind die 60 Hz und die fehlende VRR. Aber das wusste ich vor dem Kauf und passt bis heute zu meinem Spieleprofil.
 
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Wenn ein OLED 5 Jahre ohne Probleme durchhält, können wir weiterreden. Bis dahin ist die Technik nur mit Einschränkungen nutzbar. Die Überschrift des Artikels ist somit effektiv Unsinn. Entwarnung gibt es eindeutig nicht. Es sei denn, man will sich andauernd neue Monitore kaufen.
 
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